 | Kaninchenfreund | | Registriert seit: 17.04.2012
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Geschrieben am
06.09.2019, 13:48
| | | | Extreme Tierschutzfälle aufnehmen - Bedenken Ich war gestern im Tierheim. Dort haben sie vor zwei-drei Wochen Kaninchen aus einer Tiermessi-Wohnung übernommen.
Die meisten Tiere in der Wohnung waren laut Tierheimmitarbeiterin schon tot. Geschwister haben Geschwister und Eltern ihre Kinder gedeckt, die Nachkommen wurden größtenteils gefressen oder lagen halb verwest und angefressen herum.
Auch die lebendigen Kaninchen haben Fraßspuren von ihren Artgenossen. Eine der Häsinnen hat im Tierheim geworfen, die anderen könnten noch tragend sein.
Die Jungs wurden sofort kastriert und sehen immer noch nicht gut aus. Diese Haltungsbedingungen und die Kastration hat sehr an ihnen gezehrt.
Noch sind sie nicht geimpft. Sie sind zerrupft und teilweise auch ziemlich "verbaut".
Einer hatte geschwollene Genitalien als ich sie ansah, einer hatte Durchfall. alle waren zerbissen, verkrustet und zu dünn. Sie haben immer noch ein wenig Angst vor dem Menschen, aber sie hatten wohl einfach nicht viel positiven Kontakt. Ansonsten sitzen die Überlebenden eben nach geschlechtern getrennt auf größerem Raum zusammen und gehen dank Platz und ausreichend Futter tatsächlich sehr liebevoll miteinander um.
Ich würde einen der älteren Kastraten tatsächlich gern aufnehmen... allerdings habe ich Angst, dass er durch die Inzucht und die Bedingungen seiner Aufzucht sehr viele Schäden zurückbehalten hat und er vielleicht doch einige Krankheiten einschleppen könnte. Dazu ist Bonny keine zarte Seele, sondern eine waschechte Piratin mit großem Selbstbewusstsein (kurz: sie ist eine echte Zicke) und der Kastrat ist noch untergewichtig. Ob er ihr viel entgegen zu setzen hat?
Andererseits brauchen diese armen Seelen wirklich jemanden, der ihnen jetzt nach der Hölle den Himmel bietet.
__________________ Beware of the weeping Angel!
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