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Wollte nur kurz einen Bericht über das Ergebnis beim Tierarzt schreiben. Faxe ist so schlimm und er tut mir so leid... ich weiß nicht warum, aber er wird wirklich nicht zutraulich, hat einfach Angst vor uns.. als wir ihn eingefangen haben, hat er sogar gequietscht! Ob er uns überhaupt mag? Ich hatte vor Jahren mal ein Kaninchen, welches sich erst nach sage und schreibe einem Jahr überhaupt anfassen ließ, davor rannte es auch immer quietschend davon (kam auch aus schlechter Haltung, aber von privat); dann war es aber auf einmal ganz lieb und anhänglich. Ich hoff, Faxe hat nicht dasselbe Spiel vor, gerade auch, weil er ja Medis braucht. Manche werden mich jetzt vielleicht steinigen wollen, aber weil es absolut gar nicht geht, ihm das AB so zu geben, bekommen beide nun wieder eine Handvoll Cunis am Tag, da kann ich das wunderbar drüber tun. Nun, jetzt bekommen beide das AB Veraflox - drückt mir die Daumen, daß es gut vertragen wird!! Zusätzlich bekommen sie ein Mittel von Heel und ein immunaufbauendes Mittel hat der Arzt ihnen auch gespritzt. Das AB sollen sie jetzt fast vier Wochen bekommen. Aber insgesamt ist ihr Zustand noch nicht beunruhigend. Jetzt sind beide total fertig. Übrigens, Mäusle wiegt 1,8kg, also 0,4kg mehr wie Faxe; kein Wunder, daß der arme kleine Kerl bei Kämpfen nur schwer eine Chance gegen sie hat. |
Mein kleiner Rammler lässt sich auch nach über zwei Jahren nicht anfassen und hat panische Angst vor Händen. Hilft ihm nur bei Medigaben leider nicht, da muss er durch. Manche werden eben nie zutraulich, was mich persönlich aber nicht stört, den Kaninchen sind nun mal eher Beobachtungs- als Kuscheltiere, deswegen sind sie ja auch für Kinder gänzlich ungeeignet. |
Nochmal ein kleiner Tipp zu den Angocin, wo du vor einiger Zeit geschrieben hast das diese nicht angenommen werden....du musst die Schutzschicht unter Wasser abwaschen....sobald dann das dunkelgrüne erscheint, trockentupfen und so anbieten.....meist wird es dann gern gefressen....weiss nicht ob das erwähnt wurde oder ich es überlesen habe, deshalb schreib ich es mal Viel Glück weiterhin, LG Nicole |
@ Terry Klar sind das keine Kuscheltiere, aber ich habs bisher bei all meinen Karnickeln hinbekommen, daß diese mir zumindest vertraut haben. Ich sags mal so, in freier Wohnungshaltung ist das auch wünschenswert und besser auch für den kleinen Kerl. Aber mei, jetzt sind die beiden ja noch nicht lang bei mir - aber der Charakterunterschied zwischen Mäusle und Faxe ist wirklich erheblich. @Nicole Die Tabletten hab ich abgewaschen, bringt aber nix... ich muß natürlich zwei von der Sorte haben, die gar nix annehmen wollen, weder die Tabletten einfach so noch irgendwelchen Früchtebrei. Deshalb hab ich Angocin erst mal aufgegeben; der Streß, den Faxe hätte, würden wir den jeden Tag schnappen und ihm zwangsweise die Tabletten geben, würde sicherlich die Wirkung der Tabletten wieder aufheben :-( Also versuchen wir es erst mal mit AB und dem Zeug von Heel - irgendwie schon schade, daß ich jetzt vier Monate junge Karnickel mit AB vollpumpen muß. Dir wünsche ich übrigens ganz viel Glück und gute Nerven mit Deinen zwei Kaninchen, ich verfolge Deine Geschichte auch und es tut mir unglaublich leid, daß es nicht wie gewünscht klappt! |
