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Auswahl neue Kaninchen Habt Ihr einen Tipp oder Meinung? Ich habe lange überlegt, weil ich morgen in ein weit entlegenes TH fahre um 1 (-2)neue Kaninchen für mein Trio in freier Wohnungshaltung zu holen. Mein Trio (alle kastriert!): Seniorin (7-jährig, Schnupferin), Dauer-Mobbing- Opfer über 3 Jahre. Zicke (6 J.) und etwas dominanter Kastrat (4 J.) Seit der letzten gescheiterten VG (wobei mein Kastrat vom Neuen mehrfach schwer verletzt wurde), wird meine Seniorin neu auch vom eigenen Kastraten gemobbt. Im gleichen Raum geht nicht mehr... https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/45351-vg-gitter-methode-aggressiv.html Als Partner für die Seniorin hat es im TH: 1) 1 Rammler (Fundtier), den man aufgrund des hohen Alters nicht kastrieren wollte (das werde ich noch mit meinem TA besprechen...) Er sei sehr ruhig. Falls er wirklich so alt ist, wird das zwar mit der Seniorin klappen, aber nicht mit den anderen Beiden. Ob mein dominanter Kastrat einen Unkastrierten toleriert, ist auch fraglich. Sicherlich sonst eine gute Wahl, aber evtl. werde ich 2 Gruppen machen müssen, geschweige davon, dass eine schwere VG für einen Methusalem zu viel wäre. Beim Ableben habe ich dann aber wieder ein Problem... 2) ein 4- Jähriges Pärchen. Charakter? Das wäre okay vom Alter, aber wie die 5-er VG wird und ob sich meine Seniorin zumindest zu diesem Paar Anschluss findet, ist auch sehr offen. 3) 1 Kastrat, Fundtier, Burgunder. Nachteil: Fundtiere sind meist jung (weil ausgesetzt...). Vorteil: ich habe gute Erfahrungen mit Grosskaninchen gemacht. Mein Verstorbener war ein guter Chef und mein Trio hat ihn bedingungslos akzeptiert. Ein Großer könnte Stabiltät in die Gruppe bringen. Also für 1) habe ich mich schon halbwegs entschieden. Morgen entscheide ich mich nach Bauchgefühl vor Ort, ob Variante 2) oder 3) überhaupt noch in Frage kämen. Ich will aber auch nicht unbedingt wieder Kaninchen ins TH zurück bringen müssen, da das (nebst Stress) auch wieder 3 h Fahrt sind. |
Ich würde einfach das / die nehmen, das / die dir am besten gefallen. Bei meinen VGs haben sich des öfteren schon die "ganz ruhigen" als wahre Teufel entpuppt, die "dominanten" als völlig unproblematisch, und letzten Endes habe ich sowieso nie verstanden, warum sich manche Kaninchen von Anfang an mögen, manche erst Ewigkeiten des Zusammenraufens brauchen, ich konnte es nie an Größe, Charakter, Alter, was auch immer festmachen, wahrscheinlich fehlen mir dazu einfach der Geruchssinn, Kenntnisse der Ohrensprache und sonstige kaninische Talente und Fähigkeiten... Und wenn es dann sowieso ein Lotteriespiel ist, kann mensch sich auch einfach für dasjenige entscheiden, das mensch am besten gefällt. |
Ich drücke die Daumen, dass du ein gutes Händchen hast und sich für deine Seniorin ein Partner findet. |
Wenn es eine optische Entscheidung ist, dann wäre es Nr. 2, das Langhaarige Pärchen... Ich sehe meist sofort, ob eine VG klappt, wenn ich die Charakteren kenne oder die Tiere zusammen setze. Nur leider nicht im Voraus. Wie sieht es mit Nr. 1 aus, weil der Unkastrierte ist? Der sieht echt alt aus mit grauen Haaren an Nase und Augen. Die Meinungen gehen da auch auseinander: keine VG mit Unkastrierten... (selbst mit der Seniorin). |
Es wurden auch schon 12jährige Notfalltiere kastriert. Kommt auf den Allgemeinzustand an. Es gibt aber TH die meinen, einen 7jährigen könne man nicht mehr kastrieren (warum auch immer). Vielleicht solltest Du den alten Bock und das Pärchen nehmen? Ist Dein Weibchen kastriert? Es gäbe sonst noch die Möglichkeit der chemischen Kastration (müsste ne Spritze sein). |
