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Freilandhaltung - ACHTUNG Durch immer häufiger auftretende Todesfälle bei Kaninchen in der Heimtierhaltung durch Wildtiere, da jeder x-beliebige denkt die Freilandhaltung wäre ein Kinderspiel und man könnte einfach so die Tiere laufen lassen, würde ich hier gerne mit den Freilandhaltern gemeinsam eine Liste aufstellen und über Haltungsbedingungen und Erfahrungen diskutieren um eventuell auch für die FAQ's eine Liste zusammen zustellen mit Dingen die zu beachten sind. Daher stelle ich nun einfach mal einige Fragen an die Freilandhalter unter uns die dann ja beantwortet werden können und wir können dann ja eine gemeinsame Fassung zusammentragen. Platz: Unter wie viel Platz würdet ihr bei der Freilandhaltung niemals gehen? Gibt es eine Freilaufgröße die ihr, wegen der Übersichtlichkeit, als zu groß empfindet? Meine Meinung: Also ich selber würde unter einhundertundfünfzig bis zweihundert Quadratmeter bei der Freilandhaltung nicht gehen, da mir dort allgemein das Risiko zu hoch wäre, dass im Notfall nicht richtig geflüchtet werden kann, einfach weil die dafür gegebene Fläche nicht gegeben ist. Sicherung: In welchen Abständen habt ihr Schutzhütten aufgestellt? Wie wichtig findet ihr diese? Ich selber habe in sehr geringen Abständen, sodass binnen Sekunden eine Schutzhütte zu erreichen ist, die Hütten aufgestellt. Ich emfinde es, gerade als Schutz vor Greifvögeln als äußerst wichtig. Elektrische Zäune: Wie ist bei der Freilandhaltung eure Meinung dazu? Ich selber finde die el. Weidezäune sehr praktisch, sobald diese auf Kaninchen angepasst sind, was die Maschenweite anbelangt, diese muss jedoch Kaninchen angepasst sein und ist dann durchaus akzeptabel in meinen Augen. Uhrzeiten: Lasst ihr die Kaninchen in der Dämmerung noch draußen oder kommen sie bei euch direkt vor der Dämmerung noch ins Haus? Meine Kaninchen können in der Dämmerung unter Aufsicht noch laufen, wenn die Zeit zum beobachten da ist, ist diese nicht da, kommen die Tiere noch vor Dämmerungsbeginn oder aber bei Dämmerungbeginn rein, um dann in Sicherheit gebracht zu sein. Wohngebiet: Wie steht ihr zu Städtischer Freilandhaltung in großem Garten und der ländlichen Freilandhaltung? Ich selber empfinde die städtische Freilandhaltung als ungefährlicher, da in ländlichen Regionen oftmals auch die Gefahren durch Wildtiere höher liegen. Direkt am Waldrand würde ich z.B. keine Freilandhaltung betreiben. Kastrationen: Welche Kaninchen sind bei euch kastriert? Die Männchen? Die Weibchen? Beide? Wie wichtig findet ihr die Weiberkastration bei der Freilandhaltung? Ich selbst habe sowohl die Männchen kastriert, als auch die Weibchen (bzw. zur Zeit einen Teil der Weibchen, bald alle). Ich empfinde gerade die Weibchenkastration als sehr wichtig, wegen steigender Wildkaninche population, auch in städtischen Regionen. Die Männchenkastration finde ich mittlerweile in der Freilandhaltung eher umstritten, durch einige Telefonate und Mailkontakte mit diversen Freilandhaltern die die Weibchen kastriert haben und die männchen unkastriert halten und so ein sehr harmonisches, natürliches Leben in der Heimtierhaltung gestalten konnten. Gruppengröße: Wie viele Kaninchen empfindet ihr in der Freilandhaltung als wichtig? Unter welche Gruppengröße würdet ihr hier nicht gehen? Wie ausgeprägt ist bei euch die Hierarchie und die Gruppenverteilung in der Gruppe? Ich selber würde unter mindestens sechs Tiere in der Freilandhaltung nicht mehr gehen. Umso mehr umso ausgeprägter die Hierarschie und umso leichter für die Tiere die Gruppenverteilung. Fazit daraus: umso größer der Selbstschutz. Bei meiner fünfzehner Gruppe sehe ich klar heraus zehn unterschiedliche Gruppenaufgaben, die alle erheblich zum Gruppenleben und zum Schutz beitragen. Wie oft kontrolliert ihr die Gänge die gebuddelt werden und den Zaun der Freilandhaltung (auch unterirdisch um Lücken zu finden?)