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| Danke Ihr beiden für Eure guten Wünsche, das ist sehr lieb.
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| Ulf ist so unglaublich niedlich. Ich kann einfach nicht verstehen warum er so leiden musste! Seidtem ich die ganze Geschichte heute hier gelesen habe geht es mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich freue mich so sehr für den kleinen das du ihn dort rausgeholt hast. Ich wünsche euch vom Herzen alles erdenklich gute und hoffe das der kleine Ulf irgendwann vollkommen gesund wird.
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| Gerade aufgeräumt.... ![]() ... muß der kleine Ulf nochmal "aufräumen" ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Im Chaos frissts sich besser ![]() ![]()
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| Ich wollte auch mal rüberwinken, ich lese den Thread seit Tagen gespannt mit und es ist wunderschön, wie gut es dem kleinen Kerl mittlerweile geht. Er ist total niedlich! Und scheint sein zweites Leben in vollen Zügen zu genießen. Toll gemacht!!!
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| Der kleine Ulf hat mir seit gestern früh ein bisschen Sorgen gemacht... Vorgestern abend war noch alles halbwegs normal, Ulf war ein bisschen ruhiger, aber sonst unauffällig. Als Peter dann gestern früh zu ihm ist, rief er mich an und meinte, daß Ulf im Vergleich zu sonst sehr wenig geköttelt hat. Gut, hab ich mir noch nix dabei gedacht - er machte ja bisher auch nur sogenannte Heuköttel in überaus zahlreicher Menge, wenn die mal weniger werden und dafür öfter normale Köttel kommen, ist es ja in Ordnung. Aber Ulf wollte auch gar nicht wie sonst spielen, sondern hat sich relativ schnell unters Bett verzogen. Ich war dann gestern abend wieder bei Ulf - keine überschwengliche Begrüßung wie sonst, offensichtlich fast keine Cunis gefressen. Nach circa eineinhalb Stunden schmusen lebte er aber dann wieder auf, fraß, köttelte, alles wieder gut. Er bekam wieder Schmerzmittel. Heute früh bin ich dann wieder zu ihm gegangen. Wieder dasselbe: keine Begrüßung, war sehr ruhig, hat scheinbar fast keine Cunis gefressen, nur Apfelbrei. Aber wiederum, nach ausgiebigem Beschmusen lebte er wieder bisschen mehr auf, kaute auch etwas auf Cunis rum. Am Mittag bin ich dann nochmal hin. Und wieder, nur eine halblebige Begrüßung, offensichtlich keine Cunis gefressen. Heute mittag fing er sich jedoch recht schnell wieder in meiner Anwesenheit, fraß Cunis und Brei, köttelte, rannte rum - alles wieder gut. Nun war ich vorhin wieder bei ihm - und wieder genau dasselbe Spiel! Nur Brei gefressen, aber keine Cunis, wenig geköttelt, keine Begrüßung. Ich hab ihm dann eine Ladung Schmerzmittel verpasst und Haferflocken eingeweicht - und siehe da, er hat sich auf die Haferflocken gestürzt als gäbs kein Morgen. Ich hab zwar kleine Hände, aber zwei Hände voll Haferflocken hat er plötzlich verputzt. Nachdem er die gefressen hat und nach der Schmerzmittelgabe war er auf einmal wieder wie gewohnt - ist rumgerannt, war neugierig etc und hat sich sogar was von den Trockenkräutern genommen. So, meine erste Vermutung war ja, daß er sich vielleicht einsam fühlt und deshalb nur mäßig frisst. Aber, obwohl er rein äußerlich schon schlimmere Schmerzen hatte, scheint es doch an Schmerzen beim fressen zu liegen, sonst hätte er sich vorhin nachm Schmerzmittel nicht so gut gemacht; auch, wie er sich auf die Haferflocken gestürzt hat, hat mir eindeutig gezeigt, daß er Hunger hatte. Also muß ich leider feststellen, daß diesbezüglich wieder eine Verschlechterung eingetreten ist, er frisst mittlerweile leider so schlecht, daß ihm selbst eingeweichte Cunis zu viel sind. Ich habs vorhin auch gesehen, als er Cunis halblebig gefressen hat - er verzieht dann auf einmal sein Mäulchen und sieht aus, wie wenn irgendwas saublöd an eine entzündete Stelle kommt. Eigentlich wollten wir ja erst Februar wieder zum TA, aber so wie es aussieht, werden wir also gleich nächste Woche wieder mit ihm fahren müßen. Ach Mensch, das arme Kerlchen... Ich hab ihm jetzt nochmal einige Haferflocken dagelassen, sowie Apfel- und Chicoreebrei, und werde in der Früh wieder zu ihm gehen. Mein TA hats ja schon angedeutet, daß man vielleicht noch mehr Zähne ziehen könnte/müßte, aber ich weiß nicht, was ich davon halten soll, ob ich da zustimmen soll oder nicht?
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| Ach so, ich habs glaub noch gar nicht erwähnt: zur Verdeutlichung, wie schlecht seine Zähne sind.. beim ersten TA-Besuch konnte ich sehen, daß er lauter schwarze / braune Verfärbungen an den Zähnen hat, das habe ich bei einem Karnickel so noch nie gesehen.
