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Selkie 05.05.2020 12:44

Kaninchen und Hund
 
Hallo

Mein Mann und ich haben uns überlegt uns zu unseren zwei Kaninchen einen Hund anzuschaffen.
Ich habe schon bei Kaninchenwiese nachgelesen und mir auch schon von erfahrenen Hundebesitzern erklären lassen wie man den Hund an die Kaninchen gewöhnt bzw erzieht dass die Kaninchen nicht vom Hund belästigt werden.
Die Kaninchen leben draußen und gemeinsamer Freilauf ist nicht geplant.

Gibt es hier Erfahrungen mit Kaninchen und Hunden?
Momentan sind wir recht flexibel was das Alter angeht. Es kann gerne ein Welpe sein aber auch ein älterer Hund.
Was meint ihr ist ratsamer?

Und habt ihr rasseempfehlungen? Es soll ein großer Hund sein mit natürlich geringem jagdtrieb.

Danke
Liebe Grüße

Tamou 05.05.2020 13:55

Bei einem erwachsenen Hund kann man natürlich deutlich sicherer feststellen, ob und wie viel Jagdtrieb er hat oder ob er sich kaum für Kaninchen interessiert.
Bei Welpen weiß man nie, wie genau sie sich entwickeln. Hinzu kommt dann noch jede Menge Spieltrieb.

Ich würde einen Hund aus dem Tierheim empfehlen.

LouisAbby 05.05.2020 14:07

Hi,
ich habe zwar keinen eigenen Hund, aber ich habe jahrelang ehrenamtlich im Tierheim mitgeholfen und darf immer mal wieder Hundesitten. Das meiner MEinung nach wichtigste hast du schon geschrieben. Der Hund sollte keinen Jagd- oder Hütetrieb haben, sodass Hunderassen und Mischlinge dieser Kategorie wegfallen. Natürlich fällt der Trieb bei jedem Hund unterschiedlich stark aus, aber ich persönlich würde da kein Risiko eingehen. Da Hund und Kaninchen bei euch einen getrennten Lebensraum haben (Hund im Haus und Ninchen im Garten) ist die Gefahr schon mal geringer, das der Hund sich selbstständig macht und an die Ninchen geht.
Sehr gutmütige und verträgliche Rassen wären (meiner Erfahrung nach) z.B. Labrador, Retriever, Bernhardiner, Neufundländer, Leonberger. Ich habe auch schon von Bullterriern, Pitbulls, Schäferhunden, Rottweilern und Berner Sennenhunden gehört, die sehr friedlich mit den Nins und Kindern umgehen. Trotzdem kann man keine pauschale Aussage treffen, denn jeder Hund ist anders, mit anderem Charakter. Mein Pflegehund ist zB. ein Appenzeller und sehr nah verwandt mit dem Berner Sennenhund und ich würde sie niemals an die Kaninchen lassen, weil sie bei jeder Bewegung sofort hinterher will.

Ein Welpe ist zwar ein unbeschriebenes Blatt und man hat viele Erziehungsmöglichkeiten, aber ein schon erwachsener Hund, der im besten Fall schon Erfahrungen mit anderen Tieren gemacht hat, ist auch gold wert. Schau doch mal ins Tierheim bei euch in der Umgebung. Viele Heime "testen" ihre Hunde auf Verträglichkeit mit Katzen, Kleintieren, Kindern und allem möglichen und können euch dann beraten.:thumbsup:

gerti 05.05.2020 14:28

Ich habe 3 Hunde die überall mit dabei sind. Bei uns laufen Kaninchen und Meerschweinchen tagsüber im Garten herum.
Bei unserer damaligen Welpendame Yorki Hayley war es einfach, sie lernte schnell, dass sie nicht jagen darf. Bei Justus ebenfalls Yorki der mit 20 Wochen kam war es etwas anstrengender. Da haben wir tatsächlich längere Zeit Gitter am gesamten Garten entlang gestellt, damit ich nicht ständig mit raus musste. Er lernte es aber dann auch durch Konsequenz und ist der beste Kaninchensorgenversteher überhaupt. Muck kam als knapp 3 jähriger chinesischer Schopfhund und musste hier mit 2 Hunden, 2 Katzen und vielen Kaninchen und Meeris klarkommen. Er war der Einfachste. Er hat einfach akzeptiert, dass die alle hier zur Familie gehören und ist überhaupt kein Problem.
Wichtig ist, dass die Hunde dich als "Leithund" akzeptieren und deine Entscheidungen auch nicht in Frage stellen, testen tun sie es kurz zwischendurch immer wieder, aber wenn du dich nicht in Frage stellen lässt klappts auch.

Lara004 05.05.2020 21:22

Hier wohnen ja jetzt nun vier Kaninchen und zwei Hunde. Die Hunde waren da bevor wir die Kaninchen bekommen haben und haben sich trotzdem problemlos dran gewöhnt.

