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Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 2.189
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2019, 20:19

Weil du meintest, dass im Auslauf eine Eibe steht: Da würde ich an deiner Stelle gut aufpassen. Die Eibe ist eine der wenigen für Kaninchen hochgiftigen Pflanzen. Beim Trocknen wird das Gift nicht, wie bei vielen anderen Pflanzen, unschädlich, sondern bleibt bestehen. Daher sind der Boden unter einer Eibe und alle Pflanzen, die dort wachsen, angeblih vergiftet.



__________________
Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!


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Ninchen
 
Registriert seit: 14.01.2019
Beiträge: 16
juno befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2019, 21:59

Zitat:
Zitat von Kaninchenherz28 Beitrag anzeigen
Weil du meintest, dass im Auslauf eine Eibe steht: Da würde ich an deiner Stelle gut aufpassen. Die Eibe ist eine der wenigen für Kaninchen hochgiftigen Pflanzen. Beim Trocknen wird das Gift nicht, wie bei vielen anderen Pflanzen, unschädlich, sondern bleibt bestehen. Daher sind der Boden unter einer Eibe und alle Pflanzen, die dort wachsen, angeblih vergiftet.

Nun deshalb soll sie noch raus!


Die Weise muss leider noch flott gemacht werden, denn wir müssen Abwasser erst verlagen.


juno




Ninchen
 
Registriert seit: 14.01.2019
Beiträge: 16
juno befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 17:07

Hallo Leute,


ich habe nun alles mit meiner Frau abgeklärt, und ein teil der Arbeiten sind schon erledigt.


Aus den zwei Doppelbuchten habe ich eine ganz große gemacht. Hier kommen die zwei Damen (Kleinsilber) rein. Dies ist ihr Winterquartier.


Aus den fünf Einzelbuchten der unteren ebene habe ich eine Einzelbucht gelassen, die anderen habe ich miteinander verbunden. Hier ist dann die Herren WG (Russen), wobei einer ohne ist. Dies wird ihr Dauerquartier. Ggf. stecke ich etwas Wiese ab und sie bekommen etwas Auslauf.


Einen Teil der Trennwände habe ich stehen gelassen, so dass sie sich auch mal verstecken können, und Liegebretter habe ich auch angebracht. Die Eibe ist weg, und die Wiese ist angesät, wobei ich nicht nur Gras gesät habe, sondern auch mit Absprache vom Saatguthersteller Kiepenkerl Blumen und Kräuter ohne giftige Pflanzen. So tue ich auch noch was gegen das Insektensterben (es beruhigt wenigstens mein Gewissen).
Der Sommerstall soll die Maße von 2mx 1,6mx 0,7m BHT, und hat zwei Etagen. Auf dieser Wiese sollen die Mädels mit ihrem Nachwuchs in der Vegetationsphase leben. Ein Weidennetz mit 1,12 m Höhe und 50 m länge soll die Kaninchen mit Strom innerhalb des Geheges halten. Die jungen Herren haben es dann zwar nicht mehr so komfortabel wenn sie mit 10/ 12 Wochen selektiert werden, aber immerhin 60 qm.


Unkraut jäten bekommt auch eine neue Bedeutung, denn Winde, Franzosenkraut, Distel usw. werden ebenso verfüttert wie der Treber, wenn dieser beim brauen anfällt.


Auf meinem Pachtland (300 qm) mache ich Heu, wobei ich demnächst auch Luzerne anbauen werde ggf. auch für Heu, mal sehen.


...mit besten Empfehlungen
juno




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 17:23

Zitat:
Zitat von juno Beitrag anzeigen


Auf meinem Pachtland (300 qm) mache ich Heu, wobei ich demnächst auch Luzerne anbauen werde ggf. auch für Heu, mal sehen.


...mit besten Empfehlungen
juno

Hallo zurück


Luzerne wird von meinen strikt aussortiert, wenn es mal in einer Futtermischung mit drin ist.
Und ich habe schon von vielen anderen Kaninchenhaltern ebenfalls gehört, dass Luzerne sehr unbeliebt ist.
Allzu gesund ist es wohl auch nicht für Kaninchen, wegen zu hohem Ca Gehalt.



