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Verhalten und Umgang mit neuen Hasen Hallo Zusammen, mein Freund und ich sind neue Hasenbesitzer und haben zwei kleine Brüder adoptiert. Ein Mini Lop und ein Lion Lop. Die beiden sind nun genau ein Jahr alt und der Lion Lop hat leider in einer Augenklinik "phakoklastische Uveitis, vom Hagen" diagnostiziert bekommen. Wir wussten davon und scheuen uns nicht vor Arztbesuchen, weshalb wir das nicht als Problem sehen. Nun die erste kleine Frage vorweg: Uns wurde gesagt, dass ihm vielleicht das Auge entnommen werden muss. Das wäre ja kein Problem, aber hat da jemand Erfahrungen mit und kann uns seine Chancen erläutern, das Auge zu behalten? Der Arme muss aktuell nämlich unglaublich viele Medikamente nehmen und es würde mir für ihn leidtun, wenn das alles umsonst wäre. (Uns ist bewusst, dass es hier keine "richtige" Antwort gibt, aber es geht uns um Erfahrungsberichte.) Denn (und das ist das eigentliche Thema): Beide wurden bisher nicht kastriert, da sie sich wohl wirklich unnormal gut vertragen. Und das können wir auch bestätigen, nur rammelt der Augenkranke seinen armen Bruder (den das aber nicht zu stören scheint) unnormal viel und spritzt die ganze Wohnung voll. Der andere Kerl ist perfekt stubenrein (okay, von Kötteln mal abgesehen). Nun überlegen wir, ob wir beide schnellstmöglich kastrieren sollten und überlegen demnach auch gleich, wie wir mit dem Auge weitermachen. Ein Tierarzt hat gesagt, wenn er eh einmal in Narkose ist, soll man gleich das Auge mit rausnehmen und hat dann Ruhe. Wir sind uns aber sehr unsicher, da wir wie gesagt neu in der Hasenwelt sind und den Armen eigentlich nur ungern eine OP antun würden. Besonders da es ja keine Probleme gibt, außer das Rammeln, das kranke Auge und Spritzen des Einen.... Für Hilfe, Tipps und Anregungen sind wir sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Lina |
Herzlich willkommen hier im Forum. Was bekommt das Kaninchen denn alles gegen die phakoklastische Uveitis! Bekommt er auch vorsichtshalber eine EC Kur? Da so etwas auch mal durch EC kommen kann. https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/erfahrungsberichte-mit-kolloidalem-silberwasser-und-links-f%C3%BCr-ks/auge-phakoklastische-uveitis-bei-ec-schub/ Bei meinem Harvey konnte ich das Auge retten, obwohl es eine Zeit lang nicht so aussah. Sein Auge hatte später keine Einschränkung mehr. |
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Was genau kann durch die EC Kur kommen? Ich habe mal zwei Bilder des Auges angehangen. Das Erste wurde vor der Behandlung vor zwei Wochen aufgenommen und das zweite heute. (Ich hoffe das hat funktioniert und die Bilder sind einsehbar.) Dein Bericht ist ja wirklich sehr spannend und die Entwicklung erstaunlich! Uns wurde gesagt, selbst wenn er das Auge behalten darf, wird der weiße Fleck nie mehr weggehen... Aber bei dir sieht das ja anders aus. Sehr spannend. P.S.: Was ich auch total komisch finde: Eigentlich war der Patient vor der Behandlung total ruhig und ausgeglichen und jetzt "dreht er so am Rad"... Liebe Grüße! |
Ergänzung: Wir hatten jetzt schon einen Termin zur Nachkontrolle, der nächste ist kommenden Mittwoch, und da soll er auch ein neues Medikament bekommen. Welches weiß ich leider noch nicht. |
