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Vergesellschaftung nach Todesfall mit bestehenden Kaninchen Hallo ihr Lieben, ich bräuchte mal eure Ratschläge bzw. Meinungen zu folgenden Fall: Wir mussten am Sonntag unsere dt. Riesen Dame Luna einschläfern :(. Luna war bereits 7 Jahre alt und ihr Partner Odin ist nur einen Monat jünger, aber deutlich fitter als Luna es im letzten Jahr war. Odin ist natürlich unendlich traurig und soll auch auf keinen Fall alleine bleiben. Wir haben noch ein Pärchen - Beverly (Zwergkaninchen) und Odin (Zwergwidder). Vor 6 Jahren haben wir versucht die beiden Rammler (natürlich kastriert) zu vergesellschaften. Odin hat Napoleon so sehr an den Ohren verletzt, dass wir gesagt haben, dass machen wir nie wieder. Wir haben ein großes Außengehege, dass durch eine Gittertür getrennt ist, so dass sich die Nins natürlich über die Jahre immer gesehen haben - leider meistens aggressiv, als freundschaftlich. Nun ist natürlich schon die Überlegung es doch nochmal zu probieren. Napoleon hätte aber gegen Odin weiterhin überhaupt keine Chance, wenn dieser immer noch so aggressiv ihm gegenüber begegnet und ich will auf keinen Fall, dass Napoleon wieder so zugerichtet wird. Mein Mann meint, da beide nun schon älter sind, dass es vielleicht klappen könnte. Dann natürlich auch die Frage, wie ist die Erfahrung mit 2 Rammlern und einem Weibchen. Wir hatten die Kombi schon mal und das hat nicht funktioniert :(. Wenn wir es probieren ist es wahrscheinlich auch sinnvoller gleich mit allen dreien und nicht erst Beverly mit Odin zusammen zu bekommen, oder? Weiterhin ist es so, dass die Nins abwechselnd in den Garten raus kommen (das Gehege ist eigentlich nur das Nachtquartier). Das Grundstück ist ca. 500 qm² groß. Sollten wir die drei einfach alle zusammen in den Garten lassen und hoffen, das sie sich irgendwann akzeptieren und dann auch gemeinschaftlich nachts im Außengehege leben können? Natürlich haben wir uns auch Gedanken über einen Neuzugang gemacht. Aber eigentlich wollen wir die Kaninchenhaltung etwas einschränken. Auch über Pflegekaninchen habe ich mich schlau gemacht, dieses dann wieder abgegeben werden könnte, wenn Odin stirbt. Das finde ich dem Tier gegenüber aber nicht fair. Ich freue mich auf eure Ratschläge, Meinungen und Tipps und hoffe das ich mein Anliegen richtig eingestellt habe. Liebe Grüße Verena |
6 Jahre sind eine lange Zeit. Einen Versuch wäre es wert. Ich würde aber vorher den Großen ein, zwei Wochen GANZ getrennt halten, also auch ohne Sichtkontakt. Ja, so fies wie das klingt, soll ihm bewusst werden, dass er alleine ist. Und dann wie eine NeuVG behandeln und erstmal keinen Auslauf im Garten, bis im Gehege alles geklärt ist. Dem Kleinen könntet ihr Unterschlüpfe basteln - und zwar viele - in die der Große nicht rein passt. Dann kann er sich in Sicherheit bringen. |
Vielen Dank für deine Antwort. Ja, das ist schon hart, den Großen komplett von den anderen abzukapseln. Mit den Unterschlüpfen ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee. Aber meinst di, wir sollten es im gemeinsamen Gehege probieren? Ist ja kein neutraler Boden? |
Zitat:
Neutraler Boden kann, muss aber nicht entscheidend sein. Viele Pflegestellen z.B. haben gar keinen neutralen Boden mehr und führen trotzdem regelmäßig VGs durch. Das ist also kein Ausschlusskriterium. Andersherum ist neutraler Boden auch keine Garantie für das Gelingen einer VG. |
Guten Morgen, das ist wirklich mal interessant und ich weiß auch aus eigener Erfahrung das auf neutralen Boden nicht immer klappt. Das Außengehege gehört abwechselnd den Nins alleine, je nachdem wer im Garten ist, weil ich dann die Gittertür aufmache. Ich werde jetzt mal Unterschlüpfe für die Kleinen bauen und auch den Eingang vom Stall der Kleinen verkleinern, das Odin nicht rein kommt dann versuchen wir es einfach nochmal. Schon mal vielen Dank für eure Tipps und wenn noch jemand Ideen oder Ratschläge hat, immer her damit. Liebe Grüße Verena |
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