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Naja, ich glaube, der Punkt war, dass wir - selbst wenn wir ein Kaninchen kastriert und geimpft übergeben - nicht vorhersagen können, wie sich die Kaninchenhaltung im neuen Zuhause bei den neuen Besitzern trotz aller Vorgespräche konkret gestalten wird, und ob wir, würden wir zwei Monate später nochmal draufschauen, mit allen Details einverstanden wären. Insofern ist ein Besitzerwechsel immer auch ein Kontrollverlust, was die eigenen Ansprüche an eine Kaninchenhaltung angeht. Und in Denises Fall ist eine Kastration von Rammlern, die sich aus einem Vermehrungsunfall ergeben haben, weil sie von einer Züchterin eine „falsche“ Häsin vermittelt bekam - weshalb sie auch nicht Kastrationskosten eingeplant hat - ein unerwarteter Kostenfall, den sie, wie sie sagt, nicht mal eben stemmen kann. Für einen solchen Fall ist dann meines Erachtens auch völlig okay, wenn sich Denise mit der Neubesitzerin - möglichst verbindlich - über die Kastration verständigt, ohne dass man Denise hier in drei Anläufen hinbuchstabiert, wie prinzipiell verantwortungslos sie mit kleinen Kaninchen umgeht.
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| Sonne hatte für das Kostenproblem die mögliche Lösung bereits präsentiert: die Kostenübernahme durch die Interessentin. So etwas kann man also durchaus so regeln, dass Denise entlastet wird, wenn man es wirklich will. Und gleichzeitig stellt man auf sehr effektive Art und Weise fest, ob die Interessentin tatsächlich die Kastra geplant hat, oder ob sie es nur behauptet hat. Dass man bei möglichen Interessenten mit verstorbenem Tier nach der Todesursache fragt, sollte normal sein - handelt es sich um etwas ansteckendes, muss selbstverständlich sichergestellt sein, dass die Gefahrenquelle beseitigt ist. Alles andere wäre tatsächlich nicht nur fahrlässig, sondern grob fahrlässig. Und der Hinweis, dass es den Kleinen ganz und gar nicht gut tut, zwei Vergesellschaftungen innerhalb von 2 Wochen durchstehen zu müssen - eine davon in einer Umgebung mit fremder Keimbesiedlung bei noch unzureichend ausgebildetem Immunsystem - ist nun mal keine Schikane sondern notwendig. Es ist zu bedenken, dass die Kleinen durch den Wechsel zum Vater einem nicht unerheblichen Stress ausgesetzt waren, den sie zunächst verarbeiten können sollten. Impfungen sind für mich nicht diskutabel - so früh wie möglich ist angesichts der Gefahrenlage Pflicht im Sinne des Tieres. Hier ist der Hinweis von Maximus sicher hilfreich, bei Tierschutzstationen wegen Impfterminen zu fragen um die Kosten in vertretbarem Rahmen zu halten.
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Natürlich, Lupine, kannst Du alles so in den Thread hämmern. Mit Fußnoten aus dem Lehrbuch und „nicht diskutabel“, versteht sich. Du solltest Dich nur nicht wundern, wenn das ganze sehr schnell zum Selbstgespräch wird, weil Du Neu-Usern damit Vorgaben zu einer Kaninchenhaltung mit Sternchen vor den Latz haust, die ihnen in dieser Anspruchshöhe absehbar neu sein dürften. Weshalb Skepsis ein erster, ich finde sogar natürlicher, Reflex darauf ist. Und je nach Tonlage solcher "So-und-nicht-anders"-Traktate ist die Flucht aus diesem Forum der zweite. Schade, denk ich dann. Jedes Mal.
