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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 831
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.02.2019, 15:18

Auswahl neue Kaninchen


Habt Ihr einen Tipp oder Meinung?

Ich habe lange überlegt, weil ich morgen in ein weit entlegenes TH fahre um 1 (-2)neue Kaninchen für mein Trio in freier Wohnungshaltung zu holen.

Mein Trio (alle kastriert!):
Seniorin (7-jährig, Schnupferin), Dauer-Mobbing- Opfer über 3 Jahre.
Zicke (6 J.) und etwas dominanter Kastrat (4 J.)

Seit der letzten gescheiterten VG (wobei mein Kastrat vom Neuen mehrfach schwer verletzt wurde), wird meine Seniorin neu auch vom eigenen Kastraten gemobbt. Im gleichen Raum geht nicht mehr...

https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/45351-vg-gitter-methode-aggressiv.html

Als Partner für die Seniorin hat es im TH:

1)
1 Rammler (Fundtier), den man aufgrund des hohen Alters nicht kastrieren wollte (das werde ich noch mit meinem TA besprechen...)
Er sei sehr ruhig. Falls er wirklich so alt ist, wird das zwar mit der Seniorin klappen, aber nicht mit den anderen Beiden. Ob mein dominanter Kastrat einen Unkastrierten toleriert, ist auch fraglich.
Sicherlich sonst eine gute Wahl, aber evtl. werde ich 2 Gruppen machen müssen, geschweige davon, dass eine schwere VG für einen Methusalem zu viel wäre. Beim Ableben habe ich dann aber wieder ein Problem...


2)
ein 4- Jähriges Pärchen. Charakter?
Das wäre okay vom Alter, aber wie die 5-er VG wird und ob sich meine Seniorin zumindest zu diesem Paar Anschluss findet, ist auch sehr offen.


3)
1 Kastrat, Fundtier, Burgunder.
Nachteil: Fundtiere sind meist jung (weil ausgesetzt...).
Vorteil: ich habe gute Erfahrungen mit Grosskaninchen gemacht. Mein Verstorbener war ein guter Chef und mein Trio hat ihn bedingungslos akzeptiert. Ein Großer könnte Stabiltät in die Gruppe bringen.

Also für 1) habe ich mich schon halbwegs entschieden. Morgen entscheide ich mich nach Bauchgefühl vor Ort, ob Variante 2) oder 3) überhaupt noch in Frage kämen. Ich will aber auch nicht unbedingt wieder Kaninchen ins TH zurück bringen müssen, da das (nebst Stress) auch wieder 3 h Fahrt sind.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.204
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.02.2019, 15:28

Ich würde einfach das / die nehmen, das / die dir am besten gefallen.

Bei meinen VGs haben sich des öfteren schon die "ganz ruhigen" als wahre Teufel entpuppt, die "dominanten" als völlig unproblematisch, und letzten Endes habe ich sowieso nie verstanden, warum sich manche Kaninchen von Anfang an mögen, manche erst Ewigkeiten des Zusammenraufens brauchen, ich konnte es nie an Größe, Charakter, Alter, was auch immer festmachen, wahrscheinlich fehlen mir dazu einfach der Geruchssinn, Kenntnisse der Ohrensprache und sonstige kaninische Talente und Fähigkeiten...

Und wenn es dann sowieso ein Lotteriespiel ist, kann mensch sich auch einfach für dasjenige entscheiden, das mensch am besten gefällt.



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Benutzerbild von Rolle_Rolle
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.07.2013
Beiträge: 4.518
Rolle_Rolle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.02.2019, 15:41

Ich drücke die Daumen, dass du ein gutes Händchen hast und sich für deine Seniorin ein Partner findet.



__________________
Liebe Grüße von Ines mit Lolo, Inge, Hägar und Gandalf!


Für immer im Herzen: Fee ☆24.03.2018; Lilly ☆13.04.2017; Bruno ☆17.10.2014; Georgie ☆25.10.2013



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 831
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.02.2019, 15:45

Wenn es eine optische Entscheidung ist, dann wäre es Nr. 2, das Langhaarige Pärchen...

Ich sehe meist sofort, ob eine VG klappt, wenn ich die Charakteren kenne oder die Tiere zusammen setze. Nur leider nicht im Voraus.