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| Mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt, aber ich kann da jetzt grade nicht drauf eingehen, denn Ulf hat Durchfall und frisst nichts! Ich bin heut früh circa 5.30Uhr zu ihm und hab schon überall die Spuren gesehen. Also richtigen Durchfall, manchmal noch 20% breiig, ansonsten aber flüssig. Und er frisst nichts mehr, egal was, obwohl er offensichtlich Hunger hat. Hab grad schon mitm TA telefoniert, wir gehen heute noch hin. Es können nur zwei Dinge sein: die eingeweichten Haferflocken oder zu viel Schmerzmittel.
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| Noch was vergessen: Mit dem Tierzahnarzt hätte ich Dir jetzt auch empfohlen. Wenn Du Zahnschmerzen hast, gehst Du ja auch nicht zum Hausarzt. Nichts gegen die TÄ, aber ein Zahnarzt hat nun mal andere Möglichkeiten. Schau hier, da kannst Du einen in Deiner Nähe raussuchen: http://tierzahnaerzte.de/
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| Oh nein! Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser ![]()
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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| Ach Leute, ich bin fertig. Wir kommen gerade vom TA wieder. Leider muß ich schon sagen, sehen seine Zähne so weit ganz gut aus. Das Problem liegt tiefer und der TA hats mir jetzt mal genau erklärt, ich versuchs mal auf die Reihe zu kriegen. Durch das, daß man seine Zähne nicht behandelt hatte, gab es einen ständigen Druck auf diese, weshalb die Zahnwurzel auf den Kieferknochen drückte. Und wie das bei Knochen so ist, auf die Druck ausgeübt wird, ist der Knochen deshalb immer dicker geworden und hat sich verschoben (während er auf der anderen Seite dünner geworden ist). Und ich habs gesehen.. er hat am Kinn eine riesige Schwellung. Da ist aber kein Eiter oder so, das ist der Kieferknochen. Möglichkeit wäre, daß man ihm die Zähne zieht, damit der Druck aufhört und der Knochen nicht noch dicker wird. Aber ist das wirklich eine Lösung? TA meinte, daß er dann ständig auf Schmerzmittel angewiesen wäre, das Sabbern wäre ebenfalls noch da, womit ich ihn auch nicht vergesellschaften kann, und er wäre permanent auf Zufütterung angewiesen, was natürlich auch immer Verdauungsprobleme nach sich ziehen kann. Ich denke, so wie er es erklärt hat, klingt das einleuchtend, da brauch ich glaub nicht mehr zu einem Spezialisten. Der Besuch heute beim TA war nun also Ulfs Todesurteil, so wie es aussieht. Aber den letzten Schritt hat jetzt irgendwie keiner fertig gebracht. Wir haben erst mal das Schmerzmittel nochmal gewechselt, weil Metacam nicht mehr anschlägt. Aber mit dem Knochen.. wie soll er da fressen, daß der kleine Kerl noch immer kämpft, ist schon ein Wunder. Und das macht es so unerträglich schlimm: er kämpft wirklich, der kleine Ulf gibt nicht auf, zeigt immer noch Lebensfreude - und hat doch keine Chance. Wir reden wahrscheinlich von einigen Tagen, die er noch hat. Wenn das neue Schmerzmittel nicht anschlägt und er nicht frisst, werde ich seinen Kampf beenden. Es ist so ungerecht und es tut mir so unglaublich leid.
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| Ich lese hier schon seit Einiger Zeit still mit. Das tut mir so leid es ist so ungerecht und es macht auch wütend es hätte alles nicht sein müssen wenn die Vorbesitzer sich richtig gekümmert hätten. Ulf hatte für kurze Zeit das große Glück das sich jemand um ihn kümmert und geliebt wird. Es ist sehr traurig das man ihn nicht weiter helfen kann ![]()
__________________ Liebe Grüsse
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| Das ist wirklich sehr traurig und erinnert mich an Paulchen zurück....bei ihm hat sich alles sehr hingezogen...kaum war eine Baustelle gut, kam die Nächste. Letztendlich war sein Kinn so dick geworden, dass meine TÄ und ich beschlossen hatten ihn noch so lange pallativ zu begleiten wie er Lebenswille hat und wenn ich das Gefühl hab, es geht nicht mehr machen wir gemeinsam den Kiefer auf und gucken ob noch was zu retten ist. Denn eine OP wäre für ihn vorher auch ein riesen Risiko gewesen....er hatte Kastra, Impfung und den ganzen Mist vorher schon bei mir überstanden...er hätte nur noch gesund werden müssen!!! Wir legten ihn in Narkose, machten auf....aber das war so ein Ausmaß das man niemals tierschutzmäßig verantworten hätte können, wenn er dann überhaupt die OP überstanden hätten. Er durfte weiterschlafen und wir waren beide sehr traurig, weil er so lange kämpfen musste, aber er nicht gesund werden wollte. Wenn es ihm jetzt nicht gut geht, begleitet ihn, genießt die Zeit die euch bleibt und verabschiedet ihn würdevoll. Evtl. ist ja auch die Option aufmachen und schauen ob er eine Chance auf Heilung hat....aber ich denke, dann fällt einem auch die Entscheidung leicht, wenn man sieht, dass der ganze Knochen nicht mehr glatt, sondern porös und verändert aufgeworfen ist und man eigentlich sieht, dass sowas kaum eine Chance hat wieder zu werden. Vll. können sie dir auch Bilder machen, das lass ich mir bei TÄ machen wo ich nicht mit rein darf und etwas schwerwiegendes gemacht werden muss.