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Kuschel wird ausgeschlossen, was tun? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Benny92
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.04.2015
Beiträge: 1.962
Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2022, 18:56

Kuschel wird ausgeschlossen, was tun?


Hallo ihr Lieben,

ich meld mich mal wieder bei euch.

Wie manche von euch von meinen anderen Thread mitbekommen haben, wurde bei Kuschel ein Lebertumor festgestellt, nachdem er nach mehrfach aufgetretenen Darmentzündungen komplett durchgecheckt wurde. Seit September ca. ist allerdings zum Glück alles gut und er bekommt täglich seine Medikamente, d.h. seit September wurde er auch nicht mehr alleine für TA Besuche o.ä. aus der 3er Gruppe gerissen.

Leider kommt es immer mal wieder vor, dass Stups und er sich zerstreiten. Mal kuscheln sie zwar, aber sehr selten, ab und zu geht Stups auch mal ziemlich auf ihn los (Jagen, Zwicken, Sogar ins Gesicht schnappen), im großen und ganzen akzeptieren sie sich, aber gehen sich eher aus dem Weg. Insgesamt war es immer so, dass Finchen die Gruppe zusammengehalten hat. Allerdings hat sich das jetzt geändert. Sie rammelt Kuschel ununterbrochen und jagt ihn. Ob es jetzt hormonell bedingt ist ist schwer zu sagen, allerdings lässt sie Stups komplett in Ruhe, was natürlich daran liegen kann dass sich Stups ordentlich wehren würde, allerdings sollte das ja für sie erstmal wenn das Rammeln tatsächlich hormonell bedingt ist keine Rolle spielen, oder?

Kuschel leidet sehr unter dem Stress, hat Matschkot und versteckt sich die meiste Zeit. Ich mache mir Sorgen dass er jetzt wo es ihm so gut ging mir wieder richtig krank wird.

Ich frage mich, ob ich ihn jetzt schon abtrennen soll damit er zur Ruhe kommt, allerdings tät er mir sehr leid so ganz alleine.

Langfristig weiß ich leider nicht, wie ich es am besten machen soll.
Eine Möglichkeit wäre, Finchen kastrieren zu lassen wo ich sowieso schon lange am Überlegen bin. Ob es in dem Fall aber mit dem Problem zusammenhängt weiß ich nicht, das müsste man austesten, wobei es natürlich ein großer Eingriff für sie wäre.
Da für mich nicht in Frage kommt eines von 3en abzugeben, kommt es ja dann eigentlich nur noch zur der Überlegung, ein 4. zu adoptieren. Dies müsste dann sehr ruhig, schon etwas älter und vlt sogar mit Handicap sein. Dass dieses allerdings in meiner Gruppe akzeptiert wird wenn es Kuschel schon nicht wirklich wird, glaube ich nicht. Dann käme es wahrscheinlich dazu, was ich eigentlich sehr sehr ungern möchte, 2 2er Gruppen zu halten, was bedeuten würde, dass sie den sehr großen Platz den sie jetzt haben ( ca 15-20 m² geschätzt) durch 2 teilen müssten.

Insgesamt wäre es mir natürlich am liebsten, dass sich die 3 gut vertragen würden ohne die Aufnahme eines weiteren Kaninchens.

Vielen lieben Dank euch schon mal, ich wäre für aller Erfahrungen und Hilfen dankbar. Natürlich tut es einen halt selbst auch immer sehr leid, Kuschel hat eine sehr unschöne Vergangenheit und ich würde mir sehr wünschen dass er einfach sein Leben noch genießen kann, gerade jetzt wo wir ihn gesundheitlich doch wieder stabil bekommen habe wo es schonmal so schlecht aussah. Zudem gehört er sich wirklich zu den liebsten und bravsten Kaninchen die ich je hatte. Dass ein Tier so lieb die Medigabe und alle Behandlungen mit sich machen lässt und trotzdem jedes mal zum Kuscheln kommt und total zutraulich und anhänglich ist hatte ich echt noch bei keinem so wie bei ihm.



