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Satoec 20.07.2023 07:43

Ja, der Bau ist im sicheren Gehege.
Die Dame von der Pflegestelle hat vor 3 Tagen alle Weibchen genau angeschaut und keine geschwollenen Zitzen gesehen. Wenn da schon eine beim Säugen gewesen wäre, müssten die Zitzen ja vergrößert sein, oder nicht?
Die Idee mit der Kamera ist gut, bin nur immer noch auf Urlaub. Am Sonntag werde ich mich jedenfalls auf die Lauer legen, wenn ich wieder daheim bin.
Dann ist auch die Quarantäne von dem Übeltäter Ludwig vorbei. Kann ich ihn dann einfach wieder zu den anderen lassen? Oder wäre das jetzt zu stressig für das Weibchen mit dem Bau?

4Chaoten 20.07.2023 18:38

Ja, wenn eine Häsin säugt, sieht man es an den Zitzen und ich würde mit Ludwig wohl noch ein wenig warten und keine Unruhe reinbringen. Abwarten, ob sich noch was tut

marinahexe 20.07.2023 19:39

Wann wurde Ludwig denn kastriert? Die 6 Wochen sind doch noch nicht um, oder?

Satoec 21.07.2023 07:55

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1273946)
Wann wurde Ludwig denn kastriert? Die 6 Wochen sind doch noch nicht um, oder?

Der Tierarzt meinte, 5 Wochen, das wäre der nächste Montag.

gerti 21.07.2023 08:31

Zitat:

Zitat von Satoec (Beitrag 1273926)
Danke für eure Antworten. Das Tierheim, von dem wir ja das vermeintlich kastrierte Männchen hatten, hat eine Dame von einer Pflegestation geschickt, die hat es gleich mitgenommen, weil es trotz gebautem Nest in der wurfbox ganz aus gekühlt war.. Leider ist es aber nicht durchgekommen. Eines der vier Weibchen im Gehege hat wie berichtet vor einer Woche schon eine Höhle mit Nest gebaut. Gestern hat sie wieder aufgewühlt und am Morgen war wieder zu. Könnten da schon Babies drinnen sein?


Da werden wohl Babys drin sein, ja!
ich hatte bei mir ja auch mal einen ungeplanten Kaninchensegen, da hatte ich "Ausschusstiere" mit 8 Wochen übernommen....die Züchterin hat mir die Geschlechter gezeigt und es waren zu dem Zeitpunkt eindeutig Mädels....tja nur hatte ich damals noch nie gehört, dass es Spaltpenisse gibt....ich hatt viele Weibchen in meiner Gruppe und nach vielen Monaten lag außerhalb des Stellgitters, welches vor den Büschen des Gartenzaunes stand ein schon befelltes Kanichenbaby. Ich war mir sicher, dass es jemand über den Zaun geworfen haben muss.....und dann fing die Detektivarbeit an.
Mir fiel ein, dass ein Kaninchenmädel vor Tagen anfing bei einem Obstbaum zu buddeln....außerhalb des großen Nachgeheges natürlich....und dann suchte ich das Loch und es war weg.

Ich hab es dann vorsichtig aufgegraben und bin schnell im Kaninchenbau gelandet und als ich aufgrub, kamen mir 2 weitere Babys entgegen und mir war ganz schlecht...... und dann hab ich alle Kanichen eingesammelt und umgedreht und eines der vermeintlichen jüngsten Kaninchenmädels war dann ein hochpotenter Rammler mit Spaltpenis:eek:.

Das Kaninchenmädel hat ihre Höhle nur morgens sofort aufgegraben und gesäugt und vor Gehegeeinschluss nochmal. Sie war überhaupt nicht aufgefallen, dass sie Kinder versorgt! Die erste Zeit haben wir den Bau übernacht gesichert, später dann in eine Wurfbox ins Gehege umgesiedelt....wo dann nach und nach weitere Mädels ihre Babys bekamen.
Nach der Kastrafrist war der Papa auch gleich wieder mit in der Gruppe dabei.

gerti 21.07.2023 08:37

Ich habs gefunden, falls es dich interessiert....musst weiter herunterscrollen, dann sieht man das gefundene Baby und es geht los:
https://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-;-142.html

