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| Hi Catharin, so einen Kandidaten hatte ich auch mal. Aber der hatte Hüftprobleme und Angst vor den Mitbewohnern. Außerdem ist er hin und wieder dennoch rausgekommen, also 1,5 Jahre ist schon eine extrem lange Zeit - das kann schon keine normale Angst mehr sein. Hast du ihn mal genau untersucht? Kann er gut hoppeln? Wie verhält er sich zu seinem Partner? Mögen die beiden sich, oder gehen sie sich aus dem Weg? Hast du es mal damit versucht, ihn rauszusetzen und den Rückweg (für den Moment) versperrt? Schon sehr seltsam, solch ein Verhalten... Kaninchen sind an sich neugierig und nach so langer Zeit müsste er gemerkt haben, dass da nichts Gefährliches auf ihn lauert. Zumal der Kumpel ja auch dauernd ein- und ausgeht. Berichte mal weiter. Und vielleicht haben andere noch ein paar nützliche Tipps für dich. Ich weiß ehrlich gesagt gerade auch nicht weiter... LG Anjanka
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| 1.5 Jahre sind definitiv zu lange. Da kann man schon nicht mehr von Eingewöhnung sprechen. Mein Rat ab mit dem kleinen zum TA und gründlich untersuchen lassen. Ich hatte einen ähnlichen Fall, allerdings war der Zeitraum deutlich kürzer. Als ich Ben damals geholt habe hatte er zu diesem Zeitpunkt 2 oder vllt auch mehr Jahre nur einem kleinen Käfig kaum grösser als eine Transportbox gelebt. Der kleine war in einem grausamen Zustand und hatte anfangs wahnsinnige Angst. Alles machte ihm Angst, Stroh, Wiese, Regen, Wind und sogar ein raschelndes Blatt. In den ersten Wochen konnte er sich nicht beruhigen ausser ich war in der Nähe. Nachts hat er einen Käfig in Gehege stehen gehabt weil er sonst komplett ängstlich war. Irgendwann dachte ich mir ich tue ihm was gutes und setzte ihn alleine mal auf eine schöne Wiese, kaum war ich weg hat er richtig geschrien. Kaum war ich da war er wieder auf dem Schoss. Da gibt es sogar ein Video von was passiert ist wenn ich ihn vom schoss gesetzt habe: https://youtu.be/58SJwneqCDk Ich habe über Stunden mit ihm gesessen jeden Tag nach einer Woche machte er dann die ersten Schritte alleine. Aber bei jedem kleinen Geräusch die Flucht auf den schoss. Er musste sich ganz langsam an die neue Freiheit gewöhnen. Heute 1.5 Jahre später ist er sehr neugierig und fast gar nucht mehr ängstlich. Aber manchmal wenn ich im Garten sitze und er Angst hat flüchtet er noch auf den schoss. Auch das schreien hat sich nicht ganz gelegt, in neuen Situation verfällt er ganz schnell in alte Muster. Einmal hatten wir den Fall das er eine Hummel geärgert hat und dann mit dem Fuss drauf getreten ist und sie ihn gestochen hat, da hat er ganz lange geschrien und brauchte den schoss zum beruhigen. Doch selbst er, so verhaltensgestört wie er war führt jetzt nach 1.5 Jahren ein normales Leben. Daher ist das Verhalten von deinem Kaninchen sicher nicht normal. Da steckt etwas anderes dahinter. Und der Grund muss dringend gefunden werden ![]()
__________________ Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡ Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen... ✝08. Mai 2017 Flocke (✝05.März 2017) & Willy (✝31. März 2017) für immer vereint...
