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Terry 12.09.2017 15:42

Dann drücke ich mal ganz fest die Daumen dass Nina nicht trächtig ist....

Adabei 12.09.2017 17:48

Hallo und herzlich Willkommen!
Wenn das Grünfutter schnell alle ist, dann war es zu wenig ;)
Es sollte immer so viel sein, dass zur nächsten Fütterung noch etwas ünrig ist. Nur dann können Kaninchen nämlich selektieren, also das fressen was ihnen gerade gut tut und das überlassen, was nicht gut tut.

Im Winter ist das natürlich schwieriger, da muss man sich mit Blattgemüsen weiterhelfen. Bittersalate wie Rucola, Radiccio, Endivie usw.

Aber auch alle Arten von Kohl werden gerne gegessen (langsam angewöhnen). ZB Kohlrabiblätter, Chinakohl für den Anfang, dann auch Grünkohl, Brokkoli, Wirsing ...
Vielleicht hast du auch Raps-Gründüngung in der Nähe, di ist winterhart und wird gern gefressen.

Wie du schon vermutest gibt es bei Heu immense Qualitätsunterschiede. Kaninchen lieben Artenreiches, also viele verschiedene Wiesenkräuter, nicht nur Gräser. Bei unserern Bauern gibt es soetwas leider kaum.

Heu sollte aber nie Hauptfutter sein, sondern nur zusätzlich angeboten werden. Im Sommer kannst du dir sogar das sparen, wenn du artenreiche Wiese fütterst.

Zusätzlich kann man im Winter noch vitaminisiertes Strukturfutter oder Cuni complete anbieten.

LG

pelle-pauli 12.09.2017 20:36

:seeya:

off topic: dein Gehege sieht toll aus!

holger999 12.09.2017 22:39

Danke...jetzt wird es nur
Zeit...das bald der 3.10. wird...damit die beiden wieder zusammen kuscheln dürfen und auch bei kalten Temperaturen ihr Schlafhaus aufsuchen können...

Gruß
Holger

holger999 30.09.2017 10:22

hallo,

so...Getrennt leben...bald beendet ;-) noch bis zum 3.10. dann sind die 6 Wochen um, nach der Kastration vom Schnuffi.

Sie konnten sich ja immer sehen und beschnüffeln...

Schnuffi ist in seinem abgetrennten zu Hause sehr sauber geworden. Benutz nur seine Toilette und hat übergangsweise eine Plastikkiste mit Stroh als Schlafquartier für kältere Nächte gehabt.
Auch da drin völlig sauber... wie ein Schlafzimmer.

Nur Nina macht uns Sorgen...
sie ist rebellischer. hat in dem Haus eine größere Ecktoilette (die gleiche wie Schnuffi) und auch im Außenbereich eine Toilette.
Sie lässt aber auch fast überall ihre Kotkügelchen:-( in den letzten Tagen vermehrt.
Auch für sie hatte ich die gleiche Plastikkiste mit Stoh eingedeckt..aber täglich ist sie voll mit Pippi und Kot... also alles wird als Toilette benutzt. Zunehmend.
Wenn ich sie dann mal in ihre Toilette setze...
und ich danach weg gehe... nimmt sie rebellisch ihre Toilette und schibt diese in dem Haus weg... und manchmal kippt sie diese auch um... mit Absicht.

Was mache ich nur weiter?

Zum Einen soll ja Schnuffi seine saubere Angewohnheit weiter leben können, wenn sie wieder zusammen sind...

Ich muss das die ersten Tage beobachten, wenn sie wieder zusammen sind....

Kann es sein, das ich sie auch noch kastrieren lassen muss?
Nur bei ihr ist das ja eine größere und unsichere OP :-(

Habt Ihr Erfahrungen damit gesammelt?
Hat jemand von Euch eine Kastration bei dem Weibchen machen lassen?

freu mich auf Hilfestellungen und Antworten.

Gruß
Holger

Skippy170609 30.09.2017 10:38

Ich bin zwar generell pro Häsinnen-Kastra, aber ich glaube nicht, dass Nina durch eine Kastra sauberer werden würde. So wie ich es raus lese, markiert sie ja nicht mit Urin, indem sie ihn in hohem Bogen verspritzt, sondern hat sich einfach nur die Plastikkiste als Klo ausgesucht. Leider wird nicht jedes Kaninchen stubenrein.

holger999 30.09.2017 11:29

leider nein...

hab`mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt...

