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Nach geglückter Vergesellschaftung plötzlich heftiger Streit Hallo! Ich hab wieder einmal Sorgen mit meinen Kaninchen und bräuchte dringend Rat... :( Und zwar hab ich, nachdem wir unseren kastrierte Rammler vor einigen Wochen durch plötzliche, unerwartete Krankheit gehen lassen mussten, einen neuen Partner für mein Weibchen geholt (ein paar Jahre alt, genaues wissen wir leider nicht). Die Gesellschaftung mit einem neuen Partner (Männchen, auch kastriert, ca. unter 6 Monate alt) hat nach dem anfänglichem Gejage eigentlich recht gut funktioniert, sodass ich sie nach einem Tag in ihr neugebautes Gehege umziehen lassen konnte. Dort haben sie sich eigentlich auch prächtig verstanden, gegenseitig geputzt, nebeneinander gekuschelt, etc. So, das ganze ging nun 2 Wochen lang gut, doch heute morgen haben sich die beiden plötzlich ganz heftig gezofft. Mein Weibchen hat sich dabei fest in den Neuzugang verbissen, mit den Hinterbeinen auf ihn eingehaut und ihn nur mit meiner Intervention wieder losgelassen :( Ich hatte gehofft es war nur eine kurze Auseinandersetzung, aber direkt danach ist sie wieder auf ihn los... Hab die beiden dann mal eine Stunde zur Ruhe kommen lassen und danach versucht sie auf neutralen Gebiet wieder näher zu bringen, aber auch dort geht sie auf ihn los und will sich ihn ihn verbeissen (also kein normales Jagen & Fell fliegen, sondern sie liegen dann als verbissenes Knäuel am Boden rum)... Nun hab ich die beiden getrennt und werd mein Weibchen wohl mal erst für 2 Wochen bei meinen Eltern unterbringen, bevor ich einen neuen Versuch starte, aber wenn ich ehrlich, hab ich Angst, dass dann wieder das gleiche losgeht :( Deswegen wollte ich mal um Rat fragen, was ich tun kann, falls in 2 Wochen der Worst Case Eintritt... Würde es etwas bringen mein Weibchen kastrieren zu lassen? Ich bin auch etwas ratlos, weil sie so plötzlich Aggressionen ihm gegenüber zeigt, nachdem sie sich doch schon so gut vertragen haben? Ich bin für jede Hilfe & Ermutigung dankbar :( Lg usagisnap |
Ist Dein Weibchen wirklich ein Weibchen? Habe noch nie gehört, dass ein Weibchen so auf ein Männchen losgeht. Wie alt ist sie? Dreh sie mal auf den Rücken und schau zwischen die Hinterbeine. |
Hi marinahexe! Ja, sie ist auf jeden Fall ein Weibchen! Wir haben sie ja schon ein paar Jahre, aber ich weiss vom Vorbesitzer, dass sie viel zu jung verkauft wurde (wohl mit ca. 4 Wochen) und ich hab mir schon mal gedacht, dass dadurch womöglich die Probleme mit der Sozialisierung kommen? Wir hatten nämlich schonmal das Problem, dass sie sich bei dem ersten Vergesellschaftungsversuch (vor Jahren) dem Männchen ebenso gegenüber verhalten hat, jedoch gleich von Anfang an. Mit unserem vorigen Kastraten hatten wir anscheinend Glück, dass es bis zu seinem Tod so gut funktioniert hat... :( Ich finde es nur eben so seltsam, dass sich die beiden jetzt 2 Wochen so gut verstanden haben und dann das :'( |
Vermutlich hast Du recht und sie ist wirklich nicht besonders gut sozialisiert, eine zu frühe Trennung von Mutter und Geschwistern ist immer schlecht. Wenn sie noch dazu sehr dominant ist, fürchtet sie jetzt vielleicht um ihren Chefposten denn Euer Männchen ist ja so langsam richtig mitten drin in der Pubertät... Das würde zumindest ihr Verhalten erklären... |
Ist denn das neue Männchen, ein Männchen? Bzw stammt er von jemandem, dem man bzgl der Angaben vertrauen kann? Nicht dass da jemand ein junges Weibchen als kastrieren Rammler abgegeben hat, um es los zu sein. |
Ich würde mit beiden zum TA und das Geschlecht vom neuen Männchen bestätigen lassen. Parallel dazu würde die die Gebärmutter des Weibchens schallen lassen. Evtl. dass sie Veränderungen an der Gebärmutter hat, die das Verhalten erklären könnten. |
Danke für eure Antworten! Also der Neuzugang ist ein kastriertes Männchen, das wurde auch schon vom Tierarzt kontrolliert, also daran besteht kein Zweifel... (Ich hab gerade eben auch selbst nochmal verglichen, weil ihr mich verunsichert habt XD) Ja, ich hatte mir auch schon gedacht, dass ich mal ihre Gebärmutter untersuchen lassen sollte... Vielleicht steckt da wirklich mehr dahinter :/ Also denkt ihr, dass ich das noch vor dem zweiten Vergesellschaftung Versuch tun sollte? |