Ein Zwischenstand... bzgl Schnupfen hab ich ja im Schnupfenthema nun geschrieben, ist vielleicht sinnvoller. Bisher ist nichts dramatisches vorgefallen. Beide haben sich die letzten Tage vermehrt angenähert; Faxe durfte rumhüpfen wie Mäusle auch, das hat sie zugelassen. Ab und an hat er es wohl in ihrer Nähe übertrieben, da hat sie ihn dann weggejagt. Er weigert sich allerdings auch immer öfter, sie zu putzen; bis gestern ging er ihr eigentlich ausm Weg. Gestern haben sie dann mal zusammen gespielt und später am Tag sind sie auch mal nebeneinander gelegen! In den frühen Morgenstunden allerdings merkte man Mäusle an, daß sie unruhig wurde und plötzlich scheuchte sie Faxe auch wieder richtig weg und machte auch vor seinem Versteck nicht halt. Nun, kurz darauf konnte ich erfahren, warum das so ist: Mäusle ist scheinschwanger, grinz, das erste Mal mit vier Monaten. In einem Affenzahn ist sie in den oberen Teil des Käfigs gehüpft, wo eine Seite davon verdeckt und wie eine Höhle ist. Dann hörte man sie bestimmt ne dreiviertel Stunde buddeln (da ist ja Streu und Heu drin) und auf einmal sah man, wie sie sämtliches Heu da rein trägt. Irgendwann gabs ne Pause, da kam sie wieder raus und scheuchte Faxe wieder weg, der sich gerade nichtsahnend am putzen war ;-) Mäusle hat mir nun ganz schön den Schlaf geraubt, denn später ging es wieder los. Ich hab ihr schon richtige Heuberge in Käfig gelegt, das hat sie alles reingetragen, und als das auch weg war, ist sie in den unteren Teil und hat das dortige Heu auch noch hoch getragen. Nun, irgendwann bin ich doch eingeschlafen und wieder aufgewacht, weil ein riesen Getrampel im Käfig war, der direkt nebem Sofa steht. Es war Faxe, der wie ein Irrer rumsprang - und natürlich das ganze Nest jetzt zerstört hat. Jetzt zur Hasenschlafenszeit liegen beide im Schlafzimmer, zwar mit Abstand, aber so scheint es zumindest so weit zu passen, daß es grad keine Raufereien mehr gibt. Wenigstens erklärt das, warum Mäusle seit gestern früh auch eine nasse Nase hat, was sie sonst nicht hatte; meine Maus ist gestresst und wird erwachsen :-) |
Wieder gab es eine Änderung bei uns im Hasenstall.. Die letzten Tage hingen die beiden ständig aufeinander! Ich weiß nicht, wie es zustande kam, jedenfalls sah man sie nur noch zu zweit - beim schmusen, beim schlafen, beim Fressen, beim Mist anstellen bestand sogar eine richtige Zusammenarbeit. Höchstens mal eine Stunde am Tag war jeder für sich, den restlichen Tag und die Nacht über wurde gegenseitig geputzt etc. Ab und an bestieg Mäusle Faxe halb und kratzte an ihm oder zwickte ihn, was er nach kurzer Zeit wieder mit davon rennen quittierte; aber gleich darauf hin kam er auch wieder aus seinem Versteck raus und alles war wieder in Ordnung. Meine Güte, waren die letzten Tage entspannend, grinz. Heute ist das erste Mal seit zwei Tagen, daß sie getrennt voneinander schlafen; vielleicht ist irgendwas vorgefallen, aber Fell liegt schon mal nicht rum. Faxes Wunden sind jetzt endlich auch mal fast verheilt (bis auf die am Ohr) und Mäusle hatte ihre Scheinschwangerschaft übrigens bereits nach eineinhalb Tagen wieder überwunden; ein richtiges Nestchen hatte sie auch nicht zustande gebracht. Hoffentlich bleibt es jetzt erst mal so! Mäusle scheint nun auch zu lernen, wie sie Faxe "im Griff" hat, daß er das nicht wieder falsch versteht und meint, Chef spielen zu können, indem sie ihm eben ab und an ganz deutlich zeigt, daß sie die Hosen anhat. Aber ansonsten sieht man auch, daß die beiden sich doch gerne haben :-) Übrigens, gestern lagen beide schmusend aufm Boden und Mäusle fing an, am Teppichrand zu knabbern. Zuerst habe ich nur gemeckert, da hat Faxe schon ganz aufgeregt Mäusle angesehen; als sie aber weiternagte, war ich gerade im Begriff, aufzustehen, da hat Faxe der Maus einen Rempler gegeben, damit sie von dem Teppich abläßt und ich nicht deren Zweisamkeit störe, grinz. |