Nina nimmt nicht nur den neuen Übergangsschlafplatz als Toilette, sondern auch im ganzen Gehege liegen all ihre Ködel.
Das war früher auch im Haus im oberen Schlafbereich...
in der Buddelkiste.

Nur hat es in den letzten tagenm stark zugenommen...das sie ihre Toiletten nur mäßig benutzt... und den rest verteilt.

Auch diese Rebellion mit dem Wegziehen und Umkippen der Toilette... ist auffällig!

Gruß
Holger

holger999 30.09.2017 14:00

moin,

natürlich können Antworten nicht so schnell kommen :-))

so habe ich ein wenig mehr gelesen...im Forum...

In meinem Fred kann man auch den Hasenstall sehen.

Die Trennung habe ich mit einem Gitter innerhalb vom ganzen Hasenstall gemacht. Komplett auch oben...

Somit dachte ich, das es gut ist, sie sehen sich weiter und können sich riechen und am Gitter schnuppern.

Ob das richtig war? Sie suchten auch immer Gelegenheit nebeneinander zu liegen...eben nur durch das Gitter getrennt.

Natürlich leckten sie die Gitterstäbe und versuchten sich so gegenseitig zu befreien.

Muss ich dennoch mit neuer Vergesellschaftung rechnen?

...und ich hoffe, das die Nina dann wieder ruhiger und sauberer wird, wenn sie ab dem 3.10. wieder zusammen dürfen?

An dem Tag werde ich ja die Gittertrennung abbauen....
Sollte ich sie dabei in einem größeren Freilauf lassen? und erst danach wieder in den Hasenstall lassen?

Da laufen sie zwar auf den größeren weissen Gartensteinen..habe einen Steingarten...aber hier hatte ich sie in den letzten Wochen zeitweise mit mir und jeweils einem der Hasen gelassen...

Hat jemand von Euch ähnliches gemacht? oder andere Erfahrungen gesammelt?

beste Grüße
Holger

gerti 30.09.2017 22:51

Mach dir nicht so viele Gedanken. Dass sie jetzt durchs Gitter abgetrennt sind ist völlig in Ordnung. So verlieren sie den Kontakt nicht und du kannst das Gitter danach einfach entfernen. Ich glaube nicht, dass du Probleme erwarten musst wie eine VG.
Was aber wirklich sein kann ist, dass dein Mädel tatsächlich tragend ist. Vom Kastratag ab rechne mal 32 Tage vor. Wenn bis dahin kein Nachwuchs da ist hattest du Glück. Bis dahin schau einfach, dass immer genügend zum Futtern und Trinken da ist und auch Heu und Stroh, damit sie ein Nest bauen kann.
Dass sie überall hinköttelt wirst du nicht ändern können. Gerade in Außenhaltung werden viele Kaninchen nicht stubenrein.
Die Kloschale könntest du gegen eine große Kloschale austauschen. Die kann sie dann auch nicht mehr werfen. Ich hab für meine Großgruppe einige große Kloschalen. Sie bekommen darin auch ihr Frischfutter.

holger999 30.09.2017 23:49

Moin Gerti,

danke für Deine Antwort.

Am Ende hast Du mich doch noch erschreckt... mit der möglichen Schwangerschaft...

aber am 22.8. wurde Schnuffi kastriert... 32 Tage später ist dann der 23.9. :-) also jetzt haben wir 7 Tage noch drüber... also heute 39 Tage...

Hoffe das Schwitzen ist jetzt vorbei ;-)))

Zurück aber nochmal zum Verhalten von Nina, dem Mädchen.

Sie hat 2 Eckklos... das kleinere steht außerhalb von dem Haus...das benutzt sie sogar ständig.

Das größere ist in dem Haus, neben dem Eingang. Das hatte sie auch immer benutzt... jetzt noch zeitweise...aber mehr Pipi als Ködel.

Nur dieses zieht sie seit ein paar Tagen weg und versucht es zu kippen.

Leider auch ihre Übergangskiste, welche mit Stroh eingedeckt wird.
Die wird komplett als Toilette benutzt...

und zusätzlich verteilt sie seit rund 1 Woche überall im Stall ihre Ködelchen...das ist völlig neu.

Ich hoffe noch immer, das es ihr Kampf ist, den Schnuffi zu befreien, oder ihren Ärger darüber...