Man könnte theoretisch sowieso prophylaktisch kastrieren. Untersuchen kannst Du sie vorher schon und dann entscheiden, falls man da alle Veränderungen sehen würde.... Wenn sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, dann wäre sie schon eine Kandidatin für mögliche Gebärmutterveränderungen. Meist verbeißen sich gemäß meiner Erfahrungen auch nur die Gleichgeschlechtlichen, aber ich hatte bei meinen jetzigen Kaninchen damals auch der Fall, dass erst am 10. Tag es eskalierte und knäuelte. Meine Häsin musste daraufhin genäht werden, aber die Aggressionen haben gleich nachgelassen, als sie derart unter die Räder kam. Als danach kein Geknäuel mehr... |
Danke, Rakete! Deine Antwort hat mir zumindest ein bisschen Hoffnung gegeben, dass es doch noch klappen könnte... Ich werde nun doch schon am Montag mit ihr zum Tierarzt fahren und dann mal weiter sehen! |
Also wenn sie sich schon geputzt und auch gekuschelt haben, dann sehe ich das nicht so negativ! Ich denke, dass wird schon... was auch immer der Auslöser war. Bei all meinen Nähaktionen (und abgebrochenen VG) ging es meist sofort zur Sache oder man ging sich zuerst komplett aus dem Wege. Sowas wie Annäherung hat da nie statt gefunden. |
Wollte hier nur kurz ein Update geben: Unser Weibchen wird jetzt Ende des Monats kastriert, unser Tierarzt hat uns das nahegelegt. Ich hoffe es klappt alles, da sie ja doch schon etwas älter ist, aber zum Glück hat der Tierarzt Erfahrung mit Weibchenkastrationen. Nach der OP & der nachfolgenden Schonfrist werde ich dann den zweiten Vergesellschaftungsversuch starten... ich hoffe es klappt dann :o |
Die Daumen sind gedrückt! Berichte dann mal, wie es gelaufen ist! |
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So, ich wollte hier mal ein Update geben. Das Weibchen wurde nun vor knapp 2 Wochen kastriert, sie hat alles gut überstanden (bis auf das, das ihre Gebärmutter stark vergrößert war...) und die Wunde ist auch so gut wie verheilt :) Also hab ich beschlossen heute einen erneuten Vergesellschaftungsversuch zu starten. Das neutrale Gehege wurde eingerichtet und ich hab beide gleichzeitig hineingesetzt (nachdem ich das Weibchen vorher von meinen Eltern abgeholt habe, wo sie die letzte Zeit war, damit die beiden ja keinen Sicht/Riechkontakt vorher haben). Das ganze ist jetzt nun schon ein paar Stunden am laufen, aber es sieht nicht sehr gut aus :( Größtenteils gehen sich die beiden aus dem Weg, aber dann wird der Kleine doch hin und wieder neugierig und geht auf das Weibchen zu... Nur die geht wieder auf ihn los und will ihn beißen... Bis jetzt hat sie sich schon wieder zweimal in ihn verbissen und ich musste sie mit den Händen oder dem Besen von ihm lösen :( Mittlerweile halte ich jetzt schon vorsorglich eine kleine Schaufel zwischen die beiden, wenn er wieder in ihre Richtung geht, weil sie sofort mit aufgestellter Blume auf ihn zu will :mad: Ich weiss echt nicht, ob das ganze noch Sinn macht... Ich trau mich nicht mal zwischendurch kurz den Raum zu verlassen :( Was denkt ihr? Ist ihr Verhalten normal? |
Wenn es aus die Dauer so extrem ist, dass Du sie mehrfach gewaltsam mit Körpereinsatz trennen musst (bei Verknäuelung), dann ist es nicht normal. V.a. sollte sie nicht von selbst wieder ablassen. Bei solchen Attacken ist das Risiko auf schwere Verletzungen gut möglich, daher solltest Du auch genau untersuchen. Allerdings wenn es jetzt nur 2x passiert ist, heißt das nicht, dass es nicht funktionieren könnte. Allerdings würde ich das sicherlich noch weiterhin genau beobachten. Wie lange läuft den die VG? Wieviel Platz hast Du? Wenn Du Dich nicht getraust sie alleine zu lassen und Du irgendwann auch schlafen gehen musst, ist das nicht ideal. Ich starte deswegen eine VG nach Möglichkeit am Vormittag, damit ich zumindest einige Stunden umsehen kann um die Lage zu beurteilen... Übrigens ist ein Kissen der beste Gegenstand um dazwischen zu gehen und zu trennen. Wenn sie nicht voneinander ablassen sollten, kann man damit auch verletzungsfrei mit dem Kissen drauf hauen. Und wenn selbst das nicht mehr nützt, musste ich auch schon die Kiefer mit meiner Hand öffnen, damit ich die Kaninchen voneinander lösen konnte... Allerdings wenn er noch neugierig und nicht auch aggressiv auf sie zugeht, dann ist das ein gutes Zeichen. 