Na siehste, alles wird gut. |
Nein, leider doch nicht... es gab schon wieder Zoff und Fellflug; und wieder hat Faxe angefangen, der jetzt wieder einmal in sein Eck verbannt ist.. *seufz* |
Oh nein... du hast es echt nicht leicht mit den beiden... |
Ja, die zwei sind ein Sonderfall. Momentan gehts wieder halbwegs - es ist ein dauerndes Hin und Her! Ich habs aufgegeben, mir darum Gedanken zu machen, sonst krieg ich nen Nervenzusammenbruch, grinz. So lange es beiden gut geht... sollen sie halt spinnen, die werden sich schon vertragen, sobald mal einer endgültig seine Stellung akzeptiert hat. Das wird wohl Faxe sein müßen, weil er Mäusle unterlegen ist. Zumindest scheinen sie sich wirklich zu mögen.. obwohl Mäusle ihn immer wieder jagt und piesackt, hielt sie auch mal kurz bei ihm an und leckte ihm sein Köpfchen. Dann ging sie gleich wieder, grinz, aber Faxe hat sich danach riesig gefreut und ist ganz fröhlich rumgehoppelt - bis Mäusle ihn eine halbe Stunde später wieder gejagt hat. Mehrmals am Tag wird er gejagt, dann sieht man sie wieder beide zusammen einträchtig fressen oder er putzt sie wieder, dann wird er wieder in sein Eck verbannt, dann bekommt er von Mäusle ein Bussi.... also echt, die beiden sind wirklich blöde ;-) |
Leider melde ich mich mit schlechten Nachrichten zurück. Bei meinen beiden hat es sich eingependelt; in einem bestimmten Rhytmus verstehen sie sich, dann hängen sie eine Zeit wie Pech und Schwefel aufeinander. Aber: dann ist Mäusle wieder scheinschwanger und versucht, ein Nest zu bauen; dann gibts wieder Streß.. Mäusle war jetzt innerhalb von sieben Wochen das dritte Mal mit Nestbau beschäftigt, was sich immer durch extreme Buddelei und Unruhe ankündigt. Ich hab deshalb mit meinem TA gesprochen, der sofort meinte, daß sie kastriert werden müße; nicht nur aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit von Veränderungen an der Gebärmutter, sondern auch, weil weder sie noch Faxe zur Ruhe kommen und diese ständige Rhytmus ihren kleinen Körper auslaugt, der doch schon genug mit dem chronischen Schnupfen zu tun hat. Auch besteht ja die Gefahr von Entzündungen, sollte sie Milch produzieren etc. Seufz, aber Mäusle ist doch erst fünf Monate bzw diesen Monat ein halbes Jahr alt! Jetzt habe ich natürlich doch massive Angst davor, insbesondere auch, daß sie sich dann die Naht aufbeißt, wenn sie die OP gut überstanden hat. Leider macht mein TA diese OP nicht, so muß ich jetzt, bei so einer wichtigen Sache, auch noch zu einem völlig Fremden mit ihr. Ich hab extra in den Ärztelisten nachgeschaut und werde mit ihr zu Dr. Rückert nach Ulm fahren; ich glaube, eine längere Fahrt zum TA ist besser wie wenn ich zu irgendjemandem gehe. Denn mir wurde zwar die Tierklinik HDH empfohlen, dort habe ich jedoch vor gut neun oder zehn Jahren sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit einem anderen Kaninchen von mir. Nachher rufe ich gleich mal in Ulm an... Faxe bleibt diesmal aber zuhause, der verkraftet Autofahren überhaupt nicht gut. Hat irgendjemand besondere Tipps, wenn in diesem jungen Alter eine solche OP vorgenommen werden muß? Ansonsten.. wär es ganz lieb, wenn mein Mäusle ein paar Daumendrücker bekommen könnte. :-( |
