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Sanne78 12.08.2019 22:15

Zwergwidder Mini Lop beißen sich blutig
 
Hallo zusammen,
ich habe mir vor 1,5 Wochen zwei Zwergwidder Rammler zugelegt. Sie sind am 20.4. geboren und am 25.7. kastriert worden. Die (Hobby-)Züchterin sagte mir, dass man zwei Rammler Frühkastraten wunderbar zusammen halten kann. Sie sind ja auch Geschwister und seit der Geburt zusammen.

Eine Woche lang ging alles gut, sowohl nachts im 4 qm großen Außengehege mit innenliegendem Hasenstall, als auch tagsüber im größeren Freilauf auf Rasen. Gestern NAchmittag gab es im großen Auslauf auf einmal "Geschrei" und der eine hat den anderen Blutig gebissen. Das Ohr war blutig und auf dem Rücken war auch Blut. Wir haben sie erst Mal getrennt und das geschockte gebissene Kaninchen sich erholen lassen. Nach einiger Zeit haben wir sie nochmal zusammengesetzt und es war soweit alles gut. Der Gebissene ist auch auf den anderen zugehoppelt, war aber ein bisschen auf Hab Acht. Nachts habe ich sie nach langen überlegen in dem 4 qm großen Gehege zusammen gelassen und es scheint nichts passiert zu sein. Heute tagsüber auch nichts. Als ich sie nachmittags wieder im großen Auslauf hatte, ging das Gejage schon wieder los. Ich bin allerdings frühzeitig dazwischen gegangen, damit kein Blut fließt.
Ich bin etwas verzweifelt und ratlos, da ich nicht weiß, ob ich sie nachts und tagsüber weiterhin zusammen lassen soll. Was ist wenn es zum Streit kommnt wenn ich nicht da bin?? Soll ich sie erst Mal mit Sicht und Schnupperkontakt trennen oder zusammen lassen (tagsüber unbeaufsichtigt!) Kann mir jemand einen Rat geben, es sind meine ersten Kaninchen und ich weiß wirklich nicht, was das Richtigt ist.

Talula 13.08.2019 12:14

äh, ich bin da jetzt keine Expertin, aber sind 3 monate nicht zu spät für ne Frühkastra, ich meine das sollte mit 10 Wochen passieren?
Hast du die Kanichen kastrieren lassen oder die Züchterin?
Warst du schonmal mit den beiden beim TA? Plötzliche Streitereien können auch mit Krankheiten zu tun haben.

Honeymouse 13.08.2019 12:18

Bis zur 12 Woche gilt es als Frühkastra. Man muss aber individuell gucken, ob die Herren nicht frühreif sind.

Gleichgeschlechtliche Paare brauchen meist mehr Platz, aonst kommt es schnell zu Zoff. Zum Einstieg hätte ich dir eher zu einem gegeneschlechtlichem Paar geraten.

Sanne78 13.08.2019 15:44

Die Züchterin hat sie kastrieren lassen und der Tierarzt hat den Termin so vorgeschlagen.

Ich kann nicht sagen, ob das jetzt zu spät war, aber bis vorgestern haben sie sich nie etwas getan. Bis zu dem Angriff wirkte keiner auch nur ansatzweise krank, seitdem kommt mir das gebissene Kaninchen allerdings etwas verhalten vor. Ich habe sie nun seitdem im 4 qm Stall zusammen gelassen und es ist nichts passiert, allerdings sitzen sie nie zusammen und kuscheln. Sie fressen nebeneinander vom gleichen Futter, aber ansonsten gehen sie gtrennte Wege. Als ich sie gestern im Außenauslauf habe laufen lassen, lief der eine wieder hinter dem anderen her und ehe es wieder ernster werden konnte habe ich sie getrennt. Im Stall haben sie sich wieder ignoriert.
Ich habe sie letzte Woche impfen lassen, insofern waren sie beim Tierarzt und er sagte sie sind gesund.

Was mich nun zu der Angst, dass es wieder zu Bisswunden kommt bewegt ist: Kaninchen sollen auf keinen Fall alleine gehalten werden! Wenn ich nun zwei solche Kandidaten habe, die sich im besten Fall aus dem Weg gehen und im schlimmsten Fall beißen, zählt das dann als gute Haltung? Ich sehe für die beiden darin irgendwie keinen Wohlfühlfaktor, da kann man ja gleich alleine sein. Oder sehe ich das falsch?

Sanne78 13.08.2019 15:47

Ups, ich sehe gerade, dass ich das Erlebnis von gestern Nachmittag ja schon beim ersten post geschrieben hatte. Sorry, ich habe mich somit wiederholt

Möhrengeberin 13.08.2019 16:19

Hallo Sanne, ich habe ebenfalls zwei Rammler. Sie wurden gemeinsam mit 3 Monaten kastriert und blieben nach der Kastration auch beisammen im 4 qm großen Gehege. Es lief wie bei Dir harmonisch, bis sie zweimal heftig wohl die Rangfolge klären mußten. Da hatte mein Oscar auch Bisse auf dem Rücken. Doch seit dem verstehen sie sich wieder super (sie sind nun etwas über 1 Jahr alt). Also vielleicht nur Rangkämpfe?