? Ich gehe einmal täglich die Grenzen ab um gegebene Sicherheitslücken zu entdecken. LG |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Hallo, vielleicht solltest du bei deinen Fragen bedenken, dass nicht jeder so viel Platz und nicht jeder so viele Kaninchen hat wie du. Gerade in einer Zeit, in der vermutl. mind. 80% der Hauskaninchen als Kuscheltiere in einem kleinen Käfig in Kinderzimmern leben, sollten wir doch eher dankbar sein dass es Leute gibt, die vllt auch trotz kleineren Gärten als 150qm ihren Tieren Freilauf ermöglichen. Manche schaffen es gerade mal, ein kleines abgestecktes Freilaufgehege zu errichten - was in meinen Augen aber dennoch besser als nichts ist! Meine Antworten: Platz: mein Garten ist 120qm groß. Selbst wenn ein Garten erheblich kleiner wäre, freue ich mich für jedes Kaninchen dass wenigstens die Möglichkeit hat ein paar Haken zu schlagen und sich ein wenig auszutoben oder überhaupt an der frischen Luft zu sein. Sicherung: Ich habe keine Schutzhütten. Mein Garten ist aber ringsrum bewachsen mit dichten Gebüschen, wo sich meine Kaninchen bei Bedarf verstecken oder zurückziehen. Oder halt ihr Zuhause, also ihr Gehege. Elektrische Zäune: Damit habe ich keine Erfahrung. Wir haben hohe Holzzäune, wo sich meine Kaninchen aber nicht durchbuddeln können da auf der anderen Seite die Einfahrt (Beton) unserer Nachbarn liegt. Uhrzeiten: bei Dämmerung lasse ich sie noch etwas draußen, bei nahezu Dunkelheit kommen sie in ihr Gehege. Im Sommer natürlich länger als jetzt im Winter. Wohngebiet: hier gebe ich dir Recht: in einem Waldgebiet würde ich meine Kaninchen auch nicht in Freilandhaltung leben lassen sondern würde sie im Haus halten. Kastration: ich habe mein männl. Kaninchen kastrieren lassen. Wir hatten es ja gefunden, und bevor wir ihm eine Partnerin dazusetzten, haben wir ihn kastrieren lassen aufgrund der Vermeidung von ungewolltem Nachwuchs. Das Weibchen ist unkastriert. Gruppengröße: ich selber habe nur zwei Kaninchen. Zudem wohne ich nur zur Miete und falls ich mal aus irgendwelchen Gründen hier aus dem Haus mit Garten raus müsste, wüsste ich nicht wie ich z.b. 6 Kaninchen in einer normalen Wohnung halten sollte. Wie oft kontrolliert ihr die Buddel-Gänge: Meine buddeln ausschließlich in ihrem Gehege, und da lasse ich sie auch einfach machen. Am Zaun haben sie mal versucht zu buddeln, als sie aber auf Beton gestoßen sind (von der anderen Seite), haben sie es aufgegeben. |
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Das mal ganz davon ab, dass man sich vor solch Aussagen über die Haltung des Menschen informieren sollte. Denn das was Du schreibst ist schwachsinn, da meine Kaninchen z.Z. in der Innenhaltung leben und ich meine Haltung damit gar nicht als die beste hinstellen kann, da ich selber bei der Innenhaltung durchdrehe. Das "am schlechteren Orientieren", war im übrigen auf deine Argumentation:" Ein bisschen Freilauf ist doch toll, gibt auch Kaninchen die in kleinen Käfigen sitzen" bezogen. Wenn das nicht schlechter ist als die meine Haltung hole ich natürlich sofort die 100er Käfige von Bekannten ab und sperre meine 15 da ein und lade mir Kinder zum bekuscheln meiner Tiere ein. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Platz: Unter wie viel Platz würdet ihr bei der Freilandhaltung niemals gehen? Gibt es eine Freilaufgröße die ihr, wegen der Übersichtlichkeit, als zu groß empfindet? Mir kommt es nicht auf die Größe des Gartens ab, sondern auf die Sicherheit. Meine 4 Dürfen an den Wochenenden den etwa 300m² großen Garten für einige Stunden nutzen, dort sid keine Schutzhütten oder ähnliches, dafür Büsche und Hecken, sowie viele Pflanzen wo sie sich verstecken können.... Sonst dürfen sie ihr 30m² Freilauf nutzen, der nach oben nur mit einem Netz und nach unten bloß mit 15cm tief eingebuddeltem Draht laufen. Uhrzeit: Das im Sommer von morgens um 5.30 bis 21 oder 22 Uhr und im Winter bloß von 13 bis 16 Uhr. Die restliche Zeit verbringen die vier in ihrem 15m² großem Gehege. Elektrische Zäune: Wie ist bei der Freilandhaltung eure Meinung dazu? Elektrische Zäune für Kaninchen finde ich bei Großen uneingezäunten Grundstücken eine Gute Idee, würde sie aber hier nicht verwenden. Wohngebiet: Ich wohne in der Letzen Straße vom Dorf (400 Einwohner) Hinter meinem Garten gibt es nur noch Felder. Deshalb dürfen die 4 auch nur am WE wenn ich zu Hause bin und regelmäßig nach ihnen gucken kann in den Garten. Gruppengröße: Da bei mir 2 von den Vieren (und im Sommer 4 von 6) Widder sind, die sowie so erstens ein eingeschränktes Hör und Sehvermögen haben finde ich eine größere Gruppe von Vorteil, in der Hoffnung das einige der tiere aufmerksam genung sind um die Gruppe z.B durch Klopfen zu warnen. Kastration: Bisher sind bei mir bloß die Rammler kastriert, Bounty (W) wird im Nächsten Sommer kastriert und die beiden kleinen Mädels so mit einem Jahr. Schon allein deshalb, weil bei mir hinter dem Garten einge Wildkaninchen rum hoppeln. Tunnel und Gänge: Bisher ist bei mir erst einmal ein Tunnel gebuddelt worden und das in ihrem Freilauf (aber auch erst als Bounty einzog.) Meine Jungs zeigen keine Anbitionen zu buddeln und Bounty buddelte etwa einen halben Meter und zog sich auf grund der Sommerhitze darin zurück. |
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Wildtiertechnisch ist es städtisch natürlich ungefährlicher. Ich wohne zwar ländlich, aber trotzdem in einer Sackgasse wo rundherum bebaut ist. Zitat:
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Das alles bedeutet aber nicht das wir hier Innenhaltung verteufeln.....alles klar? Kein Grund für niemanden sich angegriffen zu fühlen. Zitat:
Klar ist es schön wenn man ein Freigehege aufbaut. Bei Freilandhaltung geht es jedoch um etwas völlig anderes. Freilandhaltung bedeutet die Tiere sind auch im Garten wenn Mensch nicht da ist. Daher muß man einiges beachten wie z.B. den Platz. Kaninchen unbeaufsichtigt auf 50qm zu lassen ist grob fahrlässig, sitzt der Halter daneben ist es natürlich ok, aber das ist dann ja keine Freilandhaltung sondern einfach "Auslauf" im freien, etwas völlig anderes. Hier soll keiner kritisiert werden, es soll eine sachliche Zusammenstellung von Erfahrungen und Fakten werden, nichts weiter. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Meine Erfahrungen: Platz: Ca 450 qm Sicherung: Die 450 qm können mittels eines Zaunes bei Bedarf, z. B. alle aus dem Haus, auf ca 200 qm im hinteren Teil des Grundstückes begrenzt werden. Normale Zäune, teilweise nach unten mit Beton an den Stellen wo das nicht der Fall ist, mit Hasendraht der in die Erde versenkt wurde (zusätzlich große Steine) abgesichert. Großer Stall /Schutzhütte immer begehbar. Ansonsten viele dichte Sträucher, Hecken und hohe Bäume. Den ganzen Tag immer wieder Sichtkontakt. Elektrische Zäune: Keine Erfahrung. Uhrzeiten: Von in der Früh bis Dämmerung. Marder- und Fuchsgebiet. Wohngebiet: Ja, dörflicher Charakter. Kastration: Vier Weibchen, eins davon Kastriert. Die Anderen werden folgen. Gruppengröße: Viele Jahre