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:svengo:Ja, das letzte Foto ist der Hammer!:svengo::svengo::svengo: |
Aber sowas von niedlich. Dieses Bauchi :svengo: |
Heute hat sich der Schorf von Bella's Augenverletzung gelöst. Sieht zum Glück gut aus ... (picr hat das Bild schon wieder gedreht :rolleyes:) http://up.picr.de/30412813xx.jpg |
Ich will mal berichten, wie es momentan aussieht, auch wenn ich die letzten 6 Tage kaum zu Hause war und entsprechend wenig Möglichkeit hatte, die beiden zu beobachten. Bella hat Anfangs ja häufig gegen's Gitter geschlagen, wenn Picasso dahinter saß. Das konnte ich die letzten Tage nicht mehr beobachten. Auch läuft sie nicht mehr aufgeregt mit erhobener Blume ans Gitter, wenn Picasso in Sicht ist. Gelegentlich sehe ich aber, dass sie ins Gitter beißt. Das kann ich aber nicht so recht deuten, weil sie dabei nicht wirklich aggressiv vor geht. Die ersten Tage, an denen sie sein Revier erkunden durfte, während er Auslauf in der Wohnung hatte, war sie sehr aufgeregt und nur mit erhobener Blume unterwegs. Mittlerweile wirkt sie dabei recht entspannt und zieht sich zum Teil schon nach kurzer Zeit wieder in ihren Bereich zurück. Picasso verhält sich am Gitter nach wie vor ruhig. Ein paar mal habe ich nur mitbekommen, dass er geklopft hat, als er auf's Gitter zugehoppelt ist. Die ersten Tage hat er vor dem Gitter alles mit Kötteln markiert. Das hat wieder aufgehört. Auch er verhält sich in ihrem Revier mittlerweile viel ruhiger als am Anfang (da ist er die ganze Zeit hin und her gelaufen, hat alles erkundet und mit der Kinndrüse markiert) und fühlt sich in Bella's Stall pudelwohl. Heute hat er nach 10-minütiger Erkundungstour sogar eine halbe Stunde in ihrem Stall geschlafen. Ich finde aber, dass die beiden viel zu wenig Kontakt zueinander aufnehmen. Lediglich Morgens und Abends in ihren aktiven Phasen begegnen sie sich ab und zu am Gitter. Und dann auch immer nur kurz. Das Interesse aneinander könnte irgendwie etwas größer sein. |
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Kannst Du Dich erinnern?:hand: |
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Ansich bin ich ja auch ganz zufrieden mit der Entwicklung :yesnod: PS: Immerhin fressen sie manchmal auch nebeneinander. Das Foto ist von vorhin ... http://up.picr.de/30465082bk.jpg |
Ich weiß ... Ich muss Geduld haben. Ist aber nicht so einfach, wenn man keinerlei Fortschritte mehr erkennt. Häufig sitzt einer längere Zeit am Gitter und es sieht so aus, als würde er auf den anderen warten. FALLS dieser dann tatsächlich mal auftaucht, wird nur kurz geschnuppert und jeder geht wieder seine eigenen Wege. Bella frisst und liegt zwar häufig ganz entspannt am Gitter - auch wenn Picasso in Sichtweite dahinter ist - aber bei direktem Kontakt (oder wenn sie sein Revier erkundet) ist sie teilweise noch recht aufgeregt und stellt das Blümchen auf. Gestern und heute konnte ich beobachten, dass Picasso Bella durchs Gitter zwicken (vielleicht auch nur knibbeln?) wollte, was Bella gleich wieder mit ein paar Hieben ans Gitter beantwortete. Picasso zeigt eigentlich keinerlei Aggressionsverhalten. Aber ich weiß ja durch den ersten Versuch, dass er einem Streit auch nicht gerade aus dem Weg geht. Einerseits tun sie mit total leid, wie sie so allein in ihren Gehegen hocken, so dass ich sie am liebsten gestern als heute zusammen lassen würde. Andererseits habe ich total Schiss davor. Zu allem Überfluss hat mich dann am Mittwoch die Tierärztin auch noch verunsichert, weil sie meinte, dass sie das mit dem Gitter nicht gemacht hätte, wegen Aggressionen aufstauen usw. So - wollte mich nur mal ausheulen. Und jetzt wünsche ich allen einen schönen Tag :wink: |