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Geändert von Benny92 (09.01.2022 um 19:05 Uhr).
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Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 2.455
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2022, 19:14

Hallo,
ich habe deinen Threat zwar nicht verfolgt, aber wenn ein Tier ausgeschlossen wird und überwiegend sich nur zurückzieht, von einem oft angegriffen wird und von der Partnerin ständig berammelt wird über einen langen Zeitraum, würde ich das Gehege trennen (Platz ist genug) und für Kuschel eine geeignete Partnerin suchen
Ich wollte es auch nicht, aber für meinen Kastraten war es die beste Entscheidung. Er ist wieder aufgeblüht



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Benutzerbild von Benny92
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.04.2015
Beiträge: 1.962
Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2022, 19:00

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Hallo,
ich habe deinen Threat zwar nicht verfolgt, aber wenn ein Tier ausgeschlossen wird und überwiegend sich nur zurückzieht, von einem oft angegriffen wird und von der Partnerin ständig berammelt wird über einen langen Zeitraum, würde ich das Gehege trennen (Platz ist genug) und für Kuschel eine geeignete Partnerin suchen
Ich wollte es auch nicht, aber für meinen Kastraten war es die beste Entscheidung. Er ist wieder aufgeblüht
Ohje Ich versteh es leider nicht wirklich, Stups und er hatten ja immer ihre Schwierigkeiten miteinander aber Finchen kam eigentlich mit beiden klar und hat wie gesagt die Gruppe mehr oder weniger zusammengehalten. Woran kann das denn liegen so plötzlich? Kuscheln tun aber schon auch immer eher Stups und Finchen miteinander. Kuschel ist halt auch wenn er ab und zu dabei liegt immer eher so der Außenseiter, an dem auch irgendwie gleich die Wut ausgelassen wird, wenn etwas nicht passt oder es um den Lieblingsplatz, das Lieblingsfutter usw geht.

4er Gruppe denkst du wird auch nichts oder?
Freut mich sehr, dass dein Kastrat wieder aufgeblüht ist, das würde ich mir natürlich auch sehr wünschen.
War es bei dir die gleiche Konstellation bzw hast du auch 4?

Wüsste auch nicht wie genau ich das mit in 2 teilen anstellen soll. Hätte so ein Welpengehege da. Allerdings wenn ich ihn jetzt trenne ist es endgültig dass ich ihn nicht mehr integriert bekomme. Wenn es das nicht eh schon ist.
Wäre es eigentlich blöd wenn die beiden Gruppen (wenn es wirklich soweit kommt, was wohl aber die letzte Lösung ist wenn der Zustand so bleibt wie jetzt) sich durchs Gitter sehen würden?



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Geändert von Benny92 (10.01.2022 um 19:02 Uhr).

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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2022, 19:25

Nur kurz weil beim Essen:


Würde bei Finchen mindestens die Gebärmutter schallen lassen. (aber da flutscht vieles durch, ich bin Pro Weiberkastra, denn Auffälligkeiten gibts auch schon bei Tieren unter einem Jahr und da sah man nix im Ultraschall). Weiß grad nicht, wie alt sie ist, vielleicht Pubertät möglich?



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4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2022, 19:33

Ich kann auch nur vermuten, dass es evtl mit seiner Erkrankung zusammenhängt. Leider kommt es vor, dass kranke, schwache Tiere ausgestoßen werden, damit sie "in freier" Wildbahn keine Raubtiere anlocken. Das steckt auch noch in unseren



Beurteilen kann ich deine Lage nicht, da ich es nicht beobachte, bei mir war es irgendwann so, dass er sich in ein Zimmer zurückgezogen hat und gar nicht mehr zu den anderen ist und auch kaum noch lebensfreude gezeigt hat. Kein flitzen, kein hüpfen, nur fressen und liegen. Es war wie bei dir, eine Häsin und 2 Kastraten
Ich konnte mir das nicht mehr mit ansehen und meine Freundin hatte gerade eine Häsin, die auch ausgeschlossen wurde Das war die schnellste und einfachste VG aller Zeiten
Nein, ich habe keine 4er VG gemacht, ich habe getrennt mit Welpengitter (Wohnungshaltung) damit konnte ich mich dann auch verabschieden von einem neuen Versuch mit allen, hatte mir da aber keine Hoffnung mehr gemacht.
Hier war die Gittertrennung kein Problem, bis auf ab und zu Pipifützen am Gitter


Wenn du es doch mal versuchen willst, solltest du sie ohne Riech- und Sehkontakt trennen



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Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2022, 21:10

Lieben Dank erstmal für eure Antworten!