Sanne78 13.08.2019 18:40

Hallo Möhrengeberin,
es wäre natürlich super, wenn es kurze Rangkämpfe wären. Ich habe nur Angst, dass der Kleine wieder so schlimm gebissen wird. Deshalb habe ich sie auch gerade eben wieder getrennt, als die Jagerei losging. Ich hatte sie wieder im großen Auslauf und nach ca. 30 Minuten hat der eine den anderen wieder heftig gejagd. Ich habe mich nicht getraut sie das ausfechten zu lassen. Der eine rennt sowieso nur schnellsten weg und es ist insofern kein Kampf. (Geschehen Rangordnungskämpfe auch wenn die Randordnung augenscheinlich offensichtlich ist?)

Soll ich eventuell mal nicht dazwischen gehen und es darauf ankommen lassen? Ich weiß es einfach nicht. :-( Was mir dabei so auffällt ist, dass die Jagerei bisher nur im großen Rasenauslauf geschieht.

crazy curry 13.08.2019 18:49

Also ich würde ja mal beim Ta nachschauen lassen, ob sie wirklich beide kastriert sind. Unkastrierte Rammler bekämpfen sich bis zum Tod.
Kaninche kennen keine Verwandschaft nach dem Absetzen.

Sollten sie wirklich kastriert sein, können sie in die Pubertät kommen, geht bei kleinen schneller, als bei großen Rassen. Dann ist viel Platz wichtig und dazwischengehen nur wenn Blut fließt und der Ta aufgesucht werden muss oder wenn einer den anderen gar nicht in Ruhe lässt und jagt oder verbeißt.

Das Auslaufgehege ist jedes mal ein neues Gebiet, wo die Rangordnung immer wieder angetestet . 4qm sind für zwei Herren auch etwas knapp.

Rakete 15.08.2019 19:11

Dem stimme ich zu:
4 qm sind für Gleichgeschlechtliche definitiv zu knapp, wenn Probleme vorhanden sind. Da würde ich mindestens auf das doppelte (8 qm) gehen; besser noch mehr.


Ob die Rangeleien nur vorübergehend sind oder sich gar verschärfen, wird sich erst noch zeigen. Übrigens hatte ich auch mal 2 Kastrate (auf 12 qm), die nie kuschelten. Während der Pubertät verschärfte sich das dann mit zunehmenden Alter, bis es komplett nicht mehr ging. Das muss nicht immer so sein, aber kann es leider...

Sanne78 16.08.2019 19:39

Und was hast Du dann gemacht? Die beiden getrennt und einen neuen Partner angeschafft? Das (ein neuer passender Partner) scheint bei Kaninchen ja schwierig zu sein. Ich überlege jetzt einen der beiden abzugeben und für den verbleibenden einen neuen Partner zu besorgen. Mit der Angst, dass die sich dann auch nicht verstehen. :-( Das ist echt zum Mäuse melken! *heul*

Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein gutes neues zu Hause für meinen Kleinen finde??

Terry 16.08.2019 20:28

Ich sehe grad, dass Du einen der beiden schon in der Vermittlung hast. :(

Und wieder muss ein Tier „leiden“ (weil es nicht bleiben darf), :( weil man lieber auf irgendwelche „Vermehrer“ hörte, statt sich zu informieren und sich keine Tiere aus dem Tierschutz holt, obwohl eine Pflegestelle auch ziemlich gute Angaben zum Charakter der Tiere machen kann. :(

Dazu sind Tierschutztiere auch gesundheitlich gecheckt, kastriert, geimpft und haben keine „Untermieter“...

Ich hoffe der neue Partner kommt nicht wieder von einem Vermehrer, sondern tatsächlich vom Tierschutz!
@marinahexe hat viele vertrauenswürdige Pflegestellen an der Hand, bitte frage sie mal.

Pflegestellenstiere sind nicht „per se“ krank (was viele leider glauben), manche Leute geben aus persönlichen Gründen ihre Tiere ab oder es gab ungeplanten (aber gesunden) Nachwuchs.

gerti 16.08.2019 21:37

Raufereien wird es bei jedem Kaninchenpaar geben! Gerade in der Pupertät oder einfach mal zwischendurch weil einer einfach mal schlecht drauf ist oder sie einfach Kampfspielchen machen oder Rangkämpfe. Reiner Fellflug ist auch überhaupt nicht dramatisch. Mädels sind auch nicht ohne. Sie haben ihre Hormonschübe und können ihre Partner unausstehlich piesacken. Auch da gibt es oft ernsthafte Probleme bei denen man überlegen muss ob eine Mädelskastra nötig ist, die deutlich mehr kostet wie eine Rammlerkastra.
Solange keine ernsthafte Verletzungen entstehen verstehe ich schon mal gar nicht warum so intensiv nachgedacht wird eines abzugeben. Da müssen eigentlich erst einmal die Rahmenbedingungen angepasst werden.

Terry 16.08.2019 21:52

Zitat:

Zitat von gerti (Beitrag 1163590)
verstehe ich schon mal gar nicht warum so intensiv nachgedacht wird eines abzugeben.

