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Zitat von jordy ...Der Rammler war schon bei Tierarzt zur Kastration, diese könnte jedoch nicht durchgeführt werden, da die Geschlechtsteile noch nicht komplett ausgebildete waren. ... |
Das hält nicht nur Angora-Angy für Quatsch. Spätestens nach dem ersten Wurf war klar, dass der Bursche definitiv komplett ausgebildete Geschlechtsteile hat und die auch zu gebrauchen weiß.
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...Ein neuer Termin steht bereits für DIESE Woche. ...
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Ihr wisst seit 4 1/2 Wochen absolut sicher dass er zeugungsfähig ist, den Wurf hat ja nicht der Storch vorbei gebracht. Hatte der Tierarzt wirklich nicht eher einen Kastrationstermin frei? Wäre er vor 2 Wochen schon kastriert worden, wäre die Gefahr jetzt zwar auch noch vorhanden dass er sie nochmal gedeckt hat, allerdings wäre sie wesentlich geringer gewesen als sie es jetzt ist.
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... Auf den ersten Wurf hatte ich leider keinen Einfluss und auf den zweiten auch nicht wirklich. ...
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Mindestens auf den zweiten Wurf hättet ihr Einfluss gehabt. Auf den ersten nur dann nicht, wenn der Deckakt stattgefunden hätte bevor die beiden zu euch gekommen waren. Entschuldige bitte die harten Worte. Entweder lässt man einen Rammler frühkastrieren, oder man trennt ihn mit 8, allerspätestens bei Spätzündern mit 10 Wochen von allen unkastrierten Häsinnen. Und zwar konsequent. Oder war der Rammler älter als euch gesagt wurde?
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Den dritten habe ich ja versucht zu verhindern, nur ist eben das „Unglück“ jetzt passiert.
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... Eine Stallerweiterung ist bereits in der Anfertigung, dort kann der Rammler das auch vernünftig getrennt werden.
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Das "Unglück" ist passiert, weil er nicht sicher abgetrennt war. Und mir macht es ordentlich Bauchweh, dass du schreibst dass der Rammler durch die Stallerweiterung vernünftig getrennt werden könne. Was ist vorher? Jeder Tag, sogar jede Stunde Risiko ist eine zu viel. Bitte seht zu, dass er SICHER abgetrennt ist. Jetzt.
Bitte setze dich mit deinen Eltern zusammen (ich gehe davon aus, dass du noch nicht volljährig bist) und analysiert gemeinsam, was da wochenlang schief gelaufen ist und was jetzt besser laufen muss.
Denn sonst habt ihr sehr schnell ein sehr großes Problem. Trennt ihr die Jungrammler aus dem Wurf nicht zuverlässig und rechtzeitig ab, bzw. lasst sie von einem guten Tierarzt noch
vor Eintritt der Geschlechtsreife kastrieren (also bevor die Hoden vollständig abgestiegen sind, das nennt man Frühkastration), habt ihr bald Unmengen von Kaninchen - und zwar Inzuchtkaninchen.
Ihr habt nicht viel Zeit - gerade einmal maximal 2 Monate. Die sind schnell rum. In dieser Zeit müsst ihr:
- Das Gehege so aufteilen, dass absolut sicher verhindert wird dass unkastrierte Rammler zu den Häsinnen gelangen
- einen fähigen Tierarzt suchen, der euch die Jungrammler am besten frühkastriert (die Aussage des derzeitigen Tierarztes macht mich einfach nur fassungslos, wenn das so stimmt!)
- Kassensturz machen, ob ihr euch die Kastrationen und Impfungen auch wirklich leisten könnt (ihr wäret nicht die einzigen, die durch Corona nicht so viel Geld haben wie sonst, und allein die Impfungen für die 4 jetzigen Jungtiere gehen schon ordentlich ins Geld)
- falls ihr euch die Anzahl Kaninchen doch nicht leisten könnt, rechtzeitig nach einer Notpflegestelle suchen
- euch auf eine mögliche Handaufzucht vorbereiten
Was ist eigentlich mit dem dritten Kaninchen? Ist das auch ein unkastrierter Rammler? Oder eine Häsin? Wie ist es untergebracht? Besteht da eventuell auch noch Gefahr dass etwas schief geht?