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Nur kurz weil beim Essen:


Würde bei Finchen mindestens die Gebärmutter schallen lassen. (aber da flutscht vieles durch, ich bin Pro Weiberkastra, denn Auffälligkeiten gibts auch schon bei Tieren unter einem Jahr und da sah man nix im Ultraschall). Weiß grad nicht, wie alt sie ist, vielleicht Pubertät möglich?
Finchen wird im Mai dieses Jahr 2 Jahre alt.
Bei einer Vertretungsärztin hab ich damals mal das Problem der häufig auftretenden Scheinschwangerschaften angesprochen, diese hat die Gebärmutter daraufhin untersucht (war laut ihr in Ordnung) aber kein Ultraschall gemacht und mir geraten zu Beginn der Scheinschwangerschaften Pulsatilla zu geben. Allerdings traten bislang keine mehr auf, weswegen ich auch noch nichts eingegeben habe.

Was mich nur wundert, denkst du wenn es hormonell gesteuert ist, würde sie Unterschiede zwischen Kuschel und Stups machen? Stups lässt sie komplett in Ruhe, Kuschel hingegen ärgert sie ständig.

Gerade hab ich sie mal eine Weile beobachtet. Ansich wirkt alles erstmal harmonisch, fressen auch zwischenzeitlich zusammen, aber wenn sie Kuschel irgendwo sieht dass er sich bewegt rennt sie hinterher, beißt und rammelt ihn. Wenn sie ihn wo sitzen sieht rennt sie hin, und beißt ihn teilweise in den Nacken. Auch beim rammeln ist sie echt richtig grob, beißt ihn oft dabei. Oft ergibt er sich dann einfach und lässt es sich gefallen, dann geht das eine zeitlang so, sie rammelt ihn von hinten, von vorne, von der Seite und zwickt ihn manchmal in seinen Hintern. Sieht auch schon ganz gerupft aus am Hinterteil, am Nacken hat er auch 2 kleine Kahlstellen. Bisswunden hat er bisher keine, Matschkot heute zum Glück auch nicht.
Vorher hat er eine Karotte gefressen, dann hat sie auch ganz grob ihren Kopf über seinen gestreckt und versucht zuzuschnappen weil sie ihm die natürlich wegnehmen wollte.

Und was macht sie sobald Stups in ihre Nähe kommt? Legt sich hin und kuschelt sich an ihn.

Mich ärgerts vor allem jetzt wo Stups endlich mal Ruhe geben würde. Vorher war ja er immer der Unruhestifter und recht aggressiv gegenüber Kuschel.

Da wären natürlich auch noch die Bedenken da, ob sich Stups und Finchen alleine überhaupt auf Dauer ausstehen können? Jetzt mit Kuschel kommen die beiden ja super miteinander klar, aber wenn keiner mehr dabei ist wo sie sich austoben können und da ja beide sehr impulsiv und frech sein können bin ich gespannt wie es dann wäre. Dann können sie sich gegenseitig nerven, da nimmt sich keiner was.
Witzigerweise hab ich mich damals sogar für ein 3. Kaninchen entschieden, weil ich dachte dass die beiden viel zu unterschiedlich sind um miteinander klarzukommen und es schon einmal damals gescheitert ist. Insgesamt echt wahnsinn, wie sich die Einschätzung ändern kann. Anfangs dachte ich immer Finchen ist sozial sehr schwierig, Stups sehr sehr schüchtern und stressanfällig und Kuschel der gelassene. Dann dachte ich mal zu Beginn der VG das alle unbegründet auf Stups losgehen weil er lauter Bisswunden hatte und immer vor Kuschel und Finchen wegrann. Da bin ich mir aber mittlerweile sicher, dass sich Stups einfach sehr aufgeführt hat und dann sich die anderen gewährt haben, da ich ja später dann gesehen hab, dass er immer extrem auf Kuschel losging. Dann dachte ich immer dass Finchen noch die Sozialste wär und alle zusammenhält, und jetzt wo sich Stups beruhigt hat, fängt mir sie an, nachdem sie jetzt seit Mai letzten Jahres eigentlich alle zusammen sind. Zwischendurch wurde immer mal gekuschelt, aber es gab auch immer wieder Streitereien, was mir auch irgendwie zum Denken gibt ob die gesamte Gruppe allgemein hinter und vorn nicht passt.

