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Selkie 05.05.2020 12:44

Kaninchen und Hund
 
Hallo

Mein Mann und ich haben uns überlegt uns zu unseren zwei Kaninchen einen Hund anzuschaffen.
Ich habe schon bei Kaninchenwiese nachgelesen und mir auch schon von erfahrenen Hundebesitzern erklären lassen wie man den Hund an die Kaninchen gewöhnt bzw erzieht dass die Kaninchen nicht vom Hund belästigt werden.
Die Kaninchen leben draußen und gemeinsamer Freilauf ist nicht geplant.

Gibt es hier Erfahrungen mit Kaninchen und Hunden?
Momentan sind wir recht flexibel was das Alter angeht. Es kann gerne ein Welpe sein aber auch ein älterer Hund.
Was meint ihr ist ratsamer?

Und habt ihr rasseempfehlungen? Es soll ein großer Hund sein mit natürlich geringem jagdtrieb.

Danke
Liebe Grüße

Tamou 05.05.2020 13:55

Bei einem erwachsenen Hund kann man natürlich deutlich sicherer feststellen, ob und wie viel Jagdtrieb er hat oder ob er sich kaum für Kaninchen interessiert.
Bei Welpen weiß man nie, wie genau sie sich entwickeln. Hinzu kommt dann noch jede Menge Spieltrieb.

Ich würde einen Hund aus dem Tierheim empfehlen.

LouisAbby 05.05.2020 14:07

Hi,
ich habe zwar keinen eigenen Hund, aber ich habe jahrelang ehrenamtlich im Tierheim mitgeholfen und darf immer mal wieder Hundesitten. Das meiner MEinung nach wichtigste hast du schon geschrieben. Der Hund sollte keinen Jagd- oder Hütetrieb haben, sodass Hunderassen und Mischlinge dieser Kategorie wegfallen. Natürlich fällt der Trieb bei jedem Hund unterschiedlich stark aus, aber ich persönlich würde da kein Risiko eingehen. Da Hund und Kaninchen bei euch einen getrennten Lebensraum haben (Hund im Haus und Ninchen im Garten) ist die Gefahr schon mal geringer, das der Hund sich selbstständig macht und an die Ninchen geht.
Sehr gutmütige und verträgliche Rassen wären (meiner Erfahrung nach) z.B. Labrador, Retriever, Bernhardiner, Neufundländer, Leonberger. Ich habe auch schon von Bullterriern, Pitbulls, Schäferhunden, Rottweilern und Berner Sennenhunden gehört, die sehr friedlich mit den Nins und Kindern umgehen. Trotzdem kann man keine pauschale Aussage treffen, denn jeder Hund ist anders, mit anderem Charakter. Mein Pflegehund ist zB. ein Appenzeller und sehr nah verwandt mit dem Berner Sennenhund und ich würde sie niemals an die Kaninchen lassen, weil sie bei jeder Bewegung sofort hinterher will.

Ein Welpe ist zwar ein unbeschriebenes Blatt und man hat viele Erziehungsmöglichkeiten, aber ein schon erwachsener Hund, der im besten Fall schon Erfahrungen mit anderen Tieren gemacht hat, ist auch gold wert. Schau doch mal ins Tierheim bei euch in der Umgebung. Viele Heime "testen" ihre Hunde auf Verträglichkeit mit Katzen, Kleintieren, Kindern und allem möglichen und können euch dann beraten.:thumbsup:

gerti 05.05.2020 14:28

Ich habe 3 Hunde die überall mit dabei sind. Bei uns laufen Kaninchen und Meerschweinchen tagsüber im Garten herum.
Bei unserer damaligen Welpendame Yorki Hayley war es einfach, sie lernte schnell, dass sie nicht jagen darf. Bei Justus ebenfalls Yorki der mit 20 Wochen kam war es etwas anstrengender. Da haben wir tatsächlich längere Zeit Gitter am gesamten Garten entlang gestellt, damit ich nicht ständig mit raus musste. Er lernte es aber dann auch durch Konsequenz und ist der beste Kaninchensorgenversteher überhaupt. Muck kam als knapp 3 jähriger chinesischer Schopfhund und musste hier mit 2 Hunden, 2 Katzen und vielen Kaninchen und Meeris klarkommen. Er war der Einfachste. Er hat einfach akzeptiert, dass die alle hier zur Familie gehören und ist überhaupt kein Problem.
Wichtig ist, dass die Hunde dich als "Leithund" akzeptieren und deine Entscheidungen auch nicht in Frage stellen, testen tun sie es kurz zwischendurch immer wieder, aber wenn du dich nicht in Frage stellen lässt klappts auch.