2 Kaninchen, die sich partout bekriegen wollen, werden nicht mehr voneinander ablassen wollen, je länger die VG fortschreitet. Da ist meist eine massive Zunahme der Aggressionen festzustellen. |
Manchmal macht es aber auch Sinn die Kaninchen erst mal einige Zeit Gitter an Gitter (evtl doppelt wegen Durchbissschutz) und dann irgendwann das Gitter zu öffnen und wenn es erst mal nur tagsüber ist. |
Also mittlerweile ist es ein drittes Mal passiert und diesmal wollte sich der Kleine danach auch wehren und ist aggressiv auf sie zu, allerdings konnte ich das ganze unterbinden und nur meine Handschuhe haben einen Biss abbekommen... Oh Mann :( Die VG läuft seit heute Nachmittag, ich würde sagen wohl so 6/7 Stunden (ging leider von meiner Arbeit her nicht früher) und Platz haben sie bei mir in der kompletten Küche & Bad, wie viel qm das sind kann ich nicht genau sagen aber auf jeden Fall mehr als 4 qm (ich schätze so 6-8)! Es ist zum Verzweifeln... überall liest man, dass sich ein kastriertes Männchen & ein Weibchen so gut wie immer verstehen und nun ist es schon der zweite Kastrat mit dem sie sich partout nicht verstehen will :frown5: Ich habe nun beschlossen noch ein Gitter zwischen den beiden aufzustellen, so kann ich zumindest auch etwas schlafen die Nacht... aber es ist alles so demotivierend -.- |
Ich habe übrigens einen schöne Narbe mit ganzem Kieferabdruck oberhalb des Knies. Das kommt davon, wenn man kurze Hosen im Sommer anhatte... Handschuhe finde ich für mich kontraproduktiv, da ich nicht richtig zugreifen kann, wenn ich die verbissenen Kaninchen irgendwie trennen muss. Ich hätte die VG auf mind. 10 qm gemacht. In der Regel ist es mit mehr Platz zum ausweichen entspannter, aber manchmal nützt auch der gesamte Wohnungsauslauf nichts.... Wenn Du die jetzt eh getrennt hast, dann würde ich es mal so belassen und mit der Gittermethode über längere Zeit versuchen (falls sie sich nicht durch das Gitter beißen). Und täglich die Reviere tauschen. Erst kürzlich hatte hier jemand damit Erfolg nach vorgängiger gescheiterten VG. Ich habe die Gittermethode nur einmal richtig angewendet, allerdings als ich meine Häsin nach 9 Monaten wieder zurücknahm in die Gruppe. Allerdings lief das gleich so gut, dass ich es nach 1 Tag entfernen konnte. Ansonsten verwende ich das Gitter bei kranken Tieren, die stationär einige Tage in der Klinik waren. Da sie meist nach Rückkehr gejagt werden und noch ihre Ruhe haben sollten (und Fressverhalten überprüft werden muss), ist das Gitter immer eine gute Lösung für eine langsame Angewöhnung. |
Das klingt nach einer wirklich komplizierten Vergesellschaftung... Mir wurde damals geraten, mit beiden Tieren in einer Box Auto zu fahren. Das ist zwar wieder eine große Stresssituation für die Tiere, aber diese Angst schweißt zusammen. Tätsächlich hat das bei meinen Kleinen ganz gut gekappt - danach war die Rangelei deutlich geringerer und mittlerweile akzeptieren sie sich sehr gut. Hast du es heute nochmal probiert? Wie verhalten sie sich mit dem Gitter? |
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Also, ich hab die beiden nun weiterhin durch ein Gitter getrennt, zwischendurch mach ich es ein paar Stunden auf und mit Handwerkshandschuhen bewaffnet achte ich darauf, dass das Weibchen den Kleinen nicht beisst. Klappt bis jetzt ganz gut, der Kleine ist auch schon wieder zu ihr hin und hat sie beschnuppert und ich hab währenddessen ihren Kopf gestreichelt, damit sie sich nicht umdreht und beisst. Langsam glaub ich eher, dass sie einfach aus Angst beißen will :confused: denn zwischenzeitlich sind sie auch kurz 30cm nebeneinander gelegen, ohne, dass ich dazwischen greifen musste... Wird wohl noch eine längere Geschichte werden :( |