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Ich kann auch nur vermuten, dass es evtl mit seiner Erkrankung zusammenhängt. Leider kommt es vor, dass kranke, schwache Tiere ausgestoßen werden, damit sie "in freier" Wildbahn keine Raubtiere anlocken. Das steckt auch noch in unseren



Beurteilen kann ich deine Lage nicht, da ich es nicht beobachte, bei mir war es irgendwann so, dass er sich in ein Zimmer zurückgezogen hat und gar nicht mehr zu den anderen ist und auch kaum noch lebensfreude gezeigt hat. Kein flitzen, kein hüpfen, nur fressen und liegen. Es war wie bei dir, eine Häsin und 2 Kastraten
Ich konnte mir das nicht mehr mit ansehen und meine Freundin hatte gerade eine Häsin, die auch ausgeschlossen wurde Das war die schnellste und einfachste VG aller Zeiten
Nein, ich habe keine 4er VG gemacht, ich habe getrennt mit Welpengitter (Wohnungshaltung) damit konnte ich mich dann auch verabschieden von einem neuen Versuch mit allen, hatte mir da aber keine Hoffnung mehr gemacht.
Hier war die Gittertrennung kein Problem, bis auf ab und zu Pipifützen am Gitter


Wenn du es doch mal versuchen willst, solltest du sie ohne Riech- und Sehkontakt trennen
Ja, habe ich auch schon sehr oft gelesen. Bei Kurt war das komischerweise nie der Fall, er war immer der Chef, obwohl er nur noch ein Auge hatte und die anderen haben das auch akzeptiert. Aber bei ihm hatte ich auch nur Paarhaltung, gruppentauglich wäre der vermutlich auch nicht gewesen.

Ich tu mich auch sehr schwer das ganze einzuschätzen und mach mir auch Sorgen die Lage falsch einzuschätzen und die falschen Entscheidungen zu treffen.. wie oben bereits geschrieben hätte ich auch meine Bedenken ob das mit Stups und Finchen auf Dauer klappt. Zudem ist halt Finchen recht bewegungsfreudig und genießt eigentlich den Platz.
Was vlt auch eine Rolle spielt ist der relativ große Altersunterschied? Stups wird im Juni 2, Finchen im Mai und Kuschel wird im März schon 5. Allerdings finde ich dass man Kuschel sein Alter nicht anmerkt, also er bewegt sich jetzt nicht weniger oder so (wäre ja mit 5 durchaus auch früh)
Und das was du beschreibst macht mir bei Kuschel auch Sorgen, mir fällt schon auf dass er sich seitdem sehr zurückzieht. Und es soll ja nicht sein dass sich eins gar nichts mehr machen traut, sowas schränkt ja auch die Lebensqualität extrem ein.
Und in deinem Fall hast du ja dann die perfekte Partnerin für ihn gefunden , das ist echt super und war bestimmt total schön zu sehen nachdem er so ausgegrenzt wurde.

Okay, dann überlege ich mir das mal noch wie ich das wenn wirklich machen würde. Schön wäre halt wenn alle viel Platz nutzen könnten, aber wenn es nicht geht dann geht es nicht.



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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2022, 22:41

Zitat:
Zitat von Benny92 Beitrag anzeigen
Finchen wird im Mai dieses Jahr 2 Jahre alt.
Bei einer Vertretungsärztin hab ich damals mal das Problem der häufig auftretenden Scheinschwangerschaften angesprochen, diese hat die Gebärmutter daraufhin untersucht (war laut ihr in Ordnung) aber kein Ultraschall gemacht

da man nicht mal im Ultraschall alle Probleme (auch die, die kurz vor knapp sind!) erkennt, frag ich mich, wie man da zu "alles in Ordnung" kommen kann. Fast alle weiblichen Tiere bekommen früher oder später Probleme mit der Gebärmutter, weshalb es immer besser ist, eine Kastra zu guten Zeiten ins Auge zu fassen und nicht, wenn das allgemeinbefinden schon am kippeln ist.


