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Hi Cindy, ja, an deiner Stelle hätte ich sie nun auch (erstmal) getrennt. Habe das im letzten Jahr auch getan, als Rambo überall Wunden hatte und dennoch immer weiter provoziert hat. Immer, wenn die Wunden abgeheilt waren, habe ich eine neue VG versucht, aber es lief immer gleich ab, er und sein Rivale wollten sich nichts schenken. Um Schlimmeres zu verhindern wurde also immer wieder getrennt. Bis sich Rambos Charakter geändert hat - erst dann unterwarf er sich, wobei es bis heute geblieben ist. Ich staune immer noch über diese 180 Grad Drehung... Warte eine Weile ab und lasse sie wie von dir geplant getrennt nebeneinander leben. Wenn es Faxe dann wieder gut geht, kannst du es erneut probieren. Oder aber du wartest dann noch länger ab, bis Mäusle nicht mehr sooo aggressiv ist. Die ganze Situation ist sehr blöd und es tut mir nur beim Mitlesen schon sehr Leid, was der Kleine da ertragen muss. Erinnert mich doch auch sehr an Rambo und seine einsamen Monate. Aber manchmal geht es nicht anders, als die "heiße Phase" auszusitzen. Für mich war es damals auch lange kein Thema Rambo weg zu geben. Klar, zwischendurch war ich verzweifelt und doch kurz davor, aber so richtig hätte ich das wohl nie übers Herz gebracht. Und heute zeigt sich, dass sich das Warten gelohnt hat: Es leben nun drei Kaninchen ziemlich harmonisch zusammen. :) Lass' dich nicht unterkriegen! LG Anjanka |
Hallo Anjanka, Dein Fall macht mir etwas Mut, daß das mit den beiden schon wieder werden wird. Gut, man merkt auch, daß Mäusle momentan einfach pubertiert; sie ist allgemein aufsässig und testet überall die Grenzen aus. Für uns ist das ja sehr süß, für Faxe allerdings gar nicht. Anfangs hat er gekämpft, aber seitdem Mäusle ihn so am Ohr erwischt hat, daß da die kleine Blutlache aufm Boden blieb, hat er Angst und ganz offensichtlich kein Selbstbewußtsein mehr. Das war zu viel für den Kleinen. Ich hoffe nur, daß Mäusle keinen Schaden davon trägt, wenn sie ausm Wohnzimmer rausfliegt. Seufz, was gäb ich doch dafür, wenn die beiden wieder so ein harmonisches Paar wie noch letzte Woche wären.. Jetzt muß ich erst mal gucken, wie bzw ob ich das heute schon mit dem Gitter hinbekomme, denn zusätzlich zu den Hasen läuft irgendwie auch so seit Wochen alles schief.. |
Hallo Cindy, ich hab mich mal hier durchgelesen und wünsche dir erstmal Kraft und starke Nerven. Die Kleinen machen es dir ja wirklich nicht leicht.. Hast du schonmal eine Kotprobe von beiden untersuchen lassen? Auch Krankheiten wie z.B. Darmparasiten können verändertes Verhalten auslösen. Wenn du sie jetzt getrennt hast, wäre das eine Gelegenheit, auch von beiden getrennt zu sammeln Und ist es 100% sicher, dass Mäusle ein Weibchen ist? Es gibt auch "Spätzünder-Männchen", so einen habe ich bei mir und bin auch erst nach Wochen voller Jagen und Kämpfen darauf gekommen, mal genauer hinzuschauen...als er ungefähr 9 Wochen alt war, hat mir die Tierärztin nämlich noch genau den Unterschied zu seinem Bruder gezeigt und erklärt, woran man Weibchen/Männchen unterscheidet :rolleyes: Wenn sie sicher weiblich ist, keine Gebärmutterveränderungen hat, und auch sonst bei beiden alles in Ordnung ist, wird es wohl tatsächlich "nur" an der Pubertät liegen. Vielleicht entspannt sich die Situation auch etwas, wenn sie getrennt sind und auch mal jeder für sich zur Ruhe kommt. Es gibt leider auch Kaninchen, wo man als Halter alles versuchen kann, die aber einfach nicht miteinander harmonieren...ich drücke die Daumen, dass sich deine beiden wieder zusammenraufen ;) |
Hallo Motte94, danke, Nerven kann ich gerade wirklich brauchen, grinz. Mäusle ist ganz sicher ein Weibchen - wir dachten ja zuerst, daß sie ein Männchen ist, aber beim Kastrationstermin kam es dann raus. Kotprobe bzw Krankheiten habe ich auch schon dran gedacht. Ich werde auch baldmöglich den Kot der beiden untersuchen lassen. Wegen Gebärmutter, da habe ich mit meinem Tierarzt gesprochen, er hält das für äußerst unwahrscheinlich, wie ich auch. Denn wie gesagt, so ist sie gar nicht aggressiv oder sonstiges; ihr geht es gut, sie ist überaus fröhlich sowie neugierig und uns gegenüber sehr anhänglich; normales Fressverhalten, normal aussehender Kot (ja gut, zur Zeit viele Haare, weil Fellwechsel und dann noch Raufereien). Ich müßte doch irgendwelche Anzeichen sehen, wenn da was wäre - nicht nur, daß sie Faxe nicht mehr mag. Zumal es eindeutiges Revierverhalten ist, was sie Faxe gegenüber an den Tag legt; sie will ihn einfach nicht in ihrem Revier haben. Falls jetzt einige denken mögen "ich wäre schon längst beim Tierarzt..." möchte ich dazu noch kurz was erklären. Wie schon mal gesagt, war ich mit den beiden erst neulich beim Tierarzt (letzte Woche Montag). Und letzten Monat hatte ich wegen meinem Hoppelchen eine Tierarztrechnung von gut 700€ zusammen, der ja dann leider trotzdem gestorben ist - ich kann gerade wirklich nicht wegen jedem kleinsten Verdacht zum Tierarzt springen. Wenn ich mir Sorgen mache, bin ich die erste, wo dort ist; aber wenn ich selbst es eigentlich auch ausschließe, muß ich jetzt momentan langsam tun, denn Knöpfe nimmt der nicht als Bezahlung. Aber den Kot werde ich auf jeden Fall untersuchen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die nicht miteinander harmonieren (ich möcht es mir gar net vorstellen, schnief), immerhin kuschelten die beiden die ganze Zeit. Es war ja sogar so weit, daß Mäusle sogar vermehrt Faxe putzte, circa zwei Tage, bevor sie durchdrehte, was sie eigentlich selten getan hatte - und dann auf einmal so was.. |
Ich brauch bitte nochmal einen Rat.. Leider konnte ich heute noch kein entsprechendes Gitter auftreiben, dementsprechend sind sie noch nicht getrennt. Ich habs jetzt nochmal anders versucht.. ich habe die Lieblingsleckerlies genommen (Leinsamen etc) und großzügig verteilt. Mäusle war natürlich gleich da und fraß und dann hab ich Faxe gerufen. Er hört mittlerweile darauf und vertraut mir insoweit, daß ihm nichts passiert, wenn ich ihn rufe. Jetzt haben die beiden nach mehreren Anlaufversuchen, wo Faxe wieder abgehauen ist, tatsächlich miteinander gefressen - Schnauze an Schnauze, total lieb. Faxe bekam schon glänzende fröhliche Augen, er freute sich wirklich sichtlich. Mäusle hab ich dabei die ganze Zeit gestreichelt und ruhig zugeredet, ihr Bürzel hing auch nur normal runter (denn normal stellt sie ihn ja immer, wenn sie angriffslustig ist) - ich dachte wirklich schon, jetzt klappt es! Und was passierte? Aus völlig heiterem Himmel schnappte Mäusle auf einmal wieder nach Faxe, Zielrichtung sein Kopf!! Es gab dafür jetzt wirklich keine Anzeichen, die haben so lieb miteinander gefressen, Faxe entspannte sich schon richtig. Aus Reflex hab ich Mäusle geschumpfen, jetzt hockt sie beleidigt in ihrem Eck. Faxe ist natürlich wieder abgehauen... Was soll das jetzt bitte bedeuten? Mäusle entpuppt sich irgendwie immer mehr als absolut hinterlistig, was wirklich schade ist, denn ich hab sie doch eigentlich so gern.. :-( Was ist Eure Meinung zu dem Verhalten, zu der beschriebenen Situation? |
