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Ist impfen tatsächlich so notwendig? Hallo Kaninchenliebhaber :) Seit 20 Jahren halte ich mir nun schon Kaninchen und muss ehrlich gesagt sagen, bis 2006 habe ich noch nie eines meiner Tiere gegen RHD impfen lassen. Zwar haben wir einen großen Garten wo die beiden auch mal springen könnten und natürlich auch die Ansteckungsgefahr wahrscheinlicher wäre, doch unser Vermieter ist ein Freund von Gift streuen und Kunstdüngermitteln. In den 20 Jahren war ich bei 3 verschiedenen Tierärzten und alle 3 bestätigten mir, dass sie noch nie einen Fall von RHD behandeln mussten. Flöckchen kommt mit der Impfung zwar immer ganz gut zurecht, außer dass sie etwas müde danach ist, aber Krümel geht es danach immer wie wenn sie eine Woche lang Grippe hat, frisst nicht, trinkt schlecht, bewegt sich kaum, schläft viel. Ich bin im allgemeinen kein Freund von Impfungen, auch bei mir nicht weil ich nicht viel davon halte und frage mich eben nun, ist es das Richtige? Ich weiß jetzt wird die allgemeine Antwort kommen, "bevor etwas passiert mache ich es eben." Ich sehe nur, wie es jedes Mal aufs neue Stress und Leid für die Tiere ist und würde gerne mal, von Kaninchenhaltern die ihre Tiere nicht impfen lassen (falls es die noch gibt) gerne deren Erfahrung hören. Liebe Grüße Sushi85 |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich häge mich mal hier ran :) Ich ahbe meien Kaninchen noch nicht impfen lassen und bin hin und her gerissen, weil ich immer mal wieder von Impfkomplikationen lese. Und unsere Tierärtzin findet es auch nicht wirklich notwendig,wenn sie hauptsächlich drin gehalten werden. Sie sagte, dass sie es vom Wohngebiet abhängig machen würde und ob es viele Stallungen in der Nähe gabe... Hm, aber so ganz verstanden hab ichs trotzdem nicht. Bei uns wäre es aber nach iherer Aussage eher unwahrscheinlich, dass ein Kaninche daran erkranken würde. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Impfungen sind ganz klar Abwägungssache! Sie haben Vor- und Nachteile und sind nicht das rote Gold (wie oft von der Pharmaindustrie umworben). Je nach Fall kann es für Kaninchen auch teilweise sinnvoll sein sie gar nicht zu impfen. Schau mal: www.kaninchenwiese.de -> Gesundheit -> "Wann Impfungen sinnvoll sind." |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Hmm, alleine das es trotzdem die Ansteckungsgefahr nicht verhindert macht mich noch unsicherer. Denn wenn die eine die RHD Impfung verträgt und die andere nicht, ich kann die beiden ja nicht einfach auseinander reißen. Ich hab andere Dinge an Kaninchen von Freunden erlebt gegen die man gar nicht impfen kann und die ich häufiger erlebt habe, wie das Thema Maden. Jemand der sich auskennt weiß bestimmt was ich meine, möchte darauf jetzt aber nicht weiter eingehen da es eine abscheuliche Vorstellung ist. Daher werden meine Tiere alle 3 Tage ordentlich abgetastet. Ich meine es gibt so viel, egal ob ein Zeckenbiss oder was auch immer, ein Hund der einen intensiven Jagdinstinkt hat kommt in den Garten geschossen und....naja. Ich denke einfach nur, dass gerade die RHD nicht wirklich gut zu überstehen ist, ob mit oder ohne Impfung, das Tier könnte dennoch auch mit Impfung darunter extrem zu leiden haben und da frage ich mich einfach, wozu mache ich es dann? Gegen Myxo sind sie noch geimpft worden, hat der Tierarzt mir nie empfohlen oder angeboten, und alleine dass der eine Tierarzt gegen das eine impft und der Tierarzt von jemand anders wieder gegen die andere Krankheit, dann frage ich mich wirklich was noch stimmt. Vielleicht teilen andere ja meinen Skrupel, aber mich macht das einfach nachdenklich. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Und dann noch die Tatsache das andere Kaninchen für den Impfstoff sterben ist ethisch doch bedenklich! |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? ich muss hier jetzt auch unbedingt mal was schreiben :D. Die Kaninchen von meiner Schwester wurden nie geimpft und sind fast alle(auser eins)nach spätestens 3 Jahren auf unerklärliche weise gestorben(Ok es waren 2 Nins).Und da ich das immer im hinterkopf habne lasse ich siel lieber Impfen als das sie sterben. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich lasse keines meiner Tiere impfen. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