Hallo und willkommen im Forum Panacur wird bei Ec gegeben, im übrigen neben Vitamin B und ein gehirngängiges AB, die Behandlung Ich kann leider nicht bei der Erkrankung helfen, würde dir/euch aber noch die Seite Kaninchenwiese empfehlen. Die hat mir in vielen Fällen weitergeholfen Die Frage wäre da auch, wieviel Erfahrung hat euer TA mit Kaninchen? Ich kenne das Problem kaninchenkundige TÄ zu finden leider aus eigener Erfahrung Schwierig finde ich, dass sie beide leider nicht frühkastriert worden sind. 2 potente Rammler zu halten finde ich sehr gefährlich, zumal beide wahrscheinlich in der Pubertät sind bzw. da bald reinrutschen. Ja, es kommt vor, dass sie sich zu Anfang verstehen und es harmonisch wirkt, aber, wenn man die Tiere artgerecht, mit viel Platz und guter Ernährung hält, werden m. M. nach die Rangkämpfe anfangen und diese können bei Rammlern leider auch tödlich enden. Ich halte eine Kastra für wichtig |
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Also Kastration? Die beiden werden frei in der Wohnung gehalten. Vielen Dank für deine Hilfe! |
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Kleintiere = Hunde und Katzen Heimtiere = Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse usw. Ich würde euch auch dringend zu einer Kastra raten. Jeder Revierwechsel, jeder Transport zum TA kann zur Eskalation führen. Und Du möchtest nicht sehen wie ein Rammler aussieht, der von seinem Partner kastriert wurde. Beide zusammen kastrieren lassen und beide zusammen wieder aufwachen lassen. |
Egal wann, definitiv eine Kasta Ich kann auf Grund der Erkrankung jetzt nicht sagen, ob es sofort sinnvoll wäre, aber wenn, dann würde ich es bei Beiden zeitgleich machen lassen Ich denke immer weiter. Selbst wenn sich beide auch ohne Kastra gut verstehen würden (das Risiko würde ich aber nicht eingehen) , was wird, wenn einer vorher verstirbt und man die Haltung aufgeben möchte oder eine Häsin dazu nehmen möchte. Ich kenne die Probleme, da ich (da selber nie Jungtiere) immer ältere Tiere gesucht habe. Für einen Kastraten findet man eher ein Zuhause und je älter die Tiere werden, je risikoreicher wird eine OP (Narkose) Bezgl. des TA, schau auch mal auf Kaninchenwiese, da gibt es Empfehlungen, frage auch gerne @Marinahexe per PN und Angabe deiner PLZ. Vielleicht hat sie eine Empfehlung. Ich frage mich auch gerne durch, höre gerne von Erfahrungen und entscheide dann, was ich machen sollte Ich drück für den kleinen Mann die Daumen |
Danke für die Antworten. Aber die Frage war leider nicht ob Kastration ja / nein (auch wenn es gut ist zu wissen, dass der Gedanke an eine Kastration richtig ist), sondern ob man vorsorglich das Auge gleich mit rausnehmen lassen soll oder ihn weiterhin langzeitlich mit Medikamenten behandeln. Da gibt es diverse Meinungen von Tierärzten zu und deshalb wollten wir hier nochmal nachfragen. Der weitere „Hauptpunkt“ war: kann man das Markieren „abtrainieren“? Denn ich glaube kaum - nachdem wie ich mich belesen habe - dass eine Kastra das lösen würde. Wahrscheinlich bleibt das ja trotzdem. Wir bedanken uns vielmals, dass so viele hier helfen wollen. <3 |
Das Markieren hört bei den meisten (etwa 90%) nach der Kastration auf. Ich würde mich wahrscheinlich für die Entfernung des Auges entscheiden. Die Augentropfen wird er bis zum Lebensende bekommen müssen. Lässt er sich das gut machen? Kaninchen kommen mit nur einem Auge oder gar mit vollständiger Blindheit sehr gut klar. Ich hatte mal aus einem Animalhoarding-Fall (incl. Inzucht) 2 blinde, trächtige Weibchen aufgenommen. Von einem Wurf haben 3 überlebt. Das Männchen war ein Chaplin und hatte leere Augenhöhlen. Trotzdem war er lebensfroh und übermütig, wie es junge Kaninchen sind. Ihn hab ich gelegentlich von meinem Bett aufgesammelt.;) |
