 | Kaninchenfreund | | Registriert seit: 17.04.2015
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Geschrieben am
15.07.2017, 09:44
| | | | Nicht alle Kaninchen sind "Angsthasen".
Betrachte es mal so: Flucht ist anstrengend. Wenn man keinen Grund hat zu flüchten, ist das Leben viel einfacher. Wenn also ein Kaninchen mitten im Raum auf dem Teppich liegt, dem geht es gut!
Wenn genug Versteckmöglichkeiten da sind, man also könnte wenn man wollte, umso besser.
Ich finde es gut, dass Du beide hast zusammen kastrieren lassen, das war sicherlich das Beste. Es stimmt leider: ein potenter Bock und ein Kastrat zusammen kann funktionieren, kann aber auch ganz böse ausgehen.
Was das Zusammenleben betrifft: wenn sie sich "nur" aus dem Weg gehen, das ist schade, aber nicht so schlimm. Die beiden haben jahrelang unkastriert nebeneinander gelebt, konnten sich sehen und riechen aber nicht die Rangfolge klären. Das es jetzt nicht hoch her geht ist doch eigentlich ein gutes Zeichen.
Was hältst du denn von der Idee, nach der Kastrafrist (mindestens 40 Tage, also 6 Wochen) ein Mädel dazu zu setzen?
Ich hatte mal eine 3-Männer-WG, das war der traurigste, langweiligste Haufen den man sich vorstellen kann. Von über 20 m² Platz wurden ca. 4 m² genutzt, nämlich der Weg vom Futternapf bis zum Klo, und sonst lagen die einfach nur den ganzen Tag herum.
Erst als ich ein Mädel dazu gesetzt habe (meine süße Wanda, R.I.P.) wurde die Bande wieder munter und es kam Leben in die Bude. Vorher waren meine 3 so aufregend wie eine Gruppe Stofftiere ...
LG, Stephanie
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"... Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten.
Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung. Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden."
aus: Watership Down (Unten am Fluss) von Richard Adams
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