zwei (gute Erfahrung, seit eineinhalb Jahren Vier (noch besser). Buddelgänge: Im ganzen Garten. Wenn kein Interesse mehr besteht, wird von mir wieder zugebuddelt. Keines der Kaninchen hat jemals hinausgebuddelt. Fazit: Gartenhaltung für mich klares ja. Ich habe durch Büro im Haus allerdings den sehr entscheidenden Vorteil, dass immer Jemand Zuhause ist. Falls dies mal nicht gegeben ist, kommen die Nins in den hinteren noch geschützteren Gartenteil, das ist aber selten und nur Stundenweise der Fall. Ich sage dann auch den Nachbarn Bescheid und bitte diese ein Auge drauf zu haben. Bei uns ist kein Greifvogelrevier. In der Nacht sind sie immer in einem voll gesicherten, festen Stall. Ich denke also man sollte unbedingt auf die örtlichen Gegebenheiten eingehen um den Ninchens ein sicheres Leben zu bieten. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Wichtiger Nachtrag Es kann in jeder Haltungsform immer etwas Schlimmes passieren. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen die wichtig und richtig sind, würde ich meine Ninchens, nicht aus meiner Angst heraus anders (noch gesicherter aber eben auch eingesperrter) halten. Sie haben so ein ziemlich glückliches Leben und selbst wenn etwas passieren würde, werde ich ihnen dieses Leben auch weiterhin ermöglichen. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Ganz ehrlich ... jeder der seine Tiere abends noch in ein Gehege sperrt betreibt in meinen Augen keine Freilandhaltung. Freilandhaltung bedeutet für mich, dass die Tiere Tag und Nacht (vor allem nachts, in der Abenddämmerung und im Morgengrauen) das gleiche große, natürliche Gebiet zur Verfügung haben. Alles andere ist großzügiger Auslauf, aber keine Freilandhaltung. Aber auch, der von euch beschriebene großzügige Auslauf ist in meinen Augen eine tolle Form der Kaninchenhaltung und wenn ich die Möglichkeiten dazu hätte (zur Zeit noch kein Garten, zukünftiger Garten zu klein) würde ich meine Hoppler auch so halten! |
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AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Ich habe einige Bekannte, die richtige Freilandhaltung betreiben. Die Verluste durch Raubtiere sind gleich NULL. Ich sehe tatsächlich keinen großen Unterschied, ob die Tiere tagsüber 30 oder 300 Quadratmeter zur Verfügung haben, wenn sie abends doch wieder in ein Gehege gesperrt werden. Das ist für mich stundenweise Auslauf ... was aber völlig okay ist, nicht falsch verstehen. Wie gesagt, wenn ich könnte, würde ich es auch so machen wie Miralini und die anderen hier. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Kannst Du diese Bekannten mal befragen wie das funktioniert? Würde mich sehr interessieren. Den Verlusten gleich Null, stehe ich da besonders skeptisch gegenüber. "Meine" Hasenhaltung fing in der Nachbarschaft an. Dort gibt es ein großes Hühnergehege. Zwei Hasen saßen in einem üblichen kleinen Stall. Auf meine Anregung hin, durften die Ninchens zu den Hühnern. Aber wehe die Tiere wurden zu spät in den sicheren Stall gebracht, schon war der Fuchs da und holte leider auch das ein oder andere Häslein. Wir wohnen im Dorf mit lauter Nachbarn und nicht an einem Wald. Gruß Tina |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Sie hat das Grundstück mit einem Elektrozaun eingezäunt und empfindliche Licht-Bewegungssensoren. Neben den Kaninchen leben auch Hühner, Laufenten, Schildkröten und 2 Bordercollies auf dem Grundstück. Es gibt unzählige Unterschlüpfe und tiefe Bauten der Tiere, die auch größtenteils erhalten bleiben. Ich denke, das ist der Grund dafür, dass bisher kein Tier gerissen wurde. Sie können sich natürlich zurückziehen. Wer natürlich die Tunnel und Bauten der Tiere nicht belassen kann, sollte tatsächlich von einer Freilandhaltung absehen, das habe ich eben bei meinen Ausführungen nicht bedacht ... |