Wie sieht es mit Nr. 1 aus, weil der Unkastrierte ist?
Der sieht echt alt aus mit grauen Haaren an Nase und Augen.
Die Meinungen gehen da auch auseinander: keine VG mit Unkastrierten... (selbst mit der Seniorin).




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.826
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 10.02.2019, 16:54

Es wurden auch schon 12jährige Notfalltiere kastriert. Kommt auf den Allgemeinzustand an. Es gibt aber TH die meinen, einen 7jährigen könne man nicht mehr kastrieren (warum auch immer). Vielleicht solltest Du den alten Bock und das Pärchen nehmen? Ist Dein Weibchen kastriert? Es gäbe sonst noch die Möglichkeit der chemischen Kastration (müsste ne Spritze sein).




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 831
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.02.2019, 17:09

Bei mir sind alle kastriert

Ich habe auch schon unterschiedliche und sehr komische Erfahrungen mit TH gemacht, was nicht immer nachvollziehbar ist. Daher sehe ich das mit der Kastra auch anders, aber es ist ein Problem, wenn während der Narkose doch was passieren sollte (Garantie gibt es ja keine).

Vom Charakter der Pärchen weiß ich nichts. Übrigens wurde dort auch eine Kastra gemacht, nur weiß ich nicht bei wem. Allerdings schon komisch, falls der Rammler da erst mit 4 Jahren kastriert wurde, da die Beiden schon vorher immer zusammen waren!

Nur 6 Kaninchen sind mir definitiv zu viel, zudem müssten alle noch miteinander auskommen und bei meinem Glück... Getrennt unterbringen müsste ich die 3 dann auch vor der VG, was kompliziert ist.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.826
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 10.02.2019, 20:45

Was wäre denn, wenn Du ein Tier aus einer privaten PS nimmst? Da sind die Böcke schon kastriert und geimpft. Wenn die VG nicht klappt, kann er zurück.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 831
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.02.2019, 22:19

Ich bin aus der Schweiz, da sind die Möglichkeiten begrenzt. Die einfachste Option sind TH (auch betreffend Rückgabe), nur leider ist es generell schwierig, ein älteres Tier zu finden. Junge hat es genug und dann noch eine Anzahl an Fundtiere. Auch im TH weiß man selbst bei den Abgaben oft nicht, wie alt sie sind.

Ich werde zwar morgen doch mal ins TH fahren (trotz des weiten Weges), aber vermutlich vergebens. Ich habe gerade eben gesehen, dass die Augenerkrankung meiner Seniorin wieder zurück ist! Eine VG kann ich so vergessen.

https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/44850-augenverletzung-wiederkehrend.html

Vermutlich der Rückfall, weil ich gestern unterwegs war und nicht therapiert habe. Den letzten Rückfall war anfangs Dezember. Da hat man mir angeraten, einzuschläfern oder Auge zu entfernen, wenn es wieder kommt. Weitere Hilfe kriege ich da nicht mehr, d.h. ich muss auf eigene Faust therapieren (nach den früheren Vorgaben). Nur frage ich mich schon, wieviel da (Therapie und VG) noch Sinn hat...




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Registriert seit: 24.10.2010
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Geschrieben am 10.02.2019, 22:54

Wie weit entfernt von Schaffhausen bist Du denn? Dort wohnt eine Bekannte, die Anfang März nach Kassel und wieder zurück fährt? Sie könnte Dir ein passendes Tier mit runterbringen.



Wie behandelst Du das Auge im Moment? Drück die Daumen, dass es wieder gut wird.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 831
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.02.2019, 07:01

ca. 50 min von mir. Ich wohne in einem Vorort von Zürich.

Übrigens kann ich meine Seniorin wegen ihrem fortgeschrittenem Schnupfen nicht mehr auf RHD 2 impfen, sie ist also ungeschützt. Die Anderen sind dagegen geimpft, allerdings nicht auf Myxomatose , weil das bei uns nicht zugelassen ist und es die Impfung nicht gibt. (Bei uns sind die Krankheiten noch nicht so verbreitet wie in Deutschland). Ein Kaninchen aus Deutschland ist daher eine höhere Gefahr.


