 | Kaninchen | | Registriert seit: 19.09.2013
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Geschrieben am
31.10.2020, 19:12
| | | | Wer wohnt inzwischen nicht in einem Risikogebiet?
Mich ärgert vor allem die Inkonsequenz der Regeln: Man beschwert sich, dass Bürger die Regeln nicht einhalten und sich zu Hause isolieren, mutet den Arbeitnehmern aber zu anderthalb Stunden durch die Gegend zu pendeln mit Bus und Bahn etc. Um nur ein Beispiel zu nennen. Ich kann viele Maßnahmen verstehen und stehe auch hinter vielen der Maßnahmen, denke aber nicht, dass wir mit den Einschränkungen viel erreichen können. Das Virus werden wir dadurch weder stoppen noch die Ausbreitung verhindern können.
Bei mir läuft mein Tag relativ normal: Ich geh zur Arbeit (ob wir direkt mit Corona in Kontakt sind oder nicht und ob wir als Mitarbeiter betroffen sind, hängt immer davon ab ob jemand das Gesundheitsamt erreicht und welche Maßnahmen das Amt dann trifft.) Ansonsten gehe ich zum einkaufen raus oder zum spazieren (bin eh nicht der Menschenmengentyp) natürlich mit Mund-Nasen-Gedöns. Ich treffe mich weiter mit Leuten, die mir nahe stehen (natürlich ohne gesetzliche Beschränkungen zu verletzen), denn wenn mir der Kontakt mit Menschen auf der Arbeit zugemutet werden kann, dann gehe ich das Risiko so oder so ein und meine Mitmenschen sehen das bisher genauso. Ich gehöre ebenfalls zur Risikogruppe aber ich schätze mal, dass wir einfach zu wenig wissen, um genau sagen zu können, wen es heftiger erwischen kann/wo es gefährlich wird.
In diesem Sinne, ja: Ich nehme das Virus ernst! Nein: ich lasse mich davon nicht verrückt machen und großartig dadurch verändert hat sich für mich auch nichts. Zumindest nicht so, dass ich darunter bisher leiden müsste. Mir tun nur die Menschen leid, die daran erkranken und die es heftig erwischt.
Bleibt gesund, lasst euch nicht verrückt machen, achtet auf euch und nehmt Rücksicht.
__________________ Menschen, die immer etwas ganz Besonderes bleiben werden. Du wirst uns fehlen!
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