Ganz emotionslos gesagt: es ist der Weg des geringsten Widerstands. :(

Und wenn ich mir vorstelle, dass die beiden Kleinen gerade mal vor zwei Wochen geholt wurden und jetzt schon einer „gehen muss“... :(

Auch mit einem neuen (Weibchen?) wird es zumindest in der Pubertät mal heftige Probleme geben.

Und dann? :(

Zitat:

Da müssen eigentlich erst einmal die Rahmenbedingungen angepasst werden.
Ganz genau!

Sanne78 17.08.2019 09:58

@Terry
Ich habe nicht "lieber auf irgendwelche Vermehrer gehört", sondern im Internet nach einem Züchter für Zwergwidder gesucht. Ich wusste nicht, dass das verwerflich ist.


Zu deinem : "Ganz emotionslos gesagt: es ist der Weg des geringsten Widerstands. :(" muss ich sagen, ich bin bei der ganzen Sache schon mal nicht emotionslos und ich empfinde es auch nicht als geringen Widerstand.



......ich könnte noch eine ganze Menge schreiben, bringt aber keinem etwas.


Nachdem ich nun in den letzten Tagen viel hier gelesen habe und dann auch bei Kaninchenwiese, kann ich sagen, dass unser Gehege mit 4 qm zu klein ist und auch der Nachmittagsauslauf das nicht wettmachen kann. Also muss ich gucken, ob ich das ändern kann.

Sanne78 17.08.2019 10:09

Selkie wollte ich noch auf die Fragen aus dem anderen Threat antworten:


Die Kämpfe sehen so aus, dass immer der Größere den Kleineren jagd und es zu Fellflug kommt. Bevor wieder Blut fließt, gehen ich dann dazwischen.


Meine Haltung ist: Abends bis nächsten Mittag im 4 qm großen Gehege. Im Gehege steht ein Kaninchenstall mit 2 Ebenen.

Nachmittags bis abends Auslauf mit so einfachen Zaunelementen zum zusammenstecken. Die gibt es im Zooladen. Ich denke damit kommen wir auf 6 qm. In dem Auslauf habe ich einiges zum "spielen" und verstecken.

Vom einem zum anderen Ort trage ich sie auf einer Art Tablett. Lege es in den jeweiligen AUslauf und sie springen drauf und werden rüber getragen.



Sackgassen gibt es nur im Nachtgehege in Form des Stalles.


Montag oder Dienstag werde ich mit beiden den Tierarzt aufsuchen. Glaube aber nicht, dass erirgendeine Krankheit findet.


Ich habe ein paar Bilder ins Album gestellt, dann kannst Du es Dir besser vorstellen.

Binchen2811 17.08.2019 10:56

Ich habe auch Jungkaninchen, bei denen es Anfangs zu Beißereien kam.



Hier nachzulesen:


https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/45862-10-wochen-alte-kaninchen-bei%DFen-sich.html


Allerdings ein Frühkastrat und Weibchen, keine Geschwister, sie kannten sich also gar nicht.


Mir wurde damals geraten sie zu trennen. Da sie aber auch viel zusammen lagen und sich sonst gut verstanden, trennte ich sie nicht. Nach ca. 9 Wochen klappte auch die Vergesellschaftung mit den 2 Großen.


Dass sich zwei Frühkastraten am besten verstehen, wurde mir auch schon gesagt.


Da deine Kaninchen sich von Geburt an kennen und sich sonst nur aus dem Weg gehen, kann ich die Entscheidung einen abzugeben und es mit einem Weibchen zu probieren, sehr gut verstehen.


Wie haben sich die Brüder bei der Züchterin verstanden, was sagt sie dazu?


Mit der Gittermethode habe ich sehr gute Erfahrungen bei der Vergesellschaftung von den 2 Kleinen mit den 2 Großen gemacht. Beim ersten Versuch, haben die Großen die Kleinen ganz schlimm gejagt, habe sie dann wieder getrennt. Nach den 9 Wochen am Gitter funktionierte die Vergesellschaftung ohne Probleme.

Selkie 17.08.2019 12:17

Also Fellflug schätze ich als völlig normal ein. Insbesondere in der Pubertät. Vielleicht mal nicht dazwischen gehen und es einmal austragen lassen? Allerdings kommt das natürlich auf das Risiko an. Und wie stark die Verletzungen waren.


Ich könnte mir vorstellen, dass der ständige Revierwechsel zu stress und deswegen zu erneuten kämpfen führen kann. Gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass man die Elemente so stellt, dass sie selbst entscheiden können ob sie rausgehen oder eben nicht.

Meine beiden nutzen den ganzen Garten wenn sie raus können (ich hab das mit dem Tel abtrennen nach einem Tag aufgegeben weil sie ja soo gerne den Rest des Gartens auch nutzen wollten).

Durch diese Freiwilligkeit können die Tiere wenn sie list drauf haben einen großen abstand zwischen sich bringen. Wenn sie Scheinschwanger ist dann nutzt er das gerne und geht ihr ganz weit aus dem Weg ^^

Talula 17.08.2019 13:42

finde ich eine gute Idee das Gehege zu vergrößern, ich würde sie dann wohl auch erstmal gar nicht mehr in den Freilauf tragen, wenn das Hauptgehege größer ist ist das auch nicht unbedingt nötig und rumgetrage ist auch nicht so toll für Kaninchen....
und dann würd ich ihnen einfach Zeit geben und beobachten, klar, wenn es zu größeren Verletzungen kommt eingreifen aber ansonsten machen lassen.