Zitat:
Zitat von Benny92 Beitrag anzeigen
Was mich nur wundert, denkst du wenn es hormonell gesteuert ist, würde sie Unterschiede zwischen Kuschel und Stups machen? Stups lässt sie komplett in Ruhe, Kuschel hingegen ärgert sie ständig.

Kuschel ist krank und Kaninchen sind sehr sensibel für sowas. Wundert mich dann nicht, dass sie auf Kuschel losgeht.


Zitat:
Zitat von Benny92 Beitrag anzeigen
Gerade hab ich sie mal eine Weile beobachtet. Ansich wirkt alles erstmal harmonisch, fressen auch zwischenzeitlich zusammen, aber wenn sie Kuschel irgendwo sieht dass er sich bewegt rennt sie hinterher, beißt und rammelt ihn. Wenn sie ihn wo sitzen sieht rennt sie hin, und beißt ihn teilweise in den Nacken. Auch beim rammeln ist sie echt richtig grob, beißt ihn oft dabei. Oft ergibt er sich dann einfach und lässt es sich gefallen, dann geht das eine zeitlang so, sie rammelt ihn von hinten, von vorne, von der Seite und zwickt ihn manchmal in seinen Hintern.

Klingt für mich schon ordentlich hormonell



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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2022, 22:42

Möp, langer Beitrag geschrieben, muss erst freigegeben werden


Kurz vorab: klingt für mich ordentlich hormonell. Und wundert mich nicht dass sie auf Kuschel losgeht, denn er ist ja krank.



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Ninchen
 
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Hell&Dunkel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2022, 23:41

Die Erkrankung und die Medikamente verändern den Geruch von Kuschel. Die TA Besuche etc. haben für eine Weile viel Unruhe in die Gruppe bringen können. Nun ist er "wieder da" und dennoch ist es für die beiden nicht so ganz der Kuschel den sie kennen.
Ich weiß nicht wie deine Möglichkeit sind aber versuch mehr Raum zu schaffen damit sie sich aus dem Weg gehen können. Schaff mehr Verstecke und sowas. Wenn es nicht hilft nimm Kuschel raus aus dem Stress und der Gruppe und versuch dann eine Vergesellschaftung, wie mit einem neuen Kaninchen.
Nach allem was Kuschel erlebt hat, hat er sich verändert und die beiden müssen ihn nun neu kennenlernen und annehmen.
Ich drücke dir die Daumen



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Beiträge: 1.962
Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.01.2022, 22:02

[
Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Möp, langer Beitrag geschrieben, muss erst freigegeben werden


Kurz vorab: klingt für mich ordentlich hormonell. Und wundert mich nicht dass sie auf Kuschel losgeht, denn er ist ja krank.
Ohjee, blöd. Vielen lieben Dank aber für deine Mühe schonmal! Hoffe er wird bald freigeschalten, würde mich sehr interessieren wie deine genaue Einschätzung ist, danke dass du dir die Zeit dafür genommen hast.

Ich hatte mir nur gedacht, dass wenn es wirklich hormonell wäre, sie in den jeweiligen Momenten gar nicht nachdenken würde, bei wem sie es macht. Also dass sie dann auch Stups rammeln würde, eben weil sie in dem Moment aufgrund ihrer Hormone gar nicht anders kann, sondern einfach alles und jeden rammelt, den sie gerade erwischt.