Ich würde das Auge nur dann entfernen lassen, wenn es grob gesagt platzt oder es immer schlimmer wird und er Schmerzen hat. Ich hab 2 blinde Kaninchen ( evtl sehen sie noch hell/ dunkel durch die komplette Verfärbung im Auge,einer davon auch taub), da sahen die Augen mit den EC Schüben gleich anders aus und hat sich auch nichts regeneriert. Die Augen schmerzen nicht, sehen nur gruselig aus. Sollte eines der beiden Kaninchen sich den Augapfel verletzen, dann ist es was anderes. Eine AugenOP ist keine Pillepalle OP und würde ich defintiv nur machen lassen, wenn absolut notwendig. Kastrieren sobald wie möglich, solltest du agressive Kämpfe bemerken, bitte sofort trennen. |
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Auf Dauer wird das nie gut gehen; irgendwann kriegen sie sich in die Wolle. Je nach Eskalationsstufe kann‘s Kastrieren dann für einen Frieden bereits zu spät kommen . Ich habe auch schon von einem Fall gehört, da ging es 1.5 Jahre gut und dann plötzlich nicht mehr. Also so unüblich ist sowas nun auch wieder nicht. Markieren ist ja auch immer Konkurrenzverhalten. Bei Unkastrierten ist das immer schlimmer als bei Kastrierten. Von daher ist eine gewisse Besserung zu erwarten, auch wenn nicht komplette Stubenreinheit, v.a. wenn auch das Ganze bereits schon länger manifestiert hat. Übrigens habe ich jetzt schon einige Jahren Kaninchen, davon die letzten 9 Jahren Innenhaltung. Von den Kaninchen waren (fast) alle nicht komplett stubenrein. Selbst unter Paaren gab es Konkurrenzverhalten, wenn (meist) auch weniger als bei Gleichgeschlechtlichen. Ausnahme mein jetziges neues Paar, was langsam zu Katastrophe wird, aber die zoffen sich auch täglich mehrfach um die Chefrolle. Die Häsin war aber da VOR Kastration noch um einiges schlimmer, obwohl sie da alleine war. Da wurde ich und mein Sofa täglich mehrfach eingepinkelt; dies wird zumindest jetzt gar nicht mehr gemacht. Bei Kaninchenwiese steht auch einiges zu Uveitis: https://kaninchenwiese.de/gesundheit/augen/ Man empfiehlt, bei hohem Augendruck wo die Tropfen kaum was nützen zur Augenentfernung, weil das sehr starke Schmerzen verursacht. Man muss da also immer von Fall zu Fall entscheiden. (Leider sieht man Kaninchen nicht immer die Schmerzen an…) Ich musste bei meiner verstorbenen Seniorin auch ein Auge entfernen lassen, allerdings aus einem anderen Grund. Sie hatte ein Chalazion am Augenlid. Das Auge selbst war zwar gesund, wurde aber infolge Schwellung ständig durch die Wimpern verletzt. Da habe ich mich lange schwer getan, ein ‚eigentlich‘ gesundes Auge entfernen zu müssen. Aber aufgrund der ständigen Schmerzen und ohne Aussicht auf Heilung wäre die Alternative nur Einschläfern gewesen. |