So sieht's eigentlich gar nicht so schlecht aus ... http://up.picr.de/30497829nc.jpg Wahrscheinlich habe ich mich nur von der TÄ verunsichern lassen. |
Das sieht doch klasse aus. Weiter so.:thumbsup: |
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Seh ich auch so. Du kannst ja Bella mal in "sein" Revier lassen, wenn er noch darin ist. Bitte nicht umgekehrt, weil Weibchen ihr Revier doch sehr verteidigen. |
Ich glaube damit warte ich lieber noch etwas. Solange sie teilweise noch aufgeregt ist, traue ich mich das noch nicht. Außerdem ist sein Revier recht klein, so dass sie sich nicht wirklich aus dem Weg gehen könnten !? Und sein Revier gehörte ja vorher auch ihr. Kann mir nicht vorstellen, dass sie das vergessen hat :confused: |
Nein, vergessen hat sie es nicht und durch ihre Besuche riecht es ja auch stark nach ihr, bzw bekommt man diese Gerüche nie weg. Da hilft nur abwarten, denn nach Agressionen sieht es definitiv nicht aus oder mutig sein. |
So mutig bin ich nach dem ersten gescheiterten Versuch nicht mehr. Ich lasse den beiden noch etwas Zeit und hoffe, dass sie sich durch das Gitter noch etwas annähern. Und wenn dann der Tag X kommt, stellt sich die Frage: Einfach das Trenngitter öffnen oder doch nochmal in meinem Schlaf- und Wohnzimmer probieren ? Auf dem Balkon hätte ich sie nur wenig im Blick und jeder könnte sein Revier verteidigen. Drinnen hätte ich sie im Blick, aber sie müssten dann nochmal umgesiedelt werden. |
Wenn du, verständlich, solche Bedenken hast, wie wäre es mit einer VG bei jemand anderem? Vielleicht kennt marinahexe jemanden in deiner Nähe, aus dem KS z.B. , der das machen könnte. |
Ich kenne niemanden, bei dem ich das machen könnte. Und mit Bella ist das ja auch gar nicht so einfach. Jeder Transport ist für sie enormer Stress. Ich werde es schon nochmal hier probieren. Sonst hätte ich mir ja auch die Umbaumaßnahmen auf dem Balkon sparen können ;) Ich bin mir halt nur noch nicht sicher, ob ich dann einfach auf dem Balkon das Trenngitter öffne oder es nochmal drinnen probiere. |
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Aus dem KS kenne ich keinen der in der Nähe wohnt. Aber aus dem Kaninchenforum kenne ich jemanden aus Wolfsburg, ist etwa 1 Std. entfernt.:rofl: Ich glaube aber nicht, dass das nötig ist. Die beiden werden das schon machen. |
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Ich hab kein Außengehege mehr:blush5: War auch nur so ein Gedanke, aber dann würde ich draußen bleiben, oder wolltest du sie dann drinne überwintern lassen? Ihr schafft das schon. |
Nee nee - sie sollen auf jeden Fall draußen überwintern. |
Huhu, muss mal wieder nerven und brauche euren Rat, bzw. eure Meinung dazu ... Ich bin ja ständig am überlegen wann, wie und wo ich die erneute Zusammenführung starte. Irgendwie kann ich mich nicht so recht damit anfreunden, einfach irgendwann das Trenngitter auf dem Balkon zu öffnen. 1. Ich habe Befürchtung, dass es möglicherweise zusätzlichen Stress durch Revierverteidigung gibt. 2. Die Ställe bieten Sackgassen und ich mag mir gar nicht ausmalen, wie Bella reagiert, wenn Picasso plötzlich oben in ihrem Stall auftaucht. 