Ich finde es wichtig dass die Hunde eine gute Grunderziehung haben und wirklich gut hören. Ich bin da sehr pingelig und achte genau darauf dass die wirklich das machen, was ich möchte. Grundsätzlich, nicht nur bei den Kaninchen.

Ich kenne ehrlich gesagt so gut wie keinen Hund der gar kein Jagdtrieb hat, das wären dann eher Hunde aus der Kategorie der Begleithunde und diese sind in der Regel eher kleinere Hunde. Da in diesem Fall ja aber eher ein größerer Hund gewünscht ist, müsste man sich nach einer moderaten Rasse erkundigen. Ich persönlich finde es immer einfacher Erwachsene Hunde zu integrieren als Welpen das liegt mir einfach nicht, aber es ist tatsächlich auch persönliche Vorliebe finde ich.

Unsere Hunde sind jetzt Hüte Hunde und Akzeptieren alles was ich hier zu Hause mitbringe als Familien Mitglied. Das wird dann auch nicht gejagt oder aufgefressen.

Letzten Winter hatte ich zwei Pflegekaninchen hier bei mir in der Wohnung. Meine ältere Hündin hatte sich dann die Tür aufgemacht zum Raum und einfach nur einen großen Kohlkopf geklaut und die Kaninchen sind unversehrt geblieben obwohl wir nicht zu Hause waren.

Mein Rat ist tatsächlich im Tierschutz mal nach zu schauen ob man irgendwo einen passenden Hund findet oder vielleicht auch aus Privatabgabe da muss man allerdings ein bisschen genauer drauf achten wo der Hund jetzt herkommt und was wirklich der Grund der Abgabe ist.

Selkie 05.05.2020 22:11

Wir gucken bei pflegestellen, nottiervermittlungen und kleinanzeigen (was übrigens täglich neue Abgründe offenbart).
Wir werden uns in jedem Fall genau in hundeerziehung einarbeiten. Wir wollen den Hund verstehen wenn er kommt und das nicht einfach auf uns zukommen lassen. Der Hund soll gut erzogen werden.

Was für rassen hast du lara?

Lara004 06.05.2020 07:01

Ich habe zwei „second hand“ Australian Shepherds. Das sind natürlich sehr sehr aktive und sportliche Hunde, die rassetypisch oft ihre „Baustellen“ haben. Einfache „dabei-sein familienhunde“ sind das nicht. Ich bin 2-3x pro Woche auf dem hundeplatz (ausgenommen von corona), gehe drei mal die Woche mit den Hunden laufen und täglich große Runden spazieren. Die krux bei diesen reizoffenen Hunden ist, dass man die Balance zwischen Aktivität und Ruhe halten findet - wenn’s nach denen geht, wären sie permanent in Action und müssen das abschalten mehr lernen.

Falls ihr beim stöbern drauf kommt: ich würde für ersthundebesitzer keinen Hund empfehlen, der direkt aus dem Ausland kommt und quasi per Kofferraum übergeben wird.
Genauso dubios sind die Welpen-Angebote aus den Kleinanzeigen, wenn die Züchter keinem zuchtverband angehören, der dem VDH bzw. FCI angehört.
Das gleiche gilt für Designer-mischlinge , da zahlt man sehr viel Geld für einen mischling zb mit einem Pudel + rasse X und hat im Endeffekt eben auch bloß einen mischling.

Es gibt auch hundetrainer, die kostenlos oder für wenig Geld, bei der auswahl des passenden Hundes behilflich sind und noch mal ein „aussenstehendes“ Auge drauf werfen. Hat man sich mal verguckt, verliert man manchmal den Blick für eventuelle Probleme.

Sir.Hoppselot 06.05.2020 11:30

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 1206886)
Ich habe schon bei Kaninchenwiese nachgelesen und mir auch schon von erfahrenen Hundebesitzern erklären lassen wie man den Hund an die Kaninchen gewöhnt bzw erzieht dass die Kaninchen nicht vom Hund belästigt werden.

Ich lese hier gerade ganz gespannt mit, da meine Cousine bald einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen möchte und wir uns gerne als Urlaubspflege zur Verfügung stellen würden. Konnten die Hundebesitzer dir Tipps geben, die auf Kaninchenwiese noch nicht genannt wurden?

dangerschaf 06.05.2020 12:01

Unser Flohteppich war noch Welpe, als die Kaninchen ins Gartengehege einzogen. Am Anfang fand er es gruselig, dann spannend. Er hat einen relativ starken Jagd- und Spieltrieb. Am Anfang ist er gern bellend am Gitter hin und her gerannt. Das haben wir ihm natürlich verboten. Mittlerweile sind beide Parteien ganz entspannt. Selbst wenn der Wuff bellend durch den Garten rennt, zucken die beiden nicht mal und oft liegt er sich ganz entspannt vorm Gehege. Nur ganz selten steht er mal in Jagdstellung vor dem Gehege, dann reicht es aber auch, wenn man ihm sagt, er soll nicht nach den Kaninchen gieren und er hört auf :rofl:
Wenn eh kein gemeinsamer Auslauf geplant ist, geht das also durchaus auch mit jagdtriebigen Hunden, wenn man am Anfang dranbleibt. Und die Kaninchen merken letzendlich auch schnell, dass sie sicher sind.