Ich auch nicht! Warum? RHD lasse ich deshalb nicht impfen weil Österreich als RHD-Frei gilt und hier so gut wie gar nicht geimpft wird. Myxomathose deshalb nicht,weil die Impfung nicht vor einer Erkrankung schützt. Kommen die Kaninchen mit dem Erreger in Berührung werden sie trotzdem krank. Zwar in abgeschwächter Form, tödlich ist es aber meist trotzdem. Eine Impfung, die nicht schützt und die Krankheit trotzdem ausbricht, macht für mich keinen Sinn! Lg. Alex |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich gestehe das ich momentan noch zu den 1x im Jahr impfern gehöre aber mir der Sache auch nicht mehr sicher bin. Bei uns gibt es Myxo, RHD auch gar nicht. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich habe noch nie gegen RHD impfen lassen, da meine TÄ auch gesagt hat, dass RHD seit etlichen Jahren hier schon nicht mehr vorgekommen ist. Ich lasse deshalb 2x jährlich nur gegen Myxo impfen. Das mache ich auch nur, weil wir in einem extremen Myxogebiet wohnen. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
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AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Über das Thema Impfen habe ich gerade zufälligerweise auch nachgedacht :) Da passt der Thread ja super! Ich weiß, dass die Impfungen bei Katzen und Hunden immer sehr umstritten sind und auch viele TA sagen, dass eine Grundimmunisierung für mehrere Jahre ausreicht. Es gibt keine wissenschaftlichen Ergebnisse, die belegen dass eine jährliche Impfung sinnvoll ist. Das Immunsystem der Menschen ist vergleichbar mit dem der Tiere. Menschen werden auch nur höchstens alle paar Jahre geimpft, warum sollte das bei Tieren anders sein? Es wurde nie wissenschaftlich belegt. Bin am überlegen, ob ich sie dieses Jahr noch impfen lasse (weil ich ein neues, noch nie geimpftes Weibchen bekommen habe) und es dann sein lasse... Bei meinem Kater habe ich jetzt auch entschieden ihn nur regelmäßig gegen Tollwut impfen zu lassen. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich überlege jetzt auch schon länger, nicht mehr impfen zu lassen. Ich kann wie viele nicht damit leben, das meine Tiere nur vor RHD geschützt werden können wenn andere dafür sterben. Das entspricht einfach nicht meiner Einstellung. Und Myxo seh ich so wie hasis2011 wieso impfen wenns trotzdem kommt. Für mich nur eine zusätzliche Belastung für den Körper. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
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AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Soweit ich weiß, ist Deutschland seit 2008 offiziell tollwutfrei. Es gibt nur noch die Fledermaustollwut. Der letzte Tollwutfall war 2006, die Weltorganisation für Tiergesundheit hat Deutschland 2008 (nach 2 Jahren ohne Tollwut) als eines der letzten Länder für tollwutfrei erklärt. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich habe mein 1. Kaninchen noch impfen lassen "Weil man das ja so macht"... Die ist daraufhin nur noch krank gewesen. Danach habe ich mich dazu entschieden, dass bei mir keine Kanickel mehr geimpft werden. Besonders, als ich von Fällen gelesen habe, die durch Myxoimpfungen dann tatsächlich an Myxo erkrankt sind.. Alfi wurde nie geimpft, der ist top fit. Emily vermutlich auch nicht, nur Tinka ist gegen RHD geimpft, aber da werde ich nicht mehr nachlegen.. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? ich habe noch nie ein einziges tier impfen lassen. bonny und leon waren halt vom heim geimpft und bei julchen weiß ich es gar nicht. keins meiner tiere ist mit 3 jahren auf unerklärliche weise gestorben. die tode meiner tiere hatten nie was mit myxo oder rhd zu tun. also ich bin gegen impfen (auch weil ich nicht will das andere kaninchen für mein kaninchen sterben, außerdem habe ich mal gelesen das 1 mal im jahr völlig übertrieben ist. ich glaube sanatascibio hat das hier mal geschrieben und impfschutz soll wohl länger halten) ich selber lasse mich auch selten bis nie impfen. hab die hauptimpfungen wie masern mums röteln und herpatites b. mehr nicht. aber jeder muss es für sich entscheiden. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich wohne zZ. in Hannover. Letzter Myxomatosefall hier: 2011. Letzte Epedemie: 2010. Durchschnittliche Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus: 200km/Jahr. Kann sich jeder ausrechnen, ob er nun im akuten Einzugsgebiet liegt oder nicht. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
AG |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
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AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Wow, ich bin überrascht über so viel positives feedback. Ich hatte eher gedacht mir wird der Kopf abgerissen und ich werde verantwortungslos beschimpft. Eure Argumente überzeugen mich voll und ganz und mit der Ethischen Sache gebe ich Euch voll und ganz Recht. Den besten Fall haben wir ja jetzt mit dem EHEC, vielleicht komme ich damit kurz vom Thema ab, aber lasst mich erst mal erklären. Ein Keim der in der heutigen Zeit in Europa mit seinen vielen Auflagen und Gesetzen und auch fortgeschrittenen Medizin auftaucht, auch egal ob Vogelgrippe, Maul und Klauenseuche, Schweinegrippe etc. Gegen alles wird rucki zucki ein Impfstoff hergestellt der nicht erprobt ist. Es ist durch diese ganze Impferei und Antibiotika spritzerei doch kein Wunder, dass solche Keime und alles ressistent werden, weil wir überbehandelt sind und kein Ass mehr im Ärmel haben wenn es Ernst wird. Es mag sein, dass wir diese Krankheiten kurze Zeit in den Griff bekommen und es für lange Zeit in Vergessenheit gerät, aber irgendwann, und da bin ich überzeugt, kommt es in anderer, extremerer Form durch Mutationen der Keime zu uns zurück, bis es wieder ein neues Mittel gibt, die Keime wieder ressistent werden und wieder in anderer Form zurück kommen. Das ist ein ewiger Teufelskreis. Und darum glaube ich, egal ob bei Mensch oder Tier, die Impferei ist Zeitschinderei. Denn Keime, Erreger, Viren, Bakterien und das weiß ich aus meiner Berufserfahrung, sind immer und überall und lassen sich auch nicht weg denken, nicht weg impfen und auch nicht weg putzen, die sind einfach da. Beispiel Grippeimpfung: So viele lassen sich jedes Jahr impfen, das Ergebnis, eine Grippe so heftig dass man sterben möchte. Es gibt 4000 verschiedene Grippeviren (bekannte), woher soll man wissen, ob man gerade gegen die richtigen Viren geimpft wird? Was ist mit Impfschäden? Ist ja auch kein Wunder wenn man sieht, mit was unsere Lebensmittel und Getreidefelder heute alles behandelt werden, dass man auf einmal auch auf Insektenstiche so extrem allergisch reagiert. Davon sind natürlich auch unsere Haustiere betroffen. Und ich denke einfach, so wie bei uns sind auch die Tiere langsam überbehandelt. Ständig flattern Erinnerungspostkarten von meinem Tierarzt ins Haus ich soll ans impfen denken, es wäre wieder so weit. Wenn sie tatsächlich irgendwann daran sterben dann kann ich dazu leider nur sagen, es war grausame Natur, aber wenn es mit Impfen eben auch nicht aufzuhalten ist, was bringt es dann. Haha, mein Roman ist fertig :D |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Deutschland wird Impfmüde... Ist traurig... So passiert es, dass Krankheiten wieder kommen und "schlimmer" auftreten, als zuvor. Tollwutfrei? Ja vielleicht im Traum. In Mittelhessen ist offiziell Tollwutgefährdet. Auch haben wir dieses Jahr ungewöhnlich hohe Myxo-Fälle am Wild und auch bei Zuchtbeständen. So musste meine TÄ letzte Woche 150 Kaninchen einschläfern. Letzendlich bleibt es jedem selbst überlassen, aber eine ordentliche Grundimmunisierung und einen einjährigen Booster finde ich wichtig! Gar nie impfen finde ich fahrlässig. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Da hier ja auch das Impfthema der Humanmedizin angesprochen wurde: Deutschlandweit lassen sich gerade mal 1% aller Menschen nicht impfen und lehnen das kategorisch vollständig ab. Das ist eine wirklich kleine, sehr dumme, verblendete Minderheit. Entwicklung von Immunitäten ist ein grundlegender biologischer Faktor, der dem Prinzip der Evolutuion folgt. Den kann man zwar mit Überbehandlung verstärken, mit Nicht-Behandlung aber nicht ausschalten. Ein Erreger, von dem es immer mehr als einen Stamm gib, wird sich ständig weiterentwickeln. Seine Lebenszeit ist extrem kurz, das erfordert einen vielfach schnelleren Evolutionszyklus als beispielsweise bei einem Affen, der als Individuum Jahrzehnte alt wird im Gegensatz zu einem Einzelerreger, der nur Wochen überdauert. Sich deswegen gegen Impfung auszusprechen ist hart an blankem Unfung. Zumal die Immunabwehr des Körpers doch genau gleich funktioniert: Sie mutiert weiter und wächst, auch unter Zuhilfenahme von Impfstoffen. Ziel ist ja, dass er Körper den Impfstoff nachsytheisiert und damit in die eigene Abwehr aufnimmt. Und darin liegt auch ein Grund, warum Menschen weniger oft geimpft werden müssen. Der Stoffwechsel und Immunaustausch läuft wesentlich langsamer ab, als bei einem Kleintier. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? @sushi85 Also der Kopf abgerissen wird hier ja niemandem.......ist mir zumindest kein Fall bekannt. Jeder muss das mit der Impferei selbst entscheiden. Danke @Jinro für die Zahlen, die Menschen betreffend. Die Minderheit von einem Prozent, die sich nicht impfen lässt, hat Glück, dass die Krankheiten durch die Impfbereitschaft von 99% so in Schach gehalten werden. Die Kaninchen betreffend kann ich nur sagen: meine Nins sind nicht müde und schlapp nach der Impfung. Leider ist es so, dass der Myxo-Impfschutz maximal für ein halbes Jahr reicht, und in Myxogebieten (ich wohne mittendrin in einem) ist es eher ratsam, in kürzeren Abständen zu impfen. Und wer dann mal erlebt hat, wie die Krankheit ausbricht bei nicht geimpften Tieren, der überlegt sich das dann noch mal...... Bei RHD mag das anders sein, aber ich für meinen Teil lasse alle meine Tiere impfen, sowie auch ich geimpft bin und meine Kinder ebenfalls. Und man sollte nicht vergessen, dass Impfkomplikationen im Gegensatz zu den Krankheitsausbrüchen wesentlich seltener sind. LG, Ulrike |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich sehe das ganze mit gemischten Gefühlen. Ich bin weder grundsätzlich gegen Impfungen noch dafür gegen alles zu impfen was einem vorgesetzt wird. Ich finde es wichtig mit Arzneistoffen (egal ob Impfstoff oder Antibiotikum) sorgfältig umzugehen und genau abzuwägen. Dafür ist es nötig sich genau zu informieren. Denn ansonsten kennt man nicht die Pro & Contras und die Vorkehrungen. Menschen-Impfstoffe sind deutlich besser erforscht als die für Kaninchen. Kaninchenimpfstoffe sind mit die am schlechtesten erforschten... Bei Kaninchen-Impfstoffen gibt es nicht einmal Studien zur Wirksamkeit oder Wirkungsdauer. Ganz zu schweigen von Detailstudien zu Kaninchen untersch. Lebensumstände (Alter, Gesundheitszustand usw.). Beim Menschen wäre das undenkbar. Die RHD-Impfung schützt gegen RHD und ist auch super gut verträglich. Myxo-Impfungen hingegen schützen nicht gegen Myxo (laut Hersteller) sondern vermildert nur den Krankheitsverlauf bei einer