 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 09.01.2019
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Geschrieben am
08.02.2022, 19:50
| | | | Solange es keine aktiven Konfrontationen mehr gibt würde ich die Truppe so lassen. Ich habe es oft in meinen Gruppen beobachtet, dass welche sehr rangniedrig waren und quasi vor allen davon gelaufen sind obwohl sie nicht direkt dazu aufgefordert waren. Um aber Ausgrenzungen beim Fressen entgegen zu wirken wäre es gut mehr als eine Futterstelle zu haben. Oft ist es auch so das die Rangniedrigen sich nicht zum Fressen trauen und zu wenig abbekommen. Zwei oder mehr Stellen mit Futter wären da praktischer.
Ich kann nicht bestätigen, dass eine gleichgeschlechtliche Gruppe oder Paar prinzipiell schwieriger sind. Bei meiner letzten großen Gruppe (4 Kastraten und 2 Weibchen) haben nur die Weibchen Stress gemacht und das auch den Jungs gegenüber.
Aktuell habe ich nur noch zwei Jungs (kastriert) und die lieben sich. Ich sehe sie so viel kuscheln und sich putzen. Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass die zwei (von der alten, größeren Gruppe ausgehend) die Rangniedrigsten waren und immer gescheucht wurden.
Es ist also auch viel vom Charakter jedes Einzelnen abhängig. Ich würde die Vergesellschaftung als abgeschlossen ansehen. Die "perfekte" Harmonie wird es in größeren Gruppen eher seltener geben. Solange niemand gesundheitlich beeinträchtigt ist (zu wenig Futter, nicht genug Ausweichmöglichkeiten/ Versteckmöglichkeiten) ist alles in Ordnung. |