3. Durch die Ställe glaube ich, dass sie sich wieder zu wenig miteinander befassen, weil sie tagsüber wahrscheinlich stundenlang jeder in seinem Stall hocken und es dann bei jedem Wiederzusammentreffen kracht. Nun ist gestern mein Berlin-Besuch endgültig abgereist und ich habe das Gäste- , Ankleine- und Bügelzimmer wieder hergerichtet. Nun bin ich am Überlegen, ob ich dort eine erneute VG versuche. Hier mal zwei Bilder des Zimmers ... http://up.picr.de/30545558yc.jpg http://up.picr.de/30545559iy.jpg In der Lücke vor der Heizung steht normalerweise ein Kühlschrank. Der steht momentan noch - wegen des Besuchs - dekorativ im Wohnzimmer und könnte zur Not auch noch etwas länger dort stehen bleiben. Das Sofa könnte ich irgendwie mit Gittern abtrennen. Sie hätten dann ca. 4qm. Picasso hat einen Teil des Zimmers allerdings bewohnt, bevor er auf den Balkon gezogen ist. Das sah dann so aus ... http://up.picr.de/30545557wf.jpg Bella wird diesen Raum nicht für sich beanspruchen. Als sie noch jung war, ist sie während ihres Freilaufs in der Wohnung oft in dem Zimmer gewesen. Das letzte Jahr aber eher weniger bis gar nicht. Was meint ihr ? |
Die Idee ist gut, aber ich glaube dann wird das mit dem Draußen überwintern vermutlich nichts werden. Ist aber nur meine Meinung. Ein bisschen Zeit musst du schon einrechnen die die zwei da verbringen, mir wäre dann raussetzen zu unsicher. |
Ich weiß gar nicht, ob das wirklich so schlimm wäre. Ich musste Candy damals auch kastrieren lassen, als es noch ziemlich kalt war. Ich habe die beiden dann für 2 Wochen rein geholt, den Raum immer gut gelüftet, damit er nicht zu warm wurde und sie dann wieder auf den Balkon gesetzt. Haben beide problemlos überstanden. Und noch ist es ja auch nicht sooo kalt. Lt. Vorschau immer noch um die 10 Grad Nachts. |
Ok, das klingt jetzt wirklich nicht so arg schlimm :wink5: |
Das kannst Du so machen. Ca. 10 Tage Innenhaltung macht nichts, bis dahin sollten sie sich aber verstehen. Alternativ: draußen die Sackgassen "dicht" machen. |
Danke für deine Antwort. Ich denke, dann werde ich die VG im Gästezimmer nochmal starten. Die Sackgassen dicht machen, also das Schließen der Ställe, behebt ja nur eines meiner Probleme. Die mögliche Revierverteidigung bleibt ja trotzdem noch. Dann werde ich wohl mal ein Welpengitter bestellen. Und dann habe ich noch ein paar Fragen ... 1. Meinst du die beiden sind schon so weit ? Wobei es wahrscheinlich eh erst nächstes WE losgehen kann. Erst muss ja das - noch nicht bestellte - Gitter kommen. "Grundlose" Aggression am Gitter konnte ich nicht mehr beobachten. Wobei ich natürlich auch nicht die ganze Zeit am Fenster stehe. Nur will Picasso manchmal durchs Gitter zwacken. Dann schlägt Bella mit den Pfoten gegens Gitter. Ansonsten verhalten sie sich eher neutral. 2. Sollte einer dann einen Vorsprung bekommen, oder beide zusammen (bzw. direkt nacheinander) rein ? 3. Wo bekomme ich unbedruckte Kartons her ? Umzugskartons im Baumarkt sind ja leider immer bedruckt. Beim letzten VG-Versuch hatte ich nur eine Weidenbrücke und einen Tunnel drin. Möchte diesmal aber lieber Kartons verwenden. |
Ich denke schon, dass die beiden soweit sind. Frag mal bei Edeka & Co. nach Eier- oder Zigarettenkartons, die sind wenig bedruckt. Milchkartons würden auch gehen. |
Du kannst Umzugskartons nehmen, die haben ja meist nur Schrift drauf und da müssen sie erstmal rankommen. Finde ich unbedenklicher als bebilderte, farbige Kartons. |