Zitat:
Zitat von Hell&Dunkel Beitrag anzeigen
Die Erkrankung und die Medikamente verändern den Geruch von Kuschel. Die TA Besuche etc. haben für eine Weile viel Unruhe in die Gruppe bringen können. Nun ist er "wieder da" und dennoch ist es für die beiden nicht so ganz der Kuschel den sie kennen.
Ich weiß nicht wie deine Möglichkeit sind aber versuch mehr Raum zu schaffen damit sie sich aus dem Weg gehen können. Schaff mehr Verstecke und sowas. Wenn es nicht hilft nimm Kuschel raus aus dem Stress und der Gruppe und versuch dann eine Vergesellschaftung, wie mit einem neuen Kaninchen.
Nach allem was Kuschel erlebt hat, hat er sich verändert und die beiden müssen ihn nun neu kennenlernen und annehmen.
Ich drücke dir die Daumen
Lieben Dank auch für deine Einschätzung!
Stimmt, so hab ich das noch gar nicht gesehen. Mich hat es eben nur auch gewundert, da es nach den TA Besuchen ja eher immer so war, dass er vor allem von Stups extrem ausgebissen wurde. Finchen war da eigentlich immer lieb. Und die Medis bekommt er jetzt schon eine Weile und seit September war er nicht mehr alleine beim TA, also hat es für mich eigentlich keinen ersichtlichen Grund gegeben wieso das Ganze jetzt aus dem Nichts wieder anfängt. Man weiß es natürlich nicht, der Tumor kann sich ja auch verändern, auch wenn ich gar keine Veränderung bei ihm beobachte, im Gegenteil ich finde dass er eigentlich super fit wirkt, aber Tiere haben da ja ein besseres Gespür für Krankheiten usw. Ist ja auch irgendwo klar, wenn sie das nicht hätten wüssten sie ja gar nicht dass jemand krank ist und somit würde auch keiner deswegen ausgeschlossen werden.
Verstecke haben sie eigentlich sehr viele, ich kann aber gerne mal Bilder hochladen, vlt habt ihr noch Verbesserungsmöglichkeiten. Insgesamt stehen 2 Burgtürme drin, wo oben und unten zwei Ein und Ausgänge sind, ein Eckhaus, zwei normale Häuser, ein Tunnel und eine sehr große Buddelkiste mit mehreren Ein und Ausgängen. Ich merke auch, dass er z.B. gerne sich auf die Häuser draufsitzt, weil er da am meisten seine Ruhe hat.
Ich denke auch, dass es leider nicht hilft wenn es so weiter geht. Heute meine ich war es ein bisschen besser. Es ist ganz komisch, manchmal fressen sie alle friedlich nebeneinander und mal eskaliert es wieder total. Aber man merkt schon auch dass Stups und Finchen vor allem zusammenhängen, als ich abends geschaut haben lagen auch die beide zusammen und Kuschel halt woanders.
Ich hätte aber z.B. auch Sorgen wenn ich es mit 4en versuche, dass dann 3 gegen 1en ist, müssen sich ja nicht zwangsläufig immer Paare bilden. Und wenn ich wirklich ein gehandicaptes nehme, würde das wahrscheinlich noch heftiger wie Kuschel angegriffen werden.
Also wenn es mit den 3en nicht klappt, wird es wohl echt wie ja von euch schon geschrieben auf 2 2er Gruppen hinauslaufen.
Maan dass diese Häschen sich auch so anstellen müssen.
Danke dir aufjedenfall für deine Antwort und fürs Daumen drücken!



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Geändert von Benny92 (11.01.2022 um 22:04 Uhr).

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Geschrieben am 11.01.2022, 23:13

Was mir noch einfällt - du hast Innenhaltung?
Dann würde ich ab und zu die Sachen mal verschieben, z. B. Buddelkiste in die andere Ecke, ebenso Häuschen, mal was neues reinstellen (evtl. Karton)

Ich tausche sowieso immer mal durch um neue Anreize zu bieten, dadurch sind sie aktiver und vielleicht auch abgelenkt




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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.01.2022, 19:03

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
da man nicht mal im Ultraschall alle Probleme (auch die, die kurz vor knapp sind!) erkennt, frag ich mich, wie man da zu "alles in Ordnung" kommen kann. Fast alle weiblichen Tiere bekommen früher oder später Probleme mit der Gebärmutter, weshalb es immer besser ist, eine Kastra zu guten Zeiten ins Auge zu fassen und nicht, wenn das allgemeinbefinden schon am kippeln ist.

Dazu mag ich nochmal das hier verlinken: https://www.moehren-sind-orange.de/kastration-bei-weiblichen-kaninchen/?fbclid=IwAR1f9pIJIsda0V5TwqD_8LiRS_cc7AEhutt9ASxF mNxG_emXWznkm3NE6P8


Oder diesen Artikel hier: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20100


Oder auch vom Kaninchenschutz: https://www.kaninchenschutz.de/informieren/gesundheit/kastration-weibchen


Im Endeffekt muss man es für sich selbst entscheiden, die meisten kaninchenerfahrenen Tierärzte raten inzwischen, auf Grund der Möglichkeit zu einem guten Narkosemanagement, zur prophylaktischen Kastration.