Zitat:
Meine zwei pubertierenden Mädels waren im Frühling auch unausstehlich, zankten mit jedem, der nicht rechtzeitig auf dem Baum war, aber wir hatten immerhin das Glück, das zumindest einer unserer Rammler ihnen auch genug Kontra gab, so dass sie sich nie allzu sehr als Sieger fühlen konnten, und dass wir genug Platz hatten, um das ganze aussitzen zu können. Vielleicht wäre es ja auch eine Option, noch einen Rammler dazu zu holen, damit Madam genug Beschäftigung hat? Hinterlistig sind Kaninchen meiner Meinung nach nicht, auch Mäusle nicht, sondern sie signalisieren eigentlich immer klar, worum es geht und was Sache ist: ich bin der Chef! Und wenn Mäusle zubeißen wollte, so liegt das wahrscheinlich da dran, dass Faxe ihr nicht zeigen kann oder will, dass er ihr den Chef-Status zugesteht... und die kleinen Provokationen kriegen wir dumme Futterspender ja gar nicht mit, oder wer von uns weiß schon, welches Ohrengewakel "Du doofes A...gesicht!" bedeutet? |
Ich schließe mich Diabi an - wir Menschen bekommen nach jahrelanger Erfahrung vielleicht schon sehr viel mit, aber eben nicht alles. In der beschriebenen Situation kommt noch hinzu, dass sie keine deutlichen Signale senden konnte, weil du sie gestreichelt hast. Vielleicht hat das irgendwas unterdrückt, was ansonsten vor dem Beißen als Warnung an Faxe gereicht hätte... (Das soll kein Vorwurf sein, es schien ja eine ganze Weile gut zu funktionieren, so dass beide zusammen fressen konnten.) Bei meinen ist die Futtergabe aber auch der allerschlimmste Moment. Mein "Leithammel" jagt den Unterlegegen da immer noch konsequent weg - er lässt den anderen erst in die Nähe, wenn er selbst (also der Chef) schon zwei, drei Maulvoll gefressen hat. Und der Kopf ist an der Stelle nunmal Ziel Nummer 1, weil beide mit dem Kopf zum Futter gehen. Das ist auch ein wenig gefährlich, da dann schnell Augenverletzungen passieren können. Aber verhindern kann man das nicht - selbst bei getrennten Futterplätzen laufen meine Schlaumeier immer dorthin, wo alle anderen Hasen auch gerade sind... Meinem Rambo reichen dann aber schon winzigste Anzeichen beim Leithammel, um abzuhauen und somit einen echten Biss zu vermeiden. Ich habe das regelmäßig beobachtet und nur in etwa der Hälfte der Fälle diese Warnungen selbst erkennen können. Der Rest war dann wohl echt nur ein Zucken oder ein ganz, ganz leises Knurren oder so. Mach' dir also keine Vorwürfe. Es war ein sehr guter Anfang, dass sie beide eine Weile nebeneinander sitzen konnten! Solche Minischritte meinte ich - die habe ich genau so auch erlebt. ...Und mich wie blöde gefreut, als mein Vater neulich berichtet hat, dass alle drei einträchtig und lieb nebeneinander gefressen haben! (Was am nächsten Tag schon nicht mehr "ging" - aber es war ein Anfang. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. :) ) Halte durch und trenne sie erstmal, damit sie "runterkommen" können. Gerne stehe ich dir auch weiter mit Rat und Aufmunterung zur Seite. :) LG Anjanka |
Grundsätzlich stimme ich Euch zu und vielleicht habe ich in der beschriebenen Situation auch wirklich was übersehen / nicht verstanden. Jedoch stimmt es nicht, daß Kaninchen nicht hinterlistig sein können - wie jedes Karnickel seinen ganz eigenen Charakter hat, gibt es auch welche, die eben keinen guten Charakter haben; wie es bei allen Tieren mit Bewußtsein ist (siehe zB auch Hunde, da gibts auch richtig miese darunter). Es sind ja auch nicht meine ersten Karnickel und allgemein bin ich immer mit und zwischen Tieren aufgewachsen. Nun denn, bei uns hat sich die Situation aber schon wieder geändert - ein ständiges Hin und Her, grinz. Wir haben es jetzt anders versucht: wenn Mäusle in der Pubertät ist, hilft eine gewisse Erziehung, so dachten wir, wie es bei unseren Kindern ja auch ist. Bei Kindern schaue ich auch nicht nur zu, wenn sie in der Pubertät sind und dauernd nur Scheiße bauen - ich greife durch Strafen und Belohnen in das Verhalten meines Kindes ein und fördere so dementsprechend gute Charaktereigenschaften wie ich andererseits durch Strafen die schlechten Eigenschaften zu unterbinden versuche bzw diese auf ein Normalmaß zurücksetze. Und da Kaninchen bekanntlich gar nicht dumm sind und ganz offensichtlich auch nicht nur rein aus Instinkt handeln, haben wir das die letzten Tage bei Mäusle genauso gemacht. Wenn Sie Faxe so weggejagt hat, haben wir sie gelassen - wenn sie ihn aber bis in sein Versteck verfolgt hat oder in dort gar vertreiben wollte, bekam sie dementsprechende Schimpfe, was bei ihr sehr gut wirkt, weil sie doch schon an uns hängt. Ebenso, wenn Faxe auch zum Hauptfutterplatz wollte und sie ihn wegjagen wollte etc. Zudem habe ich täglich mehrmals das Fressensritual veranstaltet; außerdem habe ich Mäusle immer ausgiebig gelobt und mit ihr gespielt, wenn sie Faxe in Ruhe gelassen hat. Kam es allerdings trotzdem zum Zoff oder hat Faxe provoziert (was er schon auch öfter tut), habe ich sie in Ruhe gelassen. Nun, was soll ich sagen.. erst mal ist der Streit lange nicht mehr so ausgeartet, selbst, wenn wir nicht zuhause waren, hat sich Mäusle wohl an uns erinnert und Faxe meistens in Ruhe gelassen; und wenn doch mal gejagt, dann nur kurz, bis er in seinem Versteck war. Es gab auch unbeaufsichtigt mehrere Situationen, wo sich beide kurz angenähert haben, bis Faxe wieder wegrannte. Treffen allerdings beide im Käfig aufeinander, kracht es immer noch.. Gestern dann war er beim Fressen unterm Tisch und Mäusle kam dazu. Und was machte Faxe? Legte seinen Kopf ganz flach auf den Boden :-) Mäusle zwickte ihn daraufhin erst noch ein paar Mal; als Faxe aber trotzdem so liegen