Standardprozedere bei Schwellung:
Sie kriegt Augentropfen (mit AB), danach Augengel und das wichtigste: die Wärmepackungen, damit die Schwellung am Lid zurück geht. (Die bekommt sie prophylaktisch) immer 1 x täglich, aber das einmalige Aussetzen hat nun schon gereicht... Wärmepackungen werde ich nun auf 2-3 x täglich erhöhen müssen, damit die Wimpern nicht ins Auge stechen.




Geändert von Rakete (11.02.2019 um 07:11 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
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Beiträge: 19.826
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 11.02.2019, 10:49

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
ca. 50 min von mir. Ich wohne in einem Vorort von Zürich.

Übrigens kann ich meine Seniorin wegen ihrem fortgeschrittenem Schnupfen nicht mehr auf RHD 2 impfen, sie ist also ungeschützt. Die Anderen sind dagegen geimpft, allerdings nicht auf Myxomatose , weil das bei uns nicht zugelassen ist und es die Impfung nicht gibt. (Bei uns sind die Krankheiten noch nicht so verbreitet wie in Deutschland). Ein Kaninchen aus Deutschland ist daher eine höhere Gefahr.


War nur eine Möglichkeit, die ich aufzeigen wollte.


Standardprozedere bei Schwellung:
Sie kriegt Augentropfen (mit AB), danach Augengel und das wichtigste: die Wärmepackungen, damit die Schwellung am Lid zurück geht. (Die bekommt sie prophylaktisch) immer 1 x täglich, aber das einmalige Aussetzen hat nun schon gereicht... Wärmepackungen werde ich nun auf 2-3 x täglich erhöhen müssen, damit die Wimpern nicht ins Auge stechen.

Wärmepackung bei Schwellung? Ich kenne nur Kühlung bei Schwellung.
Kannst Du die Augengeschichte mal kurz zusammenfassen? Mit Angabe der Diagnose und der Medikamente, die sie bekommt. Ich würde das gerne mal einer erfahrenen TÄ schicken und ihre Meinung hören.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 831
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.02.2019, 11:22

Zusammenfassen kann ich die Sache (wenn ich Zeit habe) im anderen Thread.
Sie hat verstopfte Meibomsche Drüse. Die sitzen bei jedermann im Augenlid und enthalten ölhaltiges Sekret für die Augenbefeuchtung. Bei Wärme öffnen sich die verstopfte Drüse und das Sekret kann wieder normal abfliessen



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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
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Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.02.2019, 16:07

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber geimpfte Kaninchen können doch die Krankheiten gar nicht übertragen, oder? Sonst gäbe es bei Menschen den Herdenschutz ja auch nicht (wenn alle gegen eine Krankheit geimpft sind, sind die wenigen ungeimpften auch geschützt, weil die Übertragungswege verringert sind).



__________________
Liebe Grüße von den Sophie mit Felix, Kiki und Stella!



Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.204
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.02.2019, 16:31

Zitat:
Zitat von Kaninchenherz28 Beitrag anzeigen
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber geimpfte Kaninchen können doch die Krankheiten gar nicht übertragen, oder? Sonst gäbe es bei Menschen den Herdenschutz ja auch nicht (wenn alle gegen eine Krankheit geimpft sind, sind die wenigen ungeimpften auch geschützt, weil die Übertragungswege verringert sind).
Jein.

Wenn ein geimpftes Tier mit dem Erreger in Kontakt kommt, scheidet es auch für eine kurze Zeit Erreger aus, es wird selbst aber, dank vorhandener Antikörper, nicht krank.

Und natürlich funktioniert die Übertragung nicht nur von Tier zu Tier, sondern auch über Steckmücken etc., mit Erregern belastetes Futter, über die Schuhsohlen usw.

Der Herdenschutz kann nur dann zum Tragen kommen, wenn durch eine hohe Impfquote kaum noch Erreger im Umlauf sind - das dürfte bei Kaninchen, bei denen die Wildkaninchen ein ständiges Reservoir für Myxo und RHD sind, nie so gut funktionieren, wie beim Menschen, bei dem es ja nicht ständig eine ungeimpfte Population in der Nachbarschaft gibt.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 831
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.02.2019, 16:48

Vermutlich nicht... aber der Virus könnte auch im Heu oder am Fell (wo auch immer anhängen...).