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Da ich meinen Hoppis definitiv keine Freilandhaltung mit sicheren Bauten bieten könnte / kann, gäbe es für mich auch keine andere Haltungsform. So wie es in meinem zukünftigen Garten aussieht wird es nur beaufsichtigten Freilauf geben. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Vielleicht kannst Du Dir ja hier Tipps holen wie es doch anders gehen könnte. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Wenn es soweit ist, werde ich das auf jeden Fall machen, aber noch habe ich das Haus mit Garten nicht, sondern betreibe Innenhaltung. Aber ich lese mich jetzt schon in die Außenhaltung ein, da für mich klar ist, dass ich meine Tiere draußen halten werde, sobald ich die Möglichkeit dazu habe. ;-) |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Na dann gibt es ja gute Zukunftsausichten. Ich hoffe es gibt inzwischen auch einen guten Tierarzt, bzw. alle Ninchens sind gesund (Bezieht sich auf Deinen Usernamen). Gruß Tina |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Das ist definitiv eine Definitionssache. Freilandhaltung betrifft für mich beides. Ich lasse meinen Tieren im Grunde auch die Wahl ob Nachts drinnen oder draußen. Was heißt im Grunde? Die Tiere sind Tagsüber draußen und drauf trainiert abends rein zu gehen und ich mache dann das Gehege dicht bzw. nun die Tür ins Haus. Bei Revierkämpfen, unstimmigkeiten in der Gruppe oder diversem anderen lasse ich die Tiere zeitweise nachts auch laufen, einfach weils für das Gruppenleben einfacher ist, wenn sich die Tiere auch mal seperieren wollen. Vorgekommen ist es bisher aber sehr, sehr selten das mal ein Tier draußen geblieben ist, denn abends sitzen sie meist von selbst schon wieder drinnen. Von Beginn an und auch bevor ich angefangen habe sie zu "trainieren". Die Möglichkeit des draußen bleibens auch nachts sollte aber finde ich im Notfall teilweise auch gegeben sein. |
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Mein Username bezieht sich nur noch auf die Häufigkeit meiner TA-Besuche. Zum Glück. Hat lange genug gedauert, bis ich meine wirklich kompetente TA gefunden habe, der ich zu 100% vertraue!! Vielen Dank, Tina! ;-) |
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AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Ich habe mich auch gar nicht kritisiert gefühlt. Ich weiß wo da meine Grenzen liegen bei bestimmten Haltungen, gerade dadurch das ich auch nur alte oder aber chronisch erkrankte Tiere habe und dadurch schätze ich meine Haltung da selbst ab und lasse mich da in bestimmter Hinsicht auch nicht mehr kritisieren. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Zitat:
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AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Zitat:
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AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Zitat:
Ich denke man darf nicht immer alles aus den Medien so glauben wie es geschrieben steht. Denn vieles was solch Todesfälle anbelangt wird hochgeschraubt. Denn: Stirbt ein Tier bei der Freilandhaltung und ein Tierschutzverein wird davon unterrichtet, wird es groß Publik gemacht. All die Freilandhaltungen wo es funktioniert, weil es anständig betrieben wird, werden aber geschickt unter den Tisch gekehrt, damit eben diese Freilandhaltung, die von diversen Tierschutzvereinen ja sehr verteufelt wird, als sehr schrecklich da gestellt ist. Ich selbst finde es