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Zwerkaninchen mit Riesenkaninchen? Heute ist eines meiner Pflegekaninchen (w, deutscher Riese) ausgebüchst und dabei auf die freilaufenden Kaninchen (w kastriert, m unkastriert, beides Zwergkaninchen) gestoßen. Zum Glück ist nichts passiert und wir haben es rechtzeutig bemerkt. Nun stelle ich mir aber die Frage, ob ein kleines Zwergkaninchen (m) ein großes, also ein Riesenkaninchen (w), decken könnte. Würde das irgendwie funktionieren? Und nein, das habe ich auf keinen Fall vor. Aber interessieren würde es mich eben. |
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg....:wink5: |
Nichts ist unmöglich. Aber was mich interessieren würde ist, warum der kleine Bock nicht kastriert ist? |
Bei mir ist einmal ein junger Wildrammler, deutlich unter 1,5kg, durch den Zaun geschlüpft und hat meine ca. 4,5kg Dame in andere Umstände versetzt, hatte trotz seiner Jugend kein Problem damit. Warum sollte der Bock kastriert sein, klar, als freilaufendes Hauskaninchen ist es bequemer - ich muss um diese Jahreszeit 1-2 mal die Woche seine Sprühaktion aufwischen. Ich hab gute Gründe ihn nicht zu kastrieren. Wenn er mit anderen Männchen oder unkastrierte Weibchen zusammen ist ist es schon notwendig. Aber das hat mit dem Thema nur am Rande zu tun... |
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Mit dem Grund liegt ihr in dem Fall (inzwischen) falsch, der Knabe leidet unter Hüftathrose, vermutlich durch einen Sturz, und Bewegung ist gut für ihn. Und seine Hormone helfen da eine Menge, ausserdem hilft sein Verhalten das Schmerzmittel passend zu dosieren. Kaninchen sind so unterschiedlich in ihrem Charakter, Pauschalaussagen wie "das geht nicht" sind da wenig sinnvoll. Wenn es Probleme gibt ist Kastrieren eine Option, und bei wenig Platz könnte es auch propohylaktisch hilfreich sein (da kann ich nicht mitreden), aber dauernd Forrderungen zu stellen alles auf maximale Benutzerfreundlichkeit zurechtzustutzen halte ich für übertrieben, das ist die Entscheidung des jeweiligen Halters. |
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Sorry, aber selten sowas Dämliches gehört.:rofl: Was hat denn die Hüfte mit dem kleinen Schnibbel zu tun? Mein fast 11jähriger Kastrat mit schwerer Spondylose zeigt jedem Jungspund wer der Chef im Ring ist. Aber ich weiß, Männer müssen zusammenhalten....:cool: |
Und dann beschweren sich Männer, ihnen würde das eine oder andere unterstellt, völlig grundlos natürlich :rofl: Ja nee, is klar. Weniger Testosteron und ein Kerl mutiert zum Faultier :cool: Das hat nur meinem Leo keiner erzählt. Und unserem Hund früher auch nicht. Und meinem Lieblingspferd im Reitverein auch nicht. Die armen waren völlig unwissend und haben sich deshalb völlig unnatürlich verhalten - was für ein Skandal! Man hätte sie darüber aufklären müssen! :willy_nilly: |
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Naja, es gilt jedenfalls bei Hunden und Katzen schon lange als abwägungspflichtig, inwiefern der Stopp der Geschlechtshormone im Zuge einer Kastration Gelenksarthrose begünstigen kann. Tierärzte sind auch aus diesem Grund inzwischen weitaus strenger, was die Indikationslage für eine Kastration bei Hunden und Katzen angeht. Bei Kaninchen ist die Diskussion meines Wissens kaum oder erst ganz neu im Gang, von vorneherein ausschließen würde ich aber nicht, dass auch bei Kaninchen ein Zusammenhang zwischen "Hüfte und dem kleinen Schnibbel" bestehen könnte. Müsste man wohl mal Studien dazu ansehen. Ich könnte andererseits aber verstehen, dass - selbst wenn es einen festgestellten Wirkungszusammenhang zwischen Kastration und Gelenksarthrose bei Kaninchen geben sollte - man zum Zwecke der Vermeidung einer unkontrolliert zahllosen Kaninchenvermehrung dennoch bereit wäre, diesen Preis zu zahlen. |
Hier geht es um eine bestehende, schwere Arthrose bei einem intakten Rammler der längst kein Jungtier mehr ist. Und die Aussagen zum möglichen Zusammenhang zwischen Arthrosen und Kastration beziehen sich meines Wissens auf weibliche Tiere - wir hatten ja das Thema Osteoporosegefahr schon im Thread über Häsinnenkastrationen. Es soll zwar, laut einer kalifornischen Studie, eine Häufung von HD-Fällen bei frühkastrierten Rüden geben. Allerdings lässt sich das, selbst wenn die Studie methodisch sauber sein sollte, nicht auf Arthrose und spätere Kastration übertragen, und schon gar nicht einfach vom Hund aufs Kaninchen. Hüftdysplasie resultiert aus einer Ausreifungsstörung der Hüfte und ist, wie aus eigener Erfahrung weiß, leider mit einem hohen Maß an vererblichem Risiko verbunden. |
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