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Meine Vermieterin gehört zur "Risikogruppe" und hat richtig Angst in der Öffentlichkeit zu husten (wenn sie sich verschluckt hat oder so). Die Leute schauen sie dann anscheinend sehr mordlustig an. Sie sagt zur Einkaufssituation, dass sei wie damals in der DDR. Da hat man sich nicht danach gerichtet, was man braucht, sondern was es überhaupt im Laden gibt. Vor ein paar Tagen war ich mit ihr im Baumarkt. Da waren die Gänge teilweise sehr eng (zumindest wenn man 2m Abstand halten will). Jedes mal wenn ich mit einem anderen Kunden im selben Gang war, gab es diesen Hin-und-Her-Tanz, wer denn jetzt links vorbei geht und wer rechts. Hat schon mal jemand anderes hier geschrieben, aber ich stimme absolut zu: Ich fühle mich wie eine Statistin in einem Low-Budget-Katastrophenfilm. |
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Ja, das mit der Mordlust der anderen war auch mein Gedanke, als ich über den Hustrat nachdachte. Ich habe Übung darin, die anderen im Auge zu behalten, weil ich noch nie ein Fan davon war, wenn mir die Menschen zu nahe kommen und in meinen persönlichen Abstand eindringen. Man müßte vier Einkaufswagen mitnehmen. Einen vorn, einen hinten, einen rechts und einen links. Aber die meisten halten inzwischen ja Abstand. Der Abstand gefällt mir an der Situation und das Zusammenhalten von vielen in Politik und Bevölkerung. Ansonsten bin ich auch dafür, aufzuwachen und zu merken, es war nur ein sehr absurder Alptraum. Auch das Gefühl mit dem Seuchenfilmkomparsen hat sich bei mir schon mal eingestellt. Ich bin froh, daß es nicht mir so geht mit diesen Gefühlen. Ich versuche es mit Humor und Freundlichkeit zu den nichtegoistischen Menschen zu überleben. Wenn man sich im Auto auf den McDonaldparkplatz stellt, um unterwegs das WLan zu nutzen, kann man Menschenverhalten beobachten und berätseln. Das Restaurant hat logischerweise geschlossen, aber der Drive darf offen sein. Nun kommen viele Leute und versuchen, das Restaurant zu betreten, selbst, wenn sie den Zettel, daß nur noch der Mcdrive offen hat, gelesen haben, ziehen sie an der Tür. Warum? Müssen die alle aufs Klo? Manche steigen ins Auto und fahren dann in den Drive, manche gehen zu Fuß durch den Drive, manche fahren wieder weg. Und wieso fahren diejenigen, die nach vergeblichen Türeziehen durch den Drive fahren, nicht gleich durch den Drive? Es ist weniger Kontakt, weniger anfassen von Sachen (sogar welche, die die Tür nur mit Taschentüchern um die Hände angefaßt haben, haben noch gezogen). Mußten die wirklich alle dringend aufs Klo? Übersehe ich etwas? Ich stehe oft vor Rätseln bei menschlichen Verhalten. |
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Zum Update: Genehmigt ist immer noch nichts. Stattdessen mussten wir einen Präsenzplan erstellen. Haben wir gemacht. Ich verstehe einfach nicht, für wie wichtig unser Amtsleiter sich hält. |
Bei uns haben sie es endlich „geschafft“ die Hardware für HomeOffice zu beschaffen, so dass ab morgen nur noch rund 20% der Mitarbeiter vor Ort sind (ich gehöre dazu). |
Ein Traum. Das Ministerium selbst hat die Nutzung von privater Hardware mittlerweile gestattet. Laut Abteilungsleiter ist das auch bei uns so. Nun schreibt der IT-Sicherheitsbeauftragte: NeeNee, das geht so nicht. Edit: Ich muss als Schaf noch "oinken" lernen. |
Bis die Dir home office gestatten ist die Krise vorbei :rolleyes: |
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Wir waren heute das erste Mal seit über einer Woche wieder draußen und einkaufen. Abgesehen davon, dass die Straßen für 16:30 Uhr im Industriegebiet gerade zu gespenstisch leer waren, gab es nicht viel ungewöhnliches. Lediglich beim Bauernmarkt, abgezählte Einkaufswagen. Im lidl waren alle Regale wieder normal gefüllt. Im Edeka hingegen kein Klopapier, die werden (lt. Insiderberichten aber z.Z. auch nicht beliefert). In wesentlich war also vor allem angenehm wenig los. Da könnte ich mich dran gewöhnen. Allerdings muss icj mir bei Gelegenheit mal von einem Lidlmitarbeiter erklären lassen, wie ich meinen Wagen einpacken und bezahlen soll, wenn ich zwei Meter von der Kasse entfernt stehe :skep: |
Ich hab übrigens im Auto gewartet und war nicht mit im Laden. Da war ich aber auch nicht die einzige. |
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Gerade kam die Nachricht: Unsere Familie hat nun auch zwei Fälle. Ich hoffe und drücke die Daumen, dass es bei einem leichten Verlauf bleibt. |
Da drücke ich mit! |
Oh je! Ich drücke auch mit die Daumen! |
Daumen sind gedrückt Julia. |
Ich drücke auch die Daumen. |
Danke euch. Die Beiden gehören zwar nicht zur Risikogruppe und sind jung aber Sorgen macht man sich doch. Wir nehmen jeden Daumendrücker dankend an. |
Feste Daumendrücker! |
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Ist ja nicht so als wäre Infektionsgefahr primär von der Entfernung zu meinen Füßen abhängig:rofl: *Daumen drück für Julias Familie. |
Julia ich drücke auch die Daumen für deine Familie. |
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