Terry 17.08.2019 19:43

Zitat:

Zitat von Sanne78 (Beitrag 1163619)
@TerryIch habe nicht "lieber auf irgendwelche Vermehrer gehört", sondern im Internet nach einem Züchter für Zwergwidder gesucht. Ich wusste nicht, dass das verwerflich ist.

Nicht „verwerflich“, wenn auch schade, denn Du bist (wie viele andere die hier posten) auf einen „Vermehrer“ mit null Ahnung hereingefallen.
Evtl. waren die beiden „über“ und somit hat er sie Dir, wider besseren Wissens, schmackhaft gemacht.

Aus seiner Sicht hat es ja auch geklappt, er „ist sie los“, Du hast die Probleme und er wieder Platz für neue Vermehrungen.

Ist jetzt nicht unbedingt als Vorwurf gegen Dich gedacht sondern auch als eindringlicher Hinweis für viele -nicht angemeldete- User, bitte endlich diese Vermehrer durch Käufe nicht weiter zu unterstützen und somit weiteres Tier- und Menschenleid zu verhindern.


Und allgemein zum Thema „Widderkaninchen“.. https://www.kaninchenwiese.de/widderkaninchen/

Das ist der Grund, warum ich Widderkaninchen grundsätzlich als „Qualzuchten“ bezeichne und von der Abschaffung immer abraten würde.

Sanne78 17.08.2019 21:27

Hallo Bienchen,
meine Beiden sind ja seit Geburt an zusammen und haben sich bis zum ersten Kampf immer gut verstande. Die Züchterin sagte bei meinem Anruf, bei dem ich sie wegen der Beißerei um Rat fragte nur, dass das komisch ist und sie wusste keinen wirklichen Rat.
Inzwischen muss ich die Beiden übrigens komplett trennen, d.h. der eine duldet den anderen keine Sekunde mehr und fängt sofort an zu jagen. Der Gejagte hat inzwischen eine Heidenangst.



@Selkie: Du lässt sie frei im Garten rumlaufen?? Ist der komplett Kaninchensicher abgesperrt? Oder bleiben sie freiwillig da und kommen abends zum einsperren (Schutz gegen Marder etc.) zu Dir?
@Talula : wie eben schon geschrieben, ich kann sie jetzt gar nicht mehr zusammen laufen lassen. Unser Hauptgehege (4 qm) ist übrigens leider kleiner als das andere (14 qm). Die 14 qm habe ich vohin nachgemessen, ich dachte immer es wären 8 qm.
@Terry: Hm, nee, die beiden waren tatsächlich nicht über. Sie hatte noch zwei RAmmler und eine Häsin. Und da sie sagte man könne zwei kastrierte RAmmler wunderbar zusammen halten, habe ich mich für die beiden entschieden.
Ich habe mir die Internetseite zu den Widdern durchgelesen. Ohne Worte, das wird ja immer schlimmer (was ich alles nicht wusste). Aber danke dass Du es geschickt hast, nun kann ich wenigstens die empfohlenen Untersuchungen beim Tierarzt machen lassen.

Selkie 17.08.2019 22:19

Ich habe nur einen recht kleinen Garten (keine Ahnung so 40 qm) und der ist rund rum eingezäunt. Die passen nicht unterm Zaun durch.
Wenn ich zuhause bin lasse ich sie eigentlich immer laufen. Irgendjemand muss ja auch meine Wiese kurz halten :p

Nach oben ist der Garten nicht gesichert. Die Tiere haben versteckmöglichkeiten und immer Zugang zum Stall aber 100 Prozentige raubvogel Sicherheit habe ich nicht.

Maaxx 17.08.2019 23:26

Hallo zusammen - dieser Beirag ist mein Debüt in diesem Forum ;)


Also ich habe auch zwei kastrierte Rammler (Bob und Watson), die ebenfalls auch Brüder sind. Habe sie vor etwa 2 Jahren übernommen, da der ursprüngliche Halter keine Zeit mehr für sie hatte. Mittlerweile dürften sie ca 3-4 Jahre alt sein.


Sie haben sich immer bestens verstanden. Laut Erzählungen sind sie damals wohl auch mal zusammen ausgebrochen und über mehrere Tage zusammen geblieben, bis sie schließlich gefunden und ins Tierheim gebracht wurden. Ich will damit nur sagen: Ein Herz und eine Seele die beiden! :D


Bis dann schließlich der Tag kam, an dem sie sich nicht mehr verstanden haben. Plötzlich gingen sie immer wieder scheinbar grundlos aufeinander los und das endete schließlich mit einer OP unter Vollnarkose, die 300€ gekostet hat.