Lara004 05.05.2020 21:22

Hier wohnen ja jetzt nun vier Kaninchen und zwei Hunde. Die Hunde waren da bevor wir die Kaninchen bekommen haben und haben sich trotzdem problemlos dran gewöhnt.

Ich finde es wichtig dass die Hunde eine gute Grunderziehung haben und wirklich gut hören. Ich bin da sehr pingelig und achte genau darauf dass die wirklich das machen, was ich möchte. Grundsätzlich, nicht nur bei den Kaninchen.

Ich kenne ehrlich gesagt so gut wie keinen Hund der gar kein Jagdtrieb hat, das wären dann eher Hunde aus der Kategorie der Begleithunde und diese sind in der Regel eher kleinere Hunde. Da in diesem Fall ja aber eher ein größerer Hund gewünscht ist, müsste man sich nach einer moderaten Rasse erkundigen. Ich persönlich finde es immer einfacher Erwachsene Hunde zu integrieren als Welpen das liegt mir einfach nicht, aber es ist tatsächlich auch persönliche Vorliebe finde ich.

Unsere Hunde sind jetzt Hüte Hunde und Akzeptieren alles was ich hier zu Hause mitbringe als Familien Mitglied. Das wird dann auch nicht gejagt oder aufgefressen.

Letzten Winter hatte ich zwei Pflegekaninchen hier bei mir in der Wohnung. Meine ältere Hündin hatte sich dann die Tür aufgemacht zum Raum und einfach nur einen großen Kohlkopf geklaut und die Kaninchen sind unversehrt geblieben obwohl wir nicht zu Hause waren.

Mein Rat ist tatsächlich im Tierschutz mal nach zu schauen ob man irgendwo einen passenden Hund findet oder vielleicht auch aus Privatabgabe da muss man allerdings ein bisschen genauer drauf achten wo der Hund jetzt herkommt und was wirklich der Grund der Abgabe ist.

Selkie 05.05.2020 22:11

Wir gucken bei pflegestellen, nottiervermittlungen und kleinanzeigen (was übrigens täglich neue Abgründe offenbart).
Wir werden uns in jedem Fall genau in hundeerziehung einarbeiten. Wir wollen den Hund verstehen wenn er kommt und das nicht einfach auf uns zukommen lassen. Der Hund soll gut erzogen werden.

Was für rassen hast du lara?

Lara004 06.05.2020 07:01

Ich habe zwei „second hand“ Australian Shepherds. Das sind natürlich sehr sehr aktive und sportliche Hunde, die rassetypisch oft ihre „Baustellen“ haben. Einfache „dabei-sein familienhunde“ sind das nicht. Ich bin 2-3x pro Woche auf dem hundeplatz (ausgenommen von corona), gehe drei mal die Woche mit den Hunden laufen und täglich große Runden spazieren. Die krux bei diesen reizoffenen Hunden ist, dass man die Balance zwischen Aktivität und Ruhe halten findet - wenn’s nach denen geht, wären sie permanent in Action und müssen das abschalten mehr lernen.

Falls ihr beim stöbern drauf kommt: ich würde für ersthundebesitzer keinen Hund empfehlen, der direkt aus dem Ausland kommt und quasi per Kofferraum übergeben wird.
Genauso dubios sind die Welpen-Angebote aus den Kleinanzeigen, wenn die Züchter keinem zuchtverband angehören, der dem VDH bzw. FCI angehört.
Das gleiche gilt für Designer-mischlinge , da zahlt man sehr viel Geld für einen mischling zb mit einem Pudel + rasse X und hat im Endeffekt eben auch bloß einen mischling.

Es gibt auch hundetrainer, die kostenlos oder für wenig Geld, bei der auswahl des passenden Hundes behilflich sind und noch mal ein „aussenstehendes“ Auge drauf werfen. Hat man sich mal verguckt, verliert man manchmal den Blick für eventuelle Probleme.

Sir.Hoppselot 06.05.2020 11:30

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 1206886)
Ich habe schon bei Kaninchenwiese nachgelesen und mir auch schon von erfahrenen Hundebesitzern erklären lassen wie man den Hund an die Kaninchen gewöhnt bzw erzieht dass die Kaninchen nicht vom Hund belästigt werden.