Also entweder machst Du für ein paar Wochen die Gittermethode und versuchst später eine VG oder Du öffnest permanent. Ständig wieder trennen solltest Du nicht, also für etwas solltest Du Dich schon entscheiden. Eine VG kann auch mehrere Wochen dauern oder wie in Deinem Fall können Auseinandersetzungen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen werden. |
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Wenn sie so heftig auf einander gehen, dann würde ich eine richtige Gitter-VG versuchen. Also sie mehrere Woch mit Gitter getrennt lassen und schauen, wie es sich entwickelt und dann aufmachen und sehen, wie es sich verhält. Und wenn dieser wiederholte Versuch nichts bringen, dann passen die Tiere vielleicht auch einfach nicht zusammen. |
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Ich habe mit der Auto-Rumfahrerei tatsächlich schon mehrmals gute Erfahrung gemacht. Allerdings bin ich gefahren und eines meiner Kinder hatte die Box auf dem Schoß und Handschuhe an, somit wäre sofortiges Eingreifen kein Problem gewesen - war allerdings nie nötig, obwohl sie sich vorher immer ganz übel angegriffen haben. |
Blödsinn;) Sorry, für mich wäre das nur eine Methode um eine VG evtl schneller abzuschließen. Wenn sich die Tiere nicht mögen, dann gibt es nach einer Autofahrt in einer Box (gruselig) auch Streß.Vielleicht nicht gleich, heute, morgen oder in ein paar Tagen, aber irgendwann sicherlich. Dann nehme ich lieber den langen Weg mit viel Geduld, Zeit und verschiedenen versuchen. Da kann ich dann eher abschätzen, ob es klappen könnte |
Ich bezweifel, dass es das schneller macht. Ich frag mich immer, warum man den Tieren mehr Stress machen muss, als sie eh schon bei einer VG haben. Reicht das nicht schon für ein Kaninchen an Stress? Muss es zusätzlicher Stress sein? |
@Honeymouse deswegen "evtl" schneller Meine letzte VG wäre vielleicht mit der Methode schneller abgeschlossen worden. Da gab es ein paar "sprachliche" Missverständnisse wenn man dann einen Kastraten, aus artgerechter Haltung mit einer Zuchthäsin aus Boxenhaltung vergesellschaften möchte. Ich sah nur noch die Möglichkeit, den Auslauf zu verkleinern, aber, ich hätte sie niemals in eine Box gepackt und wäre mit ihnen Auto gefahren. Stimme dir auf jeden Fall zu, so wenig Streß wie möglich. |
Naja, ist halt die Frage, was für die Tiere schlimmer ist. Kurz Stress (wie bringst Du sie denn zum Tierarzt, wenn nicht in einer Box? Ein Kaninchen alleine in einer Box ist auch sehr großer Stress für das Kaninchen, denn geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid) und dann eine schnellere Vergesellschaftung oder lieber wochenlanger Stress weil es sich länger hinzieht? Also wie gesagt, bei uns hatś das Ganze deutlich leichter gemacht und da wir Schnupfer haben, ist langer Stress ganz schlecht, da kannst Du wetten, dass wieder ein Schub kommt. |
[QUOTE=Oda;1186245]Naja, ist halt die Frage, was für die Tiere schlimmer ist. Kurz Stress (wie bringst Du sie denn zum Tierarzt, wenn nicht in einer Box? Ein Kaninchen alleine in einer Box ist auch sehr großer Stress für das Kaninchen, denn geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid) und dann eine schnellere Vergesellschaftung oder lieber wochenlanger Stress weil es sich länger hinzieht? Also wie gesagt, bei uns hatś das Ganze deutlich leichter gemacht und da wir Schnupfer haben, ist langer Stress ganz schlecht, da kannst Du wetten, dass wieder ein Schub kommt.[/QUOTE Also machst du eine VG gleich in einer Box? Ich denke, eigentlich macht man es bei Innenhaltung (wie ich) in der Wohnung oder bei Außenhaltung im Gehege. Nur von meiner Seite gesehen, wenn es nicht klappt, versuche ich die Situation einzuschätzen und verkleiner oder gebe mehr Platz. Je nachdem. Ansonsten warte ich einfach in Ruhe ab was passiert. Wenn es dann Tage/Wochen dauert, dann ist es so, aber ich hole sie doch nicht, aus dem inzwischen bekannten Bereich/Revier raus und stecke sie in eine Box und fahre ein wenig spazieren. Ein TA Besuch geht entweder einzeln, wenn noch keine VG stattgefunden hat oder zu zweit, wenn sie innig miteinander sind. |