Diese Verhalten ist tatsächlich neu und wenn ich sie Toilette wieder richtig stelle und gehe 5 Minuten weg... zieht sie wieder dran und rebelliert.

Ich möchte es nicht überbewerten, mache mir aber um die Sauberkeit vom Schnuffi Gedanken.

und ich möchte ja den ersten Stock wieder als gemeinsames Nachtquartier benutzen lassen, wenn sie wieder zusammen sind...

aber habe Sorge, das Nina dann das auch wieder als Klo benutzt... ist für Schnuffi vielleicht auch unangenehm..oder er übernimmt das Verhalten dann auch.

Kann die Schwangerschaft auch doch länger als 39 Tage dauern???

Gruß
Holger

gerti 01.10.2017 18:34

Nein solange kann keine Schwangerschaft dauern! Dann hattest du wirklich Glück!
Vielleicht ist ihr einfach langweilig und räumt deswegen etwas um.
Trotzdem würde es mich nicht wundern, wenn sie diese kleinen Ecktoiletten dämlich findet.
Wenn sie wieder zusammen sind, wird es das Partnertier schon überleben, dass hier und da ein bisschen Pipi und Köttelei ist. Mehr wie regelmäßig misten, wird dir nicht übrigbleiben.

pelle-pauli 01.10.2017 20:13

Ich würde auch zu größeren Klos raten.

Ich habe im Internet einen Schwung billige Katzenklos gekauft, eigentlich als Legenester für die Hühner. Aber auch im Gehege machen die sich gut. Und der Rand ist etwas abgerundet, da können sie nicht reinbeißen zum herumwerfen :smilewinkgrin:

Leider gab es keine freie Farbwahl, ich habe schlüpferrosa und pink bekommen :rolleyes:

holger999 06.11.2017 18:54

Hallo,

der Winter kommt ja bald...

Ihr habt meine Bilder vom Stall gesehen; habe im unteren Bereich noch von außen ca.50 cm hoch eine Filzdecke angeschraubt.

Reicht das im Winter?

Im oberen Stock von ihrem Haus habe ich es jetzt geschafft, das sie dort sauber bleiben und darin ist ein Strohlager.

Ihre 3 Toiletten benutzen sie tagsüber fast immer... nachts werden ein paar Köttel verteilt.

Bis wieviel Grad Minus brauche ich keine Gedanken haben?

Wie löst Ihr die Frosttage?

Am Tage lasse ich sie stundenweise im doppelt so großen, abgesperrten Vorgarten hoppeln..unter meiner Aufsicht ;-))

beste Grüße
Holger

Adabei 07.11.2017 13:30

Hallo!
Ob die Decke reicht kann ich dir nicht sagen. Es muss halt genug windgeschützte trockene Plätze geben, dann sind Minusgrade kein Problem.
Das Wasser musst du halt entsprechend oft wechseln.
Ich mache das morgens und abends und wenn’s ganz arg ist (-15 oder so) mittags auch nochmal.
LG

Polly8 07.11.2017 22:51

Zitat:

Zitat von holger999 (Beitrag 1063133)



Bis wieviel Grad Minus brauche ich keine Gedanken haben?

Wie löst Ihr die Frosttage?

Hallo,
ich finde so pauschal kann man da keine Temperatur nennen.

Beobachte sie immer gut. Dann merkst du ihnen an, ob sie sich noch wohlfühlen oder nicht.

holger999 07.11.2017 22:57

sie sind bis jetzt putzmunter..und freuen sich immer, wenn ich sie zusätzlich in das noch größere Außengelände raus lasse...nur bis jetzt sind es ja nur -1°
Nur es ist unser 1. Winter... der jetzt kommt.

Sie waren nicht über einen Züchter... sondern von einer Familie... die ihre Kaninchen auch alle im Freien haben, natürlich mit geschütztem Haus...

Woran kann ich es festmachen? ob sie weiter gut drauf sind?

Gruß
Holger

Polly8 07.11.2017 23:18

Zitat:

Zitat von holger999 (Beitrag 1063294)

Woran kann ich es festmachen? ob sie weiter gut drauf sind?

Gruß
Holger

Meine Molly hat letzten Winter eines morgens sichtbar deutlich gezittert.
Da waren es -7 Grad.