Die Kaninchen im TH habe ich besichtigt:

1) der unkastrierte, ruhige Methusalem (?) war bereits mit einer kastrierten, dominanten Häsin im TH zusammen und hat da keinerlei Probleme bereitet. Da man vermutet, wen ihn ausgesetzt hat, hat er auch dort mit einer kastrierten Häsin zusammen gelebt. V.a. ein Auge hat eine altersbedingte, sichtbare Trübung (grauer Star). Ich würde daher schon vermuten, dass er 10 Jahre plus ist. Das TH kastriert aus Risikogründen generell keine alten Tiere, aber ich habe ihnen gesagt, dass ich ihn vermutlich kastrieren lasse. Man hatte keine Einwände...

2) das langhaarige (4-jährige) Paar: die sind ruhig und kommen gut miteinander aus. Allerdings als ich ins Gehege hinein gelangt habe, hat sich die Häsin aufgeregt und hat ihn recht verprügelt. Territorial veranlagt...? Auf alle Fälle bin ich recht erschrocken wegen dem sehr aggressiven Verhalten, das in meinem Augen eine zu extreme Reaktion war aufgrund der Lappalie. Sie haben sich danach aber schnell wieder beruhigt. Ich bin aber wenig begeistert, denn ich denke, sie kann sehr zickig sein und weiss sich mit allen Mitteln zu wehren. Angeblich sei der Kastrat dominanter...

3) der Burgunder: das war bei mir Liebe auf den ersten Blick, weil er mich an meinen Verstorbenen erinnert... Er ist wohl eher ruhig. Der Arme ist seit letztem August im TH und hat für seine Grösse wirklich sehr wenig Platz. Er ist definitiv jung, geschätzt (mind.) 1,5 - 2 Jahre.

Falls sich meine Häsin wieder erholt, tendiere ich momentan schon dazu, dass ich den Methusalem und den Burgunder nehme. Ob alle dann miteinander auskommen oder ob ich 2 Gruppen mache, das sehe ich dann. Den Methusalem würde ich (falls möglich) kastrieren lassen, wenn das Risiko nicht zu hoch ist.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
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marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 12.02.2019, 17:09

Hört sich nach nem guten Plan an. Ich würde den Methusalem aber wohl recht zeitnah holen und kastrieren lassen. Er hat ja noch die Kastrafrist vor sich. Sobald die Fäden gezogen sind, also etwa 10 Tage nach der OP, könntest Du auch den Burgunder holen und zu Methusalem setzen.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.02.2019, 16:03

Ich habe vorgestern den Burgunder und Methusalem abgeholt. Sie sind nun in der Küche (getrennt) auf insgesamt 8 qm untergebracht.

Beide scheinen interessiert aneinander zu sein, wenn es auch dazwischen leicht versuchte Beissereien durch das Gitter von Beiden gab. Meist aber ist es entspannt und sie lagen gestern zumindest meist nebeneinander.

Der Alte scheint vom Großen überhaupt nicht beeindruckt zu sein und macht mir jetzt auch nicht den Eindruck, dass er derart alt (Methusalem) ist! Sein linkes Auge gefällt mir nicht, dass sei immer etwas gerötet laut TH. Er kneift es aber oft auch komplett zu.... TA- Termin habe ich nächsten Montag wegen möglicher Kastration.

Der Alte ist auch ganz begeistert, wenn meine Seniorin in der Nähe auftaucht. Er brummt... Und hat es letzte Nacht auch geschafft, aus dem Gehege in die Stube zu meiner Seniorin auszubüxen. Sie hat Angst vor ihm und er hoppelte sehr selbstbewusst umher. Zu selbstsicher! Also Unkastriert werde ich ihn nicht mit den Kastraten zusammen setzen!

Übrigens hat mich mein jetziger Kastrat im KaninchenZimmer sofort an der Türe massiv angegriffen, weil meine Kleidung nach anderen Kaninchen roch. Seit der letzten VG und seinen schweren Verletzungen scheint er immer noch recht aggressiv zu sein. Ob eine VG überhaupt möglich ist mit den Anderen....