Selkie 06.05.2020 13:19

Zitat:

Zitat von Sir.Hoppselot (Beitrag 1207036)
Ich lese hier gerade ganz gespannt mit, da meine Cousine bald einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen möchte und wir uns gerne als Urlaubspflege zur Verfügung stellen würden. Konnten die Hundebesitzer dir Tipps geben, die auf Kaninchenwiese noch nicht genannt wurden?

Ja sie haben mir ganz klar gezeigt wie das geht. Die hatten deren Hunde dabei. Den Hunden immer in den weg treten und denen klar machen dass die Kaninchen sie nicht zu interessieren haben. Das hat sie eigentlich immer gemacht sobald ein Hund an den Kaninchen interesse gezeigt hat.
Wir wollen das aber noch viel langsamer machen da ja auch die Kaninchen an die Hunde gewöhnt werden müssen. Sie kennen zwar einen Hund und haben auch vor dem keine Angst aber der wohnt halt nebenan im anderen Garten. Hunde im eigenen Garten ist da ja noch was anderes.
Und sie haben uns den Tipp gegeben die Kaninchen wenn sie gesund sind dann auch mal rein zu holen um eine Quarantäne zu üben. Die Idee hatten wir allerdings auch schon.


Was Tiere aus dem Ausland angeht. Da bin ich extrem skeptisch. Meine Mutter hat das mal gemacht und im Nachhinein denken wir das wären Betrüger. Sie hat angegeben sie wolle einen kleinen Hund und bekommen hat sie ein halbes Pferd (übertrieben gesagt aber der war schon sehr groß). Meine Mutter war mit dem Tier völlig überfordert und hat ihn letztendlich abgeben müssen. Jetzt lebt er auf einem Bauernhof.

Lara004 06.05.2020 14:20

Es gibt sehr viele Tierschutzorganisationen und darunter sind auch sehr viele sehr gute Organisation die das alles seriös machen und auch versuchen bestmöglich den Hund auszusuchen der zu seinem Besitzer passen soll.
Dennoch sind die meisten Hunde aus dem Ausland eben nicht das Leben in einer Familie gewohnt wie wir hier das in Deutschland das haben.
Deshalb können die meisten einfach gar nicht genau sagen wie der Hund jetzt wirklich im Familienleben an sich integriert und wie seine wirklichen Verhaltensweisen sind.. Die meisten Hunde leben da eben auch im Zwinger oder auf der Straße und werden dann eingefangen und nur ein paar mal am Tag von den Tierpfleger gesehen
Deshalb können die meisten einfach gar nicht genau sagen wie der Hund jetzt wirklich im Familienleben an sich integriert und wie seine wirklichen Verhaltensweisen sind.. Die meisten Hunde leben da eben auch im Zwinger oder auf der Straße und werden dann eingefangen und nur ein paar mal am Tag von den Tierpfleger gesehen
Im Großen und Ganzen ist das ja auch kein Problem und das ist ein Anfang der den Tierschutz im Ausland jetzt noch mal nötig macht. Jedoch denke ich nicht dass so ein Hund geeignet ist den als ersten Familienhund aufzunehmen und Vorstellungen hat wie der Hund sein soll.

Meine Eltern haben ein Hund aus dem Tierschutz der direkt aus dem Ausland zu uns gekommen ist allerdings waren da die Voraussetzung eben auch andere selbst wenn es passiert wäre, dass er anders ist, als erwartet, wäre das immer noch händelbar gewesen, so dass wir den Hund auf keinen Fall hätten abgeben müssen. Zum Glück ist es natürlich so gekommen dass wir auch hier den perfekten Hund bekommen haben der sich einfach super bei uns eingefügt hat

Terry 06.05.2020 15:37

Zumal man auch bedenken muss, dass Auslandshunde häufig über Jahre unter Hunger gelitten haben (auch wenn sie dann bei einer seriösen Vermittlungs-/Auffangstelle ausreichend bekommen haben) und dieses Hungergefühl nie vergessen.

Und ein Kaninchen ist „lecker“ und man muss für „schlechte Zeiten“ vorbeugen, also nehmen was gerade geht.

LouisAbby 06.05.2020 17:40

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1207079)
Zumal man auch bedenken muss, dass Auslandshunde häufig über Jahre unter Hunger gelitten haben (auch wenn sie dann bei einer seriösen Vermittlungs-/Auffangstelle ausreichend bekommen haben) und dieses Hungergefühl nie vergessen.