Ich war gestern schonmal beim Futterhaus und habe nach Kartons gefragt. Der hat mir auch 2 gegeben, die nur wenig bedruckt sind. Allerdings sind das halt "normale" Kartons. Da weiß ich gar nicht, wie ich das "Dach" zu bekommen soll ohne es zu kleben (was ja wieder nicht gut wäre wenn sie es anknabbern). Und bei meiner kleinen Wuchtbrumme Bella muss es schon etwas stabiler sein, damit es nicht zusammenbricht, wenn sie drauf hüpft. Da wären Umzugskartons sicher besser geeignet. Habe jetzt mal auf den Internetseiten unserer Baumärkte geschaut. Am besten scheint mir da noch der vom Bauhaus zu sein ... https://www.bauhaus.info/umzugskartons/buecher-geschirrboxb58xt33xh335cm/p/20187053?q=umzugskarton Ein Welpengitter habe ich nun doch nicht bestellt. Wäre quatsch für die kurze Zeit. Das Trenngitter und Picasso´s Stall haben mich schon genug gekostet, dafür, dass es auch nur für den kurzfristigen Gebrauch sein soll. Ich habe noch einige Elemente aus Holz/Plexiglas. Die werde ich da irgendwie zusammen zimmern. Schade, dass heute schon Donnerstag ist und ich nach meinem Urlaub im Büro so viel zu tun habe. Sonst könnte ich das Zimmer heute noch herrichten und die VG morgen nach der Arbeit um ca. 15:00 Uhr starten. Aber das wird wahrscheinlich nichts. Muss vorher auch noch im Baumarkt einiges besorgen. Und dann verzögert es sich gleich wieder um eine Woche :-/ |
Wird Zeit, dass die beiden endlich vergesellschaftet werden. Picasso fühlt sich in Bella's Revier scheinbar pudelwohl und Bella blüht richtig auf, wenn sie mal "ihren" ganzen Balkon zur Verfügung hat. Und wenn die VG - hoffentlich - dann abgeschlossen ist, werde auch ICH wieder etwas ruhiger. Ich merke schon, dass meine Nerven gerade nicht die besten sind. Und gestern war dann auch noch ein sehr emotionaler Tag ... Das Kleintierkrematorium hat mir den Entwurf von Skippy's Urne geschickt :angelsad2: http://up.picr.de/30580149jt.jpg Wenn nichts dazwischen kommt, startet der 2. VG-Versuch am Freitag. Einerseits freue ich mich drauf, in der Hoffnung, dass es diesmal besser läuft. Andererseits habe ich echt Bammel, dass es wieder scheitert. Ich weiß gar nicht, was mir mehr Angst macht ... Die möglichen Kämpfe und Verletzungen oder, dass Bella unter dem Stress schlapp machen könnte. |
Eine schöne Urne für deinen Skippy Gute Nerven für die neue VG, das wird schon. |
Bella buddelt ja generell gerne im Klo und auch in Picasso's. Aber heute übertreibt sie es. Es ist schon gar keine Einstreu mehr drin und trotzdem buddelt sie noch wie eine Irre weiter ... http://up.picr.de/30584200al.jpg http://up.picr.de/30584201rs.jpg http://up.picr.de/30584202gn.jpg |
:rofl: Die Sägespäne laden aber auch zum Buddeln ein. |
Andere Einstreu kann ich wegen Bella leider nicht verwenden. Alles was pelletiert ist, frisst sie wie Leckerlis :rolleyes: |
Das ist natürlich schlecht. Dann musst du wohl oder übel doch immer wieder zu Kehrschaufel und Besen greifen müssen. |
Fotos von heute ... Meistens sitzt nur einer von beiden am Gitter. http://up.picr.de/30594663ni.jpg http://up.picr.de/30594664nj.jpg Und wenn sie sich dann doch mal am Gitter treffen, sieht das SO aus... http://up.picr.de/30594665vp.jpg Hat zwar nichts mit der VG zu tun. Aber ich find's so niedlich, dass ich es euch nicht vorenthalten will. http://up.picr.de/30594666tc.jpg |
Wir nehmen auch nicht VG Bilder. Sehr niedlich die Beiden. |