blieb, hat sie ihm kurz die Augen geputzt und ist dann weggehoppelt. Tja, allerdings meinte Faxe, es gleich wieder übertreiben zu müßen.. denn Mäusle kam nachher in sein Versteck, machte gar nix, beschnüffelte ihn an der Nase und drehte sich wieder weg - und als sie ihm den Rücken zudrehte, griff er sie plötzlich an. Das gab natürlich wieder eine Rangelei.. die aber schnell beendet war, denn mittlerweile ist Mäusle "kampferprobter". So abwechselnd ging das gestern eigentlich die ganze Zeit. Als wir weg waren, dasselbe Spiel (Wildkamera sei Dank wissen wir das alles, grinz). Es geht eigentlich immer so lange gut, bis sie sich wieder gegenseitig am Hintern beschnüffeln, dann gehts wieder los! Jetzt vor zwei Stunden gab es wieder einen großen Fortschritt. Mäusle rannte auf Faxe zu und dieser legte sich wieder hin - und Mäusle putzte ihn ausgiebig, um sich im Anschluß dann dicht bei ihm zu wälzen, was Faxe nutzte, um Mäusle ausgiebig zu putzen. So verbrachten sie beide gut eine Stunde im Schlafzimmer (wie passend, grinz) und sie spielten auch nebeneinander, wenn auch noch nicht richtig miteinandern. Ein paar Male hatte Faxe auch wieder Angst, als Mäusle fröhlich spielend an ihm vorbeihuschte, aber so war alles in Ordnung. Jetzt haben sich beide zum schlafen in getrennte Ecken verzogen - aber Faxe hat jetzt das erste Mal seit vielen Tagen endlich mal wieder richtig tiefenentspannt geschlafen :-) -- Ich muß sagen, wie gut, daß ich das mit der Gittertür noch nicht an dem Tag hinbekommen habe! Am Samstag habe ich trotzdem mal alles nötige dafür besorgt, aber ich glaube bzw hoffe, daß dies nicht mehr nötig ist. Auch, wenn es zwischendurch noch kracht, sobald einer den Kopf zu tief in den Bürzel des anderen steckt, grinz, so können sie zumindest schon mal nebeneinander her hier wieder rumhüpfen und die Zeichen stehen ja gut, daß sie sich bald auch wieder richtig lieb haben. Ich muß aber auch sagen: gar nicht eingreifen war keine gute Idee. Als wir gar nicht eingegriffen hatten, kam es zu den ganzen Verletzungen, die vor allem Faxe davongetragen hat; ebenso übertrieb es Mäusle da massiv, ließ ihn nirgendwo mehr in Ruhe, vertrieb ihn überall, selbst aus seinem Versteck etc - da war sie so schlimm, daß ich ja eben trennen wollte. Erst als wir insoweit eingegriffen haben, daß Mäusle gewisse Sachen abstellt und es nicht übertreibt, ihr aber trotzdem den Freiraum gelassen haben, Chef spielen zu können, sie für gutes Verhalten gelobt und bei Rangeleien wiederum nicht eingegriffen haben, wurde es jetzt immer besser. Wirklich überhaupt nicht eingreifen, wenn die Situation so eskaliert wie es bei uns war, ist vielleicht dann eine Option, wenn man mehr als zwei Karnickel hat, weil diese sich gegenseitig wieder runterbringen können; aber bei zweien, die sich so dermaßen zoffen wie die beiden es getan haben (und ja zwischendurch noch immer tun), schaukelt sich das nur immer mehr hoch und man hat deutlich gemerkt, daß Mäusle sich dadurch auch noch bestätigt fühlte, wenn wir sie trotz miserablem Verhalten Faxe gegenüber noch ganz normal behandelten, als wenn nix gewesen wäre. Wie Ihr schon sagtet, wie pubertierende Kinder eben - und da schaut man ja auch nicht nur einfach zu. Jetzt hoffe ich erst mal, daß die beiden den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten und nicht wieder Rückschläge erfolgen - ich häng denen ein Duftbaum an Hintern, grinz ;-) , dann gibts beim Schnüffeln kein Zoff mehr. Ein dritter Hase kommt übrigens nicht infrage, schon wegen dem Platz nicht. Vielen Dank Euch allen für die Ratschläge, ich wär sonst wahrscheinlich noch mit nem Nervenzusammenbruch eingeliefert worden :-) ! |
Freut mich das zu lesen. :) Eingreifen in der Form, wie du es getan hast, ist nur in Wohnungshaltung möglich, da man da immer nah an den Tieren dran ist. Bei meinen konnte ich das nur, wenn ich daneben stand (und habe dann bei den heftigen Kämpfen auch sofort reagiert), aber eine echte Erziehung funktioniert nicht, wenn sie relativ "frei" und "wild" draußen rumlaufen. Aber super, dass es bei dir funktioniert hat. Hätte ich nicht für möglich gehalten, dass man Kaninchen derart gut erziehen kann. :) LG Anjanka |
Da hast Du natürlich Recht; ein derartiges Eingreifen ist bei Außenhaltung gar nicht möglich. Auch glaube ich, daß es bei mehreren Karnickeln gar nicht nötig ist. Aber bei zweien, die mit einem zusammen nicht eingesperrt in der Wohnung leben und somit wie Kinder behandelt und gesehen werden, funktioniert das schon sehr gut - trotz, daß es immer wieder heißt, man könne Karnickel nicht erziehen. Kann man wohl, sogar sehr gut, nur man muß sich wirklich intensiv mit den Tieren beschäftigen; bei uns ist es ja zB so, daß unser ganzer Alltag rein auf die beiden abgestimmt ist. Jedenfalls - bisher klappt es super :-) Es wird hier wieder viel geschmust und gespielt. Mäusle ist ganz klar die Chefin und ab und zu zeigt sie ihm das auch noch deutlich, indem sie einfach mal wegjagt etc, aber insgesamt passt es jetzt wieder. Faxe durfte nun sogar wieder einige Male den Käfig betreten, grinz, was ihm so gut gefiel, daß er dort gleich eingeschlafen ist. Zur Belohnung gibts heute noch eine Buddelkiste für die beiden :-) |
Ich möchte mal den aktuellen Stand bekanntgeben... Mein Eingreifen hat das gebracht, daß jeder sein Versteck behalten darf und es bisher nicht mehr zu blutigen Wunden kam, aber passen tut es trotzdem nicht wirklich. Nach meiner letzten Nachricht hier im Forum hat es zuerst wieder wunderbar funktioniert; zusammen gespielt, geschmust etc... Nachdem sich Faxe sicher war, daß ihm von Mäusle keine Gefahr mehr droht, hat er auf einmal wieder angefangen und wollte der Chef sein - wieder Streß. Wieder zog er letztendlich den Kürzeren bzw. "gewann" zwar den Kampf, haute danach, als er wieder Blessuren bekam, wieder vor Mäusle ab, was sie dann natürlich wiederum nutzte, um Faxe zu unterdrücken. Im Endeffekt geht es so jetzt die ganze Zeit. Die längste Zeit, wo sie sich verstanden haben, waren bisher nun zwei Tage - jetzt haben sie gerade wieder Zoff und wieder ging es diesmal von Faxe aus, welcher mittlerweile von Mäusle wieder mal in sein Versteck verbannt wurde und dort nicht mehr rausdarf. Kaum waren seine Wunden halbwegs verheilt, ging er vorgestern auf sie los. Das letzte Mal, als sie sich gestern gegenseitig gejagt und gefetzt