Guten Abend, Bei einem meiner Kaninchen wurde auch das Auge entfernt. Bei ihm war wahrscheinlich durch eine Verletzung eine Entzündung im Auge. Anfangs haben wir versucht die Entzündunh zu stoppen mit Medikamenten. Da wir es nicht wirklich geschafft haben es einzudämmen haben wir das Auge entfernt, bevor schlimmeres passiert und das Auge platzt. Das kann sehr gefährlich werden. Meine Meinung: Wenn Gefahr besteht dass es platzt oder sich die Entzündung ausbreitet, lieber entfernen lassen. Falls er blind ist, würde es für ihn eh keinen Unterschied machen ob es da ist oder nicht, abgesehen von der Gefahr mit einem kranken Auge. Außerdem muss man sich die Frage stellen, ob es was auf Dauer ist mit den Medikamenten. Ich habe jetzt nicht genau nachgelesen, was er bekommt, aber erfahrungsgemäß schädigt tägliche Medikamentengabe die Beziehubg zwischen dem Tier und seinem Herrchen, da sie es sehr stresst hochgehoben und festgehalten zu werden. Wie gesagt, es ist meine Meinung und wenn andere das anders sehen, ist das Okay :) Liebe Grüße |
Vielen Dank für eure Antworten! Also noch mal: Der Kastrationstermin steht, darum geht es - wie gesagt - nicht. Morgen haben wir einen Termin bei einer Augenspezialistin, die sich das Äugeln noch mal anschaut, aber sie meinte schon, dass es wahrscheinlich auf eine lebenslange Medikation mit TA Besuchen hinauslaufen wird. Sie hat das Herausnehmen schon beim ersten Besuch als legitime Entscheidung vorgeschlagen, aber wir wissen einfach nicht, was für ihn das geringere Übel wäre. Ständig TA und Medizin oder Rausnehmen mit der Kastration... Ach man. Wir hoffen einfach nur, dass sich die beiden nach der Kastra besser benehmen, aktuell wird alles wie wild markiert und auch wenn die Pippi meistens ins Klo kommt - wenn nicht gerade auf was Anspruch erhoben wird - kötteln sie in Massen wie wild überall hin. Oh man. Danke auf jeden Fall für eure Tipps und Hinweise! LG |
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Das können wir nicht beurteilen, da wir das Tier nicht kennen. Einige lassen sich gut Medikamente und Tropfen geben, andere wehren sich mit allem was sie haben. Wenn er sich gut handhaben lässt, würde ich es vielleicht erst mit Tropfen versuchen. Ist er sehr wehrhaft, würde ich die Augenentfernung wählen. Durch die ständige Medikamentengabe kann auch das Vertrauensverhältnis zwischen euch leiden. |
Meine Tochter hat ein Kaninchen bei dem ein Auge entfernt wurde. Wir haben es schon so übernommen. Laut pflegestelle wurde das Auge beim Vorbesitzer aus den gleichen Gründen die jetzt bei euch bestehen entfernt. Sie kommt mit einem Auge super zurecht, man merkt ihr keine Einschränkungen an. Sie ist ein eher ängstliches Tier, für das herausfangen und Medikamente eingeben sehr viel Stress ist. Also für sie ist die Entscheidung, das Auge zu entfernen, auf jeden Fall die richtige gewesen. |
Ich würde versuchen das Auge zu erhalten. (Solange er keine Schmerzen hat.) Bei meinem Rammler hat das mit dem Markieren sofort aufgehört nach der Kastration. |
Wir haben uns jetzt erstmal dafür entschieden das Auge zu behandeln und zu schauen, wie es sich entwickelt... Mittwoch ist endlich die Kastra, was bin ich froh, wenn das durch ist. Pullern tun sie mittlerweile in die Toiletten, aber ich habe das Gefühl, dass sie mit Absicht überall hin kötteln, nur nicht in die Toilette. Man kann in ihrem Zimmer keinen normalen Schritt tun ohne irgendwo drauf zu treten. |
Ich habe nochmal eine Frage: die Kastra soll pro Tier 130€ kosten… Keine Frage, wir würden das bezahlen, aber es kommt uns doch ziemlich viel vor. Liegt der Wert noch im Durchschnitt? Leider finde ich dazu nichts wirklich. |
