| Kaninchen | | Registriert seit: 17.12.2012
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Geschrieben am
24.09.2017, 12:25
| | | | Es ist ein Irrglaube, dass Vereinszüchter kontrolliert würden. Da hackt doch eine Krähe nicht der anderen die Augen aus. Nur wenn was an die Öffentlichkeit dringt, schreien alle auf Kommando im Chor Zeter und Mordio. Um es im stillen Kämmerlein zuhause nicht viel anders zu machen. Kaninchen rutschen durch jedes Raster, die werden nirgends registriert, von Kontrollen ganz zu schweigen. Selbst fürs Schlachten braucht man gar nichts vorweisen, das darf jeder einfach so, solange es nicht gewerblich ist.
Wer nicht unbedingt eine bestimmte Rasse haben will, ist im Tierschutz ganz gut aufgehoben, auch wenn es dort ebenfalls schwarze Schafe gibt. Zucht ist unabdingbar für den Erhalt gesunder Tierpopulationen, aber nicht unbedingt für den Heimtiermarkt. Für "nur so zum Liebhaben" gibt es tatsächlich mehr als genug Kaninchen, bei denen es nicht auf bestimmte Eigenschaften ankommt. Natürlich könnte und sollte man langfristig zusehen, das über die Jahrzehnte durch Einzelhaltung abhanden gekommene Sozialverhalten wieder mehr bei der Selektion zu berücksichtigen, dann würden die Vergesellschaftungsprobleme drastisch abnehmen... Das wiederum würde erfordern, einen diesbezüglichen Druck auf Züchter auszuüben. Erfolg wird sowas allerdings nicht bei den Altzüchtern haben, die starrsinnig auf Althergebrachtes beharren, sondern man muss jungen Leuten, die sich mit Zuchtgedanken tragen, neue Wege aufzeigen und sie dabei unterstützen, es gleich anders und richtiger zu machen als die Alten. Ich wäre für eine Kontrollinstanz und eine Reglementierung für Kaninchenzuchten. Wir sind nicht mehr im Krieg, es ist überholt Kaninchen einzeln in Kisten zu stopfen. Immer in der Hoffnung, dass wir nicht gerade vor einem neuen Krieg stehen...
Geändert von Angora-Angy (24.09.2017 um 12:27 Uhr).
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