haben, huschten beide unters Sofa - und auf einmal hat einer von beiden fürchterlich gequietscht, so daß mir fast das Herz stehen blieb. Nach einem Brüller von meinem Mann kamen beide wieder unterm Sofa hervor, passiert ist nichts, aber das Geräusch war halt fürchterlich; ich denke mal, daß einer von beiden unter dem engen Sofa wohl Panik bekam. Ganz offensichtlich ist es so, daß sich keiner von beiden mit der unterlegenen Stellung abfinden kann und immer wieder anfängt. Faxe zB braucht immer zwei Tage, bis er sich erholt hat, dann wird er wieder mutiger - wie jetzt gerade eben, er sitzt auf einmal im Käfig und hat sich seit vorgestern jetzt das erste Mal wieder ausm Versteck getraut. Gestern waren wir mit beiden beim Tierarzt - beide in einer Transportkiste. Da ist nix passiert: Faxe drängte sich ans Mäusle und hatte fürchterliche Angst, aber diese hat ihn einfach ignoriert. Erst auf der Rückfahrt drängte sich auch Mäusle an Faxe, legte sich auf ihn drauf etc, aber zuhause war dann wieder alles beim alten. Beim Tierarzt kam übrigens folgendes heraus: Mäusle hatte auf der Fahrt dorthin plötzlich eine tropfende Nase, war aber ganz klar und der Tierarzt konnte nichts weiter feststellen. Jetzt ist die Nase auch wieder trocken, sie niest nur ab und zu, wozu ich aber auch sagen muß, daß es in meiner unisolierten Dachbodenwohnung nicht nur zu teilweise extremen Temperaturschwankungen kommt, sondern vom Dachboden runter auch noch extrem staubt. Faxe hat ja sowieso eine Triefnase und einen geröteten Rachen, der bekommt jetzt Antibiotika (Baytril); der Arzt meinte für drei Tage, aber ich hab gelesen, daß das zu kurz sei und werde es ihm dann wohl fünf Tage geben. Kotprobe war negativ, sonst ist bei beiden alles in Ordnung. Faxe ist übrigens weiterhin nicht wirklich zutraulich, ich glaub, das ist einfach kein Schmusehase ;-) -- Ich weiß nun langsam nicht mehr weiter. Es scheint mir nicht, daß es ihm in seinem Versteck schlecht geht, aber natürlich wäre es besser, er könnte rumhüpfen wie Mäusle auch. Nur, er ist ja auch nicht besser als sie - beide fangen immer wieder an. Das Problem ist, daß sie ungefähr gleich stark sind, keiner ist nun absolut der Unterlegene. Passen die beiden vielleicht einfach nicht zusammen? Wenn sie sich verstehen, spielen sie wunderbar zusammen und schmusen auch viel - Mäusle ist dann auch immer sehr anhänglich etc; aber selbst dann schlafen die beiden meistens getrennt voneinander. Wie soll ich entscheiden, ob die grundsätzlich zusammenpassen oder nicht? Ich bin langsam am überlegen, einen von beiden weiterzuvermitteln und es mit einem anderen Karnickel zu versuchen - aber ich liebe beide und möchte keinen weggeben und an Tagen, wo sie miteinander klarkommen, ist es auch wirklich lieb mitanzusehen. Ein dritter Hase geht leider wirklich nicht, aus Platzmangel und auch finanziell kann ich das nicht mehr stemmen. Wie gesagt, wirklich schlecht gehen tut es beiden nicht gerade, denke ich - aber ob sie so wirklich glücklich sind, weiß ich auch nicht. Ich laß es die beiden ja auch schon selbst klären, aber keiner gewinnt endgültig bzw keiner findet sich länger als zwei Tage damit ab. Sollte mir das zeigen, daß sie sich einfach nicht mögen und ich einen weggeben muß? |
Hi Cindy, halte weiter durch! Ich hatte exakt die gleiche Situation, inklusive so heftigen Kämpfen, dass einer gequietscht hat. Es liegt bei deinen sicherlich auch an der Pubertät, die dafür sorgt, dass die Hormone durchdrehen und sich keiner langfristig unterordnen mag. Diese Phase (die MONATE dauern kann), musst du einfach abwarten. Ich hatte die Möglichkeit, meinen Zankapfel (den Pubertierenden) von der Gruppe zu trennen (um ihn zu schützen) und so diese Phase "auszusitzen". VGs während er noch mitten in der Pubertät war, scheiterten ausnahmslos. Erst, als er da durch war, konnte er akzeptieren sich unterzuordnen. Nun ist er Teil der Gruppe (wenn auch irgendwie das dritte Rad) und hat sich mit seinem Rang abgefunden. Aber das dauert. So lange sie sich nicht allzu heftig verletzen (was nicht der Fall zu sein scheint), sitze es aus, lass' sie machen. Mehr kann ich dir leider auch nicht raten - jede VG ist anders und der Besitzer kennt seine Nasen immer am Besten. Und muss im Endeffekt selbst entscheiden, wann Schluss ist... Halte durch, ich wünsche dir ganz viel Glück, LG Anjanka |
Hallo Anjanka, ja, bei Dir war es ja ähnlich wie bei mir, nur mit dem Unterschied, daß meine sich bis zur Kastration von Faxe ja super verstanden haben und auch danach noch gut zwei Wochen, bevor es seitdem immer wieder kracht. Momentan ist er wieder mutig und hüpft fröhlich rum, während die Chefin im Schlafzimmer noch schläft, grinz. Gestern mußte selbst der Arzt über seine zerschundenen Ohren lachen, denn da hat er schon einige Kratzer etc dran ;-) Naja, dann laß ich es mal noch so weiterlaufen und erfreu mich an den wenigen Tagen, wenn kein Streß hier herrscht. Noch eine Frage wegen seinem Schnupfen.. der Arzt wollte mir ja zuerst ein anderes Antibiotika geben, das habe ich aber abgelehnt, weil ich darüber nur schlechtes gehört habe (Chloromycetin Palmitat 25mg). Überhaupt wollte ich eigentlich AB vermeiden, weil Faxe das AB, welches er nach seiner Kastra bekommen hat, nicht sonderlich gut vertragen hat, aber wenn ja selbst der Rachen gerötet ist, geht es ja wohl nicht anders :-( Er wiegt 1,4kg und der Arzt meinte, ich solle das AB auf 2kg aufrunden und 3 Tage lang geben. Meint ihr, es wäre nicht besser, wenn ich eher auf 1kg abrunde und es dafür mindestens 5 Tage oder noch bisschen länger gebe? Ich bin echt etwas ängstlich, was AB angeht, weil mein anderes Kaninchen, welches ja leider nicht mehr lebt, AB überhaupt nicht vertragen hat. |
Nach der Kastra hat Faxe einfach anders gerochen und da sind die Probleme dann wahrscheinlich entstanden. Da man hinterher immer schlauer gewesen ist, wäre es hier wahrscheinlich besser gewesen Mäusle mitzunehmen. Tja, wenn man das vorher wüsste, manche nehme den Partner mit und der noch leicht benebelte Patient wird noch in der TB "auseinandergenommen. Deswegen gibt es kein richtig oder falsch, besser oder schlechter. Ich kann einfach auch nur zu Geduld raten, Ihr scheint zwei Tiere zu haben, die beide anscheinend die Weltherrschaft an sich reißen wollen und dadurch die VG gefühlte Ewigkeiten dauert. Aber auch aus solchen Konstellationen ergeben sich häufig die engsten Kuschelhaufen. Nur Mut und Geduld!!! |