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Ja, ist absolut im Rahmen. Im November sind beim TA die Preise erhöht worden. Gibt auch Praxen, die nehmen noch mehr. Hängt immer vom Ort ab. In der Stadt ist es sicherlich teurer als ländlich. |
Naja die Preise schwanken wirklich sehr stark, es kommt natürlich auch darauf an ob man es in einem Tierspital oder in einer Tierarztpraxis machen lässt. Bei einem Tierspital zahlt man oft einfach mehr wegen der Einrichtung usw., was aber nicht heißt, dass es deswegen besser oder so ist. Es stimmt schon, dass gewisse Operationen nur in einem Tierspital gemacht werden können (wegen der dort vorhandenen Geräte), aber eine Kastration ist eher ein Routineeingriff und da kommt es nicht auf die Geräte an, sondern eher auf die Erfahrung des Tierarztes. Bei mir zum Beispiel war es so, dass ich mich in einem Tierspital in der Nähe mal erkundigt habe, dort hätte es so um die 160 Euro gekostet und es wäre von einer Tierärztin mit einem Magistertitel gemacht worden die erst vor kurzer Zeit die Uni beendet hat, also eben noch nicht so viel Berufserfahrung hatte. (Nichts jetzt gegen diese Tierärztin, sie war super nett und hat auch kompetent gewirkt, aber einfach nur mal als Vergleich eben.) Und dann wurde mir eine Tierärztin hier über dieses Forum empfohlen, die hat es um nur 60 Euro gemacht und hatte einen Doktortitel (also hat sie sich auch noch spezialisiert) und war um die 55 Jahre alt, somit hatte sie auch schon reichlich Erfahrung. Ich bin dort irgendwie auch beruhigter hingegangen weil es mir eben über dieses Forum empfohlen wurde. <3 |
Ein Doktortitel bzw. abgeschlossenes Studium der Veterinärmedizin sagen leider im Bereich Kaninchen nicht unbedingt etwas über die Kompetenz in der Behandlung aus. Kaninchen sind im Studium kaum Thema und das Fachwissen dazu müsste sich der Tierarzt privat über Fortbildungen aneignen. Durch die Erhöhung der Gebührenordnung für Tierärzte in Deutschland wird man sicherlich keinen Tierarzt mehr finden, der für 60€ ein männliches Kaninchen kastrieren kann. Zum Thema: Ich würde erst die Kastration machen, dann warten bis es sich zwischen den beiden eingespielt hat wieder und dann lieber in einer zusätzlichen Operation das Auge raus, wenn das dann nötig ist. Zu bedenken möchte ich geben, dass man schmerzen bei Kaninchen sowieso schon oft schwer erkennen kann und sie lange still vor sich hin leiden. Selbst wenn man sie gut beobachtet kann einem schnell was durch rutschen. Daher fände ich wichtig ihn regelmäßig zu wiegen, das ist oft ein Anzeichen, das was nicht stimmt und auch der Augeninnendruck sollte regelmassig gemessen werden. In wie weit das vom Stress her mit Fahrten zum TA ist, müsst ihr vor Ort beurteilen. Fragt sich auch, wie es kostentechnisch ist. Ständig kosten für Kontrollen und Medikamente, Stress fürs Tier und am Ende muss das Auge doch raus… kann passieren. |
Ach so, das wusste ich gar nicht, dass Kaninchen im Vetmedstudium kaum Thema sind. Ich dachte immer dort spezialisiert man sich auch auf ein bestimmtes Thema, weil das ja irgendwie bei fast allen Studiengängen so ist, dass man sich während dem Studium auf etwas spezialisiert. |
Leider nicht. Alle lernen das selbe und können sich hinterher spezialisieren, wenn sie wollen. Deshalb wird hier im Forum auch immer so drauf herumgeritten, dass es unbedingt ein Tierarzt sein muss, der sich mit „kleinen Heimtieren“ (= Kaninchen uA) auskennen muss und nicht „Kleintiere“ (= Hunde, Katzen) |