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Ihr habt ja alle Recht, dass weiß ich als erfahrene Kaninchenhalterin nur zu genau, aber der jenige User, der hier neu ist und unbedingt Hilfe braucht, uns nicht kennt, der fühlt sich missverstanden und kommt nie wieder und das "schadet" dessen Kaninchen. Es geht halt nicht mit der "Haudrauf- Methode". Meines Erachtens geht es nur mit Verständnis, gutem Zureden und Hilfestellung.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| Ehrlich gesagt, versteh ich die Aufregung hier nicht. Einmal auf die erste Seite schauen, da sind recht neutrale Antworten auf die Fragestellung. Dass das Themas dann auf eine allgemeine Ebene gehoben wird, ist nicht ideal, aber passiert bei solchen Themen leider leicht. Wichtig ist: das ist dann kein Schuh mehr speziell für die TE. Sie hat verschiedene Hinweise bekommen, warum es nicht ratsam ist die Babys zu früh abzugeben und sie hat verschiedene Ansichten zu Kastra und impfe bekommen. Zusätzlich gab es noch ungefragt Hinweise, wo es finanzielle Unterstützung geben kann und die Moralvorstellungen einzelner Beteiligter. Sei es drum.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Also vielmals vielen Dank das es hier auch Leute gibt die mich verstehen habe tatsächlich gestern ordentlich die Nase voll gehabt den ich möchte meinen Tierchen auf gar keinen Fall schaden sonst würde ich keine Fragen stellen sondern jedes Tier einfach mit 8 Wochen abgeben und fertig dann wäre ich sie ja praktisch los könnte sogar Geld raushauen und müsste nix an Leistung bringen mit Impfung und Kastration... ich könnte es mir also sehr einfach machen. Tu ich aber nicht! Meine Tiere liegen mir am Herzen und ich habe mich für die zwei Entschieden und trage auch die Verantwortung das es jetzt halt nicht mehr zwei sind sondern 11 war so nicht geplant aber ich versuche trotzdem das beste daraus zu machen. Die kleine Kaninchendame kommt übrigens jetzt doch erst mit 10 Wochen weg und wir hoffen der Hase wo sie hinkommt verkraftet bis dahin die einsamkeit so gut es geht. Meine Postleitzahl ist die 72661... an so Sammelimpfungsvergünstigungssachen bin ich natürlich interessiert und würde mich gerne daran wenden wenn es das bei uns auch gibt... wo melde ich mich den da am besten? Klar bin ich froh über jeden Tipp aber wie gesagt so Vorurteile lesen sich halt echt richtig scheiße und ich habe dann auch nicht wirklich mehr Lust darauf etwas zu fragen wenn es dann bei mir so landet wie wenn ich alles nur falsch mache und unverantwortungslos bin etc. Ich versuche alles richtig zu machen und bin auch wirklich froh über hilfreiche Tipps. Vielen lieben Dank
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| Ich kann schon verstehen wie du das meinst Denise, aber du musst auch uns verstehen, denn auf viele sachen reagieren viele (auch ich aktuell) empfindlich einfach weil in unseren aussagen auch leider unschöne Erfahrungen drin stecken. vor 1,5 Wochen hätte ich vielleicht auch noch gesagt "ok, ob jetzt 10 Wochen bei der impfe, oder 5 Wochen, macht auch kein großen unterschied" Aber dann habe ich innerhalb von 2 tagen alle meiner 4 Kaninchen an rhd2 verloren ( trotz Supermarkt grün und innenhaltung) und musste leider schmerzhaft feststellen dass es dich jederzeit treffen kann, meine kleinen durften deswegen nichtmal ein halbes jahr alt werden. und man möchte sowas halt auch anderen ersparen und die Dringlichkeit und Wichtigkeit dieser dinge kann man manchmal nur durch eine gewisse " härte" oder mit einem draufherumreiten rüberbringen....
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| Liebe(r) Aen, auf die Gefahr hin, Selbstgespräche zu führen: Ich habe bereits einmal ein junges Kaninchen (geschätzt 7 - 8 Wochen) an RHD (genauer gesagt RHD1) verrecken sehen und hören. Sterben kann man das nicht nennen ![]() Nein, der Verzicht auf eine Impfung ist für mich nicht diskutabel. Niemals! Ich würde sogar so weit gehen, dass ein Ende im Schlangenmagen nicht schlimmer ist. Und diese Meinung werde ich sagen, egal was du denkst. Hier und jetzt und auch in Zukunft und wo auch immer. Ich werde mir nicht nehmen lassen, das ganz klar zum Ausdruck zu bringen. Und wenn ich Selbstgespräche führe, ist mir das egal! Und jeder, der so einen grausigen - und sinnlosen, weil verhinderbaren! - Tod schon einmal so hautnah miterlebt hat, wird verstehen was ich meine.
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| Das verstehe ich ja auch aber mir hat erst die doofe züchterin das so gesagt das sie noch zu klein sind und frühjahr reicht und dann war ich ja beim tierarzt und der sagt das selbe... klar will ich ihnen ja auch nix geben was ihnen dann vielleicht schadet weil es zu früh war... sonst hätte ich se ja alle impfen lassen... ich kenne mich da halt echt nicht aus.. ich habe nie behauptet ich mache es nicht weil es mir zu teuer oder so ist... ich hatte nur gedacht dann warte ich halt noch und machs mit kastra zusammen alles... aber ich werde mich jetzt schon nochmal um die impfungen kümmern... kann ich den meine häsin schon impfen lassen wenn sie gerade stillt und sehr abgemagert is durch den ganzen kräftezerrenden prozess?