Ich lese hier gerade ganz gespannt mit, da meine Cousine bald einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen möchte und wir uns gerne als Urlaubspflege zur Verfügung stellen würden. Konnten die Hundebesitzer dir Tipps geben, die auf Kaninchenwiese noch nicht genannt wurden?

dangerschaf 06.05.2020 12:01

Unser Flohteppich war noch Welpe, als die Kaninchen ins Gartengehege einzogen. Am Anfang fand er es gruselig, dann spannend. Er hat einen relativ starken Jagd- und Spieltrieb. Am Anfang ist er gern bellend am Gitter hin und her gerannt. Das haben wir ihm natürlich verboten. Mittlerweile sind beide Parteien ganz entspannt. Selbst wenn der Wuff bellend durch den Garten rennt, zucken die beiden nicht mal und oft liegt er sich ganz entspannt vorm Gehege. Nur ganz selten steht er mal in Jagdstellung vor dem Gehege, dann reicht es aber auch, wenn man ihm sagt, er soll nicht nach den Kaninchen gieren und er hört auf :rofl:
Wenn eh kein gemeinsamer Auslauf geplant ist, geht das also durchaus auch mit jagdtriebigen Hunden, wenn man am Anfang dranbleibt. Und die Kaninchen merken letzendlich auch schnell, dass sie sicher sind.

Selkie 06.05.2020 13:19

Zitat:

Zitat von Sir.Hoppselot (Beitrag 1207036)
Ich lese hier gerade ganz gespannt mit, da meine Cousine bald einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen möchte und wir uns gerne als Urlaubspflege zur Verfügung stellen würden. Konnten die Hundebesitzer dir Tipps geben, die auf Kaninchenwiese noch nicht genannt wurden?

Ja sie haben mir ganz klar gezeigt wie das geht. Die hatten deren Hunde dabei. Den Hunden immer in den weg treten und denen klar machen dass die Kaninchen sie nicht zu interessieren haben. Das hat sie eigentlich immer gemacht sobald ein Hund an den Kaninchen interesse gezeigt hat.
Wir wollen das aber noch viel langsamer machen da ja auch die Kaninchen an die Hunde gewöhnt werden müssen. Sie kennen zwar einen Hund und haben auch vor dem keine Angst aber der wohnt halt nebenan im anderen Garten. Hunde im eigenen Garten ist da ja noch was anderes.
Und sie haben uns den Tipp gegeben die Kaninchen wenn sie gesund sind dann auch mal rein zu holen um eine Quarantäne zu üben. Die Idee hatten wir allerdings auch schon.


Was Tiere aus dem Ausland angeht. Da bin ich extrem skeptisch. Meine Mutter hat das mal gemacht und im Nachhinein denken wir das wären Betrüger. Sie hat angegeben sie wolle einen kleinen Hund und bekommen hat sie ein halbes Pferd (übertrieben gesagt aber der war schon sehr groß). Meine Mutter war mit dem Tier völlig überfordert und hat ihn letztendlich abgeben müssen. Jetzt lebt er auf einem Bauernhof.

Lara004 06.05.2020 14:20

Es gibt sehr viele Tierschutzorganisationen und darunter sind auch sehr viele sehr gute Organisation die das alles seriös machen und auch versuchen bestmöglich den Hund auszusuchen der zu seinem Besitzer passen soll.
Dennoch sind die meisten Hunde aus dem Ausland eben nicht das Leben in einer Familie gewohnt wie wir hier das in Deutschland das haben.
Deshalb können die meisten einfach gar nicht genau sagen wie der Hund jetzt wirklich im Familienleben an sich integriert und wie seine wirklichen Verhaltensweisen sind.. Die meisten Hunde leben da eben auch im Zwinger oder auf der Straße und werden dann eingefangen und nur ein paar mal am Tag von den Tierpfleger gesehen
Deshalb können die meisten einfach gar nicht genau sagen wie der Hund jetzt wirklich im Familienleben an sich integriert und wie seine wirklichen Verhaltensweisen sind.. Die meisten Hunde leben da eben auch im Zwinger oder auf der Straße und werden dann eingefangen und nur ein paar mal am Tag von den Tierpfleger gesehen
Im Großen und Ganzen ist das ja auch kein Problem und das ist ein Anfang der den Tierschutz im Ausland jetzt noch mal nötig macht. Jedoch denke ich nicht dass so ein Hund geeignet ist den als ersten Familienhund aufzunehmen und Vorstellungen hat wie der Hund sein soll.

