leider ist mein kleiner Bailey (13 Wochen alt) gestern bei der Einleistung der Narkose für eine "alltägliche" Kastration verstorben. Die Ärztin vermutete einen Herzfehler, denn sie sind nicht einmal zum operieren gekommen. Sie haben dem Kleinen wohl erst einmal die Hälfe der Dosis injiziert, haben ihn dann zurück in seine Box gelegt und nachdem sie ihn ca. 15 Minuten später wieder rausholen wollten, um mit der Operation zu beginnen, hätte er wohl nicht mehr geatmet. Die Ärztin hätte es dann wohl noch mit einer Herzmassage versucht, doch leider brachte auch die nichts mehr.
Man kann sich garnicht vorstellen, was das für ein Gefühl ist.
Da gibt man morgens sein Tierchen ab, in der Hoffung etwas gutes zu tun und bekommt es am Abend tot zurück.
Ich fühle mich als hätte ich ihn zur Schlachtbank geführt.
Der arme kleine, da lag er ganz alleine in seiner Box und ist einfach gestorben....alleine ohne, dass es jemand bemerkte.
Hätte die Äzrtin nicht dabei sein müssen, wenn er einschläft?
Ist die Vorgehensweise richtig gewesen.
Mensch ich mach mir so viele Vorwürfe.
War es vielleicht noch zu früh mich der Kastration?
Meine Ärztin meinte, ab 800gr wäre es eigentlich kein Problem.
Er wog 1100 gr.
Und das traurigste ist: Mein anderes Hässchen ist nun wieder ganz alleine, ihn habe ich auch vor vier Wochen kastrieren lassen und bei ihm ist alles gut gelaufen, er war jedoch schon fast sechs Monate.
Was meint ihr?
Hätte ich noch warten sollen? Ich wollte doch nur, dass sich die beiden Kerle vertragen, denn der Kleine fing langsam an aufmüpfig zu werden. Ich wollte doch nur, dass es nicht zum "Hasenkrieg" kommt und nun sowas.
Er war einfach noch zu klein um schon wieder die Welt zu verlassen - Das hat er nicht verdient.
Ich freue mich auf eure Meinungen hierzu.....[quote][