Oder neu anmelden!

 
Zurück   Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online > Kaninchen Forum > Kaninchenhaltung & Allgemeines
Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online.

Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen.
 

 
Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen.
(Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!)


Wann sollte ich ein neues Partnertier holen? auf Kaninchen Forum

Like Tree3Likes
  • 1 Post By
  • 2 Post By Ninchen1993

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

Benutzerbild von Ninchen1993
Ninchen
 
Registriert seit: 16.01.2021
Beiträge: 7
Ninchen1993 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2021, 21:17

Wann sollte ich ein neues Partnertier holen?


Liebe Kaninchenliebhaber/innen,


ich lese schon seit Jahren fleißig mit, habe aber nun eine Frage zu meiner individuellen Situation und wäre für Ratschläge/Erfahrungen sehr dankbar. Ich versuche die Situation mal kurz zu beschreiben.



Ende November ist meine 6-jährige Kaninchendame für mich sehr überraschend verstorben. Sie war wirklich ein absoluter Schatz und immer fit, hatte aber vermutlich Krebs


Ihr Partner (männlich, ebenfalls gute 6 Jahre alt) war somit alleine. Ihm ging es anfänglich gut, aber leider hatte er dann eine Aufgasung bekommen und musste über Nacht in der Tierklinik bleiben. Danach hatte er immer wieder Verdauungsprobleme und musste von mir mit den Medikamenten weiter versorgt werden. Mitte November, als es ihm mal wieder ganz gut ging, habe ich dann eine 5-6-Jährige Kaninchendame zu uns geholt. Die ersten 2 Wochen lief alles okay, aber zu Silvester hat sie plötzlich begonnen mein Kaninchen zu beissen. Nach 2 TA Besuchen und nachdem ich mir die Situation genau angeschaut habe, kam ich zu dem Schluss, dass die beiden nicht zusammen passen und das neue Kaninchen kam wieder zum Tierschutzverein.


Leider hat mein Kaninchen scheinbar aus Angst aufgehört zu fressen, musste dann wieder in die Tierklink, dann hat sich eine Wunde entzündet und eine OP folgte und heute konnten endlich die Fäden gezogen werden. Dem Kleinen geht es zur Zeit zum Glück sehr gut. Er hat die OP gut überstanden, die Wunde ist toll abgeheilt, er frisst brav und hat sein verlorenes Gewicht auch schon wieder brav zugelegt und er rennt fröhlich durchs Wohnzimmer, das jetzt sein neues Zuhause ist, damit ihn der Geruch des anderen Kaninchens nicht wieder verängstigt. Die Tierärztin meinte heute, dass sie ihm noch einen Monat geben würde bis er eine neue Partnerin bekommt, damit er die Geschehnisse der letzten 2 Monate verarbeiten kann.


Beim Tierschutzverein ist eine neues 7-jähriges Kaninchen für mich reserviert. Die Leiterin meint, dass sie es nicht gut findet, dass mein Kaninchen so lange alleine ist und dass das andere Kaninchen so lange alleine ist. Das hat mich zum zweifeln gebracht und ich wollte deshalb mal eure Meinung hören. Würdet ihr auf die Tierärztin hören oder würdet ihr schon früher eine Vergesellschaftung wagen?



Ich wäre euch für eure Erfahrungen und Ratschläge sehr dankbar.



Ganz liebe Grüße
Ninchen 1993




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2021, 21:46

Herzlich willkommen bei uns im Forum


Er wird das Kaninchen in 2 Monaten definitiv nicht vergessen haben. Du kannst aber den Raum gründlich mit Essigwasser putzen. Danach würde ich den Raum mit Gittern teilen und beide Kaninchen in je eine Hälfte setzen. Futternäpfe erst weit auseinander stellen, dann immer näher zum Gitter. So können sich die beiden auf Distanz kennen lernen und den anderen einschätzen. Das sollte mind. über 3-4 Wochen gehen.




Benutzerbild von Ninchen1993
Ninchen
 
Registriert seit: 16.01.2021
Beiträge: 7
Ninchen1993 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2021, 16:06

Liebe marinahexe,

vielen Dank für die rasche Antwort. Habe ich das richtig verstanden und du würdest schon gleich wieder eine Vergesellschaftung mit einem neuen Kaninchen wagen, aber eben mit einem Trenngitter?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2021, 17:14

Zitat:
Zitat von Ninchen1993 Beitrag anzeigen
Liebe marinahexe,

vielen Dank für die rasche Antwort. Habe ich das richtig verstanden und du würdest schon gleich wieder eine Vergesellschaftung mit einem neuen Kaninchen wagen, aber eben mit einem Trenngitter?

Ja, genau. Aber das neue Tier erst in Quarantäne, 3 Tage Köttel sammeln und beim TA auf Kokzidien, Hefen und Würmer untersuchen lassen. Wenn die Kotprobe negativ ist, beide durch Gitter getrennt - ins Kaninchenzimmer umziehen.


Haben die beiden aktuell einen Impfschutz, vor allem vor RHD2?