Satoec 07.08.2023 11:38

Kein Nachwuchs, aber Streit
 
Hallo,
ich habe euch ja berichtet von meinem vermeintlich kastrierten Männchen Ludwig, das ich mit 4 Mädels und 3 Männchen vergesellschaftet habe. Nachdem sich nach 2 Wochen herausgestellt hat, dass das Männchen unkastriert war, habe ich wochenlange gebangt, wieviel Nachwuchs es wohl geben wird. Schlußendlich lag nur einmal ein Junges unterkühlt mittten im Gehege, das hat es leider nicht geschafft. Sonst ist nichts passiert.
Ludwig musste ich dann natürlich kastrieren lassen und trennen. In den 2 Wochen vorher wurde Ludwig oft attackiert und war auch einmal ziemlich verletzt, ein anderes Männchen auch. Nachdem Ludwig getrennt wurde, haben die anderen recht gut harmoniert.

Jetzt, wo Ludwig wieder dabei ist (seit 2 Wochen), ist die Harmonie wieder weg. Ein Männchen bleibt nur mehr im Stall im oberern Bereich und traut sich wg Ludwig nicht mehr herunter, ein Weibchen und ein Männchen attackieren und jagen Ludwig dauernd. Und heute hat ein Weibchen ein anderes so gebissen, dass es laut gequietscht hat (dabei geht's vermutlich auch um Ludwig.)


Seit ich vor 9 Wochen die Zusammenführung gestartet habe, gibt es eigentlich nur Probleme. Ein Bekannter sucht für sein verwitwetes Weibchen ein Männchen und ich überlege, ob ich schweren Herzens den Ludwig wieder hergeben soll.
Andererseits möchte ich auch nicht zu früh aufgeben.

Was meint ihr?

4Chaoten 07.08.2023 17:05

Ich sag`s mal so, wenn Ludwig dort ein gutes Zuhause, mit viel Platz, artgerechter Ernährung und auch der TA bezahlt werden kann, es ein Bekannter ist, wo man auch mal schauen kann, wie es Ludwig geht, würde ich evtl diesen Weg gehen und ihn zu einer Häsin geben
Manchmal ist es für Tiere besser, sie leben nur als Paar und man muss nicht zwangsläufig ihnen und der Gruppe den Stress aussetzen und auf einer "Gruppenhaltung" hinarbeiten

Ich weiß wie schwer es fällt, ein Tier abzugeben, aber man sollte immer im Sinne des Tieres denken

Satoec 07.08.2023 19:10

Gruppe trennen?
 
Zitat:

Zitat von 4Chaoten (Beitrag 1274120)
Ich sag`s mal so, wenn Ludwig dort ein gutes Zuhause, mit viel Platz, artgerechter Ernährung und auch der TA bezahlt werden kann, es ein Bekannter ist, wo man auch mal schauen kann, wie es Ludwig geht, würde ich evtl diesen Weg gehen und ihn zu einer Häsin geben
Manchmal ist es für Tiere besser, sie leben nur als Paar und man muss nicht zwangsläufig ihnen und der Gruppe den Stress aussetzen und auf einer "Gruppenhaltung" hinarbeiten

Ich weiß wie schwer es fällt, ein Tier abzugeben, aber man sollte immer im Sinne des Tieres denken

Ich habe bis jetzt nur eine Beschreibung erhalten und das Gehege nicht gesehen, aber da Ludwig so ein Großer ist, hat er dann wahrscheinlich das Mindestmass an Platz mit 24/7 kleinem Freigehege bei einem sehr tierliebenden Menschen.

Ich bin auch stark dafür im Sinne der Tiere zu handeln, nur kann ich schwer einschätzen, inwiefern die Zankerein normal sind oder eine Belastiung für die Tiere und ob es sich nicht noch legen würde mit etwas Zeit ( im Moment sind fast täglich Fellbüschel im Gehege).
Ludwig hatte jetzt so viel Veränderung in den letzten Wochen (er wurde ausgesetzt, Tierheim, VG bei uns, Katration, Trennung, nochmal VG), dass ich ihm noch eine gerne ersparen würde, zumal ich nicht weiß, ob er es dann besser hat oder ob er jetzt nicht eigentlich eh recht zufrieden ist.
Ich bin ja auch nicht andauernd dabei und wenn ich komme, laufen alle auf mich zu und dann ist Ausnahmezustand. Sonst ist es vielleicht ruhiger.
Es gäbe auch noch die Möglichkeit, mein Gehege noch einmal zu trennen, in die sehr harmonische 4er-Gruppe auf der einen Seite und Ludwig mit dem geplagten Weibchen Flocke, mit er sich gut versteht und Rantanplan, der sich oben versteckt, sich aber auch gut mit dem Weibchen versteht. Sie besucht ihn oft oben.
Hätte meinem Bekannten auch angeboten, sein Weibchen dazu zu geben, aber seine Kids möchten es behalten.

