 | Moderatorin | | Registriert seit: 24.10.2010
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Geschrieben am
13.11.2017, 18:18
| | | | Eins mal gleich vorweg. Das ist kein Tabu-Thema. Ich finde es gut, dass Du über den Tellerrand hinaus schaust. Zitat:
1. Falls das Tier beim Tierarzt stirbt ... ist es sinnig es nochmal nach Hause zu holen damit sich der Partner verabschieden kann? Oder ist das pathetische (sprich vermenschlichte) Gefühlsduselei? Die letzten Tiere, die gestorben sind, hab ich zur Verabschiedung mit nach Hause genommen und würde es immer wieder tun sofern es nichts Ansteckendes war. Es ist rührend zu sehen, wie das verbliebene Tier das Verstorbene ausgiebig putzt und anstubst. Es wurde hier die ganze Nacht Totenwache gehalten.
2. Was denkt ihr über diverse Möglichkeiten, mit den sterblichen Überresten zu verfahren? Zum Beispiel im Garten beerdigen (wenn ja wie tief und ist das rechtlich überhaupt erlaubt?), Tierkörperbeseitigungsanstalt, Tierfriedhof, andere Alternativen? Meine Tiere sind überwiegend im Garten beerdigt, 50cm tief, kein Wasserschutzgebiet. Bei RHD2 sollten die Tiere ins Krematorium. Hier kann man sie einäschern und in der Urne nach Hause holen (wenn man das möchte).
3. Wie lange kann (oder soll???) ein Tier nach dem Tod seines Partners alleine bleiben? Sollte das neue Tier ungefähr das gleiche Alter haben? Was wäre, wenn ein Tier im Winter stirbt und das andere dann alleine ist (das gegenseitige wärmen fällt ja dann weg)? So kurz wie möglich. Kaninchen trauern anders als wir. Sie vermissen in erster Linie den Kuschelpartner. Das neue Tier muss nicht unbedingt gleichaltrig sein. Ich würde aber zu einem 5+ kein Jungtier setzen. Wenn ein Tier im Winter stirbt, gibt es genug Pflegestellen, die Vermittlungstiere in Außenhaltung haben.
4. Gesetz des Falles man begrüßt ein neues Tier zu Hause im Stall ... was für eine Grundreinigung sollte gemacht werden (die alten Kaninchen sind ja das "Bakterienmileu" gewohnt, sind bzw. waren ja schließlich ihre ... vertragen das neue Kaninchen problemlos, d.h. reicht eine normale "Wochenreinigung" vor dem Einzug aus?) Normale Reinigung reicht aus, wenn es nicht RHD2 war. Dann müsste gründlich mit den richtigen Mitteln desinfiziert werden und es sollte nur ein RHD2-überlebendes oder bereits 2x gegen RHD2 geimpftes Tier aufgenommen werden. WICHTIG: Das neue Tier gehört erst in Quarantäne bis eine Kotprobe von 3 Tagen und ein TA-Check erfolgt ist. Idealerweise ist das neue Tier komplett durchgeimpft und ein Böckchen schon kastriert. | |