So lange sie jung und fit ist übersteht sie die OP gut. Klar, ein bisschen früh ist es schon, aber ich hatte auch schon Häsinnen, die unter einem Jahr alt waren und bösartige (!) Veränderungen an der GB hatten. :( Wenn der TA eine "innere" Naht macht, besteht eigentlich keine Gefahr dass sie an die Fäden geht. Ansonsten bestell Dir hier https://www.buntebunnybodys.de/shop/bunte-bunny-bodys-mit-und-ohne-ärmel/ einen Boy für sie, den behält sie je nach Temperament drei bis vier Tage an und kommt nicht an die Naht. Anziehen tut ihn der TA noch in der Narkose. Einer ganz wilden Häsin von mir hab ich so ein Teil auch mal trotz innerer Naht verpasst, den könnte ich dann aber nach zwei Tagen ausziehen. Und die Daumen sind selbstverständlich alle gedrückt! |
Wir wünschen auch viel Glück und drücken Daumen und Pfötchen! |
Also, ich hab am Montag einen Termin, erst mal zum kennenlernen. Der TA möchte auch vorher noch abklären, ob eine nochmalige Behandlung des Schnupfens vor der OP nötig ist, weswegen ich Faxe jetzt doch mitnehmen muß. Owe, davor graust es mich ehrlich gesagt am meisten jetzt - allein schon die Frage, wie ich den schüchternen Kerl denn nur einfangen soll! Ist es eine Idee, ihm ein Handtuch über den Kopf zu legen und ihn dann zu nehmen? Und wie macht Ihr das bei so einer langen Fahrt? Eine Stunde Fahrtzeit ist es auf jeden Fall - soll ich beide in die Transportkiste stecken? Ist halt ne normale TK und die beiden sind mittlerweile ja doch recht gewachsen. Oder besser in einen stabilen Karton, daß sie oben rausgucken können? Puh, ich bin auch gespannt, was da für Kosten auf mich zukommen, momentan ist das finanziell eine große Belastung. Ach, alles blöde... Zumindest wird von vornherein versucht, eine subkutane Naht zu machen und wenn das nicht gehen sollte, kauf ich so nen Strumpf - danke dafür nochmal, Theresa! |
Hi Cindy, tut mir Leid zu lesen, dass es dann doch so blöd gelaufen ist und die Kleine schon jetzt kastriert werden muss. Aber bei diesen Symptomen finde ich ebenfalls, dass es die beste Lösung ist. Und danach hast du Ruhe, was diese Thematik angeht. Zum Einfangen: Na ja, ich habe auch immer meine liebe Mühe, vor allem weil sie halt draußen sind. Ich versuche dann immer (gern auch mit Hilfe), das zu fangende Tier so weit es geht "einzuengen", also den Bereich, in dem es fliehen kann, immer kleiner zu machen. Das passiert bei uns mit so Absperrgittern, die wir mal gebastelt haben. Eins dieser Gitter (Länge etwa 1,5m) nehme ich (oder der Helfer) dann in die Hand und versuche, das Tier in eine Ecke zu treiben, die wir dann mit diesem Element schließen. Das klingt jetzt alles sehr stressig und ist es zuweilen auch. Aber anders geht es bei uns leider nicht, weil die Tiere so gar nicht zutraulich sind. Das stört mich nicht, es sei denn, sie müssen zum TA ;) Mit Tüchern habe ich noch nicht nach ihnen geworfen, aber die Idee hatte ich auch schon. Keine Ahnung, ob das klappt. In Wohnungshaltung hat man ja doch noch viel mehr Optionen. Unter anderem kannst du die auserkorene Transportmöglichkeit schon jetzt irgendwo hinstellen und immer Leckerchen reinlegen. Dann gehen sie da freiwillig rein und mit etwas Glück kannst du sie so am Tag der Tage dorthin locken. Wird nur einmal klappen, aber na ja...besser als nichts. ;) Ob nun besser Box oder Kiste...schwer zu sagen. Aus einer Kiste könnten sie rausspringen, wenn sie sich erschrecken. Andererseits haben sie da mehr Platz. Das kannst wohl du am besten einschätzen - also wie schreckhaft deine Lieben so sind. Viel Kraft und Erfolg wünsche ich. Daumen sind auch alle gedrückt! LG Anjanka |