Ja, halte durch. :) Zu Schnupfen und AB-Gabe kann ich leider nichts sagen. Vielleicht meldet sich noch jemand Erfahrenes dazu. Ansonsten einfach einen neuen Strang mit genau dieser Frage aufmachen, dann geht das nicht so unter. :) LG Anjanka |
Mäusle war bei der Kastra von Faxe dabei, weil sie ja ursprünglich für ein Männchen gehalten wurde und auch kastriert werden sollte. Als ich die beiden abgeholt habe, saßen sie zwar in verschiedenen Käfigen, aber ganz nah aneinander gerückt (Riech- und Sichtkontakt). Und trotzdem dieses Theater nach weiteren zwei Wochen... Zur Zeit ist es relativ ruhig hier. Mäusle ist extrem launisch: einmal scheint sie Faxe richtig zu vermissen, legt ihren Kopf auf den Boden und läßt sich von ihm putzen - und dann schnappt sie auf einmal wieder nach ihm und jagt ihn in sein Versteck. Insgesamt darf sich Faxe aber wieder freier bewegen, er hält sich von Mäusle grad freiwillig weitestgehend fern und bekommt oft Angst, wenn sie in seine Nähe kommt. Also wirkliches Kuscheln gibt es nicht, aber richtiges Jagen gerade auch nicht mehr. Wenn es Annäherungen gibt, ist meist Mäusle diejenige, welche sich ganz flach auf den Boden legt... verwirrt mich alles etwas, die beiden wissen selbst nicht genau, welche Stellung sie eigentlich einnehmen wollen. Wenigstens zeigen mir diese Momente dann doch wieder, daß die beiden sich eigentlich schon mögen. Zumindest kann Faxe seine ganzen Wunden, die flächendeckend auf ihm verteilt sind, erst mal heilen lassen ;-) Ich hab nur die Sorge, daß er selbst den Streß wieder anfangen wird, wie bisher immer. Leider ist er auch so ein schwieriger Kandidat - anfassen lassen, streicheln, geht so gut wie gar nicht, bei meinem Menne noch seltener wie bei mir. Man könnte fast meinen, der mag uns gar nicht, grinz.. Wobei das auch viel besser war, als es mit Mäusle noch gut war. Er schaut immer doof zu, wenn wir mit Mäusle schmusen, die total verschmust ist und auch schon fleißig die Wohnung erkundet, aber im Höchstfall läßt er sich mal kurz am Bauch kraulen und rennt dann wieder fast ängstlich weg. Das macht es nicht leichter, wenn er Medizin braucht - den fang ich einmal, dann verschwindet der unterm Sofa und kommt nicht mehr vor und das bisherige Vertrauen zu uns ist dann wieder weg! Die AB zur Zeit kann ich ihm übers Futter geben, aber wenn er so mal was braucht - keine Chance.. Wegen dem Schnupfen, das AB hat nicht angeschlagen, wir sind aber heute abend nochmal beim Tierarzt. Es war ja schon ne Zeit lang besser, aber je mehr Streß die beiden untereinander haben, desto schlimmer ist natürlich auch wieder der Schnupfen. |
Zitat:
Es ist eine Dominanzgeste die sagt "ey, Du hast mich jetzt zu putzen". |
Na dann ist Faxe zur Zeit wenigstens folgsam, grinz... es ist halt wie im wahren Leben; letztlich haben doch die Weibchen die Hosen an ;-) |
Nachdem ich die Bilder in Deinem Vorstellungsthread gesehen habe,denke ich auch,dass die Zankereien durch die Pubertät kommen.Da müsst Ihr jetzt einfach durch.Gib´den beiden soviel Platz wie möglich und vermeide Sackgassen,so dass sie immer ausweichen können. Und wegen dem Schnupfen wäre es in der Tat besser das AB auf 10 Tage zu strecken.3 Tage sind da viel zu kurz,um eine Besserung zu erreichen. Ich habe zwei Schnupfer in Aussenhaltung.Je nach Wetterlage schnupfen sie mal mehr,mal weniger. Ich habe mir für die beiden einen Ultraschall Vernebler zugelegt und lasse sie jeden Morgen mit Salzlösung inhalieren.Das geht einfach und stressfrei für die Ninchen.Und da es keine Nebenwirkungen hat,kann ich täglich entscheiden,ob und wie oft sie inhalieren.Den Schnupfen bekommt man damit nicht weg,aber es hilft enorm den festsitzenden Schleim zu lösen und die Atemwege zu befeuchten.Das Niesen wird damit um 80-90% verringert. Schwarzkümmelöl ist auch ein gutes Hausmittel bei Schnupfern.Täglich 2 Tröpfchen über ein paar Leckerlies geben. |
Schön, daß hier alle so zuversichtlich sind, daß sich die beiden irgendwann wieder richtig gern haben, das beruhigt doch sehr. Wie gesagt, bin ich heute abend mit den beiden eh beim Tierarzt; das AB hab ich bisher aus eigenem Ermessen weitergegeben - aber es ist halt Baytril, welches wohl doch selten hilft. Ich vermute mal schwer, daß mein TA heute abend ein anderes AB mitgeben wird - wovor es mir wegen der Verdauung ehrlich gesagt graust, aber was getan werden muß ja doch. Schwarzkümmelöl sowie Pellets bekommen beide seit dem ersten Tag, den sie hier sind - bringt zumindest mal keine Verbesserung. Ich wollte ja auch Angocin ausprobieren, aber so lang Faxe auch vor uns noch so viel Angst hat, gibts dazu absolut keine Chance.. und fressen tun sie es nicht, weder so noch in irgendwelchen Leckerlis. Aber ich hab vorhin mit der Firma Heel telefoniert, sie hat mir ein Nasenspray empfohlen, welches ich zweimal täglich übers Futter sprühen soll, sowie Ampullen, welche ich über zehn Tage hinweg ebenfalls aufs Futter geben soll. Hoffen wir mal, daß es hilft - und hoffen wir vor allem, daß sie das AB gut wegstecken. |
Wollte nur kurz einen Bericht über das Ergebnis beim Tierarzt schreiben. Faxe ist so schlimm und er tut mir so leid... ich weiß nicht warum, aber er wird wirklich nicht zutraulich, hat einfach Angst vor uns.. als wir ihn eingefangen haben, hat er sogar gequietscht! Ob er uns überhaupt mag? Ich hatte vor Jahren mal ein Kaninchen, welches sich erst nach sage und schreibe einem Jahr überhaupt anfassen ließ, davor rannte es auch immer quietschend davon (kam auch aus schlechter Haltung, aber von privat); dann war es aber auf einmal ganz lieb und anhänglich. Ich hoff, Faxe hat nicht dasselbe Spiel vor, gerade auch, weil er ja Medis braucht. Manche werden mich jetzt vielleicht steinigen wollen, aber weil es absolut gar nicht geht, ihm das AB so zu geben, bekommen beide nun wieder eine Handvoll Cunis am Tag, da kann ich das wunderbar drüber tun. Nun, jetzt bekommen beide das AB Veraflox - drückt mir die Daumen, daß es gut vertragen wird!! Zusätzlich bekommen sie ein Mittel von Heel und ein immunaufbauendes Mittel hat der Arzt ihnen auch gespritzt. Das AB sollen sie jetzt fast vier Wochen bekommen. Aber insgesamt ist ihr Zustand noch nicht beunruhigend. Jetzt sind beide total fertig. Übrigens, Mäusle wiegt 1,8kg, also 0,4kg mehr wie Faxe; kein Wunder, daß der arme kleine Kerl bei Kämpfen nur schwer eine Chance gegen sie hat. |