immer sehr interessant zu wissen, wie das ganze prozentual aussieht. Im Vergleich: Wie viele Kaninchen versterben prozentual in der Freilandhaltung durch die Wildtiere und wie viele Kaninchen versterben prozentual in der Innenhaltung durch Lungenerkrankungen wegen der Heizluft? Ich sehe das was Todesfälle angeht eher gelassen. Wenn man sich die Mühe gibt, es den Tieren schön zu machen und natürlich, hin oder her ob nun durch die Weiden- oder die Freilandhaltung (komplett oder tagsüber), so lasse ich meine Kaninchen lieber 5 Jahre in der Freiheit leben und dann gegebenenfalls durch ein Tier reissen, als das es 12 Jahre eingesperrt haust. Leider ist es aber ja so, dass mittlerweile vielen die Sicherheit der Tiere über der Qualität des Lebens steht. Denn oftmals lässt es sich leichter mit einem sehr alten Tier preisen, als mit einer tollen, natürlichen Tierhaltung. Trotzdem finde ich eine Zusammenfassung von wichtigen Kriterien sehr wichtig, die wir dann evtl. in die FAQs setzen können. Denn es gibt, seitdem die Freilandhaltung - Gott sei Dank - etwas bekannter und weniger verschrien ist, immer mehr Interessenten an dieser Haltung, die aber leider zu Beginn immer ein völlig falsches Bild haben (20qm Gitterelemente, Tiere dort den ganzen Tag ohne Aufsicht,etc.) und damit den Tieren grobe Gefahren aussetzen. Bisher haben sich hier ja nun schon einige geäußert. Weitere Äußerungen fände ich auch recht gut, dann könnte man ja evtl. einen allgemein befassenden Text dazu schreiben am Ende und diesen in die FAQs verschieben. LG |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Zitat:
Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du diese Stänkereien auf hörst, dass ist echt ätzend. Wenn du ein Problem mit Kim hast, dann klär das doch bitte mit ihr persönlich und wenn es so nicht zu klären ist, ignorier sie. Danke! Ich habe leider keine Erfahrungen in Freilandhaltung. Würde später aber gerne eine Wiese kaufen und dort dann Freilandhaltung betreiben. Ich finde dieses Thema sehr interessant und verfolge es gerne weiter (wenn hier nicht weiter herum gestänkert wird) |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Die entsprechenden Beiträge wurden gelöscht, der Thread kann jetzt ganz normal wietergeführt werden - ohne Provokation! |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Nun ist der Beitrag zur Weidenhaltung von Mir auch verschwunden. Ich weiß nicht was dagegen nun einzuwenden war. Also gut, nochmal: Zitat:
Ich denke, dass man, sofern die Freilandhaltung richtig betrieben wird, die Todesfälle generell stark einschranken kann, wenn sie auch nicht immer bei Null bleiben können, da einfach ein gewisses Risiko da ist. Ich finde es dort dann immer sehr interessant das ganze prozentual zu betrachten. Wie viel prozent der Freilandhaltungskaninchen, die in gesicherter Freilandhaltung leben, versterben durch Wildtiere? Wie viel Prozent der Innenhaltungstiere an Lungenveränderungen durch die Heizluft (wenn man denn alle Todesfälle untersuchen ließe)? Sind diese Prozentanteile so weit voneinander entfernt? Ich würde es mittlerweile anzweifelt. Genau wieder das Problem mit den Wildkräutern die giftig sein können. Wie viele Freilandhaltungskaninchen versterben prozentual an einer Vergiftigung in der Freilandhaltung und wie viele Kaninchen versterben prozentual an Mangelerschreinungen, weil sie nicht selektieren können? - Es sind definitiv mehr mit Mangelerscheinungen als mit Vergiftungen! Man muss somit alles prozentual sehen und dann kann man auch nicht mehr sagen die Freilandhaltung seie risikoreicher als die anderen Haltungen. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Zitat:
Wurde wahrscheinlich aus Versehen gelöscht! |
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AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Hallo, hier mal meine Daten: Platz, der Garten ist leider nur 100 qm groß (haben extra nochmals gemessen, mehr wird er nicht). Sicherung, es steht ein Holzgartenhaus mit 1 Fenster und 1 Tür in der Größe von 1,5 x 1,5 in der Ecke, darin ist ein 2-geschossiger Stall, alles isoliert mit Styropor und viel Heu und Stroh. Davon steht ein Außengehege, komplett gesichert und von oben mit Bitumen gedeckt, daher trocken, ca. 16 qm groß. Sie gehen durch ein kleines Seitenloch von diesem Außengehege in die Hütte. Die Tür ist tagsüber immer zu, sie müssen also durchs Gehege. Gehege selbst ist im Winter noch seitlich mit einer Matte, die man für Blumeüberwinterung benötigen kann, geschützt. Rund um den Garten ist ein 2 m hoher Zaun, davor viele Lorbeerbüsche und Bambus. Ferner an einer Seite eine Garage und die andere Seite ist durch unser Haus geschützte, also rundherum Beton, falls sie mal total wild buddeln wollten. Elektrischer Zaun, haben wir nicht. Uhrzeiten, ich nehme meine abends so um 17.00 Uhr rein und morgens kommen sie gegen 8.15 Uhr wieder raus. Im Sommer waren sie komplett draußen. Wohngebiet, ja wir wohnen in der Stadt, kleines Wäldchen in der Nähe, aber rundherum Häuser ab und an mit Garten. Kastration, mein Junge ist kastriert. Gruppengröße, habe nur 2, Mädel und Junge. Kontrolle, erfolgt ca. 2-3 Mal die Woche beim alltäglichen Füttern. Die Buddellieblingsstelle ist direkt unterm Haus hindurch, da müssen wir schon vorsichtig sein, sonst ist durch die Unterkellerung auf einmal alles weg. Das wärs, schönes Thema. |
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Nur wenn man getrocknete Wiese anbietet, könnte eventuell die Gefahr bestehen, dass der Unterschied nicht mehr so leicht gerochen werden kann. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Wenn man rationiert füttert und man massig giftige Pflanzen ins Gehege macht kann es evtl. möglicherweise zu Vergiftungserscheinungen kommen. In Freilandhaltung haben sie aber ja genug Auswahl und werden daher nicht an giftige Pflanzen gehen, zumal wirklich wenig Pflanzen tatsächlich giftig sind. Viele Pflanzen werden als giftig angegeben die sehr gesund sind wie z.B. Thuja und Efeu. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Zitat:
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AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Danke, was dazugelernt. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Eben weil die Gefahr so minimal ist, habe ich ja direkt hingeschrieben, dass es definitiv mehr Mangelerscheiungen gibt, als das es Vergiftungserscheinungen gibt. |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Platz: Unter wie viel Platz würdet ihr bei der Freilandhaltung niemals gehen? Gibt es eine Freilaufgröße die ihr, wegen der Übersichtlichkeit, als zu groß empfindet? Unser Garten ist ca. 100-150 qm groß, unter 100qm würde ich nicht gehen. Sicherung: In welchen Abständen habt ihr Schutzhütten aufgestellt? Wie wichtig findet ihr diese? Ich habe keine Schutzhütten, unser Garten ist an den Seiten bewachsen, und sie haben ihr Gehege. Elektrische Zäune: Wie ist bei der Freilandhaltung eure Meinung dazu? Ich selber hab keine, finde sie jedoch praktisch,vorallem bei unumzäunten Gärten. Uhrzeiten: Lasst ihr die Kaninchen in der Dämmerung noch draußen oder kommen sie bei euch direkt vor der Dämmerung noch ins Haus? Im Moment im Winter bleiben sie bis um 6 draussen, Im Sommer bis 10 oder 11. Also bleiben sie in der Dämmerung draussen. Wohngebiet: Wie steht ihr zu Städtischer Freilandhaltung in großem Garten und der ländlichen Freilandhaltung? Ich halte städtische Freilandhaltung auch für ungefährlicher im Bezug auf Wildtiere. Ich selber wohne eher ,,ländlich", habe aber noch nie Greifvögel oder Raubtiere wie Mader gesehen. Kastrationen: Welche Kaninchen sind bei euch kastriert? Die Männchen? Die Weibchen? Beide? Wie wichtig findet ihr die Weiberkastration bei der Freilandhaltung? Bei mir sind nur die Männchen kastriert, eine Kastration der Weibchen wäre mir zu risikoreich, allerdings kommen durch einen Zaun auch keine Wildkaninchen. Gruppengröße: Wie viele Kaninchen empfindet ihr in der Freilandhaltung als wichtig? Unter welche Gruppengröße würdet ihr hier nicht gehen? Wie ausgeprägt ist bei euch die Hierarchie und die Gruppenverteilung in der Gruppe? Unter 4 würde ich nicht gehen.Ich habe selbst 4 Kaninchen,habe allerdings auch schonmal 5 in Freilandhaltung gehabt. Wie oft kontrolliert ihr die Gänge die gebuddelt werden und den Zaun der Freilandhaltung (auch unterirdisch um Lücken zu finden?)? Einmal am Tag lg Helena |
AW: Freilandhaltung - ACHTUNG Platz: Unter wie viel Platz würdet ihr bei der Freilandhaltung niemals gehen? Gibt es eine Freilaufgröße die ihr, wegen der Übersichtlichkeit, als zu groß empfindet? ich lasse meine auf 400m² laufen Ich würde auch nicht unter 150m² gehen Sicherung: In welchen Abständen habt ihr Schutzhütten aufgestellt? Wie wichtig findet ihr diese? Ich habe 20 Schutzhütten aufgestellt. Ich empfinde es, gerade als Schutz vor Greifvögeln als äußerst wichtig. Gegen Fuchs und Mader ungeeignet Sicherung: des Zauns? Mein Zaun ist 2 Meter hoch und nach unten ist es ca. 30cm unter der Erde mit Stacheldraht abgesichert und oben auch das hat den Fuchs nicht abgehalten rein zu kommen, ich werde dem Nest um 1,20 tiefer nach unten machen das wird den Fuchs abhalten aber den Marder wieder nicht was ich gegen den Marder machen Kann das weis ich noch nicht Elektrische Zäune: Wie ist bei der Freilandhaltung eure Meinung dazu? da bei mir der Fuchs da war habe ich ein Elek. Weidezäune aufgebaut Der Fuchs hat den auch untergebudelt. Also halt ich nichts da von Uhrzeiten: Lasst ihr die Kaninchen in der Dämmerung noch draußen oder kommen sie bei euch direkt vor der Dämmerung noch ins Haus? Meine Kaninchen können von 8 bis 18Uhr je nach Jahres zeit abhängig frei Laufen Nachts kommen sie im sicherem Gehege da kommt noch nicht mal eine Maus rein Kastrationen: Welche Kaninchen sind bei euch kastriert? Die Männchen? Die Weibchen? Beide? Wie wichtig findet ihr die Weiberkastration bei der Freilandhaltung? Bei mir sind Männchen kastriert Gruppengröße: Wie viele Kaninchen empfindet ihr in der Freilandhaltung als wichtig? Unter welche Gruppengröße würdet ihr hier nicht gehen? Wie ausgeprägt ist bei euch die Hierarchie und die Gruppenverteilung in der Gruppe? ich habe Jets nur noch 3 ich werde aber noch 5 holen dann sind es 8 Kaninchen Wie oft kontrolliert ihr die Gänge die gebuddelt werden und den Zaun der Freilandhaltung (auch unterirdisch um Lücken zu finden?)? Ich gehe einmal täglich die Grenzen ab um gegebene Sicherheitslücken zu entdecken. Und noch was Miralini was du in meinem Thema geschrieben hast, fand ich total unpassend, bei einer Freilandhaltung gibt es keine 100% Sicherheit Zitat von dir Leider wieder ein trauriges Beispiel dafür, warum man Kaninchen nur in wirklich gesicherten Gehegen halten sollte. Miralini wie soll ich den 400m² 100% sicher machen ich kann das nicht Und nur auf 12m² sicheres Gehege werde ich meine Kaninchen nicht einsperren |
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