Also keine Sorge, du merkst ihnen an, wenn sie sich nicht mehr wohlfühlen.
Mal schauen wie es diesen Winter wird.
Vorletzte Nacht hatten wir hier erstmalig Frost und morgens -4 Grad, da war alles bestens morgens.

Einhorn09 08.11.2017 00:09

Die wichtigste Anforderung damit ein Kaninchen den Winter gut übersteht hast du bereits erfüllt, es braucht einen Partner zum kuscheln.

Ich möchte dir hier zu nichts raten sonder dir lediglich schreiben wie ich es im Winter handhabe.
Ich habe jetzt den 8. Winter Kaninchen in Aussenhaltung, die ersten 5 Winter hatten sie Kaninchen einen unterirdischen Bau in dem sie sich bei kalten Temperaturen fast ausschließlich aufgehalten haben. Dieser wurde 2015 allerdings verschlossen. Im September ist eine Häsin schwer mit Blasengries erkrankt und musste regelmässig gebadet werden und war leider sehr oft feucht unten herum. Aus diesem Grund haben wir eine Rotlichtlampe angeschafft. Diese war ab Temperaturen unter 5°C an. Leider ist sie im Mai 2016 gestorben, da ich aber einige ältere Tiere hatte welche Probleme mit Arthrose hatten war im Winter die Lampe wieder an, allerdings erst ab Temperaturen unter 0. Tagsüber war sie aus es sei denn es war wirklich sehr kalt.

Diesen Winter habe ich zwei komplett fitte gesunde Kaninchen und dennoch werde ich Ihnen ich denke ab etwa -4/-5 °C die Lampe anschalten. Dort steht auch das Wasser und sie haben einen warmen Platz.

Ich rate niemandem sich eine Wärmelampe anzuschaffen, aber ich persönlich habe es gemacht. Ich weiß das Kaninchen im Winter auch ohne bestens klar kommen, aber wie sagt meine Mutter immer "Deine Schweine sind verwöhnt". Ja sie sind verwöhnt aber trotzdem halte ich eine Wärmelampe für eine gute Alternative wenn man die Möglichkeit hat.

Alles andere würde ja schon mehrfach erwähnt. Ihr schafft das schon, Winter sind deutlich unkomplizierter als extrem heisse Sommertage.

holger999 08.11.2017 00:18

hallo,

Danke für Deine Info.

So eine Rotlichtlampe würde mich auch interessieren... nur wo bringe ich sie an?

meine beiden sind wahre Kletterkaninchen und ich habe ihnen an den Seiten verschiedene Ebenen gebaut.. wo sie sehr gerne springen und wechseln...

Zudem soll es ja auch sicher sein, das sie nicht ein Stromkabel anknabbern können.

Nur welcher Platz ist passend?

Weiter oben ist es dann luftiger ... und nachts klettern und springen sie sowieso herum.

Hast Du eventuell ein Foto..von dem Gehege und der Lampe?
Was für eine Lampe ist es...und woher?

beste Grüße
Holger

Polly8 08.11.2017 12:31

Zitat:

Zitat von Einhorn09 (Beitrag 1063307)

Diesen Winter habe ich zwei komplett fitte gesunde Kaninchen und dennoch werde ich Ihnen ich denke ab etwa -4/-5 °C die Lampe anschalten. Dort steht auch das Wasser und sie haben einen warmen Platz.
.

Das ist natürlich optimal und wirklich Luxus:thumbsup:

Ich würde meinen auch gerne im Stall einen frostfreien Bereich anbieten und rätsle und google schon seit Wochen wie ich das bewerkstelligen könnte.

Von den SnuggleSafe war ich ja letztes Jahr echt enttäuscht. Bei -15 Grad sind die schon nach ca einer halben Stunde wieder kalt, halten also weder Kaninchen warm noch den Wassernapf eisfrei.

Letzten Monat hatte ich eine Heizmatte, bestellt und getestet. Nach dreimaligem kurzen einschalten war sie schon kaputt:frown5:
Für eine Wärmelampe ist mein Stall nicht hoch genug.
Ich will ihn ja nicht auf 20 Grad heizen sondern nur frostfrei halten, sprich maximal 5 Grad plus.

Jetzt überlege ich gerade noch mal eine höherpreisige Heizmatte zu testen.
Aber so optimal ist das alles nicht.

Oder aber wie letztes Jahr die beiden bei richtig heftigem Frost ins provisorische Garagengehege umzuquartieren.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:14 Uhr.



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