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Loisi17 05.03.2019 16:21

Gefahr von freilaufenden Hunden??
 
Hallo zusammen!

Wir stehen noch vor unserer Anschaffung. Es soll alles richtig sein, den Kaninchen soll es gut gehen.
Unsere Fragen sind unendlich, vieles haben wir uns schon erarbeitet, Entscheidendes blieb bislang offen.
Wir wollen unseren alten Sandkasten (2x3m) umbauen und zusätzlich zu dem so entstehenden Gehege (nach unten oben etc. absolut sicher) auch einen Freiauslauf anschließen.

Und hier beginnen die Zweifel:
Wir wohnen an der Straße (wenig befahren). Unser Garten ist durch eine Hainbuchenhecke sichtgeschützt, aber was ist mit den Hunden von der Straße? Stehen die ständig im Garten und bellen die Kaninchen an, oder ist die Sorge vollkommen unbegründet? Ich kenne mich mit den Jagdinstinkten von Hunden nicht aus, aber es gibt vielleicht einige im Forum, die ähnlich wohnen und uns weiterhelfen können.

Vielen Dank und viele Grüße

crazy curry 05.03.2019 18:12

Hunde sollten generell angeleint sein und nicht freilaufen. In Wohngegenden schon gar nicht.

Je nach Rasse und Jagdtrieb kann es schon sein, daß sie bei euch im Garten stehen. Drum die Nachbarn bitten ihre Hunde anzuleinen, bzw im Haus zu lassen.
Hunde gelten, anders als Katzen nicht zu den Halbwilden und somit musst du ihre Anwesenheit nicht tolerieren.

Tamou 05.03.2019 18:23

Sichtschutz ist schonmal gut, da bei vielen Hunden der Jagdtrieb erst durch die Bewegung ausgelöst wird.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ständig Hunde bei euch im Garten wären. Aber man kann sowas nicht sicher ausschließen, solange kein Zaun drumrum ist.

Das Gehege muss ja eh gesichert sein, weil Freigängerkatzen, Marder & Co ja leider überall sind und keine Grundstücksgrenzen kennen.

Von daher würde ich abwarten, ob es überhaupt mal Hunde auf dem Grundstück gibt. Da sind dann ja wenigstens Halter bei, die man ansprechen kann.
Ich habe es in 2 Jahrzehnten Hundehaltung nur ein Mal erlebt, dass der Hund von einer, mit der ich zusammen unterwegs war, an ein Hühnergehege in einem Garten lief.

Angora-Angy 06.03.2019 09:51

Abwarten, ob doch mal ein Hund kommt und meine Kaninchen frisst? Neeee! Da gehört ein Zaun drumherum, von vornherein! Und wenns "nur" ein Netzzaun ist, den man umstecken kann, wenn kein fester Zaun erlaubt ist. Ich traue nichtmal meinem eigenen Hund weiter als ich ihn werfen kann... Obwohl ich eigentlich weiß, dass er die Kaninchen nur anschnuppert und die Leckerlieluke konrtolliert. Aber wenn sich mal eins schnell bewegt/rennt/springt, kriegt er auch ein ganz anderes Leuchten in den Augen...

Tamou 06.03.2019 16:45

Nein, abwarten, ob ein Hund überhaupt in den Garten mit gesicherten Gehege läuft.
Ein sicheres Gehege ist ja eh erforderlich und ein Zaun bleibt sehr wahrscheinlich wegen der Hecke erspart.

Loisi17 06.03.2019 20:21

Danke für die vielen Ideen.

Das mit dem Zaun geht nicht mehr. Eher muss ich den Freilauf so sicher herstellen, wie das Außengehege ist.

Vielleicht hat jemand eine Idee? Die Freiläufe mit rundum Volierendraht sehen - zumindest teilweise - recht stabil aus. Allerdings befürchte ich, dass sich die Kaninchen da die Füße aufreißen, wenn sie scharren.


Viele Grüße

Loisi

crazy curry 06.03.2019 20:23

Zitat:

Zitat von Tamou (Beitrag 1139646)
Nein, abwarten, ob ein Hund überhaupt in den Garten mit gesicherten Gehege läuft.
Ein sicheres Gehege ist ja eh erforderlich und ein Zaun bleibt sehr wahrscheinlich wegen der Hecke erspart.

Wir einer tun. Unserem Nachbarn ist seiner mal ausgebüchst, der stand so schnell vor dem Gehege, als er gucken konnte und der war vorher noch nie bei uns. Hinterher auch nicht:D

sabunny 15.03.2019 19:02

Zitat:

Zitat von Loisi17 (Beitrag 1139691)
Das mit dem Zaun geht nicht mehr.

Wir haben unsere bestehende Buchenhecke etwas zurückgeschnitten und eng davor solche Freilaufgitterelemente gestellt. Wenn die Hecke austreibt, wachsen die Zweige durch das Gitter durch, sodass die Elemente einigermaßen in der Hecke verschwinden. Bei uns dient das dazu, die Kaninchen im Garten zu halten, würde aber auch Hunde daran hindern, sich zwischen den einzelnen Pflanzen durchzuquetschen. Seit wir das so haben, haben wir auch keinen Besuch der Nachbarskatzen mehr.


Bei deiner anderen Frage, weiß ich nicht genau, wie du das meinst. Draht verbuddelt als Ausbruchsicherung oder Draht als Zaun?


LG
sabunny

Ananas 19.03.2019 15:00

Was haben denn fremde Hunde auf eurem Grundstück zu suchen? Da würde ich den Besitzern aber ordentlich was zu sagen.

Cupcake 2205 19.03.2019 15:14

Zitat:

Zitat von Ananas (Beitrag 1141476)
Was haben denn fremde Hunde auf eurem Grundstück zu suchen? Da würde ich den Besitzern aber ordentlich was zu sagen.

Das sehe ich genau so. Ich bin selbst Hundehalter, auf fremden Grundstücken bzw. deren Gärten haben meine Beiden nichts verloren!


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