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| ich sehe die beiden punkte etwas kritischer was die abgabe betrifft. Kastration : natürlich kann ich nicht wissen was irgendwann mit den Tieren passiert, da kann man immer nur hoffen und vertrauen, aber ich kann durch eine Kastration schonmal den Grundstein legen dass mit diesem Tier nicht noch mehr Tiere produziert und vermehrt werden. Impfe : wie ich ja selbst vor 1,5 Wochen schmerzlich erfahren musste, kann rhd (1und2) jederzeit wie eine Bombe einschlagen, völlig egal welches futter man füttert, oder ob die Tiere innen oder außen leben... das ist eine tickende Zeitbombe und russisch roullette… und je länger man damit wartet, bzw je später man impft oder darauf hofft dass der neue Besitzer es dann macht.... bis dahin kann es dann jederzeit zu spät sein... sie kann die Tiere mit einer impfe aber JETZT schon schützen und ggf sogar retten, bis der neue Besitzer das vielleicht irgendwann mal tut kann es zu spät sein
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| Und was die Kosten und den " züchter" angeht, so wird es ja einen Vertrag gegeben haben... und wenn ein unkastrierter Rammler als angeblicher Kastrat verkauft wird... würde ich da ganz deutlich eine Beteiligung der kosten einfordern, notfalls mit einem Anwalt drohen
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| Was bitte bringt eine Drohung mit einem Anwalt? Eine Drohung nutzt nur, wenn man auch gewillt ist sie umzusetzen. Da aber die Kosten des Anwaltes die Kastrakosten bei weitem übersteigen, ist dieser Weg doch am Ende noch teurer.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| wenn ein Vertragsbruch oder falsche angaben im vertrag vorliegen, was ja offensichtlich der fall ist, dann knicken die meisten aus angst sowieso ein, zumindest wäre es ein versuch wert, heißt ja nicht dass man es auch durchzieht
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| Hallo Denise, wo wohnst du denn, welche Postleitzahl? Vielleicht lässt sich eine Sammelimpfung finden, damit die Kleinen schon mal einen Schutz bekommen können. Die Dame, die ein oder zwei nehmen möchte, wird dir die Kosten der Impfung bestimmt erstatten. Wenn sie jetzt geimpft werden, können sie dann immernoch vor der 12 Woche kastriert werden. Bei dir, oder aber beim neuen Besitzer. Impfen geht in jedem Fall jetzt ersteinmal vor der Dringlichkeit des kastrierens.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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Zitat:
Naja, ich glaube, der Punkt war, dass wir - selbst wenn wir ein Kaninchen kastriert und geimpft übergeben - nicht vorhersagen können, wie sich die Kaninchenhaltung im neuen Zuhause bei den neuen Besitzern trotz aller Vorgespräche konkret gestalten wird, und ob wir, würden wir zwei Monate später nochmal draufschauen, mit allen Details einverstanden wären. Insofern ist ein Besitzerwechsel immer auch ein Kontrollverlust, was die eigenen Ansprüche an eine Kaninchenhaltung angeht. Und in Denises Fall ist eine Kastration von Rammlern, die sich aus einem Vermehrungsunfall ergeben haben, weil sie von einer Züchterin eine „falsche“ Häsin vermittelt bekam - weshalb sie auch nicht Kastrationskosten eingeplant hat - ein unerwarteter Kostenfall, den sie, wie sie sagt, nicht mal eben stemmen kann. Für einen solchen Fall ist dann meines Erachtens auch völlig okay, wenn sich Denise mit der Neubesitzerin - möglichst verbindlich - über die Kastration verständigt, ohne dass man Denise hier in drei Anläufen hinbuchstabiert, wie prinzipiell verantwortungslos sie mit kleinen Kaninchen umgeht.
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| Sonne hatte für das Kostenproblem die mögliche Lösung bereits präsentiert: die Kostenübernahme durch die Interessentin. So etwas kann man also durchaus so regeln, dass Denise entlastet wird, wenn man es wirklich will. Und gleichzeitig stellt man auf sehr effektive Art und Weise fest, ob die Interessentin tatsächlich die Kastra geplant hat, oder ob sie es nur behauptet hat. Dass man bei möglichen Interessenten mit verstorbenem Tier nach der Todesursache fragt, sollte normal sein - handelt es sich um etwas ansteckendes, muss selbstverständlich sichergestellt sein, dass die Gefahrenquelle beseitigt ist. Alles andere wäre tatsächlich nicht nur fahrlässig, sondern grob fahrlässig. Und der Hinweis, dass es den Kleinen ganz und gar nicht gut tut, zwei Vergesellschaftungen innerhalb von 2 Wochen durchstehen zu müssen - eine davon in einer Umgebung mit fremder Keimbesiedlung bei noch unzureichend ausgebildetem Immunsystem - ist nun mal keine Schikane sondern notwendig. Es ist zu bedenken, dass die Kleinen durch den Wechsel zum Vater einem nicht unerheblichen Stress ausgesetzt waren, den sie zunächst verarbeiten können sollten. Impfungen sind für mich nicht diskutabel - so früh wie möglich ist angesichts der Gefahrenlage Pflicht im Sinne des Tieres. Hier ist der Hinweis von Maximus sicher hilfreich, bei Tierschutzstationen wegen Impfterminen zu fragen um die Kosten in vertretbarem Rahmen zu halten.
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Natürlich, Lupine, kannst Du alles so in den Thread hämmern. Mit Fußnoten aus dem Lehrbuch und „nicht diskutabel“, versteht sich. Du solltest Dich nur nicht wundern, wenn das ganze sehr schnell zum Selbstgespräch wird, weil Du Neu-Usern damit Vorgaben zu einer Kaninchenhaltung mit Sternchen vor den Latz haust, die ihnen in dieser Anspruchshöhe absehbar neu sein dürften. Weshalb Skepsis ein erster, ich finde sogar natürlicher, Reflex darauf ist. Und je nach Tonlage solcher "So-und-nicht-anders"-Traktate ist die Flucht aus diesem Forum der zweite. Schade, denk ich dann. Jedes Mal.
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Ihr habt ja alle Recht, dass weiß ich als erfahrene Kaninchenhalterin nur zu genau, aber der jenige User, der hier neu ist und unbedingt Hilfe braucht, uns nicht kennt, der fühlt sich missverstanden und kommt nie wieder und das "schadet" dessen Kaninchen. Es geht halt nicht mit der "Haudrauf- Methode". Meines Erachtens geht es nur mit Verständnis, gutem Zureden und Hilfestellung.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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