Nachdem Watson wieder fit war, wollte ich noch einen letzten Versöhnungsversuch starten, aber keine Chance! Kaninchen haben, so glaube ich, ein besseres Gedächtnis als die meisten vermuten und können nachtragend sein. Ich nehme an, dass dieser "Krieg" aus einem Missverständnis oder einem ausgearteten Revierkampf entstanden ist. Eine Versöhnung war nicht mehr möglich und so leben die beiden jetzt in getrennten Ställen mit jeweils neuen Partnerinnen. Mit der Lösung sind alle glücklich! :)


Fazit: Sowas kann halt einfach passieren - tut es bei Menschen ja auch. Auch wenn es schade ist ;)


Lg
Maaxx

Binchen2811 18.08.2019 12:20

Zufällig bin ich heute auf ein dreiteiliges Video bei Hundkatzemaus gestoßen, dass von einem blutigen Kaninchenstreit zwischen 2 Brüdern handelt.


https://www.vox.de/cms/hundkatzemaus-tiertrainerin-nicolle-mueller-soll-einen-blutigen-kaninchen-streit-schlichten-4386993.html


Im Film haben sie sich zum Schluss wieder verstanden, allerdings war dies nicht von Dauer, siehe hier:


https://www.facebook.com/VOXhundkatzemaus/posts/2386444814705694


Im Artikel sind auch gute Tipps dabei und letztendlich kann auch eine Trennung die bessere Entscheidung sein.

Rakete 18.08.2019 15:56

................

Rakete 18.08.2019 15:58

Der Hundekatzemaus - Beitrag ist eine Wiederholung.
Bei anderen Tierarten mag Tiertraining vielleicht was bringen, allerdings nicht bei Kaninchen, die derart unverträglich geworden sind. Da hilft auch alles schön reden nicht...

Gut, dass nun jeder Kastrat eine neue Partnerin hat, die sich auch verstehen. Ich bin ja auch dafür, wenn man nicht gleich aufgibt, aber bei gewissen Fällen hat man auch aufgrund der Heftigkeit gleich ein Bauchgefühl, dass das niemals klappen kann!

Da hätte man sich 8 Monatelang Einzelhaltung sparen könne plus wohl noch einige Zeit (Monate?) Vergesellschaftungsversuche. Ein Kaninchenleben ist oft schon viel zu kurz, als dass man da unnötig Zeit (und eigene Nerven) vergeudet. Ich habe da leider auch schon viel zu lange zugewartet um neue Lösungen zu finden. Als die dann da war, war's leider zu spät...

Terry 18.08.2019 16:39

Zu dem Thema gibt es im KS einen Thread was aus den Kaninchen geworden ist,

Polly8 19.08.2019 08:28

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1163565)

Und wieder muss ein Tier „leiden“ (weil es nicht bleiben darf), :( weil man lieber auf irgendwelche „Vermehrer“ hörte, statt sich zu informieren und sich keine Tiere aus dem Tierschutz holt, obwohl eine Pflegestelle auch ziemlich gute Angaben zum Charakter der Tiere machen kann. :(

.


Warum leidet denn pauschal ein Tier, wenn es abgegeben wird?


Ich finde es eher sehr vernünftig, wenn man erkennt, dass es so nicht passt und ein Tier anderswo mit einem anderen Partner besser aufgehoben ist.


Wenn ich mir hier so manches Foto von total zerbissenen Kaninchen und zentimeterlangen Narben anschaue, wäre so manchem Tier sehr geholfen, wenn auch andere Besitzer das ab und zu erkennen würden statt krampfhaft festzuhalten.
In der Natur können Kaninchen abwandern in Gefangenschaft nicht.
Da kann nur der Besitzer beobachten und eingreifen.


Bekannte von uns hatten vor Jahren einen Hund, dem sie irgendwann durch verschiedene neu eingetretene Umstände( die ich übrigens nachvollziehen konnte) nicht mehr gerecht werden konnten.
Trotzdem wollten sie ihn nicht abgeben, -weil man gibt ja kein Tier ab-. Der Hund hatte in seinen letzten Jahren kein schönes Leben mehr. Andere Besitzer hätten ihm ein passenderes zuhause bieten können.


Selbstverständlich sollte man schauen, wohin man ein Tier weitergibt.
Aber wenn dort die Bedingungen stimmen (artgerechte Haltung, andere Partnertiere), was spricht dann dagegen?
Warum leidet ein Kaninchen (dass ja im Gegensatz zum Hund seinen Vorbesitzer, nichtmal vermissen wird), wenn es abgegeben wird.
Ist das nicht wieder mal sehr vermenschlichend gedacht?







Das andere was mich an deiner Aussage stört ist, dass du es so darstellst, als könnte so etwas nicht passieren, wenn man Kaninchen von einer Pflegestelle nimmt.
So etwas kann immer passieren, egal wo die Tiere herkommen.

Polly8 19.08.2019 08:47

Diese Anwort hier bezieht sich noch auf deine Frage in dem anderen Thread bzgl, ob das Leben für die Kaninchen so ok ist oder es dann nicht eher Einzelhaltung gleichkommt.


Die Frage stelle ich mir auch ab und zu.


Die Situation bei mir ist folgende:


Ich habe 2 Weibchen, die jetzt ca 4-5 Jahre alt sind.

Ich habe sie gemeinsam aus dem Tierheim, und vorher haben sie auch schon zusammengelebt. Sie könnten Schwestern sein oder Mutter und Tochter oder auch gar nicht verwandt.
Sie stammen aus einer "etwas unübersichtlichen" Haltung, nennen wir es mal so.


