|
| ||||||
| Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online. |
Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen. Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen. (Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!) |
| | Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
| ||
| Ihr braucht mit mir nicht zu diskutieren, dass Tierhaltung - egal welcher Art - immer eine gewisse Nötigung des Tieres zur Freude der Menschen ist. Da könnt ihr jetzt Vögel, Hunde, Kaninchen und auch Fische nehmen. Total egal - alles nicht natürlich. Den Idealfall stellt dann quasi die Katzenhaltung dar - aber auch die ist kritisch, da sie die heimischen Vögel in Bedrängnis bringt. Also ja, egal wie der Mensch mit den Tieren zusammen lebt, es ist falsch - im Sinne der Tiere. Aber ich halte es dennoch genauso wichtig, dass Kinder Kontakt mit Tieren haben und mache daher diese Sachen mit - ebenso wie ich weiter Fleisch esse. Werden viele als moralisch verwerflich bezeichnen, aber ok. Jetzt nehmen wir aber mal an, wir haben Kinder - und die Kinder wollen ein Kaninchen. Idealerweise hat noch jemand im Bekanntenkreis über Jahre Kaninchen oder andere Tiere in Stallhaltung und die Kinder kennen es genau so. Nach euren Vorgaben hat man jetzt 2 Optionen: 1. Man erklärt dem Kind, dass die Tierhaltung falsch ist in dieser Art. 2. Das Kind übernimmt das Tier in Käfighaltung und hat deswegen Gewissensbisse, da auch dieses nicht natürlich ist. Mag sein, dass ein Kind es versteht, mag auch nicht sein. Dann muss man dem Kind noch erklären, wieso andere Erwachsene das trotzdem so machen und ggf. die Tiere auch noch nach 12 Monaten essen. Kompliziert wird es nun, wenn der Erwachsene dem Kind eines der Tiere anbietet und das Kind weiss - wenn es das Tier ablehnt, wird es geschlachtet, wenn es das Tier nimmt, kann es leben. (So bei unseren 2 Monstern im Garten, die wären sonst auch im Topf gelandet - und meine Katze damals in der Regentonne beim Bauern). Wenn das Kind jetzt nicht die von euch geforderten 6qm aufbringen kann, ist es indirekt Schuld am Tod des Tieres? Wenn das Kind das Tier andererseits in Käfighaltung übernimmt - weil ja kein Auslauf - und deswegen Gewissensbisse hat, so ist auch das natürlich bedenklich. So erzieht man Kinder mit Komplexen. Super. Mit würde jetzt Option 3 - ein Kompromiss gefallen: Das Tier nimmt eine gewisse Käfighaltung in Kauf, kann dafür aber jeden Tag mehrere Stunden raus - beispielsweise immer wenn Kind oder Familie zuhause sind. Das Kind lernt den Umgang mit Tieren, lernt die Bedürfnisse der Tiere kennen, lernt sich um Tiere zu kümmern und bekommt ggf. auch mit was schlecht läuft und was man ggf. im Laufe des Tierlebens noch optimieren kann wenn die Verhältnisse besser sind und es erlauben. Option 4: Die Kinder nicht in Kontakt mit Tieren bringen und alles kategorisch ablehnen um gar nicht in den Konflikt zu kommen - das bringt uns dann die Kids ein, die ich früher als Klassenkameraden hatte, die haben Punkte pro überfahrene Katze vergeben. Ich kenne seit der Grundschule eigentlich Option 3 - wir hatten damals einen Hamster im Käfig. Sicherlich nicht perfekt für das Tier, aber es hat den Kindern viel gebracht und ich bilde mir ein, das unser mit 8 Jahren gegründeter "Tierschutzverein" auch damit zu tun hatte.
|
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Kaninchenhaltung | Hanne | Kaninchenhaltung & Allgemeines | 1 | 20.04.2017 15:46 |
| Kaninchenhaltung | melli92 | Kaninchenhaltung & Allgemeines | 12 | 11.04.2012 15:33 |
| Kaninchenhaltung | abby123 | Kaninchenstall & Kaninchengehege | 10 | 20.09.2011 13:09 |
| kaninchenhaltung | Bohne24 | Kaninchenhaltung & Allgemeines | 8 | 26.06.2011 03:30 |
| Kaninchenhaltung | Co.Okie<3 | Unsere Kaninchen, User-Vorstellung & Fotos | 13 | 12.11.2010 19:33 |