Und ein Kaninchen ist „lecker“ und man muss für „schlechte Zeiten“ vorbeugen, also nehmen was gerade geht.

Das ist auch meine Befürchtung bei ehemaligen "Straßenhunden".

Einfach "blind" einen Auslandshund aufzunehmen, empfehle ich auch nicht. Es gibt jedoch Tierheime, die immer wieder eine "Ladung" Hunde aus ausländischen Tierheimen aufnehmen. Das sind in der Regel ehemalige Straßenhunde, die dadurch vor dem sicheren Tod gerettet werden, denn außerhalb Deutschlands ist es üblich Tiere im Heim nach einer Frist einzuschläfern. (Auch gesunde Tiere und Welpen werden getötet!) Diese importierten Hunde wurden bewusst ausgesucht, weil sie gute Vermittlungschancen haben. Die Tiere verbringen einige Wochen im deutschen Tierheim (Quarantäne) und die Pfleger lernen den Charakter des Tieres kennen und üben eventuell schon grundlegende Dinge wie Geschirr und Leine anziehen. Die meisten Auslandshund haben in ihrem Leben noch nicht viel kennen gelernt und sind im Grunde wie ausgewachsene Welpen.
Mit einem sehr gut erzogenen Hund ist eigentlich alles möglich. Dann kann man einen extremen Jäger auch neben Kaninchen halten.
Die Frage ist, ob man sich als Hundeanfänger gleich eine so große Aufgabe aufhalsen will?

@Selkie
Hattest du schon mal einen Hund?

Lara004 06.05.2020 20:22

So vom ersten Gedanken her klingt das für mich als wäre ein Hund zum Beispiel wie ein Retriever hier passend d.h. ein golden oder Labrador vielleicht.
Das sind zwar auch Jagdhunde aber sie sind eben eng an den Menschen gebunden und lassen sich auch darauf ein mit den Menschen zusammen zu arbeiten.

pelle-pauli 06.05.2020 20:35

Hallo,

als Hunde- und Kaninchenbesitzerin kann ich dir den Labrador ans Herz legen.

Wir haben unseren als Welpen bekommen und von Anfang an jeden Jagdtrieb unterbunden. Wenn der Wind Blätter über die Straße wehte, durfte sie nicht hinterher. Heute ist sie der absolute Traumhund, super lieb und verträglich mit jedem Mensch und Tier. Die Kaninchen sind bei uns tagsüber im ganzen Garten unterwegs und der Hund liegt dazwischen. Man macht einen Bogen umeinander. Burgfrieden nennt man das :wink5:


Also Labrador oder Golden Retriever sind tolle Hunde, auch für Anfänger, natürlich immer mit guter Ausbildung in der Hundeschule.

Mit meiner mache ich Agility, mittlerweile im Seniorenbereich, aber immer noch mit Begeisterung!


Viel Glück bei der Hundesuche!

Selkie 06.05.2020 20:46

Keinen eigenen. Meine Schwiegereltern haben einen, den ich auch schon betreut habe. Und meine Mutter hat Hunde. Aber letztere würde ich nicht wegen Erziehungsfragen um Hilfe bitten.

Auslandshunde sehen mein Mann und ich eher skeptisch. Falls wir einen guten aus einer pflegefamilie finden vielleicht. Momentan liebäugeln wir ein bisschen mit Welpen.
Wir wollen aber auch noch einen Termin mit einer hundetrainerin wegen rasseberatung.

LouisAbby 06.05.2020 21:07

Ein kleiner Hinweis noch, falls es unbedingt ein Rassehund werden soll: Rassehunde sind im Tierheim KEINE Seltenheit! Ich habe über 10 Jahre ehrenamtlich in einem MINItierheim im Dorf gearbeitet (max. Kapazität: 15 Hunde und 30 Katzen). Und wir hatten über die Jahre alle möglichen Rassen vor Ort, auch sehr seltene. Rottweiler, Dackel, Jack Russell, Shi Tzu, Shar Pei, Akita Inu, Huskys, Pudel, Mops, Deutsche Doggen, Schäferhunde, Kangal, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Nicht nur erwachsene Tiere, sondern auch Welpen! Denn einige waren trächtig und haben ihre Jungen im Tierheim bekommen. Und wenn es so eine Auswahl schon in einem kleinen Dorf-Tierheim gibt, dann wird das in größeren noch extremer sein.:thumbsup:

Achja, mir sind noch zwei Rasseempfehlungen eingefallen: Boxer und Großpudel

Selkie 06.05.2020 21:41

Ein Rassehunde muss es nicht sein. Wir lassen uns nur beraten, was für uns geeignet ist.
Ich nehm auch einen mischling. Das ist mir je nachdem sogar lieber.
Mir ist es halt sehr wichtig informiert zu sein. Ich werde mir auch im Vorfeld diverse Youtube Videos (da würden mir ein paar empfohlen) anschauen um mich ins hundeverhalten / - Sprache einzuarbeiten. Und natürlich einlesen. Meinem Mann und mir ist es sehr wichtig dass wir den Hund verstehen wenn er einzieht.