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Ich persönlich würde dieses Risiko definitiv nicht eingehen und auch niemandem dazu raten. |
Doch, wenn ich sie bei mir auf dem Schoß habe, kann ich sogar noch schneller eingreifen, als wenn ich erst ins Gehege muss und sie dann trenne. Eine Fahrt zum Tierarzt in einer Box (egal ob alleine oder zu zweit) ist immer enormer Stress und dann beim Tierarzt „ausgepackt und untersucht“ oder geimpft zu werden. Das muss man ja auch regelmäßig machen. Ist das nicht gruselig? Und ich persönlich hab nun halt die Erfahrung gemacht (und ich hab schon seit über drei Jahrzehnten Kaninchen), dass es bei uns jedesmal dazu geführt hat, dass die Kaninchen nicht wie Berserker aufeinander losgegangen sind. |
Tierarzt ist unumgänglich und regelmäßig nötig, eine VG in einer Transportbox ist allerdings nicht nötig und kann auch anders gelöst werden. |
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Mal abgesehen davon, dass man das wohl nicht vergleichen kann, da sie ja nun mal leider ab und zu mal zum Ta müssen (gruselig;)), will ich dich nicht angreifen Ich halte auch schon über 15 Jahre Kaninchen und habe eben meine eigene Ansicht zu einer Vg und dazu gehört wenig Stress und ich halte es für Stress, wenn es im Auslauf nicht funktioniert sie dann in eine Box zu stecken. Auch wenn man einen Neuzugang abholt (ebenfalls in einer Box) dazu dann den Partner steckt und eine Runde fährt. Egal wie, es ist für mich unnötiger Streß. Davon abgesehen, was passieren könnte. Im Normalfall, bevor ein Neuzugang kommt, versucht man ja schon vorher alle Untersuchungen zu machen, so das erstmal ein TA Besuch in der Ferne steht. Diesen mache ich dann, wenn die VG erfolgreich war, wenn es dann erforderlich ist |
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Für so eine Situation ist mir auch das kleinste Risiko zu groß. |
Natürlich findet nichtdie ganze VG tagelang in einer Transportbox statt, das sollte wohl klar sein. Aber gut, so hat jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht. |
Die TB ist von oben natürlich noch offen - und nein, da springen sie nicht raus |
Am Ende muss jeder für seine Tiere entscheiden. Für mich ist diese Variante definitiv genauso ungeeignet, wie eine englische VG in der Badewanne. |
Ja natürlich, jeder muss für seine Tiere selber entscheiden. Und wenn das bedeutet, dass ich meinen Tieren mit zehn Minuten Fahrt in der Box die VG erleichtern kann (und dadurch verhindere, dass ich danach zum Nähen Fahren muss, in der Box wohlgemerkt), dann ist das auch eine Option. Natürlich ist das für die Kaninchen in dem Moment nicht schön, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Nur habe ich eben solche und solche Erfahrungen gemacht und ich sage ganz ehrlich, bei uns wäre es mit Sicherheit sofort wieder eskaliert, wären sie vorher nicht verunsichert worden. Ich habe im Übrigen noch nie von einem Fall gehört, wo sich die Kaninchen in der Box angegriffen hätten, kannst mir aber gerne von gegenteiligen Erfahrungen berichten. |
Ich habe den Start der VG früher immer in einer TB-Methode gemacht. Lediglich ein einziges Mal ist es nicht gegangen, aber das habe ich gleich bemerkt, als ich das 2. Kaninchen hinein stecken wollte. Dabei hat nur meine Hand was abbekommen und das Kaninchen war auch gleich wieder draußen. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann: die TB-Methode hat KEINERLEI Einfluss auf den Ausgang einer VG! Bestenfalls sind die Kaninchen eine halbe Stunde danach geschockt. Irgendwann tauen sie auf und spätestens dann hat die Autofahrt ihre Wirkung verloren. Der Ablauf der VG setzt lediglich verzögert ein. Tiere, die sich nicht verstehen, werden dies auch nicht durch eine Autofahrt tun... Sonst hätte ich nicht so viele gescheiterte VG's gehabt. |
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