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Vergesellschaftung seit 2 Monaten Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2) Hallo, wir haben vor kurzem einen Partner, Paul (ca 1,5 Jahre alt), für unsere Häsin Maja (ca 3,5 Jahre alt) geholt. Maja war von unseren insgesamt 8 Kaninchen von Anfang an ein Sorgenkind. Bisher hatte sie in keiner Kaninchengruppe ihren Platz gefunden und wurde von den Anderen nicht akzeptiert. Da wir Maja auf gar keinen Fall alleine halten wollten, haben wir ihr einen Partner (Paul) geholt. Leider haben wir nun aktuell das Problem, dass die Vergesellschaftung von Maja und Paul nach fast 2 Monaten immer noch anhält. Beide sind gleichzeitig in das neutrale Gehege (3x4 Meter groß) gezogen. Maja jagt Paul immer wieder, jedoch ist Paul ziemlich schnell und flink, sodass sie nach ein paar Runden wieder aufgibt. Manchmal liegen sie nur einige Meter von einander weg und es passiert nichts. Allerdings scheint die Rangfolge immer noch nicht geklärt zu sein. Gibt es denn Möglichkeiten wie man die Vergesellschaftung vorantreiben kann? Ich habe das Gefühl, dass die Situation für beide sehr frustrierend und stressig ist, da es schon relativ lange geht. Anhang 55047 Anhang 55048 Maja ist ein havannafarbener Zwergwidder (rechts auf dem Bild) und Paul ist grau/weiß und ein Löwenköpfchen (links zu sehen). Vielen Dank im Vorraus und liebe Grüße Ina |
Bisher ist nicht mehr passiert? Also kein zusammen fressen, kein mal dicht nebeneinander liegen? Eine VG kann man nicht erzwingen oder vorantreiben. Hast du den Eindruck, dass Maja ihn jagt oder das er einfach Angst hat und wegläuft? |
Vorantreiben wirst Du das kaum können. Ich würde nach 3 Monate Bilanz ziehen und entscheiden. Gut möglich, dass das bis dahin besser wird. Wenn es allerdings nach 3 Monaten fast gleich ist wie zu Beginn, dann sind die Chancen nicht gerade gut, dass daraus noch gross Freunde werden. Manchmal braucht es einfach den richtigen Partner. Allerdings eher erstaunlich hier, dass Maya den Ton angibt, obwohl sie in Vergangenheit immer die Ausgeschlossene war. Selbstbewusst scheint sie auf jeden Fall trotzdem zu sein. Geht den Fressen miteinander? (ich habe auch aktuell 1 Paar seit 4 Monaten, da gibt es zwar kein Gejage, aber leider auch keine Freundschaft. Gemeinsames Fressen geht meist nicht...) Wie gross ist denn das bekannte Revier? oder hast Du sonst freie Wohnungshaltung? Vielleicht kann da Revierveränderung (oder neue Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb des Revieres) die Anspannungen zwischen den Beiden etwas entschärfen. Das ist nur ein Ideeansatz: man muss eben von Fall zu Fall schauen, ob das was bringt. Bei mir gab es dadurch meist Spannungsabbau, auch wenn jetzt dadurch keine grossen Freundschaften entstanden. |
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Sobald es Frischfutter gibt, jagt sie ihn. Wenn er sich „ihrer“ Schale nähert, brummt sie ihn an und schießt manchmal impulsiv nach Vorne. Deshalb habe ich in letzter Zeit jedem seine eigene Schale gegeben, da Paul sonst den Kürzeren zieht und nichts abbekommt. |
Weißt du woher Paul kommt, also aus welcher Haltung? Mehrere Futterstellen würde ich auf jeden Fall anbieten, damit keiner zu irgendwas gezwungen wird. Wieviel beschäftigt ihr euch mit den beiden? Evtl. würde ich zunächst versuchen, den Kontakt zu beiden herzustellen. Also ab ins Gehege mit Leckerli:rolleyes: Wenn die Tüte knistert sind eigentlich alle immer da, wenn sie gelernt haben, was es bedeutet und da werden auch Streitigkeiten gern vergessen. Wir Menschen dienen auch mal als Verbindung. Ich hatte vor ein paar Wochen auch eine schwierige VG, habe dann das Gehege verkleinert, aber daran würde ich bei dir noch nicht denken, sondern versuchen den Kontakt zwischen beiden herzustellen |
Bei mir sind separate Futerstellen Dauerzustand;-). Das war auch früher schon öfters der Fall in Gruppenhaltung. Tapetenwechsel ist immer gut. Ich bringe grundsätzlich Action rein, wenn es komplett stagniert oder kaum noch Veränderungen über längere Zeit sichtbar sind. |
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