 | Kaninchenfreund | | Registriert seit: 14.11.2016
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Geschrieben am
11.09.2020, 19:15
| | | | Zusammenhang Kastration, Innenhaltung und Zahnprobleme Sehr interessant finde ich was Andreas Rühle zu diesem Thema schreibt, hauptsächlich zum retrograden Zahnwachstum.
Hauptursächlich dafür sieht er
-Kastration (insbesondere Frühkastrationen)
und die damit einhergehende Störung im Hormonstoffwechsel, die zu unstabilen porösen Kieferknochen führt, besser bekannt als Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren.
-Verfütterung von Gemüse (ungünstiges Calcium-Phosphor Verhältnis, dass zu Calciummangel führt und daher ebenso die Knochendichte verringert.
-Innenhaltung ( Mangel von natürlichem Sonnenlicht, die zu Vitamin D Mangel führt) bei gleichzeitiger Ablehnung von VitD angereichertem Fertigfutter.
Dass ein Rammler, um eine Kastration nicht drumherum kommt, um ein artgerechtes Leben führen zu können steht natürlich außer Frage.
Allerdings würde ich keinem mehr zu einer Frühkastration raten, sondern mittlerweile eher eine Trennung nach Geschlechtern empfehlen und wann immer irgendwie möglich dem Skelett und besonders dem Kieferknochen die Chance geben wenigstens stabil komplett auszureifen vor der Kastration und nicht noch im Knochenwachstum im Aufbau gestört zu werden.
Lässt sich eine Frühkastration aufgrund der Haltungsumstände nicht vermeiden, sollte man sich aber der Einflüsse auf den Hormonhaushalt und die Knochendichte bewusst sein und ein Leben lang bei der Fütterung berücksichtigen.
Wenn dann noch reine Gemüse /Heufütterung ohne vitaminisiertes Fertigfutter (hier gehöre ich ja zu den Cuni Fans) und Innenhaltung dazukommen, sind Zahnprobleme vorprogrammiert.
Pellets stellen lt Rühle ein untergeordenetes Problem dar.
http://kaninchenwuerdenwiesekaufen.blogspot.com/2017/08/das-retrograde-zahnwachstum-beim.html |