Sie sind kein DreamTeam, ihre Zuneigung zueinander hält sich in Grenzen.
Ab und zu sitzen sie eng nebeneinander und ganz selten mal putzen sie sich gegenseitig. Nebeneinander fressen klappt meistens, wenn es nicht gerade Leckerlis oder sonstwas besonderes Leckeres gibt.


Aber 90% der Zeit sitzen sie getrennt irgendwo im Gehege, oft jagt Molly Tilda.
Öfter mal auch knurrend.


Aber sie kämpfen nicht. Nie gab es blutige Wunden (was aber wohl auch dem Glück zu verdanken ist, dass Tilda kleiner flinker und wendiger ist).


Mir stellt sich auch öfter die Frage, ob das Leben für die beiden so ok ist, oder ob es nur mein Egoismus, sie behalten zu wollen, ist ,der verhindert, dass ich sie trenne und jeder die Chance geben einen passenden Partner zum Kuscheln und friedlich zusammenleben zu bekommen.


Und ich gebe Rakete völlig Recht in dem Satz, dass ein Kaninchenleben zu kurz ist, um da ewig mit Trennung, Gittermethode und Wiedervergesllschaftung und Wiedertrennung nach Wunden-Nähen rumzuexperimentieren.


Edit: ich hatte ursprünglich noch einen Kastraten aus der gleichen Gruppe (Tierheim) dabei.
Er hat sich hier mit Molly auch gar nicht mehr verstanden, und im Gegensatz zu Tilda kam es hier auch zu blutigen Verletzungen (die aber nicht genäht werden mussten)
Daraufhin habe ich ihn zu Bekannten in eine größere Gruppe gegeben, wo es keinerlei Probleme mehr gab.

Für ihn, und vermutlich auch Molly die bessere Entscheidung.

Selkie 19.08.2019 09:52

Blöde anmerkung: aber vielleicht solltet ihr je ein Kaninchen tauschen.

Ich finde insbesondere "Anfänger" sollten eher ein Pärchen wählen. Es ist schade dass oft zu was anderem geraten wird. Teils um den Leuten eine kosteneinsparung vorzugauckeln (2 zippen) teils aus eigenen Unwissen.
Wenn man einmal ein funktionierendes Pärchen hatte dann versteht man auch warum man Kaninchen nicht alleine halten sollte.

Polly8 19.08.2019 13:55

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 1163806)
Blöde anmerkung: aber vielleicht solltet ihr je ein Kaninchen tauschen.

.


:p das war vorhin auch scherzhaft mein erster Gedanke.


Ich spiele im ernst immer mal wieder mit dem Gedanken nochmal einen Kastraten dazu zu nehmen.
Im besten Fall würden sich dann beide mit dem gut verstehen und hätten abwechselnd einen Kuschelpartner.


Aber im schlechtesten Fall gingen dann evtl richtige Kämpfe und Mobbing los und ich hätte ein größeres Problem als vorher.
Und das hält mich davon ab.


Dazu kommt, dass sie zwar tagsüber einen 24qm Auslauf haben, aber nachts nur das Gartenhaus von 5qm.
Wobei, wenn dadrin meine 1kg Zwerge mal wieder jeder in seiner Ecke sitzen gefühlt noch 4-5 Platz drin hätten.

Kaninchenherz28 19.08.2019 15:37

Ich glaube, an deiner Stelle würde ich es mit einem Kastraten versuchen, vorausgesetzt, du hast einen Plan B.

Rakete 19.08.2019 18:41

Zitat:

Und ich gebe Rakete völlig Recht in dem Satz, dass ein Kaninchenleben zu kurz ist, um da ewig mit Trennung, Gittermethode und Wiedervergesllschaftung und Wiedertrennung nach Wunden-Nähen rumzuexperimentieren.
Dazu: ziemlich frustrierend, wenn man innert 2 Jahren mehrere Konstellationen mit einer Hexe durchprobiert, u.a. sogar abgegeben hat und wieder krank zurück bekommt. Aus Verzweiflung/krankheitshalber dann lange das Kaninchen alleine lässt. Und es irgendwann nochmals versucht und dann aus heiterem Himmel nach 2 Tagen VG ein unzertrennliches Paar hat! Leider ist die Hexe nach 2 Wochen an einer Aufgasung beim TA verstorben, weil der Neue Partner gerade massiv haarte.

So schnell kann das Ende kommen! Obwohl das schon länger her ist, tut mir heute die Hexe leid, die alle terrorisiert hat (und mich in den halben Wahnsinn trieb) und die erst kurz vor ihrem Tod endlich ein richtiges Kaninchen sein konnte!

Sanne78 20.08.2019 22:41

Hallo zusammen,
ich habe keine mail mehr bekommen, dass neue Beiträge da sind, deshalb dachte ich, es schreibt keiner mehr. Ups!
Polly, ich hatte mich auch gefragt, warum meine Überlegung einen meiner beiden abzugeben als ein Leidensweg bezeichnet wird. Meine Hoffnung ist, dass er ein gutes zu Hause findet und es ihm mit einem neuen Partner und dem verbleibenden mit ebenfalls einem neuen Partner besser geht. Ich überlege auch immer noch, ob das Leben für die beiden so wie jetzt schön ist. Schöner wäre es bestimmt, wenn sie einen "guten" Partner hätten.