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Geschrieben am 13.01.2022, 21:45

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
da man nicht mal im Ultraschall alle Probleme (auch die, die kurz vor knapp sind!) erkennt, frag ich mich, wie man da zu "alles in Ordnung" kommen kann. Fast alle weiblichen Tiere bekommen früher oder später Probleme mit der Gebärmutter, weshalb es immer besser ist, eine Kastra zu guten Zeiten ins Auge zu fassen und nicht, wenn das allgemeinbefinden schon am kippeln ist.

[Weiß gar nicht mehr wie es genau war ehrlich gesagt, meine aber sogar dass sie vorgeschlagen hat wenn es mit Pulsatilla nicht klappt kann man weiterschauen was man dann macht (glaube sie hat dabei den Ultraschall sogar erwähnt?). Wirkte eigentlich aber schon recht kompetent, hat echt alles gut gemacht find ich also auch bei den anderen, war da nämlich zum Impfen dort, hab bei Kuschel gleich im Mund noch nachschauen lassen wegen der OP die er davor hatte und hab das Thema mit Finchen nur kurz angeschnitten. Glaube für den Ultraschall gäbe es sowieso immer extra Termine weil das länger dauert, so war"s zumindest bei Kuschel. Werde aber bei meinen Tierarzt das Thema aufjedenfall bei der nächsten Impfung im Februar ansprechen.[/INDENT]


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Klingt für mich schon ordentlich hormonell
Ich glaub tatsächlich auch mittlerweile, dass es hormonell war. Mittlerweile hat sich die Lage nämlich deutlich beruhigt, sie lässt Kuschel wieder größtenteils in Ruhe und sie sind heute sogar entspannt nebeneinander gesessen. Heute konnte ich aber tatsächlich beobachten, dass sie auch Stups gerammelt hat. Allerdings hat sich Stups im Gegensatz zu Kuschel ordentlich gewährt und ihr klar gemacht, dass er das nicht will.

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Was mir noch einfällt - du hast Innenhaltung?
Dann würde ich ab und zu die Sachen mal verschieben, z. B. Buddelkiste in die andere Ecke, ebenso Häuschen, mal was neues reinstellen (evtl. Karton)

Ich tausche sowieso immer mal durch um neue Anreize zu bieten, dadurch sind sie aktiver und vielleicht auch abgelenkt
Ja genau, sie sind am Winterbalkon, da ist zwar keine Heizung an und man hört auch mehr die Geräusche von draußen wie in anderen Räumen, aber würde es trotzdem defintiv mehr als Innenhaltung bezeichnen, ist eigentlich wie ein großer Raum mit Terassenfliesen und Holzüberdachung und einem riesen Dachfenster, schlecht zu beschreiben.

Das ist eine gute Idee, das werd ich aufjedenfall mal versuchen, danke! Hab auch schon gemerkt teilweise, dass das schon das Team stärkt, wenn ich z.B. schonmal einen Tunnel reingestellt hab (da bestell ich ab und zu die Grastunnel) immer alle ganz neugierig kommen und damit spielen.

Wie war es bei dir eigentlich, wurde dein 3. Kaninchen wirklich immer komplett ausgeschlossen oder war es phasenweise auch wieder besser?

[QUOTE=Honeymouse;1262403]Dazu mag ich nochmal das hier verlinken: https://www.moehren-sind-orange.de/kastration-bei-weiblichen-kaninchen/?fbclid=IwAR1f9pIJIsda0V5TwqD_8LiRS_cc7AEhutt9ASxF mNxG_emXWznkm3NE6P8


Oder diesen Artikel hier: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20100


Oder auch vom Kaninchenschutz: https://www.kaninchenschutz.de/informieren/gesundheit/kastration-weibchen

Super, danke! Da werd ich mich aufjedenfall mal einlesen und das ganze dann mit meinem Tierarzt besprechen.
Ich hab nur auch Bedenken weil Finchen ja größer ist, und ich meine mal gelesen zu haben, dass das Narkoserisiko bei Riesen grundsätzlich höher ist, als bei anderen Kaninchen.



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Geändert von Benny92 (13.01.2022 um 21:49 Uhr).
 
 
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