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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Ich hatte gehofft, hier etwas anderes zu lesen. Es tut mir so leid Ulf, Cindy und Peter. Ihr habt so gekämpft. Ulf hätte ein schönes Leben bei euch verdient. Das Schicksal ist oft so grausam. ![]()
__________________ Liebe Grüße von Ines mit Lolo und Inge! Für immer im Herzen: Gandalf ☆02.04.2022; Hägar ☆20.03.2022; Fee ☆24.03.2018; Lilly ☆13.04.2017; Bruno 17.10.2014; Georgie ☆25.10.2013
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![]() ![]() Es tut mir sehr leid... ich hoffe, ihr habt gemeinsam noch eine schöne, restliche Zeit. Das ist so ungerecht. ![]()
__________________ Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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| Das erinnert mich alles an Mäxli, als er 2013 aus ganz schlechten Verhältnissen zu mir kam. Die Tierklinik wollte ihn auch (am liebsten sofort) einschläfern. Ich holte dann eine 2. Meinung ein und ihm wurden auf der betreffenden Seite alle Zähne auf der einen Seite im Unterkiefer gezogen. Allerdings hatte er von Anfang an 4 verschiedene Baustellen im Mäulchen, die nach und nach Probleme bereiteten und auch behoben werden mussten. Dann ging es ihm aber über ein Jahr blendend und er konnte das grob zerkleinerte Grünfutter selbständig fressen, bis er 2015 einen erneuten Kieferabszess bekam. Dabei brach der Kiefer während der OP und seither kann er nicht mehr richtig kauen. Nach der OP, wo ihm die unteren Backenzähne gezogen wurden brauchte er nur ein paar Tage danach ein Schmerzmittel, da der Druck auf den Kiefer genommen wurde ging es anschließend auch ohne. Ich weiß, es sehen hier viele anders, aber ich würde ihm die Zähne auf der verdickten Seite ziehen und ihn gleichzeitig kastrieren lassen. Gerade wenn ein Tier noch so viel Lebenslust und Kämpferwillen zeigt würde ich ihm immer eine Chance geben. Und solange ihm die Schneidezähne und die Backenzähne der anderen Seite bleiben, ist die Chance auf einen Dauerpäppler wie Mäxli gottseidank minimal.
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| Ich sehe es wie knuffelchen. Lass Dir die Röntgenbilder (es wurden doch welche gemacht?) auf CD brennen und geh zu einem Zahnspezialisten und lass es da beurteilen. Vielleicht hilft es ja schon, wenn die Backenzähne erstmal regelmäßig geschliffen werden.
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| Die Entscheidung, was zu tun ist, ist wirklich nicht leicht. Gespräche mit meinem Menne, viele viele Zigaretten, Kaffee und Tränen später, weiß ich es immer noch nicht so richtig, denn natürlich denke ich da auch drüber nach. Erst mal muß ich sagen, daß mein TA nix von einschläfern gesagt hat. Er hat halt die Möglichkeiten aufgezählt und von seinen Erfahrungen berichtet, die bisher bei solchen Geschichten zu 90% negativ waren. Und ich muß dazu sagen, daß ich einschläfern immer als allerletzte Option betrachte und mit meinen Tieren immer bis zum bitteren Ende gekämpft habe. Zahnspezialist hin oder her - der Grunddiagnose kann ich aber trauen und die ist Mist. Hinzu kommt, daß Ulf geschätzt, laut Aussagen von einer, welche ihn von Anfang an kennt, circa 7 oder 8 Jahre alt ist. Ich sags mal so, ich möchte ihn nicht noch mehr leiden sehen. Peter und ich hatten ja sowieso die letzten Tage schon gesprochen, daß wir im Februar zu einem Zahnarzt mit dem Kleinen gehen wollen. Aber wenn sein Zustand so ist, wie jetzt gerade, frage ich mich schon, ob es das Richtige ist. Wenn das Schmerzmittel jetzt nicht anschlägt - soll ich dann zuschauen, wie er wahnsinnig leidet unter den Schmerzen, ohne, daß ich ihm Erleichterung verschaffen könnte? Soll ich ihn wirklich auch noch päppeln? Das ganze Leid für den kleinen Ulf, für eine geringe Erfolgsaussicht? So daß seine letzten Tage bei uns dann vielleicht sogar noch mit päppeln etc verbunden waren? Ach Mensch, ich weiß es doch auch nicht. Ich will für Ulf einfach nur, daß es ihm gut geht! Aber leider kann er ja nicht sagen, was er möchte.
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