Huhu Ich habe jetzt mehrfach im Netz von der VG-Methode, die von der House Rabbit Society empfohlen wird, gelesen. Zitat: Schritt 1: Begegnung am Gitter Ob sich Kaninchen zuerst durch ein schützendes Gitter kennen lernen sollten, ist umstritten. Die House Rabbit Society empfiehlt es, während es im deutschsprachigen Raum als vollkommen falsch angesehen wird. Hauptargument dagegen: Aggressionen können am Gitter nicht ausgetragen werden, stauen sich daher an und erschweren die Zusammenführung. Nach einigen Erfahrungen trifft das nicht unbedingt zu: Kaninchen, die am schützenden Gitter ungehemmt aggressiv sind, können bei direktem Kontakt viel zurückhaltender sein; Kaninchen, die bei direktem Kontakt noch kämpfen, können am Gitter durchaus schon friedlich nebeneinander liegen. Bewährt hat es sich, das neue Kaninchen in einem Auslaufkäfig zu halten, während das alteingesessene Tier frei im selben Raum läuft, oder die Tiere in benachbarten Räumen mit einem hohen und soliden Gitter in der Tür dazwischen unterzubringen. Finden am Gitter heftige, eskalierende Auseinandersetzungen statt, kann man einen Teil der Gitterfläche mit Pappe als Sichtschutz ab-decken; dies schafft Entspannung und schützt vor Verletzungen. Schritt 2: Begegnung unter Stress Bei ihrer ersten direkten Begegnung sollten die Kaninchen möglichst zu eingeschüchtert zum Kämpfen sein. Gut geeignet dazu ist der Heckraum eines Autos, in den man eine einzelne Schale mit Heu stellt. Dort lässt man die Kaninchen frei laufen und fährt spazieren (möglichst mit einer zweiten Person zur Beobachtung der Tiere). Häufig findet man am Ende beide Kaninchen im Heu schutzsuchend aneinander gedrängt – eine erste positive Erfahrung mit dem zukünftigen Partner. Das wiederholt man täglich und steigert dabei den „Schwierigkeitsgrad“, indem man vorübergehend den Motor abstellt. Wer kein passendes Fahrzeug besitzt, muss diesen Schritt überspringen und besonders vorsichtig mit Schritt 3 beginnen. Schritt 3: Klärung der Rangordnung ohne Revieranspruch Für die eigentliche Zusammenführung mit Klärung der Rangordnung benötigt man ein neutrales Territorium außerhalb des bisherigen Kaninchenreviers. Ist das in einer kleinen Wohnung nicht möglich, kann man anfangs z.B. auf Kellerräume, Räume bei Nachbarn o.Ä. ausweichen. Ansonsten wählt man den Raum, der vom alteingesessenen Kaninchen am wenigsten genutzt wird (z.B. Flur, Badezimmer) und gestaltet ihn täglich mit Röhren, Pappkartons u.Ä. um. Dabei dürfen keine Sackgassen entstehen, in denen ein flüchtendes Tier gefangen wäre! Der Raum sollte den Kaninchen gerade genug Platz zum Ausweichen bieten, aber nicht so groß sein, dass sie einander ignorieren können. Etwas verstreutes Grünfutter und Heu hilft, die Tiere zwischenzeitlich abzulenken und zu beruhigen. Die Kaninchen werden nun täglich für eine begrenzte Zeit in dieses neutrale Territorium gesetzt. In der Regel beginnen die Auseinandersetzungen bald nachdem die Tiere den Raum erforscht haben. Bei diesen Rangordnungskämpfen sollte der Mensch als „Schiedsrichter“ verhindern, dass sich die Tiere zu sehr in den Kampf hineinsteigern und ernsthaft verletzen. Zu heftige Attacken kann man gut mit einer Wasserpistole (Strahl ins Gesicht), einem Schlag mit dem Handtuch, einem schnell dazwischengeschobenen Karton o.Ä. unterbrechen. Anfangs hält man die gemeinsame Zeit kurz (10 bis 20 Minuten) und trennt die Tiere wieder, sobald etwas Ruhe eingekehrt ist (nicht mitten in der Auseinandersetzung). Von Tag zu Tag wird die Zeit gesteigert, der genaue Verlauf hängt vom Einzelfall ab. Meist beobachtet man, dass die Kaninchen im Laufe der Zeit in den Ruhepausen immer näher beieinander liegen. Dann folgen erste vorsichtige freundliche Gesten („Presentation Smile“). Beginnt ein Kaninchen, das andere abzulecken, hat es den Partner akzeptiert. Diese