Mein kleiner Rammler lässt sich auch nach über zwei Jahren nicht anfassen und hat panische Angst vor Händen. Hilft ihm nur bei Medigaben leider nicht, da muss er durch. Manche werden eben nie zutraulich, was mich persönlich aber nicht stört, den Kaninchen sind nun mal eher Beobachtungs- als Kuscheltiere, deswegen sind sie ja auch für Kinder gänzlich ungeeignet. |
Nochmal ein kleiner Tipp zu den Angocin, wo du vor einiger Zeit geschrieben hast das diese nicht angenommen werden....du musst die Schutzschicht unter Wasser abwaschen....sobald dann das dunkelgrüne erscheint, trockentupfen und so anbieten.....meist wird es dann gern gefressen....weiss nicht ob das erwähnt wurde oder ich es überlesen habe, deshalb schreib ich es mal Viel Glück weiterhin, LG Nicole |
@ Terry Klar sind das keine Kuscheltiere, aber ich habs bisher bei all meinen Karnickeln hinbekommen, daß diese mir zumindest vertraut haben. Ich sags mal so, in freier Wohnungshaltung ist das auch wünschenswert und besser auch für den kleinen Kerl. Aber mei, jetzt sind die beiden ja noch nicht lang bei mir - aber der Charakterunterschied zwischen Mäusle und Faxe ist wirklich erheblich. @Nicole Die Tabletten hab ich abgewaschen, bringt aber nix... ich muß natürlich zwei von der Sorte haben, die gar nix annehmen wollen, weder die Tabletten einfach so noch irgendwelchen Früchtebrei. Deshalb hab ich Angocin erst mal aufgegeben; der Streß, den Faxe hätte, würden wir den jeden Tag schnappen und ihm zwangsweise die Tabletten geben, würde sicherlich die Wirkung der Tabletten wieder aufheben :-( Also versuchen wir es erst mal mit AB und dem Zeug von Heel - irgendwie schon schade, daß ich jetzt vier Monate junge Karnickel mit AB vollpumpen muß. Dir wünsche ich übrigens ganz viel Glück und gute Nerven mit Deinen zwei Kaninchen, ich verfolge Deine Geschichte auch und es tut mir unglaublich leid, daß es nicht wie gewünscht klappt! |
Ein Zwischenstand... bzgl Schnupfen hab ich ja im Schnupfenthema nun geschrieben, ist vielleicht sinnvoller. Bisher ist nichts dramatisches vorgefallen. Beide haben sich die letzten Tage vermehrt angenähert; Faxe durfte rumhüpfen wie Mäusle auch, das hat sie zugelassen. Ab und an hat er es wohl in ihrer Nähe übertrieben, da hat sie ihn dann weggejagt. Er weigert sich allerdings auch immer öfter, sie zu putzen; bis gestern ging er ihr eigentlich ausm Weg. Gestern haben sie dann mal zusammen gespielt und später am Tag sind sie auch mal nebeneinander gelegen! In den frühen Morgenstunden allerdings merkte man Mäusle an, daß sie unruhig wurde und plötzlich scheuchte sie Faxe auch wieder richtig weg und machte auch vor seinem Versteck nicht halt. Nun, kurz darauf konnte ich erfahren, warum das so ist: Mäusle ist scheinschwanger, grinz, das erste Mal mit vier Monaten. In einem Affenzahn ist sie in den oberen Teil des Käfigs gehüpft, wo eine Seite davon verdeckt und wie eine Höhle ist. Dann hörte man sie bestimmt ne dreiviertel Stunde buddeln (da ist ja Streu und Heu drin) und auf einmal sah man, wie sie sämtliches Heu da rein trägt. Irgendwann gabs ne Pause, da kam sie wieder raus und scheuchte Faxe wieder weg, der sich gerade nichtsahnend am putzen war ;-) Mäusle hat mir nun ganz schön den Schlaf geraubt, denn später ging es wieder los. Ich hab ihr schon richtige Heuberge in Käfig gelegt, das hat sie alles reingetragen, und als das auch weg war, ist sie in den unteren Teil und hat das dortige Heu auch noch hoch getragen. Nun, irgendwann bin ich doch eingeschlafen und wieder aufgewacht, weil ein riesen Getrampel im Käfig war, der direkt nebem Sofa steht. Es war Faxe, der wie ein Irrer rumsprang - und natürlich das ganze Nest jetzt zerstört hat. Jetzt zur Hasenschlafenszeit liegen beide im Schlafzimmer, zwar mit Abstand, aber so scheint es zumindest so weit zu passen, daß es grad keine Raufereien mehr gibt. Wenigstens erklärt das, warum Mäusle seit gestern früh auch eine nasse Nase hat, was sie sonst nicht hatte; meine Maus ist gestresst und wird erwachsen :-) |
Wieder gab es eine Änderung bei uns im Hasenstall.. Die letzten Tage hingen die beiden ständig aufeinander! Ich weiß nicht, wie es zustande kam, jedenfalls sah man sie nur noch zu zweit - beim schmusen, beim schlafen, beim Fressen, beim Mist anstellen bestand sogar eine richtige Zusammenarbeit. Höchstens mal eine Stunde am Tag war jeder für sich, den restlichen Tag und die Nacht über wurde gegenseitig geputzt etc. Ab und an bestieg Mäusle Faxe halb und kratzte an ihm oder zwickte ihn, was er nach kurzer Zeit wieder mit davon rennen quittierte; aber gleich darauf hin kam er auch wieder aus seinem Versteck raus und alles war wieder in Ordnung. Meine Güte, waren die letzten Tage entspannend, grinz. Heute ist das erste Mal seit zwei Tagen, daß sie getrennt voneinander schlafen; vielleicht ist irgendwas vorgefallen, aber Fell liegt schon mal nicht rum. Faxes Wunden sind jetzt endlich auch mal fast verheilt (bis auf die am Ohr) und Mäusle hatte ihre Scheinschwangerschaft übrigens bereits nach eineinhalb Tagen wieder überwunden; ein richtiges Nestchen hatte sie auch nicht zustande gebracht. Hoffentlich bleibt es jetzt erst mal so! Mäusle scheint nun auch zu lernen, wie sie Faxe "im Griff" hat, daß er das nicht wieder falsch versteht und meint, Chef spielen zu können, indem sie ihm eben ab und an ganz deutlich zeigt, daß sie die Hosen anhat. Aber ansonsten sieht man auch, daß die beiden sich doch gerne haben :-) Übrigens, gestern lagen beide schmusend aufm Boden und Mäusle fing an, am Teppichrand zu knabbern. Zuerst habe ich nur gemeckert, da hat Faxe schon ganz aufgeregt Mäusle angesehen; als sie aber weiternagte, war ich gerade im Begriff, aufzustehen, da hat Faxe der Maus einen Rempler gegeben, damit sie von dem Teppich abläßt und ich nicht deren Zweisamkeit störe, grinz. |
Na siehste, alles wird gut. |
Nein, leider doch nicht... es gab schon wieder Zoff und Fellflug; und wieder hat Faxe angefangen, der jetzt wieder einmal in sein Eck verbannt ist.. *seufz* |
Oh nein... du hast es echt nicht leicht mit den beiden... |