Bei mir sind alle kastriert :wink5: Ich habe auch schon unterschiedliche und sehr komische Erfahrungen mit TH gemacht, was nicht immer nachvollziehbar ist. Daher sehe ich das mit der Kastra auch anders, aber es ist ein Problem, wenn während der Narkose doch was passieren sollte (Garantie gibt es ja keine). Vom Charakter der Pärchen weiß ich nichts. Übrigens wurde dort auch eine Kastra gemacht, nur weiß ich nicht bei wem. Allerdings schon komisch, falls der Rammler da erst mit 4 Jahren kastriert wurde, da die Beiden schon vorher immer zusammen waren! Nur 6 Kaninchen sind mir definitiv zu viel, zudem müssten alle noch miteinander auskommen und bei meinem Glück... Getrennt unterbringen müsste ich die 3 dann auch vor der VG, was kompliziert ist. |
Was wäre denn, wenn Du ein Tier aus einer privaten PS nimmst? Da sind die Böcke schon kastriert und geimpft. Wenn die VG nicht klappt, kann er zurück. |
Ich bin aus der Schweiz, da sind die Möglichkeiten begrenzt. Die einfachste Option sind TH (auch betreffend Rückgabe), nur leider ist es generell schwierig, ein älteres Tier zu finden. Junge hat es genug und dann noch eine Anzahl an Fundtiere. Auch im TH weiß man selbst bei den Abgaben oft nicht, wie alt sie sind. Ich werde zwar morgen doch mal ins TH fahren (trotz des weiten Weges), aber vermutlich vergebens. Ich habe gerade eben gesehen, dass die Augenerkrankung meiner Seniorin wieder zurück ist! Eine VG kann ich so vergessen. https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/44850-augenverletzung-wiederkehrend.html Vermutlich der Rückfall, weil ich gestern unterwegs war und nicht therapiert habe. Den letzten Rückfall war anfangs Dezember. Da hat man mir angeraten, einzuschläfern oder Auge zu entfernen, wenn es wieder kommt. Weitere Hilfe kriege ich da nicht mehr, d.h. ich muss auf eigene Faust therapieren (nach den früheren Vorgaben). Nur frage ich mich schon, wieviel da (Therapie und VG) noch Sinn hat... |
Wie weit entfernt von Schaffhausen bist Du denn? Dort wohnt eine Bekannte, die Anfang März nach Kassel und wieder zurück fährt? Sie könnte Dir ein passendes Tier mit runterbringen. Wie behandelst Du das Auge im Moment? Drück die Daumen, dass es wieder gut wird. |
ca. 50 min von mir. Ich wohne in einem Vorort von Zürich. Übrigens kann ich meine Seniorin wegen ihrem fortgeschrittenem Schnupfen nicht mehr auf RHD 2 impfen, sie ist also ungeschützt. Die Anderen sind dagegen geimpft, allerdings nicht auf Myxomatose , weil das bei uns nicht zugelassen ist und es die Impfung nicht gibt. (Bei uns sind die Krankheiten noch nicht so verbreitet wie in Deutschland). Ein Kaninchen aus Deutschland ist daher eine höhere Gefahr. Standardprozedere bei Schwellung: Sie kriegt Augentropfen (mit AB), danach Augengel und das wichtigste: die Wärmepackungen, damit die Schwellung am Lid zurück geht. (Die bekommt sie prophylaktisch) immer 1 x täglich, aber das einmalige Aussetzen hat nun schon gereicht... Wärmepackungen werde ich nun auf 2-3 x täglich erhöhen müssen, damit die Wimpern nicht ins Auge stechen. |
Zitat:
Wärmepackung bei Schwellung?:confused: Ich kenne nur Kühlung bei Schwellung. Kannst Du die Augengeschichte mal kurz zusammenfassen? Mit Angabe der Diagnose und der Medikamente, die sie bekommt. Ich würde das gerne mal einer erfahrenen TÄ schicken und ihre Meinung hören. |
Zusammenfassen kann ich die Sache (wenn ich Zeit habe) im anderen Thread. Sie hat verstopfte Meibomsche Drüse. Die sitzen bei jedermann im Augenlid und enthalten ölhaltiges Sekret für die Augenbefeuchtung. Bei Wärme öffnen sich die verstopfte Drüse und das Sekret kann wieder normal abfliessen :wink5: |