Meine Eltern haben ein Hund aus dem Tierschutz der direkt aus dem Ausland zu uns gekommen ist allerdings waren da die Voraussetzung eben auch andere selbst wenn es passiert wäre, dass er anders ist, als erwartet, wäre das immer noch händelbar gewesen, so dass wir den Hund auf keinen Fall hätten abgeben müssen. Zum Glück ist es natürlich so gekommen dass wir auch hier den perfekten Hund bekommen haben der sich einfach super bei uns eingefügt hat

Terry 06.05.2020 15:37

Zumal man auch bedenken muss, dass Auslandshunde häufig über Jahre unter Hunger gelitten haben (auch wenn sie dann bei einer seriösen Vermittlungs-/Auffangstelle ausreichend bekommen haben) und dieses Hungergefühl nie vergessen.

Und ein Kaninchen ist „lecker“ und man muss für „schlechte Zeiten“ vorbeugen, also nehmen was gerade geht.

LouisAbby 06.05.2020 17:40

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1207079)
Zumal man auch bedenken muss, dass Auslandshunde häufig über Jahre unter Hunger gelitten haben (auch wenn sie dann bei einer seriösen Vermittlungs-/Auffangstelle ausreichend bekommen haben) und dieses Hungergefühl nie vergessen.

Und ein Kaninchen ist „lecker“ und man muss für „schlechte Zeiten“ vorbeugen, also nehmen was gerade geht.

Das ist auch meine Befürchtung bei ehemaligen "Straßenhunden".

Einfach "blind" einen Auslandshund aufzunehmen, empfehle ich auch nicht. Es gibt jedoch Tierheime, die immer wieder eine "Ladung" Hunde aus ausländischen Tierheimen aufnehmen. Das sind in der Regel ehemalige Straßenhunde, die dadurch vor dem sicheren Tod gerettet werden, denn außerhalb Deutschlands ist es üblich Tiere im Heim nach einer Frist einzuschläfern. (Auch gesunde Tiere und Welpen werden getötet!) Diese importierten Hunde wurden bewusst ausgesucht, weil sie gute Vermittlungschancen haben. Die Tiere verbringen einige Wochen im deutschen Tierheim (Quarantäne) und die Pfleger lernen den Charakter des Tieres kennen und üben eventuell schon grundlegende Dinge wie Geschirr und Leine anziehen. Die meisten Auslandshund haben in ihrem Leben noch nicht viel kennen gelernt und sind im Grunde wie ausgewachsene Welpen.
Mit einem sehr gut erzogenen Hund ist eigentlich alles möglich. Dann kann man einen extremen Jäger auch neben Kaninchen halten.
Die Frage ist, ob man sich als Hundeanfänger gleich eine so große Aufgabe aufhalsen will?

@Selkie
Hattest du schon mal einen Hund?

Lara004 06.05.2020 20:22

So vom ersten Gedanken her klingt das für mich als wäre ein Hund zum Beispiel wie ein Retriever hier passend d.h. ein golden oder Labrador vielleicht.
Das sind zwar auch Jagdhunde aber sie sind eben eng an den Menschen gebunden und lassen sich auch darauf ein mit den Menschen zusammen zu arbeiten.

pelle-pauli 06.05.2020 20:35

Hallo,

als Hunde- und Kaninchenbesitzerin kann ich dir den Labrador ans Herz legen.

Wir haben unseren als Welpen bekommen und von Anfang an jeden Jagdtrieb unterbunden. Wenn der Wind Blätter über die Straße wehte, durfte sie nicht hinterher. Heute ist sie der absolute Traumhund, super lieb und verträglich mit jedem Mensch und Tier. Die Kaninchen sind bei uns tagsüber im ganzen Garten unterwegs und der Hund liegt dazwischen. Man macht einen Bogen umeinander. Burgfrieden nennt man das :wink5:


Also Labrador oder Golden Retriever sind tolle Hunde, auch für Anfänger, natürlich immer mit guter Ausbildung in der Hundeschule.

Mit meiner mache ich Agility, mittlerweile im Seniorenbereich, aber immer noch mit Begeisterung!


Viel Glück bei der Hundesuche!

Selkie 06.05.2020 20:46

Keinen eigenen. Meine Schwiegereltern haben einen, den ich auch schon betreut habe. Und meine Mutter hat Hunde. Aber letztere würde ich nicht wegen Erziehungsfragen um Hilfe bitten.

Auslandshunde sehen mein Mann und ich eher skeptisch. Falls wir einen guten aus einer pflegefamilie finden vielleicht. Momentan liebäugeln wir ein bisschen mit Welpen.
Wir wollen aber auch noch einen Termin mit einer hundetrainerin wegen rasseberatung.

