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Größe des Geheges für 30 Kaninchen Hi, nur ne ganz kurze Frage: Wie groß muss eurer Meinung nach ein Außengehege für ca. 30 Kaninchen sein? Ein paar von euch haben ja schon ne ziemlich große Bande...:D Ich frage wegen eines Geheges, das ich bei jemandem gesehen habe. LG Firlefanz |
Wenn man nach der Mindestangabe pro Kaninchen geht, dann min. 60qm. |
Also ich würde zwischen 40 und 50 qm sagen. Die 3qm relativieren sich etwas je mehr Tiere es sind. Zusätzlich Auslauf sollte gegeben sein, wie bei Gerti z.B. |
OK, danke...aber ohne richtig Fläche zum Sprinten nutzen die 50-60 qm auch nicht viel, würde ich sagen. Allerdings können die Nins buddeln wie sie wollen und haben richtige Gänge angelegt. Ich frage hier nur, weil ich ein neues Zuhause für meine Häsin suche und es mit möglichst viel Auslauf sein soll. Das Gehege heute war schon nicht klein (schätzungsweise 60 qm), aber ohne zusätzlichen Auslauf. Naja, ich schaue weiter. |
Man kanns auch übertreiben mit den Ansprüchen. Ich finde es definitiv besser, in ein 60qm Gehege zu vermitteln, auch wenn es dann "nur" 2qm pro Tier sind, als in ein Gehege, das zwar 3 oder 4 qm pro Tier bietet, aber insgesamt nur 10qm groß ist. Die Laufstrecke ist beim 60qm-Gehege absolut gesehen viel größer, auch wenn es relativ gesehen weniger Platz pro Tier ist. |
Naja....60m² für 30 Kaninchen....das kommt immer ganz drauf an, auch wie es gestaltet ist. Wenn alles unterbuddelt ist, ist dann gewährleistet, dass man jedes Kaninchen täglich zu Gesicht bekommt um zu sehen ob es allen augenscheinlich gut geht? Was passiert, wenn Kaninchen aus der Gruppe gemobbt werden....gibt es da die Möglichkeit Gruppen zu trennen und wie. Was passiert mit Kaninchen die nicht wintertauglich sind....usw...wie sieht die medizinische Versorgung aus. |
Zitat:
Bislang wurde von meinen noch keines gemobbt und sind alle wintertauglich, wenn es da Probleme gäbe, müsste ich halt mit dem Bau eines Innengeheges anfangen, ein zweites Gehege einrichten, wasauchimmer nötig wäre, aber WIE genau ich das dann alles erledigen würde, wüsste ich heute auch noch nicht. Und medizinische Versorgung... selbst bei den Tierärzten auf Elkes Liste war ich bislang nicht 100%ig zufrieden, den wirklich kompetenten kaninchenerfahren TA müsste ich mir hier aus mind. 5 Personen zusammen basteln... |
Ich bin halt noch skeptisch, weil es einiges gibt, was nicht so 100 % ist (vielleicht habe ich zu hohe Ansprüche). Die (geschätzten) 60 qm sind nämlich unterteilt in einzelne Abschnitte und in einem davon sind noch Meerschweinchen. Das größte Abteil hatte schätzungsweise 30 qm. Die meisten Tiere sahen gesund und zufrieden aus, einige hatten aber auch verfilztes Fell und Wunden, eins hatte verkrustete Augen... allerdings meinte die Besitzerin, dass die noch so aussähen, weil sie vom Züchter kämen. Einige waren dort, die eigentlich nicht so wirklich für Außenhaltung geeignet waren wegen langem Fell, waren aber (mehr schlecht als recht) geschoren. Ich schwanke halt noch. Ich denke, schlecht wird sie es dort nicht haben, die Besitzerin kümmert sich glaube ich ganz gut. Vielleicht ist es bei so einer großen Truppe in Außenhaltung auch utopisch, dass alle super gepflegt aussehen. Ich habe auch noch kein Kaninchen vermittelt und habe deshalb noch kein Gefühl dafür entwickelt, was ein gutes neues Zuhause wäre. |