4Chaoten 08.08.2023 16:42

Okay, die Entscheidung müsstest du treffen;) aber ich möchte meinen Tieren soviel Platz wie möglich bieten. Wenn ich also die Möglichkeit hätte, wieder getrennt zu halten, damit mehr Platz für die Tiere da ist, würde ich es so machen
Außerdem ist Ludwig aus dem Tierheim oder? Da wäre auch noch zu klären, ob eine Vermittlung so möglich ist oder sie ihn lieber zurücknehmen möchten

Solange es keine ernsthaften Verletzungen gibt (bitte täglich kontrollieren) würde ich es ausprobieren und mich auch mal, wenn Zeit da ist einfach auf einen Stuhl dazusetzen und es beobachten. Allerdings kommt es oft in der Nacht zu Streitigkeiten und schön ist es auch nicht, dass einer gar nicht mehr aktiv dabei ist und nur oben hockt. Es ist auch schwer für mich es einzuschätzen, weil ich die Tiere nicht beobachte. Da musst du dich auf dein Gefühl/Eindruck verlassen

Satoec 11.08.2023 10:37

Wie nimmt man einem Kaninchen die Angst?
 
Zitat:

Zitat von 4Chaoten (Beitrag 1274130)
Solange es keine ernsthaften Verletzungen gibt (bitte täglich kontrollieren) würde ich es ausprobieren und mich auch mal, wenn Zeit da ist einfach auf einen Stuhl dazusetzen und es beobachten. Allerdings kommt es oft in der Nacht zu Streitigkeiten und schön ist es auch nicht, dass einer gar nicht mehr aktiv dabei ist und nur oben hockt. Es ist auch schwer für mich es einzuschätzen, weil ich die Tiere nicht beobachte. Da musst du dich auf dein Gefühl/Eindruck verlassen

Ich habe in den letzten Tagen meine Kaninchen viel beobachtet und inzwischen glaube ich, dass es doch noch was werden könnte mit den 7 gemeinsam. Ludwig wird weniger oft gejagt, die Mädels lassen sich auch in Ruhe.

Nur mit unserem Rantanplan weiß ich nicht weiter....Er hat so große Angst vor Ludwig, obwohl Ludwig ihm eigentlich nichts tut. Rantanplan hat auf den 3 Etagen im Stall sein Quartier bezogen, dort hat er ein paar m2 Platz, seine ehemalige Partnerin Flocke ist oft bei ihm und kuschelt auch mit ihm. Flocke versteht sich auch mit Ludwig sehr gut, also hat eigentlich jeder jemanden.

Interessanterweise lassen die anderen den Rantanplan komplett in Ruhe. Manchmal hoppelt einer rauf, frisst ein wenig und kommt dann wieder runter. Ludwig geht gar nicht rauf, hält sich aber meistens im unteren Stallbereich auf, wo die beiden Abgänge von der oberen Etagen sind, versperrt also sozusagen den Weg nach unten.
Wenn ich Frischfutter bringe, fressen alle Hasen gemeinsam vor dem Stallbereich. Rantanplan läuft manchmal ganz schnell herunter, holt was und läuft wieder hoch. Wenn ich ihn zu den anderen setze (um ihm zu zeigen, dass nichts passiert), frisst er kurz, sobald sich aber Ludwig bewegt, ist er schon wieder weg. Ich hab ihm bis jetzt dann immer was in die erste Etage gelegt, damit er zumindest in der Nähe ist. Ich glaube nicht, dass ihm irgendwer was tun würde, aber ich weiß nicht, wie ich ihm die Angst nehmen kann. Im Moment ist es ja kein Problem, die anderen halten sich sowieso nur im Freien auf und haben auch ein paar Unterschlupfmöglichkeiten, aber Winter wäre Rantanplans Bereich dann der geschützte Bereich für alle. Und je länger er sich jetzt absondert, umso schwieriger wird es dann vermutlich für ihn.

