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Dringend: Häsin verstorben - Handaufzucht der JungenHallo liebe Forenmitglieder, da dies mein erster Post ist, stelle ich mich kurz vor: Alex aka Luky_Duke. Nun zum Problem: Eine Farbenzwergin hat letzte Woche am Freitag zwei Junge geworfen, allerdings ist die Häsin leider diese Woche am Mittwoch gestorben und ihre zwei Jungen werden seitdem nun fünfmal am Tag von mir mit der Flasche gefüttert. An sich sind die Kaninchen recht munter und öffnen langsam die Augen, wobei das Kleinere 60g und das Größere 80g wiegt. Da diese künstliche Milch, bestehend aus Katzenaufzuchtspulver, Leinöltropfen und Bauchwohltee, natürlich nicht an die originale Muttermilch herankommt und eine Handaufzucht selbstverständlich mit Risiken verbunden ist, mache ich mir Sorgen. Folgendes: Eine zweite Häsin hat heute fünf Junge geworfen, weswegen ich darüber nachdenke, die zwei neun Tage alten Jungen von dieser Häsin säugen zu lassen. Jetzt stellt sich mir die Frage, wie ich das am besten anstelle, um sowohl die Häsin, als auch die älteren und jüngeren Kaninchen nicht zu gefährden. Ist der Wechsel von künstlicher Milch auf Muttermilch generell schädlich für die Kaninchen (Verdauung etc.)? Falls nicht, reicht es dann, die zwei neun Tage alten Jungen zweimal am Tag bei der Häsin anzulegen, oder wäre es besser, die beiden zu den frisch geschlüpften ins Nest zu legen? Kann es hierbei passieren, dass die Mutter die fremden Jungen nicht mitsäugt oder eventuell sogar verletzt bzw. die Milch dann nicht mehr für alle sieben Kaninchen reicht? Ich wünsche einen schönen Sonntag und freue mich über hilfreiche Antworten. ![]()
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| Hallo Heike, danke für die schnelle Antwort! Dann werde ich die Kaninchen wohl weiter mit der Flasche aufziehen - in der Hoffnung, dass alles gut geht. Züchten kann man es nicht nennen, aber ein paar der Jungen werden behalten und der Rest wird an Bekannte usw. abgegeben. Grüße
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| Du kannst es auch Zucht nennen, aber ich empfinde das Wort als zu professionell für den Fakt, dass zwei Häsinnen Junge kriegen, ohne die Absicht, irgendwelche Preise/Ausstellungen etc. gewinnen zu wollen.
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| Zitat:
Du scheinst nicht verstanden zu haben was die beiden dir sagen wollten, bzw. auf was sie dich hinweisen wollten. Was Zucht bedeutet hast du ja schon klar definiert. Nur der Begriff Vermehrung ohne jegliche Vorkenntnis scheint dir nicht geläufig zu sein. So wie ich die Posts und deine anfängliche Frage hier lese scheinst du dich nicht wirklich über Trächtigkeit, Aufzucht Jungtiere usw. informiert zu haben, aus deinem Geschriebenem noch dazu den Tieren gegenüber abwertendem Satz oben, lässt sich die nötige Informationsfaulheit doch klar herauslesen. Ich würde mir an deiner Stelle lieber mal Gedanken machen was bei deinem Vermehrungsversuch schiefgegangen ist, schließlich ist die Mutterhäsin ja verstorben.
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| Ziel- und grundlos vermehren.... wahrscheinlich auch ohne weitere Kenntnisse von Vermehrung, Genetik o.ä.Sonst wären vorgenannte Fragen nämlich nicht nötig gewesen. ![]()
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| "Als Zucht wird in der Biologie die kontrollierte Fortpflanzung mit dem Ziel der genetischen Umformung bezeichnet. Dabei sollen gewünschte Eigenschaften verstärkt und unerwünschte Eigenschaften durch entsprechende Zuchtauslese zum Verschwinden gebracht werden. Um die Ziele zu erreichen, wird entweder durch den Züchter selbst oder durch einen Zuchtverband (zum Beispiel nach einer Sortenprüfung) eine Zuchtwertschätzung durchgeführt, um dann gezielt Individuen mit gewünschten Eigenschaften auszuwählen (künstliche Selektion) und anhand eines Kreuzungsplans [1] miteinander zu kreuzen oder zu verpaaren." Quelle: Wikipedia Möchte jetzt nicht kleinlichst auf dem Begriff "Zucht" herumreiten, denn darin sehe ich keinen Mehrwert.
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| Zitat:
Und Du bist Dir bewußt, welche Risiken das Vermehren ohne Kenntnis von Genetik birgt? Beide Zuchttiere und auch die Eltern der Zuchttiere müssen nachweislich gesund sein. D.h. keine Krankheiten, kein Schnupfen, kein EC, kein Weißling und die Gebisse müssen in einem tadellosen Zustand sein, ansonsten kann das ganz schön nach hinten losgehen. Lässt Du die Böcke kastrieren und alle Tiere impfen, bevor Du sie abgibst? Im Interesse der Tiere solltest Du das tun. Vor allem brauchen sie einen Schutz vor RHD2.
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| Stichworte |
| farbenzwerge, handaufzucht, junge, tod |
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