Benutzerbild von Ninchen1993
Ninchen
 
Registriert seit: 16.01.2021
Beiträge: 7
Ninchen1993 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2021, 17:53

Eine Kotprobe wird auf meinen Wunsch von der Pflegestelle sowieso noch gemacht. Das neue Kaninchen war ein Leihkaninchen und kommt jetzt wegen dem Tod des Partnertieres wieder zum Tierschutzverein und somit weiter zu mir. Die Dame ist deshalb selbst alleine und wird wenn es ihr soweit gut geht auch nicht mit jemand anderen vergesellschaftet. Ich hatte deshalb vor sie eigentlich nicht in Quarantäne ui stecken, da sie es eigentlich schon ist und auch aus einer guten Haltung kommt. Die Kotprobe davor ist mir eben noch wichtig.

Bei ihm ist die Impfung schon längst überfällig. Durch seinen ständigen Krankheiten konnte ich ihn nicht impfen lassen. Das Problem ist auch, dass er wenn er alleine zu TA muss und danach kein 2. Kaninchen zur Beruhigung hat, häufig wieder Verdauungsprobleme bekommt. Deshalb hätte ich vor gehabt ihn nach der Vergesellschaftung impfen zu lassen, damit er die Impfung besser wegsteckt.

Ob sie geimpft ist muss ich noch erfragen. Sonst hätte ich aber auch vor sie gleich mit meinem aktuellen Kaninchen mitimpfen zu lassen.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2021, 18:43

Zitat:
Zitat von Ninchen1993 Beitrag anzeigen
Eine Kotprobe wird auf meinen Wunsch von der Pflegestelle sowieso noch gemacht. Das neue Kaninchen war ein Leihkaninchen und kommt jetzt wegen dem Tod des Partnertieres wieder zum Tierschutzverein und somit weiter zu mir. Die Dame ist deshalb selbst alleine und wird wenn es ihr soweit gut geht auch nicht mit jemand anderen vergesellschaftet. Ich hatte deshalb vor sie eigentlich nicht in Quarantäne ui stecken, da sie es eigentlich schon ist und auch aus einer guten Haltung kommt. Die Kotprobe davor ist mir eben noch wichtig.

Bei ihm ist die Impfung schon längst überfällig. Durch seinen ständigen Krankheiten konnte ich ihn nicht impfen lassen. Das Problem ist auch, dass er wenn er alleine zu TA muss und danach kein 2. Kaninchen zur Beruhigung hat, häufig wieder Verdauungsprobleme bekommt. Deshalb hätte ich vor gehabt ihn nach der Vergesellschaftung impfen zu lassen, damit er die Impfung besser wegsteckt.

Ob sie geimpft ist muss ich noch erfragen. Sonst hätte ich aber auch vor sie gleich mit meinem aktuellen Kaninchen mitimpfen zu lassen.

Dann mach das doch so. Aber zögere die Impfung nicht zu lange raus. RHD2 ist gerade im Winter sehr aktiv.




Benutzerbild von Ninchen1993
Ninchen
 
Registriert seit: 16.01.2021
Beiträge: 7
Ninchen1993 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2021, 18:53

Danke. Ja, ich versuche es so bald wie möglich zu erledigen. Alleine schon wegen meinen Nerven Ich versuche möglichst Einflüsse von draußen gerade von meinem Kaninchen fernzuhalten. Die Schuhe und Jacke werden sofort ausgezogen und Apfeläste werden nur von ganz oben vom Baum genommen, aber natürlich kann da immer etwas passieren und ich freu mich wenn er endlich wieder einen guten Impfschutz hat

Vielen Dank für die Antwort auf jeden Fall. Hat vielleicht jemand anderer schon selbst Erfahrungen mit einer Vergesellschaftung gemacht, nachdem eines der Kaninchen so stark gebissen würde?




Benutzerbild von Ninchen1993
Ninchen
 
Registriert seit: 16.01.2021
Beiträge: 7
Ninchen1993 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2021, 21:39

Ich wollte ein kleines Update geben.


Mein Kaninchen hat sich so toll von dem ganzen erholt und war wieder ganz der Alte, also hab ich die Vergesellschaftung letzten Freitag ganz normal versucht und es war die schönste Vergesellschaftung die ich je hatte.


Seine neue Partnerin ist 7 Jahre alt und hatte davor auch einen älteren Partner, der leider verstorben ist. Mein Kaninchen hat ihr genau einmal ein Minibüschel Fell ausgerupft und das war es schon. Am Samstag haben sie schon begonnen sich zu putzen und heute waren sie den ganzen Tag nur am Kuscheln.


@marinahexe Vielen Dank für deine Hilfe, es hat mich sehr beruhigt eine Möglichkeit in peto zu haben, falls es doch wieder schief geht.


Ich werde diese Woche mal bei meinem Tierarzt anrufen, damit die beiden in 1-2 Wochen geimpft werden können.



marinahexe and Manu1978 like this.

Geändert von Ninchen1993 (13.02.2021 um 10:06 Uhr).
Antwort

Stichworte
partner gestorben, vergesellschaftung



Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Woher sollte man seine Kaninchen holen? Schnubbel Kaninchenhaltung & Allgemeines 25 11.03.2020 00:38
EC-Virus, ab wann sollte man „loslassen“? nelskifm Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 8 16.12.2019 18:42
Neues Partnertier nach Op Bianca0062 Kaninchenhaltung & Allgemeines 8 02.08.2019 23:11
Tipps für neues Partnertier + VG gesucht! Wollknäuel Kaninchenhaltung & Allgemeines 15 31.01.2014 22:35
Wie alt sollte Partnertier sein? Nebu Kaninchenhaltung & Allgemeines 38 14.07.2010 15:07

Copyright ©2010, Kaninchenforum.de

Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.