Momentan lasse ich sie mit Schnupperkontakt getrennt und ich merke, dass der Kleine immer noch ANgst vor dem Großen hat. Ich hoffe trotzdem inständig, dass die beiden nach 2 Wochen, wenn ich es nochmal probieren will, sich wie durch ein Wunder verstehen. Sie sind beide absolut supersympatisch, wenn man das so sagen darf. Sie verhalten sich fast wie Hunde, 100% an allem interessiert, zutraulich, lassen sich streicheln. Ein Traum! Wenn nur das beißen nicht wäre :-(

Ich habe heute zufällig im Supermarkt die Züchterin getroffen und sie hat gesagt, ich könnte es versuchen mit ihnen in einer Box Auto zu fahren. Um sie in der Stresssituation zusammenzuschweißen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das länger als ein paar Stunden vorhält. Da demnächst wieder ein Impftermin ansteht, wird es aber sowieso zu der Situation kommen.

Rakete 21.08.2019 06:16

Die TB- Box- Methode kann man tatsächlich während der gestressten Situation vorübergehend 'vermeintlich' zusammen schweißen. Verstehen sich allerdings 2 Kaninchen überhaupt nicht, dann wird das an der Situation gar nichts ändern und man das Gejage oder Mobbing geht innert Kürze wieder von vorne los.

gerti 21.08.2019 09:28

Von zentimeterlangen Nähten ist ja hier noch überhaupt nicht die Rede! Die Kaninchen sind doch noch relativ kurz bei der Threaterstellerin, da sollte im entsprechenden Threat darüber geschrieben werden, wo es dann auch passt.


Die TB Box Methode kann bei Kaninchen die sich bis aufs Blut hassen niemals funktionieren. Die zerbeißen sich in der Transportbox komplett, dass du sie danach evtl. noch zusammenflicken kannst. Aber richtig aufs Blut hassende Kaninchen sind dann zum Glück doch nicht der Regelfall. Richtig arschige Kaninchen kannst du bei mir finden....da ist wohl auch der Threat der mit den langen Nähten gemeint ist ;) (Also bitte auch hier jetzt nicht weiter diskutieren...sondern da wo es zutrifft)



Du solltest die Rundherumbedingungen optimieren. Vergrößern soweit es geht, Sichtschutze im Gehege. Keinen Stall reinstellen, der nicht einen zweiten Ein-Ausgang hat und jegliche Sackgassen vermeiden.
Wenn ich Kaninchen Rückvergessellschafte öffne ich nach einer Zeit das Trenngitter an einer Stelle so dass jede Partei in ihren "sicheren" Bereich wieder zurück kann. Bei nur 2 Kaninchen wird es auch reichen, wenn eben dann Sichtschütze drin stehen, damit sie sich nicht permanent beobachtet fühlen. Ebenso solltest du dann auch an mehreren Stellen Futter und Wasser anbieten, damit auch jeder futtern kann ohne dass er direkt neben dem anderen kleben müsste.
Die Kaninchen müssen oft erstmal das andere Kanichen einschätzen lernen und beobachten können, damit sie dann den Mut haben sich zu nähern. Kaninchen die den Chef raushängen lassen werden immer wieder testen ob es noch klappt wenn sie "buh" machen dass der andere wegläuft.
Es gibt viele Kaninchen die auch richtig schlimme Verletzungen vom Partnertier bekommen haben und nach ändern der Rahmenbedingungen sind sie ein tolles Pärchen geworden.

Sanne78 21.08.2019 21:20

@gerti:

Dein

"Von zentimeterlangen Nähten ist ja hier noch überhaupt nicht die Rede! Die Kaninchen sind doch noch relativ kurz bei der Threaterstellerin, da sollte im entsprechenden Threat darüber geschrieben werden, wo es dann auch passt."

habe ich jetzt so verstanden, dass Du Polly kritisierst, dass sie das geschrieben hat. Richtig? Wenn dem so ist, finde ich diese Bemerkung überflüssig. Ich verstehe, was Polly in dem Beitrag gemeint hat und sie hat doch auch nur zu dem Threat-Thema geschrieben und niemanden angegriffen (was man von einigen anderen nicht immer sagen kann). Man könnte ja auch sagen, von "bis aufs Blut hassen" habe ich ja auch nicht geschrieben.

Ich will wirklich niemanden angreifen, aber andere zu maßregeln finde ich doof.


@Polly: ich hab jetzt erst kapiert, was ihr mit "Kaninchen tauschen" meintet. Gute Idee, wir schauen, welche zwei Paare sich am besten verstehen und die dürfen dann zusammen bleiben. :-) Aber ohne Spaß, so etwas müsste doch mit in der Nähe wohnenden KAninchen möglich sein. Also ich hatte mal gegoogelt, weil ich dachte, es muss ja noch mehr Kaninchenbesitzer geben, die solche Probleme haben. Oder wo einPartner verstorben ist und ein neuer gesucht wird oder das verbleibende Kaninchen angeboten wird. Leider gibt es da nicht viele Angebote/Gesuche.