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Das andere... selbst beim Auslauf hin und wieder, egal ob im Bett oder am Boden, ich denke, es kann es weniger gut kontrollieren. Aber das Gehege ist voller Kot und gehört eigentlich 2x mal am Tag gesäubert werden. PS. Beide sind kastriert, die Köttelbombe auch frühkastriert *grins* |
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Das sind Markierungsköttel.;) Das hört irgendwann auf, wenn die Rangfolge geklärt ist. |
Ja es war mir klar. " Wenn kein Widerstand geleistet werden kann, hinterlasse ich wenigstens nach mir etwas zur Erinnerung" 😄 |
Hey, ich wollte mal wieder ein Update (und natürlich) ein paar neue Fragen in die Runde werfen: Wir haben zum Glück ganz problemlos die Kastra überstanden und beiden geht es wieder blendend... Auch die Köttelei hat aufgehört, aktuell gehen sie immer brav aufs Klo. Nur Pittiplatschs Auge ist wieder total rot geworden und sieht nicht gut aus, obwohl wir vorsorglich wieder Panacur gegeben haben.. Die TA hält jetzt Rücksprache mit anderen Augenspezialisten, aber ich denke es sieht nicht gut aus. Ach man... Mein Freund fragt sich jetzt, ob es denn nicht auch für Hasen so etwas wie künstliche Glasaugen gibt, und ich konnte ihm die Frage nicht beantworten, ich habe auch nichts dazu gefunden. Also wahrscheinlich nicht, ist ja auch eh nur rein kosmetischer Natur. Ich denke da ist dann ein Zusammennähen des Lides das Sinnvollste, oder? Wir versuchen uns gerade nur mit dem Gedanken abzufinden und Möglichkeiten auszuloten, aber wenn er schon keine zwei Wochen, nachdem wir nicht mehr die starken Medikamente geben, so einen Rückfall hat, ist das wohl keine sehr rosige Prognose... An sich macht er keinen schlechten Eindruck, er war schon fünf Stunden nach der Kastra wieder motiviert und hat seinen Bruder wie wild gerammelt. Auch das Ständige Brummen hat noch nicht aufgehört... Ich verstehe es nicht so ganz, letztes Mal, als es ihm schlecht ging, wurde er total ruhig und jetzt dreht er so auf. Ich wünschte er könnte reden. |
Wir haben ja wie schon geschrieben ein einäugiges Kaninchen. Die Lider sind auf der Seite einfach zusammen genäht. Es fällt eigentlich gar nicht so sehr auf finde ich. Sie ist ein wirklich robustes und gesundes Tier. Also es gibt keine Spätfolgen von dieser Operation und sie hat dadurch auch überhaupt keine Einschränkungen. |
Das Auge wird entfernt und das Lid zusammengenäht. Wie du sagst, es ist kosmetischer Natur - für uns Menschen. Dem Tier ist es egal;) Meine Freundin hatte aus einem Messi-Haushalt eine Häsin, deren Auge so verletzt war, dass der TA es entfernt hat. Die Häsin ist super damit klar gekommen, für mich, beim ersten Mal sehen, irritierend, aber man gewöhnt sich dran. Wichtig ist aber eher, dass es dem Tier gut geht Mein Kastrat hat zwar noch beide Augen, ist aber auf einem Blind und ich schätze, auf dem anderen sieht er auch nicht mehr viel, aber ich merke es ihm nicht an und er springt auch noch auf`Sofa:D |