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| Erstmal danke für eure Antworten! Also das Verhältnis zwischen den beiden ist ziemlich gut, die kuscheln, lecken usw. Er kommt zwar nicht raus, ist aber sonst total unauffällig, hoppelt normal, ist sehr zutraulich. Innerhalb des Stalles ist er auch total neugierig, aber sobald er seine Pfoten raussetzen muss, macht er nicht mehr mit. Früher im Haus hat er es geliebt, über den Teppich zu fetzen, deshalb kommt mir das auch sehr komisch vor...Noch früher hat er auch schonmal draußen gelebt, da war auch alles normal. Bis jetzt war beim Tierarzt immer alles prima, aber ich muss da wegen Impfungen sowieso wieder hin, ich lass da nochmal alles durchchecken. Ich hab ehrlich gesagt noch gar nicht versucht, ihn rauszusetzen... Im Auslauf könnte er unter den Stall laufen und da würe ich ihn ohne Stress nicht rausbekommen, bis jetzt habe ich mich nicht getraut, ihm das zuzumuten... Das Raussetzen wäre aber das, was ich jetzt probiert hätte, ich wollte vorher nur nochmal hier nachfragen ![]() Achja: Das auf meinem Profilbild ist er. Die blaue Kante, die man da sieht, ist der Rand, über den er springen müsste, um rauszukommen... Ist also nicht gerade eine riesen Mauer, aber passt ihm anscheinend trotzdem nicht ![]()
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| Leg ihm doch mal eine Holzbrücke drüber oder so, sonst würde ich ihn wirklich mal raus setzten und den Stall eben sichern. Hast du evtl Fotos von dem ganzen Gehege? Evtl gibt es noch andere Möglichkeiten ihm den Ausgang besser zu machen.
__________________ Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡ Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen... ✝08. Mai 2017 Flocke (✝05.März 2017) & Willy (✝31. März 2017) für immer vereint...
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| Zitat:
Das hatte ich als ich vor kurzem meine Eltern besucht hatte und sie aus ihrem Käfig springen musste um eben dann im Gehege zu landen. Ich wollte ihr den Stress ersparen ohne hochzuheben aber blieb mir in dem Sinne nichts anderes übrig. Sie hat zwar neugierig versucht ihre Pfoten über den Käfig rand zu tun aber ist dann doch nicht gesprungen. Erst als ich ihr zeigte mit hochheben und drüber helfen, das die andere Seite "ungefährlich" ist. Der Käfig stand dann im Auslauf und plötzlich war diese Kante kein Hindernis mehr. Ich würde deinem Kleine mal zeigen das es auf der anderen Seite der blauen Mauer wundervoll ist. Eben du hebst ihn kurz hoch wenn er wieder über die Mauer schaut oder wie hier geschrieben wurde, leg eine Brücke über die Mauer vielleicht läuft er rüber. ![]()
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| Seit 1 1/2 Jahren sagst Du? Ehrlich... Da bin ich nicht so geduldig mit den Kleinen. Ich habe auch einen Doppelkäfig und seit gut zwei Wochen ein Gehege daran gebaut. Anfangs haben sie immer über den Rand geschaut, sich aber ums verrecken nicht getraut, aus dem Käfig zu springen. Es könnte ja weiter runter gehen. Ich denke, ein wichtiger Schutzreflex. Also beschloss ich, ihnen die Ängste zu nehmen. Zuerst hab ich ihnen eine Plastikkiste davor gestellt... Nee, das war es dann auch nicht. Sie wollten immer raus, aber trauten sich nicht. Dann habe ich mir im Zoogeschäft eine Holzbrücke gekauft, eine biegsame. Das war schon besser, aber hier konnten sie die Stabilität nicht abschätzen. Grrrr... Also hab ich den 1. auf die Brücke gehoben - und siehe da: er hat gecheckt, dass der Weg ganz leicht und ungefährlich ist. Der Rest lief von alleine. Denn was er macht, macht sie eben auch. Aus SO einem Abstand, wie bei Dir auf dem Foto, wären die nie rausgekommen. Das ist eben eine Charakterfrage. Der eine traut sich, der andere eben nicht. Und vielleicht hat er ja mal was unangenehmes erlebt? Aber anderthalb Jahre... Nee, da wären schon drastischere Vorgehensweisen nötig. Kaninchen raus, Tür zu. Bis es sich daran gewöhnt hat. Bei der Gelegenheit siehst Du ja auch, ob er normal hoppelt oder hinkt. Es muss nicht immer körperliche Gründe haben. Auch Kaninchen sind kleine Seelchen.
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