Infizierung. Das finde ich serh fragwürdig, un Studien dazu gibt es auch nicht (ob er wirklich abgemildert wird und wenn ja wie stark). Die Schnupfen-Impfung wurde als Bestandsimpfung entwickelt, wird also nicht fürs einzelne Heimtier empfohlen sondern um den Schnupfen-Infektionsdruck in einem größeren Bestand zu drücken. Bei Einzeltieren besteht die Gefahr eines Ausbruches durch diese Impfung, wenn das Kaninchen latent infiziert ist. Eine Unwirksamkeit der Impfung ist laut einer Studie meist im Zusammenhang mitFehlbesiedlungen der Darmflora verbunden, daher empfehle ich eine Kotprobe vor jeder Impfung. Einzelne Impfungen werden besser vertragen als Doppelimpfstoffe, daher sollte man empfindliche Kaninchen (besonders bei der Grundimmunisierung) versetzt impfen. Es sollten niemals kranke oder Kaninchen die z.B. mit AB behandelt werden geimpft werden. Das versteht sich eigentl. von selber und steht in der Packungsbeilage ausdrücklich drinnen. Aber leider wird es immer noch falsch gemacht! Schnupfen und Myxo dürfen nicht zusammen geimpft werden, weil dies so nicht zugelassen ist. Zitat:
Der Impfstoffhersteller schreibt zu diesem Thema und zu Kaninchen: „Zunehmend müssen wir uns auch der Diskussionen stellen, ob von den vorgegebenen, meist jährlichen Impfintervallen, angesichts der heutigen Qualität der Impfstoffe abgewichen werden kann. Gesichertes Wissen zur Dauer der Immunität jenseits der Jahresgrenze, zumindest für die wichtigsten Impfkomponenten, wäre dringend notwendig." [Hoffmann, 2003] Zitat:
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AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
Schon mal was von Immunsupressivas gehört? Diesen Menschen darfst Du gerne versuchen zu erklären, dass ihr Immunsystem stetig ansteigen wird. Wer so welche einnimmt, ist sogar dazu genötigt sich nicht impfen zu lassen da eine Reaktion entsteht (bis auf die normale Schluckimpfung und Kinderlähmung so wie Tetanus), zumal wir auf dem Gesundheitsamt andere Zahlen vorliegen haben was die Impfbereitschaft angeht, also bitte nichts erfinden. Wenn man jetzt von diesem Thread ausgeht: Sicherlich ist jeder selbst verantwortlich für das was er tut und die Meinungen gehen auseinander, aber überlege Dir gut wen Du dumm und verblendet nennst. Und ich bin auch nicht fahrlässig und auch nicht die anderen. Ich kann nur für mich sprechen, dass meine Tiere täglich ihren mehrstündigen Auslauf haben, immer frisches Wasser, Heu und Futter und haben einen großen Stall. Sie gehen 2x im Jahr zur Routineuntersuchung und wenn sie irgendwann mal krank sein sollten, dann gehe ich auch noch öfters mit ihnen dorthin. Wenn es ihnen schlecht bei mir gehen würde, dann wäre das was anderes. Aber ich lasse mich nicht als fahrlässig bezeichnen, wenn ich nicht will, dass ein Tier vorab sterben muss, damit es meinem gut geht. Denn in meinem Fall, stirbt dann nur ein Kaninchen unnötiger weise, auch wenn es mir bei meinem mehr weh tun würde. Stirbt mein Tier dennoch trotz Impfung, dann sind unnötigerweise 2 gestorben. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? @saloiv Hatte vergessen zu schreiben, dass bei dem mir bekannten Fall von Myxomatose (übrigens vom Dezember vergangenen Jahres!) ausdrücklich nur die beiden Kaninchen gestorben sind, die aufgrund vorgenommener Kastrationen noch nicht gegen Myxo geimpft waren. Alle anderen Kaninchen waren geimpft und hatten nichts, aber auch gar nichts. Ich hab keine Studie, sondern einfach einen Fall aus dem wirklichen Leben. Und deshalb würde ich jedem zur Myxo-Impfung raten. LG, Ulrike |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