Die Parasitologie der Kotproben habe ich vorhin gerade erhalten: leider hat der Große Würmer. Eine VG mit den Anderen kann ich momentan vergessen.

Mein Plan für's Wochenende: Methusalem mit der Seniorin in die Stube zusammen setzen, falls das gut läuft. Ich denke, der wird weiterhin relaxt mit ihr sein. Sowieso rüttelt er jetzt andauernd am Gehege um auszubrechen. Ich hoffe, er ist nicht zu territorial für eine spätere VG in der Stube.

Der Große bleibt alleine in der gesamten Küche und mein Paar eingesperrt im KaninchenZimmer.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2019, 09:30

Soviel zum Thema, dass Methusalem mit einer kastrierten, dominanten Häsin kein Problem zusammen war:

Ich habe Methusalem von meiner kranken Seniorin wieder getrennt. Er hat sie permanent gejagt/bedrängt und ihr keine Ruhe mehr gelasssen, das war mir zu viel für ihre Gesundheit. Er war aber freundlich zu ihr, also auch KEIN versuchtes Rammeln (wobei sie nur auf der Flucht war). Sie kam auch nicht mehr zum fressen und hat sich meist hinter die Kommode ins Bad gequetscht.

Methusalem und ist definitiv viel jünger und wesentlich fitter als meine Seniorin! Morgen wird zwingend kastriert! Hoffentlich liegt das nur an den Hormonen und nicht am Charakter... Ich musste die ganze Gehege sichern, da der Große auch abgehauen ist. Methusalem ist dem Großen gleich hinterher gehoppelt, also beeindruckt ist der gar nicht...

PS: mein Kastrat im KaninchenZimmer ist dafür voll aggressiv gestimmt. Methusalem und der Große sind freundlich gestimmt.




Geändert von Rakete (24.02.2019 um 10:44 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2019, 20:39

Ich bin etwas sauer auf das TH.
Erstens kam auf mein Schreiben wegen den Würmer die Antwort: Gott sei dank ist das nicht pathologisch...
Zweitens ist Methusalem überhaupt nicht alt! Meine Beobachtungen waren richtig...

Pseudo- Methusalem wurde vorgestern kastriert (80 Euro). Auch meine TÄ sagt, dass er nicht alt ist! Die Zähne sind nämlich in einem Top-Zustand und weisen keinerlei Verfärbungen oder Abnützung wie es bei Senioren der Fall sein müsste...

Vermutlich hat man nur aufgrund der Zustand der Augen angenommen, dass er sehr alt ist. Die sind infolge eines chron. Infektgeschehens (v.a. Links) stark geschädigt. Die Lidränder weisen Vernarbungen auf und auf dem linken Auge sieht er gemäß TH schlecht. Weiter abgeklärt hat meine TÄ das nicht. Aktuell ist nur der Lidrand gerötet; er kneift es oft zu. Die Tränenbildung ist vermutlich durch die Vernarbungen geschädigt, also wohl trockene Augen. Ich überlege mir noch, ob ich mir ihm zu den Augenspezialisten gehen soll...

Zuhause habe ich 'Methusalem' gleich nach der Kastra zu meiner Seniorin gesetzt, da ich dachte, dass er ruhig wäre... Er ist ihr gleich wieder hinterher gejagt, wenn auch nicht ganz so schlimm wie vor der Kastra. In den Jagd-Pausen hat er doch noch mal bemerkt, dass es zwischen den Beinen etwas weh tut... Er hat sich nicht zwischen etwas beruhigt und jagt weniger, aber sie hat immer noch Angst.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 13.750
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 27.02.2019, 20:45

...ich halte es nicht für sehr sinnvoll Methusalem gleich nach der Kastra zu Vergesellschaften. Eigentlich sollte man mindestens damit warten bis die Wundnaht abgeheilt ist, wenn es nicht um Zeugungsschutz zusätzlich geht.
Eine OP ist ein Stressfaktor. Jeder zusätzlicher Stress sollte in der Zeit vermieden werden um eine ordentliche Wundheilung zu erreichen und um zu Verhindern, dass nicht noch eine neue Baustelle durch den Stress auftut.



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