Auf den Seiten der tierheime im Umkreis hab ich schon geguckt. War bisher nichts dabei. Und ich glaube momentan sind alle geschlossen.

Lara004 06.05.2020 22:08

Die Welpen die in den Tierheim zur Welt kommen sind tatsächlich meistens gar nicht auf den Homepages drauf ich würde dann persönlich in den Heim anrufen und fragen ob sie da welche haben oder erwarten.

Abstand nehmen würde ich auch von Mischlingswelpen die bei irgendwelchen Leuten privat geboren wurden wie eben auch bei den Kaninchen. Es ist nicht wirklich unterstützenswert wenn irgendwelche Leute einfach mal Lust auf Welpen haben und dann verschiedenste Hunde ohne jegliche Gesundheitsüberprüfung miteinander verpaaren.

Wenn es ein Welpe sein soll dann aus dem Tierschutz oder eben von einem vernünftigen Züchter der auch im Verein Mitglied ist und unter dem VDH Züchtet oder dem FCI. Es gibt einige Rassezuchtvereine die nicht im VDH angehören aber unter dem FCI anerkannt sind das wäre auch in Ordnung.

Sir.Hoppselot 01.02.2021 19:56

@ Selkie: Durfte inzwischen ein Hund bei euch einziehen? Falls ich das entsprechende Thema dazu übersehen habe, tut es mir leid.


Ich frage auch aus eigenem Interesse, da mein Freund sich schon lange einen eigenen Hund wünscht. Die Adoption über eine Pflegestelle (und zuvor Auslandstierschutz) meiner Cousine im Frühjahr, hat das Theme nochmal aufleben lassen und auch unsere Finanzen, Zeit und berufliche Zukunft würden es erlauben, so dass auch in jenem berüchtigten Zeitalter "nach Corona" immer jemand zuhause sein wird oder der Hund mit ins Büro kommen könnte.

Ein Gegenargument ist aber leider, dass ich auf einige Hunde allergisch reagiere. Beim Beagle einer Bekannten tränten mir beim Streicheln die Augen, mit dem Schäferhund meiner Tante konnte ich mir dagegen wochenlang problemlos ein Zimmer teilen.

Ein weiteres Gegenargument das ich sehe ist, dass wir - anders als vermutlich viele von euch, die Hunde und Kaninchen halten - in einer Wohnung wohnung und die Kaninchen im Winter morgens und abends und im Sommer den ganzen Tag lang durch die Wohnung hoppeln dürfen. Für uns wären insbesondere alte, ruhige Hunde aus dem Tierheim interessant, da mein Freund zwar Erfahrung hat, ich mich aber mit einem Ersthund nicht gleich an die Welpenerziehung wagen und - wie bereits von euch hier beschrieben - gerne den Charakter des neuen Familienmitglieds halbwegs kennen möchte.

Für uns hat das Wohl der Kaninchen aber die oberste Prio bei all diesen Überlegungen, deshalb die Frage an euch: Ist ein so enges Zusammenleben überhaupt ohne Einschränkungen für die Kaninchen möglich oder sollte dieser Wunsch besser in die Zukunft verlagert werden?

Möhrengeberin 01.02.2021 20:10

Ich würde mir bei Innenhaltung der Kaninchen keinen Hund anschaffen muß ich sagen.
Meine Kaninchen habe ich zu lieb, als das ich ein Risiko eingehen würde. Wenn der Hund dann doch mal zubeißt ist es zu spät. Man steckt in so einem Tier nicht drin. Mir würde es das Herz brechen, falls doch etwas passiert.
Wir hatten neulich im Garten einen kleinen Hund, der sich null für die Kaninchen interessiert hat. Trotzdem sind meine Ninchen panisch geworden und ins Häuschen geflüchtet. Auch wenn sie sich vielleicht mit der Zeit gewöhnen - muß das sein?!
Das ist meine Meinung zu dem Thema :-)

Selkie 01.02.2021 20:39

Hallo

Ja eine schäferhund-mischlingsdame. Ich habe den Vorteil dass meine hundetrainerin auch Kaninchen hat (in innenhaltung). Die Hunde dürfen bei ihr wohl den Raum der Kaninchen nicht betreten. Das klappt wohl auch.
Ich habe mit der Trainerin um sicher zu gehen Unterricht bei mir zuhause gemacht. Sodass sie mir direkt in meinen Garten zeigen konnte wie man den Hund trainiert. Meine Hündin hatte letztendlich schiss vor den Kaninchen / Konsequenzen und ich denen immer ausgewichen. Wenn die Kaninchen ins Haus gelaufen sind hat sie sie beobachtet. Aufpassen musste ich bei den Leckerlis (wenn der Hund die erbsenflocken der Kaninchen verteidigt ist das nicht so toll :p)
Sie darf auch den Stall nicht betreten. Das ist absolutes Kaninchen Reich.
Ich konnte sie aber gut im Garten (gesichert durch eine Leine) lassen mich selbst hinsetzen und die Kaninchen um den Hund Turnen lassen.