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber geimpfte Kaninchen können doch die Krankheiten gar nicht übertragen, oder? Sonst gäbe es bei Menschen den Herdenschutz ja auch nicht (wenn alle gegen eine Krankheit geimpft sind, sind die wenigen ungeimpften auch geschützt, weil die Übertragungswege verringert sind). |
Zitat:
Wenn ein geimpftes Tier mit dem Erreger in Kontakt kommt, scheidet es auch für eine kurze Zeit Erreger aus, es wird selbst aber, dank vorhandener Antikörper, nicht krank. Und natürlich funktioniert die Übertragung nicht nur von Tier zu Tier, sondern auch über Steckmücken etc., mit Erregern belastetes Futter, über die Schuhsohlen usw. Der Herdenschutz kann nur dann zum Tragen kommen, wenn durch eine hohe Impfquote kaum noch Erreger im Umlauf sind - das dürfte bei Kaninchen, bei denen die Wildkaninchen ein ständiges Reservoir für Myxo und RHD sind, nie so gut funktionieren, wie beim Menschen, bei dem es ja nicht ständig eine ungeimpfte Population in der Nachbarschaft gibt. |
Vermutlich nicht... aber der Virus könnte auch im Heu oder am Fell (wo auch immer anhängen...). Die Kaninchen im TH habe ich besichtigt: 1) der unkastrierte, ruhige Methusalem (?) war bereits mit einer kastrierten, dominanten Häsin im TH zusammen und hat da keinerlei Probleme bereitet. Da man vermutet, wen ihn ausgesetzt hat, hat er auch dort mit einer kastrierten Häsin zusammen gelebt. V.a. ein Auge hat eine altersbedingte, sichtbare Trübung (grauer Star). Ich würde daher schon vermuten, dass er 10 Jahre plus ist. Das TH kastriert aus Risikogründen generell keine alten Tiere, aber ich habe ihnen gesagt, dass ich ihn vermutlich kastrieren lasse. Man hatte keine Einwände... 2) das langhaarige (4-jährige) Paar: die sind ruhig und kommen gut miteinander aus. Allerdings als ich ins Gehege hinein gelangt habe, hat sich die Häsin aufgeregt und hat ihn recht verprügelt. Territorial veranlagt...? Auf alle Fälle bin ich recht erschrocken wegen dem sehr aggressiven Verhalten, das in meinem Augen eine zu extreme Reaktion war aufgrund der Lappalie. Sie haben sich danach aber schnell wieder beruhigt. Ich bin aber wenig begeistert, denn ich denke, sie kann sehr zickig sein und weiss sich mit allen Mitteln zu wehren. Angeblich sei der Kastrat dominanter... 3) der Burgunder: das war bei mir Liebe auf den ersten Blick, weil er mich an meinen Verstorbenen erinnert... Er ist wohl eher ruhig. Der Arme ist seit letztem August im TH und hat für seine Grösse wirklich sehr wenig Platz. Er ist definitiv jung, geschätzt (mind.) 1,5 - 2 Jahre. Falls sich meine Häsin wieder erholt, tendiere ich momentan schon dazu, dass ich den Methusalem und den Burgunder nehme. Ob alle dann miteinander auskommen oder ob ich 2 Gruppen mache, das sehe ich dann. Den Methusalem würde ich (falls möglich) kastrieren lassen, wenn das Risiko nicht zu hoch ist. |
Hört sich nach nem guten Plan an. Ich würde den Methusalem aber wohl recht zeitnah holen und kastrieren lassen. Er hat ja noch die Kastrafrist vor sich. Sobald die Fäden gezogen sind, also etwa 10 Tage nach der OP, könntest Du auch den Burgunder holen und zu Methusalem setzen. |
Ich habe vorgestern den Burgunder und Methusalem abgeholt. Sie sind nun in der Küche (getrennt) auf insgesamt 8 qm untergebracht. Beide scheinen interessiert aneinander zu sein, wenn es auch dazwischen leicht versuchte Beissereien durch das Gitter von Beiden gab. Meist aber ist es entspannt und sie lagen gestern zumindest meist nebeneinander. Der Alte scheint vom Großen überhaupt nicht beeindruckt zu sein und macht mir jetzt auch nicht den Eindruck, dass er derart alt (Methusalem) ist! Sein linkes Auge gefällt mir nicht, dass sei immer etwas gerötet laut TH. Er kneift es aber oft auch komplett zu.... TA- Termin habe ich nächsten Montag wegen möglicher Kastration. Der Alte ist auch ganz