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Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 17:33

Zitat:
Zitat von juno Beitrag anzeigen

Der Sommerstall soll die Maße von 2mx 1,6mx 0,7m BHT, und hat zwei Etagen. Auf dieser Wiese sollen die Mädels mit ihrem Nachwuchs in der Vegetationsphase leben. Ein Weidennetz mit 1,12 m Höhe und 50 m länge soll die Kaninchen mit Strom innerhalb des Geheges halten.


Also in diesem Stall, wären dann nachts 2 Weibchen plus Nachwuchs, wenn ich das richtig verstehe?
Ich fürchte das wird nicht funktionieren.
Auch wenn sie tagsüber genug Platz haben, ist das für nachts viel zu wenig und kann dann leicht zu Aggressionen führen.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.12.2018
Beiträge: 634
Tamou befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 18:06

Irgendwie verstehe ich das noch nicht so ganz. Wenn du dauerhaft Kaninchen halten willst, warum dann die Netzgeschichte, die doch viel zu unsicher ist? Kaninchen buddeln doch ganze Tunnelsysteme. Da fängt dann einer n Meter vom Zaun entfernt an, unterm Zaun durch und weg sind sie.

Es würde doch ein Stall/Holzschuppen mit angrenzendem, festen Auslauf viel einfacher sein. Praktisch wie eine Offenstallhaltung bei Pferden. Notfalls kann man sich was einfallen lassen, wenn man zwischendurch mal mehr Anteile abtrennen muss.



__________________
Viele Grüße, Susanne



Ninchen
 
Registriert seit: 14.01.2019
Beiträge: 16
juno befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 18:27

Zitat:
Zitat von Polly8 Beitrag anzeigen
Hallo zurück


Es gab und gibt viel zu tun, und bevor ich mit den Tieren anfange müssen die Voraussetzungen geschaffen sein, deshalb die lange Pause. Na, da muss ich mir noch was überlegen, hab noch einen "Hühnerstall", so ein Fertigteil....



Hallo Tamou,


ich möchte weitestgehend flexibel bleiben, deshalb der mobile Weidezaun.


juno




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 19:25

Meine Erfahrung ist, dass es ungeheuer praktisch ist bei Aussenhaltung, als Stall wirklich ein "Gebäude" zu haben, statt nur einem mehr oder weniger offenen Gehege mit Schutzhütten drin.

Ich habe mir letztes Jahr ein Gartenhaus als Nachtgehege gekauft und würde es nie mehr anders wollen.
Vorteile:


es ist bei ordentlichem Aufbau von vorneherein nach allen Richtungen Fuchs- und Mardersicher. Lediglich vor das Fenster habe ich noch Volierendraht getackert, damit ich es tagsüber komplett öffnen kann.


Bei akuter Fliegenmadengefahr, falls beispielsweise mal ein Kaninchen Durchfall hätte, könnte ich das Fenster auch mit einem Moskitonetz verschließen und den Durchgang zum Tagauslauf geschlossen lassen und es könnten keine Fliegen ans Kaninchen.


Der komplette Stall ist trocken, daher kann auch das komplette Zubehör dort auf Regalen gelagert werden.


Ich habe jetzt Strom im Stall und daher abends und frühmorgens Licht und im Winter einen Dunkelwärmestrahler bei extremer Kälte (was gerade bei Jungtieren auch hilfreich sein kann), sowie eine beheizbare Matte unter dem Wassernapf, der daher letzten Winter kein einziges mal eingefroren ist.

Im Winter davor habe ich teils zweistündlich den Wassernapf aufgetaut, bzw je nach Arbeitszeit mussten sie dann auch schonmal eine Weile ohne Wasser auskommen.



Ausmisten findet immer im Trocknen statt.


Und nicht zuletzt, bei Gewitter, Sturm, Starkregen, Kälte etc schlafe ich jetzt besser.



Bedenken sollte man nur, dass ein Gartenhaus im Schatten stehen sollte, da es sich sonst extrem aufheizen kann.