Ich hab schon überlegt, ob ich oben das Heu und Frischfutter weglassen soll, dann müsste er zum Fressen herunterkommen, das erscheint mir aber irgendwie auch nicht richtig.
Hat jemand eine Idee? Bin um jeden Tipp froh...

marinahexe 11.08.2023 11:04

Ich würde es einfach so weiterlaufen lassen. Oben etwas Futter hinlegen, damit er ein Minimum hat. Will er mehr, muss er runter. Ansonsten wird es die Zeit regeln. Er wird irgendwann feststellen, dass ihm keiner was tut.

4Chaoten 11.08.2023 17:19

Für uns ist es immer nicht so schön anzusehen, man möchte gerne eine harmonische Gruppe, aber es geht gerade bei mehreren Tieren nicht so einfach und schnell wie bei Pärchen

Obwohl, ich habe eine schwierige Häsin, da klappt es auch nach Monaten nicht und eine VG hat 3 Monate gedauert bis es ein harmonisches Pärchen wurde, wenn es nach 3 Monaten keine sichtliche Besserung gibt, gebe ich auf:rolleyes:

Also bin ich ebenso dafür abzuwarten, ihm Futter oben anbieten und beobachten. Da sollte man, so schwer es auch fällt, die Geduld haben

Wie lange genau läuft es jetzt gerade so?

Satoec 13.08.2023 19:45

Zitat:

Zitat von 4Chaoten (Beitrag 1274194)
Also bin ich ebenso dafür abzuwarten, ihm Futter oben anbieten und beobachten. Da sollte man, so schwer es auch fällt, die Geduld haben

Wie lange genau läuft es jetzt gerade so?

Danke für eure Antworten! Ich übe mich in Geduld, es fällt mir allerdings deshalb so schwer, weil es keinen für mich ersichtlichen Grund gibt für Rantanplans große Angst. Er hatte einmal eine Verletzung am Ohr, aber die war nicht von Ludwig.

Die VG war von Anfang an schwierig und turbulent:
* erst 2 Wochen alle 3 Gruppen plus Ludwig aus dem Tierheim zusammen (mit Tierarzt wg Verletzungen),
* dann Kastration und Quarantäne von Ludwig (in dieser Zeit war Rantanplan entspannt und oft herunten)
* dann ist ein Weibchen gestorben
* und jetzt ist Ludwig wieder seit 3 Wochen dabei.
Als Ludwigs Quarantäne endete, ist Ludwig gleich hinaufgehoppelt in Rantanplans Reich (weil es vor der Quarantäne Ludwigs Platz war) dann wurde kurz gekämpft, Ludwig hat sich aber sofort gefügt und ist seitdem herunten geblieben.

Leider wird Rantanplans Angst immer größer statt kleiner und er wagt sich gar nicht mehr ganz herunter, nur mehr auf die erste Stufe. Ich hätte ja die Möglichkeit, ein Männchen an einen Bekannten abzugeben, gebe Rantanplan oder Ludwig aber ungern her, weil ich 1.viel mehr Platz und 2. keine kleinen Kinder mehr habe. Allerdings ist dann die Gelegenheit vorbei, wenn sich die Situation nicht verbessert und dies wäre zumindest ein artgerechter Platz, von denen es bei uns in Österreich leider nicht viele gibt. Schwierige Situation :confused:

marinahexe 13.08.2023 20:37

Zitat:

Ich übe mich in Geduld, es fällt mir allerdings deshalb so schwer, weil es keinen für mich ersichtlichen Grund gibt für Rantanplans große Angst

Eben, keinen für Dich ersichtlichen Grund. Er wird einen Grund haben oder er stellt selbst fest, dass die Angst unbegründet ist. Dabei kannst Du ihm aber nicht helfen. Also: Geeduuuld!:D

4Chaoten 13.08.2023 20:52

Ich frage mich gerade ob Rantaplan Angst hat oder nur sein Revier verteidigt:confused:

Hätte er Angst, hätte er doch wohl für Ludwig den oberen Bereich, den er verteidigt frei gemacht, aber Ludwig hat aufgegeben und Rantaplan den Platz überlassen. Vielleicht geht Rantaplan auch nicht mehr nach unten, weil er den Platz verteidigt

Also ich würde jetzt noch nicht aufgeben und versuchen, wie ein Kaninchen zu denken (okay schwierig:rolleyes:) und du hast doch vorgeschlagen, zur Not gibt es eben wieder getrennte Haltung. Ich wäre dafür das ganze weiterlaufen zu lassen und evtl kannst du Bilder/Filme einstellen und auch mal die Gruppe beobachten, ohne Blick darauf, dass es Rantaplan ist, der leidet;)

3 Wochen Vg sind für mich noch gar nicht relevant, gerade bei Gruppen ändert sich viel je länger sie zusammen sind

4Chaoten 13.08.2023 21:00

Zitat:

Zitat von Satoec (Beitrag 1274219)

* dann ist ein Weibchen gestorben :confused:

Das tut mir sehr leid:sad: und sicherlich nicht leicht auch noch dazu, die VG
Viel Kraft!

