Hallo,
heute ist es soweit, am Nachmittag haben wir Termin bei der Tierärztin (Allgemeinuntersuchung, Geschlechtsbestimmung, Impfen) und danach kommen drei der fünf Jungkaninchen zu uns, die verbleibenden zwei dürfen noch ein paar Wochen zurück mit ihrer Mutter ins heimische Gehege.
Hier ist soweit alles vorbereitet. Es wartet ein kuschelig eingerichteter großer Stall auf die Kleinen mit frischem Heu, etwas Cuni Junior, etwas Karottenkraut und Salat. Wiesengras gibt es dann täglich von der angrenzenden Weide sobald es hier wärmer wird und der Schnee sich verzieht. Die nächtlichen Temperaturen werden in den kommenden 2 Wochen immer wieder unter Null fallen (am Sonntag sogar bis fast -10°), aber der Stall ist isoliert und ich habe ganz viel Späne und Stroh eingestreut.
In den kommenden 2-3 Tagen werde ich dann fleißig Köttel sammeln und sie zur Untersuchung bringen. Hoffentlich kacken die Kleinen auch gleich fest und haben keinen Durchfall.
In der ersten Woche wollen wir die Kleinen zur Gewöhnung erst einmal im Stall behalten und nur 1-2 mal täglich für kürzere Zeit raus lassen in ein Freigehege (ca. 4qm). Danach werden sie in ihre eigene Hütte umhiehen (Grundfläche ca. 6 qm), an die ein ca. 6 qm Freigehege (ausbruch- und räubersicher) fest angeschlossen ist. Sobald der Schnee weg ist und die Temperaturen steigen bekommen sie noch einen weiteren Freilauf in die naturbelassenen und biologisch bewirtschaftete Alpenwiese die direkt hinter unserem Garten beginnt. Diese wird zwar 2 mal im Jahr geerntet, das ist aber kein Problem. Der Wiesenfreilauf wird dann bis zu 39 qm groß.
Uff, ich hätte nie gedacht dass die Vorbereitungen für die Kaninchen so viel Arbeit bereitet (und auch so viel Geld kostet

). Aber ich glaube es hat sich gelohnt und hoffe dass es den Tieren bei uns gefällt und sie gesund und glücklich bleiben. An Personal mangelt es nicht, es gibt 3 Hauptdiener und zwei (kaninchenerfahrene) Aushilfen im Haus, somit ist jederzeit eine optimale Versorgung gewährleistet.
Fotos folgen...
Gruß,
Matthias
P.S.: für weitere Tipps zu dieser "Projektphase" bin ich dankbar, insbesondere was die Ernährung und die Außenhaltung bei Kälte angeht.