Angrenzend habe ich noch einen Tagauslauf aus Gehegeelementen mit Netz darüber.
Nach unten nicht gesichert, meine buddeln kaum. Tiefer als ca 10cm sind sie noch nicht gekommen.




Geändert von Polly8 (15.07.2019 um 19:38 Uhr).

Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2019, 19:38

Nachbarn von uns haben übrigens ein ca 10qm Gartenhaus, massiv gemauert mit richtigem gedämmtem Dach und Dachpfannen drauf.
Mit Strom und Wasseranschluss.

Das wäre natürlich - auch klimatechnisch- mein absoluteter Traumstall.


Naja, wird vermutlich gut 5stellig gekostet haben, aber ich weiß ja nicht, wie deine finanziellen Möglichkeiten sind


Bei den Nachbarn lebt in diesem Traumstall übrigens der Rasenmäher und anderes Gartengerät...was eine Verschwendung.....




Geändert von Polly8 (15.07.2019 um 19:47 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 14.01.2019
Beiträge: 16
juno befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 12:52

Nun, wie gesagt möchte ich mobil bleiben, und es ist nur für den Sommer. Der Stall soll ja wie ein Buchtenstall sein, nur mit grooooooßen Buchten. Die 2 Etagen sollen auch verbunden sein.
Ich habe auch schon mal über so etwas nachgedacht:https://www.amazon.de/FeelGoodUK-CAGE-01-H%C3%BChnerk%C3%A4fig-verzinkt/dp/B00J9HR8XC/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3 %91&keywords=freigehege&qid=1563274148&refinements =p_89%3AFeelGoodUK&rnid=669059031&s=gateway&sr=8-5


Das müsste abe stehen bleiben, und das möchte ich nicht. Wir hatten mal von einem Züchter für Enten/ Hühner so ein Gehege, nur aus Holzlatten und Drahtgeflecht. 2 x 2 m zum auseinaderbauen, aber ohne Sicherung nach oben. So eine modulare Sache wär es eigentlich. Vieleicht später wenn es sich eingegrouvt hat.


juno




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 13:31

Als Tag- und Schönwetterauslauf finde ich das super.
Wäre auch für mich eine gute Alternative für meinen bisherigen Tagauslauf, da begehbar. Daher, Danke für den Link.


Für Nachts denke ich ist dieser Draht nicht sicher genug gegen Raubtiere.


Ausserdem müsste es dann noch nach unten gesichert werden.
Und für Schlechtwetterphasen wäre es mir halt zu "offen", was bedeutet ständig nass, matschig (ausser es steht auf Platten) im Winter festgetretener überfrierender Schnee...usw


Aber die Größe ist schonmal gut, was bei Kaufgehegen selten der Fall ist, und den Preis finde ich auch ok.
Wenn man es nur als Taggehege nutzt und nicht nach unten sichert und befestigt könnte man es sicher auch auf der Wiese versetzen.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.01.2019
Beiträge: 16
juno befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2019, 14:28

Ich bin am überlegen, mir einen mobilen Auslauf aus Holzlatten zu bauen. Nach dieser Art, jedoch mit individuellen Maßen: https://www.bruja.de/vario-freigehege/5122


Als Buddelschutz hätte ich an normalen Maschendraht gedacht? Vieleicht eine größere Maschenweite als 50x50. So müßte eine Beweidung möglich sein ohne Ausbruch.


juno




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2019, 15:32

5x5cm ist zu groß. Nimm bitte diesen punktverschweißten Volierendraht, max. 2x2cm.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.01.2019
Beiträge: 16
juno befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2019, 16:56

Der Machendraht soll unten rein als "Fußboden". Ansonsten hätte ich an Volierendraht 19x19 mm mit 1,35 mm Drahtstärke gedacht, für die Gehegeelemnte.


juno




Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 2.189
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2019, 19:53

Ist der Auslauf nur für tagsüber gedacht? Dann sind fünf mal fünf Zentimeter ok. Für nachts aufgrund der fehlenden mardersicherheit aber nicht.



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