Hasen-Nasen 13.08.2023 21:19

Hallo,
das tut mir sehr leid, daß ein Weibchen gestorben ist. :-(
Trotzdem Frage ich mich, war es das Weibchen, welches den vermeintlichen Gang zum Nest Zugegraben hat ?Vielleicht hätte sie noch ein totes Baby im Bauch? Ich hätte vermutete, dass in dem Erdloch evtl. noch tote Babys sind. Nur ein Baby ist ungewöhnlich. Ich habe bisher nur die Mindestzahl zwei Babys gelesen, eher mehr.
Ich weiß es ist nicht dein aktuelles Thema, doch haben wir mit gefiebert, was wohl aus den Babys wird/wurde .

LG Anni

Satoec 14.08.2023 08:41

Zitat:

Zitat von Hasen-Nasen (Beitrag 1274223)
Hallo,
das tut mir sehr leid, daß ein Weibchen gestorben ist. :-(
Trotzdem Frage ich mich, war es das Weibchen, welches den vermeintlichen Gang zum Nest Zugegraben hat ?Vielleicht hätte sie noch ein totes Baby im Bauch? Ich hätte vermutete, dass in dem Erdloch evtl. noch tote Babys sind. Nur ein Baby ist ungewöhnlich. Ich habe bisher nur die Mindestzahl zwei Babys gelesen, eher mehr.
Ich weiß es ist nicht dein aktuelles Thema, doch haben wir mit gefiebert, was wohl aus den Babys wird/wurde .

LG Anni

Danke für euer Beileid und Mitfiebern! Nein, es war nicht die Weibchen, das das Loch gegraben hat, sondern ein anderes, das schon länger große Nierenprobleme hatte. Da wusste ich, dass sie nicht mehr lange leben würde. Sie hat Schmerzmittel bekommen und bis zum Schluss gefressen und gekuschelt.

Flocke hat das Loch auf und auch wieder zugegraben und vermutlich auch das einzelne Baby verloren, da sie die einzige war, die Nest gebaut hat. Im Bau waren keine Jungen drinnen. Dass es nur ein einziges Junges war, finde ich auch seltsam, aber die Dame aus dem Tierheim, in dem Ludwig vorher war, hat mir erzählt, dass das Weibchen, mit dem er vorher im Tierheim zusammen war, auch nur eines bekommen hat. Ob das durchgekommen ist, weiß ich allerdings nicht.
Ich vermute, dass Ludwig ein Zuchthase war, da er ja nicht kastriert war und deshalb ausgesetzt wurde, weil das mit dem Nachwuchs eben nicht mehr so funktioniert hat.

Danke, 4 Chaoten, für deine Antwort. Ja, da hast du bestimmt recht, dass Rantanplan sein Revier verteidigt. Aber er hat ganz eindeutig auch Angst herunterzukommen. Er läuft bis auf die erste Ebene, wenn es Frischfutter gibt, und dann ganz hektisch hin und her, und hinauf und wieder herunter. Als Ludwig das 1. Mal ganz hinauf gehoppelt ist, war er schon auf der Flucht vor den anderen und oben von Rantanplan komplett überrumpelt. Ludwig ist ja auch so ängstlich und will nur seine Ruhe haben.

Die Option, wieder zu trennen, ist natürlich da, nur auch nicht ganz einfach, da die harmonische 4er-Gruppe auf der linken Seite des Geheges unbedingt zusammenbleiben sollte, dann bleiben noch Rantanplan, Flocke und Ludwig. Das löst das Problem nicht, da müsste ich dann noch einmal trennen und ein Weibchen dazu tun....aber jetzt warte ich erst mal ab...Danke euch allen!

4Chaoten 14.08.2023 17:01

Ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber mir war so, als ob die Gruppe ohne Ludwig funktionierte:confused:

Deswegen dachte ich daran, wenn nichts mehr weiter geht und Rantanplan sein Verhalten nicht ändert, Ludwig rauszunehmen und für ihn eine neue Partnerin suchen


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:30 Uhr.



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