begeistert, wenn meine Seniorin in der Nähe auftaucht. Er brummt... Und hat es letzte Nacht auch geschafft, aus dem Gehege in die Stube zu meiner Seniorin auszubüxen. Sie hat Angst vor ihm und er hoppelte sehr selbstbewusst umher. Zu selbstsicher! Also Unkastriert werde ich ihn nicht mit den Kastraten zusammen setzen! Übrigens hat mich mein jetziger Kastrat im KaninchenZimmer sofort an der Türe massiv angegriffen, weil meine Kleidung nach anderen Kaninchen roch. Seit der letzten VG und seinen schweren Verletzungen scheint er immer noch recht aggressiv zu sein. Ob eine VG überhaupt möglich ist mit den Anderen.... Die Parasitologie der Kotproben habe ich vorhin gerade erhalten: leider hat der Große Würmer. Eine VG mit den Anderen kann ich momentan vergessen. Mein Plan für's Wochenende: Methusalem mit der Seniorin in die Stube zusammen setzen, falls das gut läuft. Ich denke, der wird weiterhin relaxt mit ihr sein. Sowieso rüttelt er jetzt andauernd am Gehege um auszubrechen. Ich hoffe, er ist nicht zu territorial für eine spätere VG in der Stube. Der Große bleibt alleine in der gesamten Küche und mein Paar eingesperrt im KaninchenZimmer. |
Soviel zum Thema, dass Methusalem mit einer kastrierten, dominanten Häsin kein Problem zusammen war: Ich habe Methusalem von meiner kranken Seniorin wieder getrennt. Er hat sie permanent gejagt/bedrängt und ihr keine Ruhe mehr gelasssen, das war mir zu viel für ihre Gesundheit. Er war aber freundlich zu ihr, also auch KEIN versuchtes Rammeln (wobei sie nur auf der Flucht war). Sie kam auch nicht mehr zum fressen und hat sich meist hinter die Kommode ins Bad gequetscht. Methusalem und ist definitiv viel jünger und wesentlich fitter als meine Seniorin! Morgen wird zwingend kastriert! Hoffentlich liegt das nur an den Hormonen und nicht am Charakter... Ich musste die ganze Gehege sichern, da der Große auch abgehauen ist. Methusalem ist dem Großen gleich hinterher gehoppelt, also beeindruckt ist der gar nicht... PS: mein Kastrat im KaninchenZimmer ist dafür voll aggressiv gestimmt. Methusalem und der Große sind freundlich gestimmt. |
Ich bin etwas sauer auf das TH. Erstens kam auf mein Schreiben wegen den Würmer die Antwort: Gott sei dank ist das nicht pathologisch... Zweitens ist Methusalem überhaupt nicht alt! Meine Beobachtungen waren richtig... Pseudo- Methusalem wurde vorgestern kastriert (80 Euro). Auch meine TÄ sagt, dass er nicht alt ist! Die Zähne sind nämlich in einem Top-Zustand und weisen keinerlei Verfärbungen oder Abnützung wie es bei Senioren der Fall sein müsste... Vermutlich hat man nur aufgrund der Zustand der Augen angenommen, dass er sehr alt ist. Die sind infolge eines chron. Infektgeschehens (v.a. Links) stark geschädigt. Die Lidränder weisen Vernarbungen auf und auf dem linken Auge sieht er gemäß TH schlecht. Weiter abgeklärt hat meine TÄ das nicht. Aktuell ist nur der Lidrand gerötet; er kneift es oft zu. Die Tränenbildung ist vermutlich durch die Vernarbungen geschädigt, also wohl trockene Augen. Ich überlege mir noch, ob ich mir ihm zu den Augenspezialisten gehen soll... Zuhause habe ich 'Methusalem' gleich nach der Kastra zu meiner Seniorin gesetzt, da ich dachte, dass er ruhig wäre... Er ist ihr gleich wieder hinterher gejagt, wenn auch nicht ganz so schlimm wie vor der Kastra. In den Jagd-Pausen hat er doch noch mal bemerkt, dass es zwischen den Beinen etwas weh tut... Er hat sich nicht zwischen etwas beruhigt und jagt weniger, aber sie hat immer noch Angst. |
...ich halte es nicht für sehr sinnvoll Methusalem gleich nach der Kastra zu Vergesellschaften. Eigentlich sollte man mindestens damit warten bis die Wundnaht abgeheilt ist, wenn es nicht um Zeugungsschutz zusätzlich geht. Eine OP ist ein Stressfaktor. Jeder zusätzlicher Stress sollte in der Zeit vermieden werden um eine ordentliche Wundheilung zu erreichen und um zu Verhindern, dass nicht noch eine neue Baustelle durch den Stress auftut. |