freundschaftliche Beziehung sollte sich einige Tage festigen, bevor man zum letzten Schritt übergeht. Schritt 4: Umzug ins Kaninchenrevier Der Umzug vom neutralen Territorium ins Kaninchenrevier sollte nicht zu früh und nicht zu schnell erfolgen, da es dabei nochmals zu einem Aufflammen der Aggressionen kommen kann. Sackgassen wie Häuschen und Käfiggitter sollten entfernt werden. Optimal ist es, das Revier schrittweise freizugeben (z.B. hohe Gitter zum Abtrennen eines Zimmerteils benutzen) und den Tieren erst nach einigen weiteren Tagen den Zugang zum üblichen Käfig/Toilettenstandort zu ermöglichen. Wichtig: Gemeinsame Käfighaltung ist auch nach erfolgreicher Zusammenführung nicht unbedingt möglich, da viele Kaninchenpaare ausreichend Platz brauchen, um kleinere Streitigkeiten gefahrlos auszutragen. Sicherer und artgerechter ist die Haltung der Kaninchen in einem Innen-/Außengehege oder in kaninchensicher eingerichteten Zimmern. Für das komplette Prozedere vom ersten Kennenlernen bis zum unbeaufsichtigten Zusammenleben sind ungefähr 5 Wochen einzuplanen, in unkomplizierten Fällen kann es deutlich schneller gehen. In schwierigen Fällen ist viel Geduld und Einfühlungsvermögen des Besitzers notwendig – Unerfahrene brauchen dann oft kompetente Hilfe. Doch der Aufwand lohnt, denn: Kaninchen brauchen Kaninchen! Was haltet ihr von dieser Methode ? Schritt 2 kommt für mich schon wegen Bella´s Stressempfindlichkeit nicht infrage. Im Schritt 3 wird empfohlen, die Tiere immer nur für eine begrenzte Zeit in einem neutralen Territorium zusammen zu lassen und diese Zeit täglich zu steigern. Mal davon ab, dass das Gästezimmer nicht wirklich neutral ist, weil Picasso da bis vor 3 Wochen wohnte, hatte ich das SO nicht vor. Und auch Schritt 4 würde ich anders angehen. Gestern habe ich das Zimmer schon etwas vorbereitet … Boden gewischt, Schränke abgewischt, unteren Teil des Schuhregals ausgeräumt, einen Teppich reingelegt (kommen natürlich noch welche dazu, waren aber in der Garage), ein Klo platziert (passt zum Glück in die von mir vorgesehene Ecke) und die Gehegeelemente sauber gemacht (neutral sind die jetzt natürlich nicht, bei Holz wohl nicht machbar). Nach Feierabend fahre ich in den Baumarkt und hole 2 Umzugskartons und dann schaue ich mal, wie ich die Gehegeelemente zusammen gezimmert bekomme. http://up.picr.de/30597885kx.jpg |
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"Schiedsrichtend" wäre hier wohl mal eine valide statistische Erhebung, die beide VG-Methoden bewertet - was im ersten Schritt bedeuten würde, eine saubere Vergleichbarkeit der Rahmenbedingungen (Raumverhältnisse, Geschlechterkonstellation, Alter, EC-Problematik der beteiligten Kaninchen ... usw.) herzustellen. Schwierig genug. Bis dahin bleibt's bei Meinung und Gegenmeinung. Aber dafür ist ein Internetforum ja da. :) Grüße, Aen |
Besonders interessant finde ich Punkt 2. Ich werde mir dann demnächst von Bekannten einen Firmenwagen mit Ladefläche ausleihen .....:rofl: Du liest ganz eindeutig zu viel. Je mehr Du über VGs liest, desto unsicherer wirst Du. Stell die Gitterelemente auf, stell die Kartons rein, füll das Klo, verteil Futter und dann schmeiß die beiden Bestien ins Zimmer.:D Ich würde vormittags anfangen, wenn sie eigentlich eher ruhen. Das wird schon! |
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Gute Idee! Kannst ja auf ne 1/2 Stunde verkürzen und dann mal lünkern. Die werden eh erstmal das Zimmer erkunden. |
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