Allerdings : in den paar Tagen mit neuen Kaninchen müsste ich wieder extrem aufpassen. Die wurden direkt wieder mehr als Beute gesehen.
Und momentan entwickelt sie auch vermehrt jagdtrieb. Einmal einem wildkaninchen hinterhergerannt... Schon darf ich sie wieder bei jedem Vogel ermahnen :rolleyes:

Wenn ich in ca. 4 Monaten endlich wieder Kaninchen haben kann wird das nochmal ein gutes Stück Arbeit.

Selkie 01.02.2021 20:52

Die Kaninchen waren immer abgesichert. Auch wenn ich teilweise durchaus an deren Instinkt gezweifelt habe. Mal eben dem Hund unter der Nase her rennen.:rolleyes:


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Lara004 01.02.2021 22:53

Durch Katharina haben wir ja nun auch die Situation, dass Kaninchen auf lange Sicht bei uns mit im Haus leben werden. Wenn ich nicht zuhause bin, dann sind die Kaninchen im Zimmer und dazwischen ist ein Hundegitter als Absperrung.
Wenn ich zuhause bin, dann mache ich die Tür auf und die Kaninchen können hin wo sie wollen.

Die Hunde wollen immer Ultra gerne bei den Kaninchen rein und da das Futter klauen oder köttel fressen. Daher dürfen sie da eigentlich nicht rein bzw. nur, wenn ich daneben bin und gucke dass sie das lassen.
Jagdtrieb gegenüber den Kaninchen haben die nicht, die Hunde machen große Unterschiede, wer zur Familie gehört und wer nicht zb fremde Katzen aufm Grundstück werden verjagt.
Ich muss eher die Hunde vor Katharina schützen, die läuft denen so dreist zwischen den Beinen rum, dass das echt nerven kann. Und wenn die Hunde fressen, dann müssen die Kaninchen auch weg bleiben. Sie sollen einfach in Ruhe fressen können.

Unsere Hunde waren erwachsen bzw.kein Welpe mehr, als sie das Zusammenleben mit den Kaninchen gelernt haben. Den engen Kontakt im Haus haben sie jetzt seit letzten Sommer.

Bei Allergien würde ja ein Pudel oder eine bichon Rasse Sinn machen. Die verlieren keine Haare und sind dadurch Allergen ärmer, als haarende Hunde.
Ältere, ruhige pudelähnliche Hunde wird man über den Tierschutz sicher finden. Ich würde tatsächlich das Angebot von hundetrainern in Anspruch nehmen, dass sie bei der Suche nach dem passenden Hund helfen. Als Hunde-Neuling kann man manches einfach nicht so gut einschätzen und insbesondere da die Kaninchen da sind, ist es wichtig zu wissen, was man sich ins Haus holt.

Selkie 01.02.2021 23:15

Zitat:

Ich muss eher die Hunde vor Katharina schützen, die läuft denen so dreist zwischen den Beinen rum, dass das echt nerven kann.
Es ist erstaunlich wie wenig Angst Kaninchen vor Hunden haben oder? Die ersten Tage als Maze eingezogen ist haben sie natürlich noch schiss gehabt. Aber das hat sich so schnell gelegt. Und dann war da halt ein Hund dem man einfach vor der Nase rumturnen konnte.

Wenn die neuen Kaninchen einziehen könnte es sein dass sie auch erstmal reinkommen. Ist die Frage woher die kommen und ob ich die von meiner Tierärztin impfen lassen will bevor sie ins seuchengebiet ziehen. Mit vorheriger Kotprobe. Bin jetzt etwas geschädigt.
Das wird dann bestimmt richtig spaßig. Aber eigentlich ist es recht leicht gewesen Maze klar zu machen dass Kaninchen tabu sind. Das wird denke ich wieder klappen.

Lara004 02.02.2021 00:06

Ja, das erkläre ich den tieren auch immer wieder, dass das eine das beutetier ist und der andere der fressfeind :D (während der Hund gerade versucht den Kohlkopf aus dem kaninchenzimmer zu schleppen ;) )

Solkinok 02.02.2021 06:17

Hi,


schöne Bilder@Selkie.