Leider war das zu viel Stress für meine Seniorin, obwohl er sie relativ freundlich die ganze Woche umher gescheucht hat. Sie hat am Wochenende wieder ein Rezidiv des Chalazions am Auge bekommen und das Auge ist komplett zugeschwollen. Es sieht so übel aus, dass ich sie heute getrennt habe... Nun weiss ich nicht mehr weiter, denn bei der Seniorin gab es gerade mal knapp 3 Wochen Pause, wo das Auge gut aussah. Wenn sie jetzt so schnell Rezidive kriegt, dann fragt es sich schon, ob ich so ihr Leiden verlängere... |
Kurzes OT, das Alter von Kaninchen lässt sich anhand der Zähne nicht feststellen. Im Gegensatz zu vielen anderen Tierarten (zb Pferden) wachsen bei Kaninchen die Zähne ein Leben lang, das bedeutet daran kann man kein Alter erkennen. Auch können Zahnverfärbungen nicht ausschlaggebend sein. Auch ein 11 jähriges Tier kann Zähne in einem top Zustand haben, während sie bei einem jungen Tier ganz anders aussehen können. Das bedeutet bei Fundtieren kann das Alter lediglich an der Entwicklung geschätzt werden. Deshalb sind die meisten TH Tiere, die bereits ausgewachsen sind, eigentlich immer obligatorische 2 Jahre alt. Bei meinem kleinen Notfall war damals das Alter auch nicht ganz klar. Abgegeben wurde er als 6 Monate alt, er war allerdings schon ausgewachsen und die Knochen waren in schlechtem Zustand. Deshalb sprach ich damals mit meiner TÄ über das Alter. Letztendlich war er sicher mind 2 Jahre alt, kann aber durchaus auch schon 5 oder 6 gewesen sein. Das werde ich nicht wissen. |
Gemäß meiner TÄ und dem Tierspital habe ich da betreffend der Zähne (Zahnverfärbung) andere Angaben erhalten. Abgesehen davon, dass ein Kaninchen, welches 5 Monate im TH in einer kleinen Box saß un derart alt ist, niemals stundenlang derart fit quer durch die ganze Wohnung flitzen kann. |
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Seit gestern läuft die VG zwischen Pseudo- Methusalem (1.7 kg) und dem Großen (4 kg). Wie ich schon geahnt hatte, hat Methusalem schon nach 3 min klar gemacht, wer das Sagen hat. Der Kleine ist sehr dominant und ausdauernd und lässt dem Großen kaum Ruhe. Der Große wehrt sich, wenn er in die Ecke gedrängt wird. Viel Fellflug. Letzte Nacht zofften sie sich komplett durch, aber das Ganze läuft bis anhin noch relativ gesittet ab. Hoffentlich bleibt es ohne Verletzungen. Ich kann es definitiv vergessen, alle 5 Kaninchen miteinander zu vergesellschaften. Dafür ist Methusalem zu dominant, das wird mit meinem anderen (alt eingesessenen), dominanten Kastraten niemals gut gehen. Methusalem ist die größte Fehleinschätzung (des TH vom Alter/Charakter) des Jahres! PS: ich habe vorhin das Gitter zu meiner Seniorin geöffnet, die momentan schläft, während sich die anderen zoffen. |
Ich habe die VG zwischen den Beiden Kastraten am Tag 4 abgebrochen, nachdem es immer aggressiver wurde um die letzte Nacht/heute morgen sie sich mehrfach ineinander verkeilten. Pseudo- Methusalem wurde immer aggressiver und der Große ließ sich immer weniger gefallen, obwohl er 90% aller Provokationen aus dem Wege ging. Der Große macht zumindest einen sehr sozialen, entspannten Eindruck, aber das nützt nichts, wenn der Kleine alles zunehmend eskalieren lässt. Methusalem hat in den Kämpfen natürlich aufgrund des Gewichtes den kürzeren gezogen. Eine Bisswunde an Lippe/Nase und eine am Oberlid Auge, das eh schon komplett vernarbt war. Ich habe nur Schmerzmittel zu Hause, am Montag bringe ich ihn entweder zurück ins TH oder direkt zum TA. Ansonsten ist er noch fit und hätte gerne weiter gekämpft. Das war die 2. (hintereinander) Fehleinschätzung eines TH bezüglich Charakter und Alter... Mit dem ruhigen Großen ist - trotz jugendlichem Alters - die Chance höher, dass die VG mit der Seniorin (welche ich vorgestern dazu setze), klappen könnte. Und evtuell später mit meinem anderen Kaninchenpaar... |