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| Kastra und Impfe zusammen ist nicht sonderlich sinnvoll. Da sollte mind. 2 Wochen zwischen liegen um den Aufbau des Schutzes bzw. die Heilung nach der Kastra nicht zu stören.
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.
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| ich würde auf jedenfall die 5 Wochen alten Babys jetzt direkt impfen und dann frühkastrieren danach, das kastrieren kann ja wie schon vorher geschrieben evtl mit dem künftigen Besitzer vorher besprochen werden, so dass du mit ihm abklärst dass er dir die kosten erstattet. du könntest das zb auch hier im vermittlungsthema machen... denn hier ist jeder für impfe und kastrieren und ich denke falls es hier interessenten gibt, wird man sich da auch mit den kosten einigen können. wieso machst du nicht einfach mal ein paar schöne Fotos und stellst die kleinen in dem vermittlungstread mal vor
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| Denise, ich möchte mich bei dir für meinen off-topic-Ausbruch entschuldigen, normalerweise klärt man so etwas besser per PN. Ich bekomme diese Bilder seit mehr als 20 Jahren nicht mehr aus meinem Kopf. Deshalb reagiere ich so heftig bei diesem Thema. Ich möchte dir bewusst keine Einzelheiten "servieren". Nur bitte, nimm die Warnungen ernst. Zusammen mit der Kastra zu impfen, könnte bedeuten dass der Impfschutz nicht richtig aufgebaut wird. Durch eine Kastra wird das Immunsystem beansprucht, es kann sich also nicht 100%ig auf die Produktion von Antikörpern konzentrieren. Das kann im Ernstfall den Unterschied machen, leider. Deshalb sollte auch vor einer Impfung eine Sammelkotprobe untersucht werden.
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Möglichweise kommen wir da einfach nicht zusammen, weil wir beide an einer bestimmten Stelle offenbar immer wieder einen unterschiedlichen Entschluss fassen. In der Abwägung, ob ich mir für mich Erleichterung verschaffe, indem ich einem Neu-User meinen Impfbefehl ohne Rücksicht auf eine angemessene Ansprechhaltung in den Thread drücke und Gefahr laufe, ihn und das Kaninchen, um das es mir geht, dabei zu "verlieren", noch bevor der erste Gesprächsfaden geknüpft ist - oder ob ich mal für kurz die Luft anhalte und schaue, was im Gespräch an Überzeugungsarbeit möglich wird, ist die Entscheidung für mich glockenklar. Geändert von Aen (27.01.2020 um 20:35 Uhr).
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Klasse, dass die Abgabe nun doch mit 10 Wochen klappt. Und schön, dass Du hier drangeblieben bist. :-)
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| Ok also Babys jetzt... Rammler dann 2 Wochen nach kastration? Und die Hasenmami?? Kastra von den Babys ist doch eh erst mit 10 Wochen oder?wann kommt dann die zweitimpfung?
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| Ich würde jetzt eine Kotprobe abgeben und wenn die ohne Befund ist, impfen. Frühestens nach 2 Wochen dann die Kastra der Rammler (Wie alt sind sie gerade?) Ich meine, laktierende Tiere dürfen geimpft werden, müsste man aber nochmal nachlesen. Du kannst der Mutti täglich Haferflocken geben, die geben gut Energie.
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| Ich würde die größeren Kleinen jetzt impfen lassen, wenn sie jetzt 5 Wochen sind kann die Kastra zwischen 8 und 10 Wochen erfolgen und dann nach 2 Wochen auffrischen (ggfls. den Käufer drauf hinweisen und ihm das Versprechen abknöpfen). Die Kleinen dann entsprechend ungefähr im gleichen Alter. Kannst du ungefähr abschätzen wie stark die Mama abgenommen hat? Ich würde auf jeden Fall von beiden "WGs" eine Sammelkotprobe untersuchen lassen um sicherzustellen dass nichts den Aufbau des Impfschutzes stört.
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| Denise, ich würde Dir folgende Vorgehensweise empfehlen: - 3 Tage Köttel sammeln von allen zusammen (kühl lagern) - Köttel beim TA auf Kokzidien, Hefen und Würmer untersuchen lassen - wenn Kotprobe negativ, dann mit Filavac gegen RHD1+2 impfen lassen (wichtigste Impfung!) - mit 9 Wochen kastrieren (mit TA klären, nicht jeder macht das) - mit 11 Wochen erneut Filavac + Rika Vacc Myxo - mit 15 Wochen nochmal Rika Vacc Myxo boostern So sind die Tiere optimal für ihre Zukunft vorbereitet.
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