Es gibt durchaus künstliche Augen für Tiere. Und die haben auch ihren Sinn und sind nicht ausschließlich für die Optik ein Kriterium. Ich weiß gerade nicht aus dem Kopf, wie die Prognose für das zweite Auge ist bei der Erkrankung. Wenn dies auch ggf betroffen sein kann im laufe des Lebens, dann wäre eine Prothese durchaus eine gute Option. Natürlich käme ein Tier auch mit zwei fehlenden Augen zurecht. Aber keine Augen bedeutet auch schlechtere Lesbarkeit der Mimik für Artgenossen, es kann schwieriger werden, dass sie keinen Streit haben. Und gerade wenn man eng mit den Tieren zusammen lebt zb in Innenhaltung, finde ich den größten Vorteil an einer Prothese: man kann erkennen ob das Tier wach ist oder schläft. Bei zwei zugenähten Augen ist das kaum möglich zu erkennen. Bei einer Prothese ist der lidschluss des Auges beim schlafen noch vorhanden. |
Danke für eure Erfahrungsberichte. Das hilft sehr. Heute sah sein Auge komischerweise wieder total gut aus, gestern war es rot und er hat es nicht immer offen gehalten… das wechselt gefühlt andauernd. Wie viel kostet denn so eine Augenentfernung ungefähr? Ich wollte das nicht sofort fragen, war mir irgendwie unangenehm. |
Über die jetzigen Kosten kann ich nichts sagen, meine Freundin hat seinerzeit um die 200 € bezahlt (ca 4 Jahre her). Die Preise sind aber auch abhängig wo man wohnt In einer Großstadt und einer Klinik würde ich mit deutlich mehr rechnen. Ruf doch einfach bei der Praxis an und Frage. Das ist ja nichts verwerfliches, wenn man sich auf Kosten (gerade in dieser Zeit) einstellen möchte |
Also wir waren jetzt beim Arzt… nächsten Dienstag kommt das Auge raus, da ist wohl nichts mehr zu retten. 500€. Und das, nachdem er letzte Woche erst in Narkose war… Damit haben wir die 1000€ TA Grenze in zwei Monaten geschafft, juhu. Bitte bitte hofft für uns mit, dass es das dann erstmal war. 🙏🏼 Liebe Grüße an die vielen helfenden Schreiber hier! ❤️ |
Ich drücke die Daumen, dass die OP gut verläuft und danach alles in Ordnung ist. Ja, Kaninchen können ganz schön schnell sehr teuer werden, leider. |
Hey Zusammen! Ich würde mal behaupten, ich habe mittlerweile das ganze Internet nach Lösungen für dieses Problem durchforstet, aber noch keine gefunden, weshalb ich hier schon wieder nerven muss: Unsere beiden Jung sind stubenrein, auch auf Teppichen in der Wohnung... Aber beim Bett und dem Sofa vergessen sie sich. Da wird immer sofort hingepullert. Die Bereiche abzusperren geht auf Grund der Raumgestaltung kaum, und eigentlich wollen wir ja auch, dass sie dort hin dürfen. Aber eben nicht wenn sie dann alles voll strullern. Der allgemeine Konsens, den ich jetzt herausgelesen habe ist: Da kann man nichts machen, aber das kann ich mir kaum vorstellen. Als ob es da keine Möglichkeit gibt, sie von abzuhalten? Wir setzten sie schon immer sofort ins Klo, wenn wir sehen, dass sie pullern wollen, aber das ist ihnen total egal. Auch das Reinigen des Bereiches mit Glasreiniger interessiert sie null. Wir überlegen jetzt ein Klo auf das Sofa zu stellen, aber da dieses ziemlich klein ist (zwei Paletten) wäre das auch nur eine temporäre Lösung, auf ewig würde das nicht gehen. Habt ihr es geschafft, eure Fellknäule davon abzuhalten? Das würde mich wirklich brennend interessieren. Ganz liebe Grüße |
Meine haben das nur während der VG gemacht, danach hat es aufgehört. Glasreiniger kannst Du vergessen, versuch es mal mit Essigessenz. Danach würde ich einfach eine dicke, saugfähige Decke oder Inkontinenzunterlagen drauf legen. |