Ich hätte da immer eine "Rest-Angst", dass doch mal der Instinkt mit dem Hund durchgeht. Ich denke mir immer, dass Hunde die WElt so viel anders wahrnehmen als wir, da kann man als Mensch nie 100% wissen, welcher Reiz nun gerade wie auf das Tier wirkt. Naja, vielleicht bin ich da auch ein extremer Schisser (Ich mag's auch nicht, wenn Hundehalter sagen "Der tut nichts", da will ich immer entgegnen "Im Moment nicht - aber Sie können gar nicht wissen, was der Hund in 5 Sekunden tut."). Eigentlich komisch, dass ich da so misstrauisch bin, bin ja selbst mit Hunden aufgewachsen und habe nie schlechte Erfahrungen mit (eigenen) Hunden gemacht. :confused:


Euch allen einen schönen Tag


S.

dangerschaf 02.02.2021 07:53

Zitat:

Zitat von Solkinok (Beitrag 1238945)
(Ich mag's auch nicht, wenn Hundehalter sagen "Der tut nichts", da will ich immer entgegnen "Im Moment nicht - aber Sie können gar nicht wissen, was der Hund in 5 Sekunden tut.").

Die richtige Antwort ist: "Aber ich!" :cool::cool:

Selkie 02.02.2021 09:45

Zitat:

Zitat von Solkinok (Beitrag 1238945)
Hi,


schöne Bilder@Selkie.



Ich hätte da immer eine "Rest-Angst", dass doch mal der Instinkt mit dem Hund durchgeht. Ich denke mir immer, dass Hunde die WElt so viel anders wahrnehmen als wir, da kann man als Mensch nie 100% wissen, welcher Reiz nun gerade wie auf das Tier wirkt. Naja, vielleicht bin ich da auch ein extremer Schisser (Ich mag's auch nicht, wenn Hundehalter sagen "Der tut nichts", da will ich immer entgegnen "Im Moment nicht - aber Sie können gar nicht wissen, was der Hund in 5 Sekunden tut."). Eigentlich komisch, dass ich da so misstrauisch bin, bin ja selbst mit Hunden aufgewachsen und habe nie schlechte Erfahrungen mit (eigenen) Hunden gemacht. :confused:


Euch allen einen schönen Tag


S.

100% Sicherheit gibt es ja selten. Mir ist mehrfach fast das Herz stehen geblieben als meine Kaninchen der Meinung waren zum Hund rennen zu müssen. Unbeobachtet hätte ich die -l nicht gelassen. Ich weiß nicht ob das irgendwann möglich ist.
Ich denke aber dass sie begreifen wird dass die Kaninchen tabu sind. Aber dafür brauche ich erstmal wieder Kaninchen und dann fange ich von vorne an mit dem Training.
Ich fände es ja gut wenn der Hund die Kaninchen vor den fiesen Elstern verteidigt.

LouisAbby 02.02.2021 10:08

Hallo,
selbst habe ich noch keine Erfahrung mit Hunden und Kaninchen in einem Haushalt, aber ich weiß, dass man Hunden unglaublich viel antrainieren kann. Allerdings auch nicht allen. Manche können rassebedingt bei kleinen Wesen, die sich schnell bewegen, einfach nicht widerstehen und wollen unbedingt rangehen. Ich glaube mit einem kleinen Hunden würde ich mich persönlich in so einer Situation wohler fühlen, weil Kaninchen gegenüber einem etwa gleichgroßen Hund noch bessere Chancen haben, als zum Beispiel bei einem Schäferhund. Wenn der einmal zuschnappt, war es das fürs Ninchen. Andererseits kenne ich viele Fälle, wo besonders große Hunde sich gegenüber anderen Tieren und kleinen Kindern sehr ruhig und lieb verhalten.
Ich würde Hund und Kaninchen aber niemals unbeaufsichtigt zusammen lassen. Egal wie sehr ich meinen Tieren auch vertraue. Ich glaube die menschliche Anwesenheit trägt auch dazu bei, dass der Hund sich zurück hält.

@ Selkie
Das ist ein sehr hübscher Hund. Schön, dass es bei euch bisher gut klappt. Auf den Selbsterhaltungstrieb von (Haus)Kaninchen würde ich mich nicht verlassen. Bei meinen beiden dachte ich schon immer, wenn sie mal auf die Straße rennen, werfen sie sich gleich vor das nächste Auto (oder den nächsten Hund). Nur um zu sehen, was passiert... :out:

Sir.Hoppselot 02.02.2021 11:33

@ Selkie, was für ein schöner Hund! Toll, dass es geklappt hat und danke fürs Teilen dieser super süßen Bilder. :)

Die Kaninchen scheinen (den Bildern nach) vom Charakter her neugierig und selbstbewusst zu sein. Meine Häsin ist auch sehr selbstsicher. So sehr, dass sie den Großen inzwischen stark dominiert und dieser echt schreckhaft geworden ist. Bei ihm würde ich mir besonders Sorgen machen, wenn er mal wieder panisch wegflitzt, weil ein Vogel am Balkon vorbei geflogen ist und das bei einem Hund dann den Jagdtrieb auslösen könnte. Wie bei deiner Hundetrainerin einen Raum zum Kaninchenraum zu machen, geht bei uns leider auch nicht, da es das Wohnzimmer ist und ich mir vorstellen kann, dass ein Hund gerne in der Nähe seiner Menschen sein möchte.