Ja, die zwei sind ein Sonderfall. Momentan gehts wieder halbwegs - es ist ein dauerndes Hin und Her! Ich habs aufgegeben, mir darum Gedanken zu machen, sonst krieg ich nen Nervenzusammenbruch, grinz. So lange es beiden gut geht... sollen sie halt spinnen, die werden sich schon vertragen, sobald mal einer endgültig seine Stellung akzeptiert hat. Das wird wohl Faxe sein müßen, weil er Mäusle unterlegen ist. Zumindest scheinen sie sich wirklich zu mögen.. obwohl Mäusle ihn immer wieder jagt und piesackt, hielt sie auch mal kurz bei ihm an und leckte ihm sein Köpfchen. Dann ging sie gleich wieder, grinz, aber Faxe hat sich danach riesig gefreut und ist ganz fröhlich rumgehoppelt - bis Mäusle ihn eine halbe Stunde später wieder gejagt hat. Mehrmals am Tag wird er gejagt, dann sieht man sie wieder beide zusammen einträchtig fressen oder er putzt sie wieder, dann wird er wieder in sein Eck verbannt, dann bekommt er von Mäusle ein Bussi.... also echt, die beiden sind wirklich blöde ;-) |
Leider melde ich mich mit schlechten Nachrichten zurück. Bei meinen beiden hat es sich eingependelt; in einem bestimmten Rhytmus verstehen sie sich, dann hängen sie eine Zeit wie Pech und Schwefel aufeinander. Aber: dann ist Mäusle wieder scheinschwanger und versucht, ein Nest zu bauen; dann gibts wieder Streß.. Mäusle war jetzt innerhalb von sieben Wochen das dritte Mal mit Nestbau beschäftigt, was sich immer durch extreme Buddelei und Unruhe ankündigt. Ich hab deshalb mit meinem TA gesprochen, der sofort meinte, daß sie kastriert werden müße; nicht nur aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit von Veränderungen an der Gebärmutter, sondern auch, weil weder sie noch Faxe zur Ruhe kommen und diese ständige Rhytmus ihren kleinen Körper auslaugt, der doch schon genug mit dem chronischen Schnupfen zu tun hat. Auch besteht ja die Gefahr von Entzündungen, sollte sie Milch produzieren etc. Seufz, aber Mäusle ist doch erst fünf Monate bzw diesen Monat ein halbes Jahr alt! Jetzt habe ich natürlich doch massive Angst davor, insbesondere auch, daß sie sich dann die Naht aufbeißt, wenn sie die OP gut überstanden hat. Leider macht mein TA diese OP nicht, so muß ich jetzt, bei so einer wichtigen Sache, auch noch zu einem völlig Fremden mit ihr. Ich hab extra in den Ärztelisten nachgeschaut und werde mit ihr zu Dr. Rückert nach Ulm fahren; ich glaube, eine längere Fahrt zum TA ist besser wie wenn ich zu irgendjemandem gehe. Denn mir wurde zwar die Tierklinik HDH empfohlen, dort habe ich jedoch vor gut neun oder zehn Jahren sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit einem anderen Kaninchen von mir. Nachher rufe ich gleich mal in Ulm an... Faxe bleibt diesmal aber zuhause, der verkraftet Autofahren überhaupt nicht gut. Hat irgendjemand besondere Tipps, wenn in diesem jungen Alter eine solche OP vorgenommen werden muß? Ansonsten.. wär es ganz lieb, wenn mein Mäusle ein paar Daumendrücker bekommen könnte. :-( |
So lange sie jung und fit ist übersteht sie die OP gut. Klar, ein bisschen früh ist es schon, aber ich hatte auch schon Häsinnen, die unter einem Jahr alt waren und bösartige (!) Veränderungen an der GB hatten. :( Wenn der TA eine "innere" Naht macht, besteht eigentlich keine Gefahr dass sie an die Fäden geht. Ansonsten bestell Dir hier https://www.buntebunnybodys.de/shop/bunte-bunny-bodys-mit-und-ohne-ärmel/ einen Boy für sie, den behält sie je nach Temperament drei bis vier Tage an und kommt nicht an die Naht. Anziehen tut ihn der TA noch in der Narkose. Einer ganz wilden Häsin von mir hab ich so ein Teil auch mal trotz innerer Naht verpasst, den könnte ich dann aber nach zwei Tagen ausziehen. Und die Daumen sind selbstverständlich alle gedrückt! |
Wir wünschen auch viel Glück und drücken Daumen und Pfötchen! |
Also, ich hab am Montag einen Termin, erst mal zum kennenlernen. Der TA möchte auch vorher noch abklären, ob eine nochmalige Behandlung des Schnupfens vor der OP nötig ist, weswegen ich Faxe jetzt doch mitnehmen muß. Owe, davor graust es mich ehrlich gesagt am meisten jetzt - allein schon die Frage, wie ich den schüchternen Kerl denn nur einfangen soll! Ist es eine Idee, ihm ein Handtuch über den Kopf zu legen und ihn dann zu nehmen? Und wie macht Ihr das bei so einer langen Fahrt? Eine Stunde Fahrtzeit ist es auf jeden Fall - soll ich beide in die Transportkiste stecken? Ist halt ne normale TK und die beiden sind mittlerweile ja doch recht gewachsen. Oder besser in einen stabilen Karton, daß sie oben rausgucken können? Puh, ich bin auch gespannt, was da für Kosten auf mich zukommen, momentan ist das finanziell eine große Belastung. Ach, alles blöde... Zumindest wird von vornherein versucht, eine subkutane Naht zu machen und wenn das nicht gehen sollte, kauf ich so nen Strumpf - danke dafür nochmal, Theresa! |
Hi Cindy, tut mir Leid zu lesen, dass es dann doch so blöd gelaufen ist und die Kleine schon jetzt kastriert werden muss. Aber bei diesen Symptomen finde ich ebenfalls, dass es die beste Lösung ist. Und danach hast du Ruhe, was diese Thematik angeht. Zum Einfangen: Na ja, ich habe auch immer meine liebe Mühe, vor allem weil sie halt draußen sind. Ich versuche dann immer (gern auch mit Hilfe), das zu fangende Tier so weit es geht "einzuengen", also den Bereich, in dem es fliehen kann, immer kleiner zu machen. Das passiert bei uns mit so Absperrgittern, die wir mal gebastelt haben. Eins dieser Gitter (Länge etwa 1,5m) nehme ich (oder der Helfer) dann in die Hand und versuche, das Tier in eine Ecke zu treiben, die wir dann mit diesem Element schließen. Das klingt jetzt alles sehr stressig und ist es zuweilen auch. Aber anders geht es bei uns leider nicht, weil die Tiere so gar nicht zutraulich sind. Das stört mich nicht, es sei denn, sie müssen zum TA ;) Mit Tüchern habe ich noch nicht nach ihnen geworfen, aber die Idee hatte ich auch schon. Keine Ahnung, ob das klappt. In Wohnungshaltung hat man ja doch noch viel mehr Optionen. Unter anderem kannst du die auserkorene Transportmöglichkeit schon jetzt irgendwo hinstellen und immer Leckerchen reinlegen. Dann gehen sie da freiwillig rein und mit etwas Glück kannst du sie so am Tag der Tage dorthin locken. Wird nur einmal klappen, aber na ja...besser als nichts. ;) Ob nun besser Box oder Kiste...schwer zu sagen. Aus einer Kiste könnten sie rausspringen, wenn sie sich erschrecken. Andererseits haben sie da mehr Platz. Das kannst wohl du am besten einschätzen - also wie schreckhaft deine Lieben so sind. Viel Kraft und Erfolg wünsche ich. Daumen sind auch alle gedrückt! LG Anjanka |