-Flöckchen- 22.08.2019 12:37

@Sanne78
Du solltest nicht so schnell aufgeben. Es kommt darauf an, was du als Blutig empfindest- ich habe einen Spätkastrat und einen Frühkastrat. Mein Spätkastrat wurde auch schon 2 Mal gebissen und es hatte geblutet, aber das war nur Oberflächlich und keineswegs gefährlich. Kann sein das sie die Rangfolge noch klären müssen oder vielleicht geht ihnen in dem Moment was auf den Kicker, das ständige dazwischen gehen aus Sorge,was ich nachvollziehen kann, weil ich bin Übermami meiner Kaninchen xD, kann sogar einen negativen effekt haben, weil sie nie ihre rauferei austragen können. Vielleicht mal auf neutralem Gebiet neu vergesellschaften und das Gehege in der Zeit komplett Grundreinigen, sozusagen ein neustart. (Weiß jetzt nicht ob das schon wer vorgeschlagen hat, weil ich am Handy bin und nicht sooo viel lesezeit habe. Aber es ist mir wichtig natürlich auch meinen Senf dazuzugeben, wenn es helfen kann, dass Kaninchen bei guten Besitzern bleiben :) )

Sanne78 22.08.2019 21:38

Hallo Flöckchen,
danke für Deinen Beitrag! Tja, allzu schlimm/tief waren die Verletzungen nicht, ich kam ohne Tierarzt aus. Eine Bisswunde am Rücken und das Ohr blutete. Es ist so schwer einzuschätzen, was als nächstes kommen würde. Ich bin definitiv aber auch eine "Übermami" ;-)

Ich denke, nachdem Du das so geschrieben hast: ich werde es so machen, dass ich die beiden noch ein Weilchen getrennt lassen, sie dann mal zusammen in ein ca. 28 qm großes Außengehege lassen (größer bekomme ich es nicht hin), mit Sichtschutzgelegenheiten und schauen, was dann passiert. Wäre das eine gute Idee? Die Frage ist, was dann? In der Zeit in der sie im Auslauf sind, den Stall sauber machen? Wie gut muss ich ihn "säubern"? Es ist und bleibt der alte Stall und ich bekomme durch komplett ausfegen, neues Wasser, neues Stroh, Heu, Streu bestimmt nicht jeglichen Geruch raus. Reicht das dann? Die wissen doch genau, dass das ihr alter Stall ist, oder?

-Flöckchen- 23.08.2019 09:38

Zitat:

Zitat von Sanne78 (Beitrag 1164416)
Hallo Flöckchen,
danke für Deinen Beitrag! Tja, allzu schlimm/tief waren die Verletzungen nicht, ich kam ohne Tierarzt aus. Eine Bisswunde am Rücken und das Ohr blutete. Es ist so schwer einzuschätzen, was als nächstes kommen würde. Ich bin definitiv aber auch eine "Übermami" ;-)

Ich denke, nachdem Du das so geschrieben hast: ich werde es so machen, dass ich die beiden noch ein Weilchen getrennt lassen, sie dann mal zusammen in ein ca. 28 qm großes Außengehege lassen (größer bekomme ich es nicht hin), mit Sichtschutzgelegenheiten und schauen, was dann passiert. Wäre das eine gute Idee? Die Frage ist, was dann? In der Zeit in der sie im Auslauf sind, den Stall sauber machen? Wie gut muss ich ihn "säubern"? Es ist und bleibt der alte Stall und ich bekomme durch komplett ausfegen, neues Wasser, neues Stroh, Heu, Streu bestimmt nicht jeglichen Geruch raus. Reicht das dann? Die wissen doch genau, dass das ihr alter Stall ist, oder?


Der Raum für die VG muss glaube ich gar nicht so riesig sein, ich habe den Gang genommen, der Circa 10-15qm groß ist und sogar verkleinert nachdem sie sich verstanden haben um sie Richtung Gehege von selbst zu locken- fand ich besser wie sie umzuquartieren mit ner Transportbox, die für Flöckchen alleine schon fast zu klein war xD
Sauber machen wurde mir mit Essigreiniger empfohlen. Gründlich drüber schruben und das müsste reichen, den Stall vielleicht bisschen umstellen, damit sie dort auch was zum entdecken haben und natürlich bei beidem gut essen verteilen zur Ablenkung, sowie wenn möglich 2 Hütten mit 2 Eingängen( Ich hatte eine mit 2 eingängen, aber es lief bei denen von anfang an wie am Schnürchen). Dann dürfte eigentlich nichts schiefgehen, sie scheinen sich ja nicht zu hassen oder sonstiges- daher denke ich kann man damit erstmal arbeiten statt für immer trennen, tut ja auch dem Herrchen und Frauchchen weh sein Baby abgeben zu müssen und zu entscheiden welches von Beiden :/

Selkie 23.08.2019 09:49

Und während der vg selbst die Nerven bewahren. Bei Kaninchen kann das schon sehr ruppig aussehen. Da muss der Mensch dann durch.
Lass das Fell ruhig fliegen. Kleinere bissverletzungen sind auch OK.

Leider ist es bei Kaninchen manchmal extrem schwer abzuschätzen was "normal" und was "zu viel" ist. Ich finde das auch schwer zu erklären.

Aber vielleicht hilft das ja. Das ist mit Recht guten Bildern hinterlegt:

https://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq-arbeit/9757-%DCberarbeitete-vg.html


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