Schade, dass es nicht geklappt hat. Das mit den Fehleinschätzungen des Tierheims ist leider ganz normal. Dor sind die Tiere meist in winzigen Käfigen untergebracht und stehen dauerhaft unter Stress, sodass sie sich gar nicht natürlich verhalten können. Alles Gute für die 2. VG! |
Meine Seniorin ist seit 7 Wochen mit dem Großen zusammen. Leider hat seit Tag 1 keinerlei Annäherungen zwischen den Beiden statt gefunden, der Zustand ist noch dergleichen seit der VG. Auch gemeinsames Fressen geht meist nicht. Einziges Positives: die Seniorin lässt sich zumindest nicht aus der Stube vertreiben, wie als sie mit meinem bestehenden Pärchen zusammen war. Der Große eignet sich leider auch nur für Aussenhaltung. Er frisst alles (drinnen wie draußen, inkl. Plastik, Sofa, Giftpflanzen...), nichts ist sicher und es wird alles zerstört. Er sitzt auch am liebsten draußen oder buddelt da gerne (ich habe nur Garten- Freilauf unter Aufsicht). Er ist das 1. Kaninchen in 13 Jahren, den ich selber niemals in Innenhaltung vermittelt hätte! Nur zurückgeben ins TH will ich ihn nicht, da er dort 7 Monate alleine in einer kleinen Box saß. (Zumindest wurde der bereits zurück gegebene, von mir kastrierte Methusalem, bereits wieder vermittelt) Da ich gerade Ferien habe, werde ich die VG mit meinem anderen Paar noch versuchen, allerdings bin ich da nicht sehr optimistisch, da sich die Rammler schon durch das Gitter beim Kaninchen Zimmer manchmal zoffen... Da das Wetter nicht so mitspielt, kann ich keine VG draussen machen. Also muss die Küche mit 8 qm dafür her halten. Allerdings werde ich meiner Seniorin den Stress auf so kleinem Raum nicht zumuten. Es geht auch nur darum, mal zu sehen, ob das mit den Beiden Rammlern überhaupt eine Chance hat. Wenn ja, werde ich dann relativ schnell den Zugang für die ganze Wohnung für alle öffnen. Schade, dass sich kein passender, gleichaltriger Partner für meine Seniorin finden lässt... Momentan ist zumindest ihr Auge okay, dafür der Schnupfen recht stark. |
Die 4er-VG ist letzte Woche gescheitert. Die Kastrate haben sich in der Küche gleich ineinander verbissen, danach war mein Kleiner (alteingesessener) zuerst mal total eingeschüchtert und es ging relativ gut, zumindest hatte der Große kein großes Interesse hinterher zu jagen. Am nächsten Tag habe ich den Zugang zur Stube für mehr Platz geöffnet, damit meine Seniorin auch an der VG teilnimmt. Mein alteingesessenes Paar war 3 Monate nicht mehr dort(für den Großen war es sein Revier). Die ersten Paar Stunden lief es noch ruhig ab wie in der Küche. Dann forderte der Kleine den Großen heraus und sie verbissen sich. Da ich jeweils gewaltsam trennen musste (den Kiefer jeweils öffnen musste!), habe ich die rechtzeitig VG abgebrochen, damit nicht noch mehr Verletzungen entstanden. Somit hat es sich erledigt... Mein Seniorin bleibt mit dem Großen zusammen, solange es ihre Gesundheit noch zulässt. Die Beiden verstehen sich nicht, d.h. sie wird von ihm auch noch nach 2 Monaten teilweise gejagt. Es hat keinerlei Annäherungen statt gefunden und er zeigt keinerlei Interesse an anderen Kaninchen. Leider nicht sozialisiert! Geht es gar nicht mehr mit den Beiden oder stirbt sie, dann muss ich für ihn leider einen neuen Platz zu suchen. Und zwar nur in Aussenhaltung, er ist drinnen sowieso nicht glücklich. |
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