So, am Montag waren wir mit Mäusle beim Tierarzt in Ulm. Faxe hatte ich nun doch nicht mitgenommen; ich bin überzeugt davon, daß die lange Fahrt (insgesamt waren wir gute viereinhalb Stunden unterwegs) zu viel Aufregung für den kleinen Angsthasen gewesen wäre. Es ist wirklich ein guter Arzt, das sah man allein schon daran, wie er Mäusle behandelt hat. Bereits nach zwei Minuten konnte er feststellen, daß sie eine Zicke ist, grinz ;-) Er sieht bzgl Kastration kein Problem wegen des jungen Alters, da er meinte, daß sie sowohl vom Körper wie auch vom Verhalten sehr viel reifer wirkt als sie eigentlich ist. Meine Maus hat sich auch wirklich gut gemacht, bin ganz stolz auf sie, grinz. Am 9.10. wird sie operiert. Übrigens haben wir den Schnupfen bei ihr jetzt sehr gut unter Kontrolle gebracht; der TA hätte es nicht bemerkt, hätte ich es ihm nicht gesagt, auch ihre Nase war kein bisschen feucht, trotz der massiven Aufregung. -- Aber jetzt habe ich das nächste Problem, seufz.. Gerade eben habe ich im Kot Würmer entdeckt und kurz darauf einen ganzen Wurmhaufen. Höchstwahrscheinlich stammt dies von Faxe, wobei Mäusle gerade auch bisschen mit der Verdauung schwächelt und ja mit Sicherheit auch Würmer hat. Sie sind aber beide noch fit, einzig die letzten zwei Tage sind beide etwas ruhiger gewesen - aber nicht ruhig im Sinne von fertig, sondern eher entspannt und fröhlich (sie kuscheln ja auch seit verhältnismäßiger langer Zeit wieder sehr, sehr viel miteinander). Mein Menne ist mit den Würmern gerade beim TA und läßt den Kot untersuchen... also, das hatte ich jetzt ehrlich gesagt noch nie, hab aber gelesen, daß es wohl gar nicht so selten ist. Ich versuchs dann neben dem Medikament, was der TA uns geben wird, auch mit Kokosöl. Mir stellen sich jetzt drei Fragen: 1. Ich hab gelesen, daß Zwiebelgewächse hilfreich sein sollen. Kann ich bei meiner jetzigen Ernährung, wo ich gerade so langsam Kohl anfüttere, damit ich auf Winterfutter umsteigen kann, Lauch einfach zufüttern? 2. Neulich hab ich einen Beitrag im TV gesehen, wo berichtet wurde, daß Bauern in Baden-Württemberg (also bei mir) sich darüber beklagen, daß ihre Wiesen dieses Jahr voll mit Parasiten sind und sie bei ihren Viechern vermehrt Wurmkuren machen müßen. Ich konnte auch feststellen, daß die Wiesen hier allgemein nicht schön geworden sind; und jetzt zur Zeit sind sie alle kaputt.. vermehrt Spinnen etc sind drin, die Kräuter nicht so zahlreich, alles holzig und bäh. Ich spielte eh schon mit dem Gedanken, die Wiesenfütterung schon jetzt für dieses Jahr zu beenden, weil ich eh nur noch eine Wiese habe, wo ich pflücken kann und dort gibts auch nur Löwenzahn und Bärenklau. Soll ich jetzt, nach dem Befund mit den Würmern, Wiese vielleicht absetzen? Ich bin mir sehr sicher, daß es von der Wiese kommt, denn wie gesagt.. ich würde die Wiese auch nicht essen wollen. 