@ Lara,
Zitat:

Zitat von Lara004 (Beitrag 1238934)
Ältere, ruhige pudelähnliche Hunde wird man über den Tierschutz sicher finden. Ich würde tatsächlich das Angebot von hundetrainern in Anspruch nehmen, dass sie bei der Suche nach dem passenden Hund helfen. Als Hunde-Neuling kann man manches einfach nicht so gut einschätzen und insbesondere da die Kaninchen da sind, ist es wichtig zu wissen, was man sich ins Haus holt.

Danke, das ist ein super Tipp! Auch wenn wir erstmal nicht auf den Hund kommen werden, geb ich den Rat bei Gelegenheit weiter.

Momentan gibt es in meinem Umfeld einige, die mit dem Gedanken einen Hund oder eine Katze zu adoptieren spielen. Geht es euch auch so? Auch wenn ich viele pessimistische Stimmen höre, dass die Tierheime "nach Corona" überlaufen werden, glaube ich doch, dass in vielen Bereichen das Homeoffice beibehalten wird wie bei meinem Arbeitgeber. Und für die Tiere war das letzte Jahr sicherlich ein gutes, so viel wie ihre Menschen zuhause waren und sich mit ihnen beschäftigt haben. Meine Häsin genießt die täglichen Streicheleinheiten jedenfalls sichtlich. Problemantisch wirds natürlich, wenn Leute sich unüberlegt ein Tier anschaffen. Das scheint zumindest bei den Personen die ich kenne, nicht der Fall zu sein, da sie schon lange am Planen sind, aber jetzt auch die nötige Zeit zuhause dafür haben.

@ LouisAbby, vielleicht ist das das totale Klischee, aber bei kleinen Hunden hab ich oft das Gefühl, dass sie auf sich aufmerksam machen wollen, um nicht übersehen zu werden. In unserem Haus wohnen fast nur Hunde die kleiner sind als meine Kaninchen und die bellen wie wild. Das hat aber sicher auch viel damit zu tun, dass einige Menschen die Erziehung vernachlässigen, wenn ihr Tier eher einem Meerschweinchen als einem Hund gleicht.

Selkie 02.02.2021 11:47

Zitat:

@ Selkie, was für ein schöner Hund! Toll, dass es geklappt hat und danke fürs Teilen dieser super süßen Bilder.

Die Kaninchen scheinen (den Bildern nach) vom Charakter her neugierig und selbstbewusst zu sein. Meine Häsin ist auch sehr selbstsicher. So sehr, dass sie den Großen inzwischen stark dominiert und dieser echt schreckhaft geworden ist. Bei ihm würde ich mir besonders Sorgen machen, wenn er mal wieder panisch wegflitzt, weil ein Vogel am Balkon vorbei geflogen ist und das bei einem Hund dann den Jagdtrieb auslösen könnte. Wie bei deiner Hundetrainerin einen Raum zum Kaninchenraum zu machen, geht bei uns leider auch nicht, da es das Wohnzimmer ist und ich mir vorstellen kann, dass ein Hund gerne in der Nähe seiner Menschen sein möchte.
Crusty der schwarze war sehr neugierig. Aber halt auch blind. Irgendwo hab ich auch Bilder wo die Nase an Nase sind. Das war wirklich sehr süß.
Leonie hatte etwas länger gebraucht um sich an Maze zu gewöhnen. Aber danach war sie sehr mutig. Und Naja Futter schlägt jede Angst.
Interessant ist dass Kaninchen diferenzieren. Vor den Hund der Nachbarn am Gartenzaun hatten sie schon lange keine Angst mehr. Bei Maze hat das etwas gedauert. Als meine Mutter mal mit ihren Hunden zu Besuch kam hatten sie vor denen schiss.
Und auch Maze unterscheidet. Bei den zwei neuen die ich kurz hatte war sie wieder mehr im Jagdmodus.

Von kleinen Hunden hab ich leider teils nicht die beste Meinung. Aber das liegt nicht an den Hunden sondern den Besitzern die die Erziehung nicht ernst nehmen. Vielleicht wird man leichtfertig weil es nicht so nötig ist den Hund zu erziehen. Bei einem großen Hund wären die Probleme auch größer.

Selkie 02.02.2021 12:39

Und was den haustierkauf angeht: ja der boomt. Maze ist auch ein "corona Hund" allerdings haben wir uns auch über die Zeit danach ausgiebig Gedanken gemacht. Wir haben die Gelegenheit genutzt dass ich momentan viel zuhause bin und man so halt einen Welpen nehmen könnte. Allerdings habe ich auch nicht erwartet dass das noch so lange so weitergeht.

Ich denke aber dass viele sich keine Gedanken über danach gemacht haben...


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