LouisAbby 06.05.2020 21:07

Ein kleiner Hinweis noch, falls es unbedingt ein Rassehund werden soll: Rassehunde sind im Tierheim KEINE Seltenheit! Ich habe über 10 Jahre ehrenamtlich in einem MINItierheim im Dorf gearbeitet (max. Kapazität: 15 Hunde und 30 Katzen). Und wir hatten über die Jahre alle möglichen Rassen vor Ort, auch sehr seltene. Rottweiler, Dackel, Jack Russell, Shi Tzu, Shar Pei, Akita Inu, Huskys, Pudel, Mops, Deutsche Doggen, Schäferhunde, Kangal, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Nicht nur erwachsene Tiere, sondern auch Welpen! Denn einige waren trächtig und haben ihre Jungen im Tierheim bekommen. Und wenn es so eine Auswahl schon in einem kleinen Dorf-Tierheim gibt, dann wird das in größeren noch extremer sein.:thumbsup:

Achja, mir sind noch zwei Rasseempfehlungen eingefallen: Boxer und Großpudel

Selkie 06.05.2020 21:41

Ein Rassehunde muss es nicht sein. Wir lassen uns nur beraten, was für uns geeignet ist.
Ich nehm auch einen mischling. Das ist mir je nachdem sogar lieber.
Mir ist es halt sehr wichtig informiert zu sein. Ich werde mir auch im Vorfeld diverse Youtube Videos (da würden mir ein paar empfohlen) anschauen um mich ins hundeverhalten / - Sprache einzuarbeiten. Und natürlich einlesen. Meinem Mann und mir ist es sehr wichtig dass wir den Hund verstehen wenn er einzieht.

Auf den Seiten der tierheime im Umkreis hab ich schon geguckt. War bisher nichts dabei. Und ich glaube momentan sind alle geschlossen.

Lara004 06.05.2020 22:08

Die Welpen die in den Tierheim zur Welt kommen sind tatsächlich meistens gar nicht auf den Homepages drauf ich würde dann persönlich in den Heim anrufen und fragen ob sie da welche haben oder erwarten.

Abstand nehmen würde ich auch von Mischlingswelpen die bei irgendwelchen Leuten privat geboren wurden wie eben auch bei den Kaninchen. Es ist nicht wirklich unterstützenswert wenn irgendwelche Leute einfach mal Lust auf Welpen haben und dann verschiedenste Hunde ohne jegliche Gesundheitsüberprüfung miteinander verpaaren.

Wenn es ein Welpe sein soll dann aus dem Tierschutz oder eben von einem vernünftigen Züchter der auch im Verein Mitglied ist und unter dem VDH Züchtet oder dem FCI. Es gibt einige Rassezuchtvereine die nicht im VDH angehören aber unter dem FCI anerkannt sind das wäre auch in Ordnung.

Sir.Hoppselot 01.02.2021 19:56

@ Selkie: Durfte inzwischen ein Hund bei euch einziehen? Falls ich das entsprechende Thema dazu übersehen habe, tut es mir leid.


Ich frage auch aus eigenem Interesse, da mein Freund sich schon lange einen eigenen Hund wünscht. Die Adoption über eine Pflegestelle (und zuvor Auslandstierschutz) meiner Cousine im Frühjahr, hat das Theme nochmal aufleben lassen und auch unsere Finanzen, Zeit und berufliche Zukunft würden es erlauben, so dass auch in jenem berüchtigten Zeitalter "nach Corona" immer jemand zuhause sein wird oder der Hund mit ins Büro kommen könnte.

Ein Gegenargument ist aber leider, dass ich auf einige Hunde allergisch reagiere. Beim Beagle einer Bekannten tränten mir beim Streicheln die Augen, mit dem Schäferhund meiner Tante konnte ich mir dagegen wochenlang problemlos ein Zimmer teilen.

Ein weiteres Gegenargument das ich sehe ist, dass wir - anders als vermutlich viele von euch, die Hunde und Kaninchen halten - in einer Wohnung wohnung und die Kaninchen im Winter morgens und abends und im Sommer den ganzen Tag lang durch die Wohnung hoppeln dürfen. Für uns wären insbesondere alte, ruhige Hunde aus dem Tierheim interessant, da mein Freund zwar Erfahrung hat, ich mich aber mit einem Ersthund nicht gleich an die Welpenerziehung wagen und - wie bereits von euch hier beschrieben - gerne den Charakter des neuen Familienmitglieds halbwegs kennen möchte.

Für uns hat das Wohl der Kaninchen aber die oberste Prio bei all diesen Überlegungen, deshalb die Frage an euch: Ist ein so enges Zusammenleben überhaupt ohne Einschränkungen für die Kaninchen möglich oder sollte dieser Wunsch besser in die Zukunft verlagert werden?


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