So, am Montag waren wir mit Mäusle beim Tierarzt in Ulm. Faxe hatte ich nun doch nicht mitgenommen; ich bin überzeugt davon, daß die lange Fahrt (insgesamt waren wir gute viereinhalb Stunden unterwegs) zu viel Aufregung für den kleinen Angsthasen gewesen wäre. Es ist wirklich ein guter Arzt, das sah man allein schon daran, wie er Mäusle behandelt hat. Bereits nach zwei Minuten konnte er feststellen, daß sie eine Zicke ist, grinz ;-) Er sieht bzgl Kastration kein Problem wegen des jungen Alters, da er meinte, daß sie sowohl vom Körper wie auch vom Verhalten sehr viel reifer wirkt als sie eigentlich ist. Meine Maus hat sich auch wirklich gut gemacht, bin ganz stolz auf sie, grinz. Am 9.10. wird sie operiert. Übrigens haben wir den Schnupfen bei ihr jetzt sehr gut unter Kontrolle gebracht; der TA hätte es nicht bemerkt, hätte ich es ihm nicht gesagt, auch ihre Nase war kein bisschen feucht, trotz der massiven Aufregung. -- Aber jetzt habe ich das nächste Problem, seufz.. Gerade eben habe ich im Kot Würmer entdeckt und kurz darauf einen ganzen Wurmhaufen. Höchstwahrscheinlich stammt dies von Faxe, wobei Mäusle gerade auch bisschen mit der Verdauung schwächelt und ja mit Sicherheit auch Würmer hat. Sie sind aber beide noch fit, einzig die letzten zwei Tage sind beide etwas ruhiger gewesen - aber nicht ruhig im Sinne von fertig, sondern eher entspannt und fröhlich (sie kuscheln ja auch seit verhältnismäßiger langer Zeit wieder sehr, sehr viel miteinander). Mein Menne ist mit den Würmern gerade beim TA und läßt den Kot untersuchen... also, das hatte ich jetzt ehrlich gesagt noch nie, hab aber gelesen, daß es wohl gar nicht so selten ist. Ich versuchs dann neben dem Medikament, was der TA uns geben wird, auch mit Kokosöl. Mir stellen sich jetzt drei Fragen: 1. Ich hab gelesen, daß Zwiebelgewächse hilfreich sein sollen. Kann ich bei meiner jetzigen Ernährung, wo ich gerade so langsam Kohl anfüttere, damit ich auf Winterfutter umsteigen kann, Lauch einfach zufüttern? 2. Neulich hab ich einen Beitrag im TV gesehen, wo berichtet wurde, daß Bauern in Baden-Württemberg (also bei mir) sich darüber beklagen, daß ihre Wiesen dieses Jahr voll mit Parasiten sind und sie bei ihren Viechern vermehrt Wurmkuren machen müßen. Ich konnte auch feststellen, daß die Wiesen hier allgemein nicht schön geworden sind; und jetzt zur Zeit sind sie alle kaputt.. vermehrt Spinnen etc sind drin, die Kräuter nicht so zahlreich, alles holzig und bäh. Ich spielte eh schon mit dem Gedanken, die Wiesenfütterung schon jetzt für dieses Jahr zu beenden, weil ich eh nur noch eine Wiese habe, wo ich pflücken kann und dort gibts auch nur Löwenzahn und Bärenklau. Soll ich jetzt, nach dem Befund mit den Würmern, Wiese vielleicht absetzen? Ich bin mir sehr sicher, daß es von der Wiese kommt, denn wie gesagt.. ich würde die Wiese auch nicht essen wollen. 3. Dann hätte ich noch eine spezielle Frage zu meinem Faxe, der mir doch irgendwie immer Sorgen macht. Ich habe über Erbkrankheiten bei Schecken gelesen, Stichwort Megacolon, und frage mich, ob er davon betroffen sein könnte. Es trifft schon manches zu: so hat er zB keine stabile Verdauung. Entweder sinds Matschköttel und Köttelketten (dauerhaft) oder aber die Köttel sind zu klein. Außerdem hat er ständig Bauchgluckern. Auch hat er ja mehr mit dem Schnupfen zu kämpfen wie Mäusle, obwohl er dieselbe Behandlung wie sie bekommt, also schlechtes Immunsystem. Insgesamt ist er auch bei weitem nicht so aktiv wie Mäusle, obschon er in letzter Zeit aktiver wie sonst gewesen ist. Ebenso hatte er im Vergleich zu Mäusle eine langsamere Entwicklung, was das Wachsen betrifft. Fotos von ihm hab ich hier ja schon eingestellt, er hat eigentlich schon viel schwarz im Fell, gerade auch am Kopf.. aber die Symptome, die zB auf Kaninchenwiese beschrieben werden, passen halt auf ihn - und jetzt ja auch noch die Würmer! Ach so, tut mir leid, wenn das jetzt zu viel für das Thema ist, ich kann gern ein gesondertes Thema noch aufmachen. |
Mein Mann kommt gerade vom TA wieder. Es sind Peitschenwürmer, wir haben Panacur bekommen. |
Das ist das richtige Mittel und Würmer sind auch relativ gut zu bekämpfen. Nur die Klos solltet Ihr jetzt etwas häufiger säubern. |
Hi Cindy, zum Thema Megacolon: Das ist schwer mit Sicherheit zu sagen, du hast dich ja selbst schon eingelesen (so wie ich letztes Jahr für meinen Rambo) und müsstest für eine halbwegs "sichere" Diagnose eigentlich die Eltern des Kleinen kennen. Ansonsten bleibt es Spekulation (aber ja, es spricht leider einiges dafür). Tun kannst du so oder so nicht viel, außer halt gut auf ihn zu achten und bei Magenbeschwerden sofort unterstützend zu reagieren. Man kann wohl auch durch genaue TA-Untersuchung (inklusive Röntgen oder so) eine Diagnose stellen. ABER wenn der Kleine so schlecht auf Fahrten und TA-Besuche anspricht, würde ich es an deiner Stelle nicht tun. Es brächte zwar Gewissheit, aber ansonsten nichts. Eine Heilung gibt es nicht. Leider. Ich drücke die Daumen, dass er noch ganz lange und möglichst beschwerdefrei lebt. :) LG Anjanka |
Danke Anjanka, ich hoff natürlich nicht, aber so oder so soll er sich bei mir wie im Paradies fühlen. Mittlerweile ist er zutraulich und fröhlich, ich hoffe, das hält an :-) . Er versteht sich auch so toll mit Mäusle jetzt und wird sogar von ihr ständig geputzt.. Das man das durch Röntgen feststellen kann, wußte ich nicht.. aber einen TA-Besuch nur deswegen werde ich nicht machen. Vielleicht mal, wenn ich mit ihm sowieso mal hin muß. @Terry Hm, Klos säubern... ich hab zwei von der Sorte, die zwar zum Pinkeln in ihre Klos gehen und auch ihr Hautpgeschäft dort verrichten, aber ansonsten kugelt es auch so aus ihnen raus.. das heißt, ich finde den ganzen Tag über quer durch die Wohnung verteilt von beiden Köttel. Die bin ich zwar ständig am aufsammeln und saug mittlerweile bestimmt sechsmal am Tag, aber das ist halt wirlich schwierig, besonders, weil ich jetzt irgendwie fast in jedem Bobbel Würmer finde. Nun hab ich aber im Wohnzimmer Teppich liegen, auf welchem nicht nur Möbel und Hasenmöbel stehen, sondern ja auch ihr Fressen an vier verschiedenen Stellen verteilt ist - ich kann also auch nicht den gesamten Teppich ständig desinfizieren. Owe, hoffentlich krieg ich die widerlichen Biester überhaupt wieder los :-( |
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