| Kaninchen | | Registriert seit: 17.12.2012
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Geschrieben am
13.10.2017, 19:14
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Zitat von LapislazuliLaura Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Sowas wie einen "Klaps zur richtigen Zeit" gibt es nicht. Wer sein Kind schlägt, in welchem Ausmaß auch immer, ist einfach nur erbärmlich, Angora-Angy. | Und genau wegen dieser weichgespülten Rumeierei, weil mit Kleinstkindern schon rumdiskutiert wird statt Ansagen und Grenzen, wissen sich Kinder und Teenager heutzutage nicht mehr zu benehmen. Es gibt einen großen!!! Unterschied zwischen Gewalt und Grenzen setzen. Ich bin selbst als Kind verprügelt worden (im Sinne von Hosenboden strammziehen wegen grober Übertretungen, nicht sinnloses Vermöbeln!) - trotzdem habe ich heute ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Vater. Mein Sohn kennt solche Tracht Prügel nicht, ich sprach von Klaps zu rechter Zeit. Er hat z.B. mit etwa anderthalb Jahren seine Oma ins Bein gebissen, aus Wut weil er irgendwas machen sollte. Keine Ahnung mehr was. Sie hat sogar leicht geblutet. In solchen Situationen hilft keine Diskussion, er hat in dem Moment halt eins auf den Hintern bekommen. Und zwar postwendend, in der gleichen Sekunde, so dass er einen Bezug zu seiner Tat herstellen konnte. Außerdem hatte er zu dem Zeitpunkt eine Windel an, es war also weniger schmerzhaft als vielmehr erschreckend und verdeutlichend. Wer bei solchen kleinstkindlichen Aktionen anfängt, mit jemandem zu diskutieren und per Logik mit jemandem reden zu wollen, der in seiner Hirnentwicklung noch gar nicht dazu in der Lage ist, DER verletzt seine Erziehungspflicht und begeht psychische Gewalt an dem Kind. Es wird von sowas völlig überfordert, kleine Kinder brauchen Grenzen aufgezeigt und Regeln beigebracht, können das aber noch nicht per Vernunft durchdringen. Sie müssen es simpel und einfach aufgezeigt bekommen, Erklärungen fruchten noch nicht. Es kann in dem Alter verknüpfen, dass es etwas falsch gemacht hat, wenn es das mit solche einfachen Mitteln aufgezeigt bekommt wie einen Klaps.
Habt ihr schonmal Tiere beobachtet, wie die ihren Kindern Grenzen aufzeigen? Richtig, sie zwicken, schubsen, treten. |