Zitat:
Wenn man aber eine so große Tieranzahl hat, braucht man meiner Meinung nach immer einen Plan B, Plan C und evtl. auch Plan D. Das ist eine ganz andere Hausnummer wie eine Hand voll Tiere. Es gibt genügend Leute, die Tieren kaum ärztliche Behandlung zukommen lassen, da es ihnen zu aufwändig, umständlich oder zu teuer ist. Würde ich Kaninchen vermitteln, würde ich wahrscheinlich auf nahezu allen Tieren sitzen bleiben. Weil meine Ansprüche einfach anders sind und dazu stehe ich auch. Langhaarige Kaninchen können genauso wintertauglich sein, da muss man nur einiges beachten. Und frisch geschoren oder mal eine Filzstelle rausgeschnitten sieht immer leicht beknackt aus. Bei Kaninchenmädels muss auch immer die Option gegeben sein, dass evtl. eine Kastra nötig ist....und auch das ist bei 30 Kanichen eine andere Postleitzahl wie bei nur 5. Ebenso das regelmäßige Durchimpfen mit Kotkontrollen vorab usw. Wenn einem das alles nicht so wichtig ist, hat man halt einen schnell wechselnden Kaninchenbesatz, weil sich dann einiges schnell von selbst erledigt. Das ist meine Meinung und dahin würde ich meine Tiere nicht geben. Ich würde sämtliche Punkte vorher abklären, es kann ja durchaus sein, dass die Tiere dort bestens versorgt sind und sie sich auch vieles selbst angeeignet hat. Tiere mit Wunden haben allerdings momentan nichts in Außenhaltung zu suchen....aber auch da hab ich eine andere Einstellung wie andere... |
Danke für die informativen und interessanten Antworten! Alle Tiere dort sind kastriert, sowohl Mädels als auch Jungs, da ab und zu Wildkaninchen vorbeikommen. Auch impft sie ihre Tiere vor RHD 1/2, Myxomatose. Zum Tierarzt geht sie auch, wenn was ist. Sie hat auch schon ihr Leben lang Kaninchen. Die einzigen Bedenken, die ich habe, sind: dass sie dort eher nicht sprinten können (liegen halt Einrichtungsgegenstände rum, Stöcker und so) - sie können aber jeden Fall gut herumhoppeln - und dass sie in den Gängen schwer erreichbar sind, wenn sie mal krank sein sollten. Ich hatte mir halt für fast 30 Kaninchen eine größere Fläche vorgestellt, so einen riesigen Garten halt. Weil sie auch was von 800 qm geschrieben hatte und es dann doch keinen regelmäßigen Gartenauslauf gab. Vom Gefühl her würde ich auf die Fläche, die ich vorfand, vielleicht 10 Nins setzen. |
Wenn Du mit der Abgabe in dieses Zuhause kein gutes Bauchgefühl hast,dann würde ich weiter suchen . |
Zitat:
Dass alle Kaninchen dort kastriert sind, finde ich schon einmal sehr positiv. Die Gänge würden mir auf alle Fälle Bauchschmerzen machen, außer sie hat tatsächlich auch "Revisionsschächte" angelegt. Das hatten wir einmal gemacht, als unsere Gruppe im Garten ein über 6m langen gewundenen Tunnel gegraben hatte. Da hatten wir ca alle Meter heruntergegraben und mit einem Deckel abgedeckt. Abends mussten aber alle Kaninchen ins sichere Gehege, sprich wer nicht aus dem Tunnel kam, wurde von unseren Hundis rausgeholt....im Notfall hätten wir mit der Kamera über die Revisionsschächte gesehen wo das Tier ist. Außerdem weichen die Tunnel im Winter so sehr von oben her durch, dass sie einsturzgefährdet werden. Da muss man vorher rechtzeitig handeln. Zusätzlicher täglicher Gartenauslauf wäre natürlich dazu noch ein Traum....vielleicht schaust du dir in Ruhe nochmal alles an und entscheidest dann. |
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