Die Info habe ich von städtischen Jagdverband bekommen. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich kenne leider viele Fälle bei denen die Kaninchen trotz Impfung erkrankten und starben. Der prominenteste Fall ist im Web wohl Strolch. http://strolchskampf-gegen-myxomathose.de.tl/Home.htm |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ach, ich bin auch gerade so hin und hergerissen bezüglich der Impfungen. Ich habe meine 5 Schnüffelnasen auch nicht geimpft. Aber ab und an kommt so ein Gefühl hoch, dass ich es vielleicht doch machen sollte;) Es gibt ja auch so seine Vor- und Nachteile! |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
Für alle, die nicht wissen, was ein Immunsuppressivum ist: Damit untertdrückt man die Immunabwehr des Körpers, beispielsweise um Abstoßungsreaktionen zu verhindern, wenn man ein Implantat bekommen hat. Dass man deren Immunabwehr dann natürlich nicht ankurbeln sollte versteht sich von selbst, oder? Quelle zu meiner Zahl: Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Vorgang: Repräsentative Befragung von 3.000 Eltern zum Impfverhalten, durchgeführt von der FORSA. Quelle: http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/?sid=10&sub=64 @saloiv: Warum sprichst du immer von dem Hersteller? Es gibt doch verschiedene? Wegen dem Austausch der Immunabwehr muss ich mal suchen. Hab da vor einigen Jahren mal was zu einer Immunhistologischen Versuchsreihe gelesen, die als Nebeneffekt die Austauschrate bei Kaninchen aufdeckte. Ist aber wie gesagt schon lange her. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
Siehe z.B. hier: [url=http://www.kaninchenforum.serioes.de/forum/viewtopic.php?p=1016298]Kaninchenforum.com / FAQ :: Thema anzeigen - Umfrage zu Myxomatoseerkrankungen[/url] (5% ist übrigens richtig viel, man beachte, dass allgemein in Deutschland sicherlich nicht mehr als 5% erkranken, auch wenn man bei den ungeimpften schaut...) |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? @Tinachen Ich wohne in Ndb. Landkr. DEG Meine TÄ hat mir letzten Sommer erzählt, dass sie fast einen GANZEN Bestand hat einschläfern müssen. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ja die Seuchengefahr im eigenen Wohngebiet spielt auch eine erhebliche Rolle. Da helfen diese zwei Seiten: - http://www.bunny-in.de/patient/seuchenkarte.php - http://www.idt-biologika.de/index.php?session=7df2bdf3d6f4e27f77d1a58f5332b5bb %20&page=1705 |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Danke für die Seiten. Ich hab ja oben geschrieben, dass die Seuchenausbreitungsgeschwindigkeit ca. 200 km/Jahr beträgt. Hab die Zahl mal aufgeschnappt, jetzt kann ich mal versuchen sie nachzurechnen, danke dafür. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Also ich habe meine beiden Impfen lassen, da hier doch häufiger RHD und Myxo auftreten. In der Praxis wo ich bin, kommen häufig Besitzer mit ihrem Ninchen, die entweder schon tod sind oder gerade im sterben liegen. Diese Tiere sind dann auch nicht geimpft gewesen. Hab auch grad auf der Seuchenkarte gesehen, das mein Wohngebiet in einer Myxogegend liegt. Rhein-Main-Gebiet |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Ich habe meine beiden auch nicht impfen lassen. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? ich zeige mich am "nicht impfer" bekannt. ich habe meine Kaninchen noch nie geimpft und von den 6 die ich habe war auch nur geimpft als er kam. aber bis heute war noch nie ein Kaninchen von mir Krank das ich hätte zum TA gemusst. Mir ist auch aufgefallen die geimpften Kaninchen oder die die oft zum TA kommen (nicht weil sie krankt sind) sind viel öfter krank als die die es nicht müssen. Und sowieso hällt es die krankheit ja nicht ab. lässt sie ja nur milder auftreten...also meine werden nicht geimpft. |
AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
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AW: Ist impfen tatsächlich so notwendig? Zitat:
Ich habe ne Freundin die hat Kaninchen sie sie impfen lässt und ist sehr oft beim TA weil sie krank sind |
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