Ich habe in all den Jahren Kaninchenhaltung keine Lösung gefunden und es einfach ausgesessen :rolleyes: Erfahrungsgemäß, stell ich ein Klo in die Ecke wo gepullert wird, nehmen sie eine andere. Setzte ich sie ins Klo, pinkeln sie da trotzdem nicht rein, sondern bei der nächsten Gelegenheit wieder in die Ecke usw Also habe ich einfach saubergemacht, wie geraten, die Stellen mit Inkontinenzunterlagen/ waschbaren Baumwollteppichen ausgelegt und abgewartet, dass es irgendwann vorbei ist und das war bisher auch immer so Irgendwann hörten sie damit auf |
Ich habe auch keine Lösung über all die Jahre. Was ich definitiv sagen kann: es schaukelt sich immer mehr hoch. Gerade wenn der Geruch und die Schäden nicht mehr aus dem Parkett gehen. Wo mal hin gepinkelt wurde, wird immer wieder hin gemacht. Ich habe ein Holz-Büchergestell, wo Kaninchen vor einigen Jahren immer wieder hin gepinkelt haben. Die Nachfolger haben dann irgendwann auch wieder Zugang zum Gestell und fingen damit auch an. Der alte Geruch ging wohl nie aus dem Holz raus. Ich habe fast überall gebrauchte Hochfloorteppiche- Teppiche hingelegt und waschbare Baumwollteppiche darüber. Die kann man zwar waschen, aber wenn ordentlich gepinkelt wird, läuft es auch durch… auch die vielen benützten Klo helfen nicht, dass auch daneben gemacht wird. Ich habe auch ein Klo auf das Sofa hingestellt, weil meine Häsin in der Anfangsphase täglich mehrfach auf das Sofa gepinkelt hat und so hat es auch gerochen. Sie wollte ständig bei mir auf dem Sofa sein. Dieses Klo wurde auch benutzt, aber auch das hielt sie nicht davon ab. Seitdem sie kastriert wurde und einen Partner bekam, hat sie wenigstens das Sofa komplett gemieden. Seit neustem will nun der Partner gelegentlich kurz auf das Sofa und hat auch auch schon hin gepinkelt. Seitdem ist sie selten auch mal auf dem Sofa, aber sie blieb dort immer sauber. Übrigens musste ich den Bereich unter dem Sofa komplett zusperren. Ganz unbemerkt haben sie plötzlich angefangen drunter auf das Parkett zu pinkeln. Als mir der beissende Uringeruch auffiel, war es schon zu spät. Es ist und bleibt nun mal eine Markierungsfrage und da nützt leider kein Training. Die einzige Möglichkeit: entweder Zugang absperren oder Plastik als Schutz drauf (bei mir wurde dann trotzdem noch drauf gepinkelt). Die beste Lösung: wenn das Interesse auf Bett/Sofa von alleine nachlässt… Du kannst froh sein, dass sie noch stubenrein in der Wohnung und auf den Teppichen sind. Leider ist das aber keine Garantie dafür, dass es in 1-2 Jahren immer noch der Fall sein wird. PS: bei mir ist es nun schon die 2. Wohnung, wo der Parkett hinüber ist. Und ich hatte ganz unterschiedlich viele Kaninchen… |
Hallo alle zusammen! Ich habe nochmal eine Frage, weil ich nicht weiß, ob das Verhalten von Pitti normal ist: Über seine Geschichte habe ich ja schon ganz viel erzählt, nur auch nach zwei Monate nach Kastration und Augen OP brummt er uns immer noch wie verrückt an wenn er uns sieht und rennt um uns herum. Zudem leckt er uns auch die ganze Zeit ab, wenn er nicht gerade brummt. Er hat auch vor nichts Angst und liebt es Tricks zu lernen; wird dabei aber regelrecht „hyperaktiv“, sodass er jetzt immer total ausrastet und das gesamte Sortiment an Tricks ablegt, wenn ich mich auf den Boden setze. Die TA meinte er ist einfach sehr aufgeweckt, aber stimmt das? Ist das Brummen, Schlecken und die hohe Aktivität (wenn wir da sind) normal? Wenn er uns gerade nicht bemerkt schläft und kuschelt er auch, aber wenn er uns sieht rennt er uns sofort hinterher… Vielleicht könnt ihr uns helfen. Liebe Grüsse :) |
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