3. Dann hätte ich noch eine spezielle Frage zu meinem Faxe, der mir doch irgendwie immer Sorgen macht. Ich habe über Erbkrankheiten bei Schecken gelesen, Stichwort Megacolon, und frage mich, ob er davon betroffen sein könnte. Es trifft schon manches zu: so hat er zB keine stabile Verdauung. Entweder sinds Matschköttel und Köttelketten (dauerhaft) oder aber die Köttel sind zu klein. Außerdem hat er ständig Bauchgluckern. Auch hat er ja mehr mit dem Schnupfen zu kämpfen wie Mäusle, obwohl er dieselbe Behandlung wie sie bekommt, also schlechtes Immunsystem. Insgesamt ist er auch bei weitem nicht so aktiv wie Mäusle, obschon er in letzter Zeit aktiver wie sonst gewesen ist. Ebenso hatte er im Vergleich zu Mäusle eine langsamere Entwicklung, was das Wachsen betrifft. Fotos von ihm hab ich hier ja schon eingestellt, er hat eigentlich schon viel schwarz im Fell, gerade auch am Kopf.. aber die Symptome, die zB auf Kaninchenwiese beschrieben werden, passen halt auf ihn - und jetzt ja auch noch die Würmer! Ach so, tut mir leid, wenn das jetzt zu viel für das Thema ist, ich kann gern ein gesondertes Thema noch aufmachen. |
Mein Mann kommt gerade vom TA wieder. Es sind Peitschenwürmer, wir haben Panacur bekommen. |
Das ist das richtige Mittel und Würmer sind auch relativ gut zu bekämpfen. Nur die Klos solltet Ihr jetzt etwas häufiger säubern. |
Hi Cindy, zum Thema Megacolon: Das ist schwer mit Sicherheit zu sagen, du hast dich ja selbst schon eingelesen (so wie ich letztes Jahr für meinen Rambo) und müsstest für eine halbwegs "sichere" Diagnose eigentlich die Eltern des Kleinen kennen. Ansonsten bleibt es Spekulation (aber ja, es spricht leider einiges dafür). Tun kannst du so oder so nicht viel, außer halt gut auf ihn zu achten und bei Magenbeschwerden sofort unterstützend zu reagieren. Man kann wohl auch durch genaue TA-Untersuchung (inklusive Röntgen oder so) eine Diagnose stellen. ABER wenn der Kleine so schlecht auf Fahrten und TA-Besuche anspricht, würde ich es an deiner Stelle nicht tun. Es brächte zwar Gewissheit, aber ansonsten nichts. Eine Heilung gibt es nicht. Leider. Ich drücke die Daumen, dass er noch ganz lange und möglichst beschwerdefrei lebt. :) LG Anjanka |
Danke Anjanka, ich hoff natürlich nicht, aber so oder so soll er sich bei mir wie im Paradies fühlen. Mittlerweile ist er zutraulich und fröhlich, ich hoffe, das hält an :-) . Er versteht sich auch so toll mit Mäusle jetzt und wird sogar von ihr ständig geputzt.. Das man das durch Röntgen feststellen kann, wußte ich nicht.. aber einen TA-Besuch nur deswegen werde ich nicht machen. Vielleicht mal, wenn ich mit ihm sowieso mal hin muß. @Terry Hm, Klos säubern... ich hab zwei von der Sorte, die zwar zum Pinkeln in ihre Klos gehen und auch ihr Hautpgeschäft dort verrichten, aber ansonsten kugelt es auch so aus ihnen raus.. das heißt, ich finde den ganzen Tag über quer durch die Wohnung verteilt von beiden Köttel. Die bin ich zwar ständig am aufsammeln und saug mittlerweile bestimmt sechsmal am Tag, aber das ist halt wirlich schwierig, besonders, weil ich jetzt irgendwie fast in jedem Bobbel Würmer finde. Nun hab ich aber im Wohnzimmer Teppich liegen, auf welchem nicht nur Möbel und Hasenmöbel stehen, sondern ja auch ihr Fressen an vier verschiedenen Stellen verteilt ist - ich kann also auch nicht den gesamten Teppich ständig desinfizieren. Owe, hoffentlich krieg ich die widerlichen Biester überhaupt wieder los :-( |
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