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Vergesellschaftung nach vermutlich langer Einzelhaltung? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Theolotta
Ninchen
 
Registriert seit: 09.11.2016
Beiträge: 28
Theolotta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.11.2016, 00:42

Um euch mal auf dem laufenden zu halten und falls nochmal jemand versucht, was zur Vergesellschaftung durchs Gitter zu finden:

Wir haben Montag morgen unseren Versuch gestartet.
Da bei unseren Auslaufgittern der Gitterabstand relativ weit ist (ca. 4 cm) und sie dadurch die Nase ein ganzes Stück durchstecken können , haben wir uns zur Sicherheit dazu entschieden erstmal zwei Gitter mit einem Abstand von ein paar Zentimetern dazwischen einzubauen.
Außerdem haben wir, weil Theo seit dem ersten Versuch, noch verschreckter war als vorher, erstmal noch zwei große Pappstücke als Sichtschutz zwischen die Gitter geklemmt/gestellt und nur ein kleines Stück Gitter frei gelassen.
Unser Plan ist es jetzt, die Gitterfläche immer weiter zu vergrößern und wenn es gut läuft zunächst eines der beiden Gitter zu entfernen, bevor wir sie dann wirklich zusammen lassen.

Das ist bisher passiert:

Tag 1

Lotta ist erstmal ne Weile sehr aufgeregt durchs Gehege gelaufen und hat sich alles angeguckt. Dann hat sie grunzend/brummend ein paar Runden gedreht und begonnen am Gitter lang mit Urin (zum Glück nur auf den Boden) und Kot ihre Reviergrenze zu markieren. Sie hat dann einen Großteil des Tages vor dem Gitter gesessen oder gelegen und rübergeguckt und sich auch das meiste Futter dort zum Fressen hingeholt.
Theo war Anfangs neugierig und hat sich dem Gitter genähert, als Lotta sich bewegt hat, ist er abgezischt und hat sich in seinem Haus versteckt. Dort ist er den halbe Tag geblieben und kam auch nicht zum Fressen raus, bis wir seinen Gehegeteil nochmal umgeräumt haben, so dass der Sichtschutz auf seine Seite noch etwas größer war. Danach war er etwas aktiver, kam auch wieder raus und hat gefressen. Zwischendurch hat er sich immer mal wieder ganz vorsichtig dem Gitter genähert, um bei einer Bewegung von Lotta wieder zu fliehen.
Gegen Abend ist er immer mutiger geworden und hat sich öfter ans Gitter getraut. Irgendwann haben sie sich mit den Nasen zwischen den Gittern getroffen und beschnuppert bis Lotta ihm nach ein paar Sekunden in die Nase gezwickt hat und er wieder abgehauen ist.

Tag 2
Lotta ist immer noch fleißig am markieren, inzwischen auch an der Gittergrenze zum Sofa hin, wo wir uns meistens aufhalten, wenn wir im Raum sind.
Außerdem werden wir wieder angebrummt/gegrunzt, wenn wir uns am oder im Gehege aufhalten und sie versucht wieder unsere Hände anzugreifen, wenn wir die Näpfe aus dem Gehege nehmen wollen. Sonst sitzt sie immer noch die meiste Zeit am Gitter und schaut rüber.
Theo hat verstanden, dass sie durch das Gitter nicht durch kommt und flieht nicht mehr bei jeder Bewegung. Er hat heute sogar ein Stück Gemüse an der Gittergrenze gefressen und sich mehrfach in die Nähe und jetzt abends auch vor das Gitter lang hingelegt (Foto im Anhang). Teilweise hat Lotta ihn dabei angegrunzt, davon hat er sich aber nicht stören lassen.
Und sie haben sich mehrfach gegenseitig beschnüffelt, ohne dass dabei gezwickt wurde.

Wir hoffen nun darauf, dass sich Lotta die nächsten Tage ein bisschen beruhigen wird, was markieren etc. angeht. Dann könnten wir uns vorstellen, dass das klappen könnte .

EDIT:
Das rotbraune Löwenköpfchen ist unser Theo und das weiße Widderkaninchen mit den braunen Flecken ist Lotta (von ihr war ja oben auch schon ein Bild).
Die Köttel sind das kreative Eigentum von Lotta. Wo sie sich schon so ne Mühe gibt, wollen wir euch die natürlich auch nicht vorenthalten .



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Vergesellschaftung nach vermutlich langer Einzelhaltung?-vg_tag02_forum.jpg  
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Geändert von Theolotta (23.11.2016 um 00:54 Uhr).
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Benutzerbild von Theolotta
Ninchen
 
Registriert seit: 09.11.2016
Beiträge: 28
Theolotta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2016, 21:01

Tag 3 + 4
Lotta markiert immer noch wie verrückt, aber sie haben sich auch mehrfach beide mit relativ wenig Abstand lang ans Gitter gelegt.
Beschnuppern läuft ohne Zwicken ab und wir haben nicht mehr mitbekommen, dass Lotta Theo angebrummt hätte. Nur wir werden fleißig bebrummt, wenn wir ans oder ins Gehege müssen.
Allerdings verteidigt sie ihren Napf nur noch, wenn wir von außen kommen, sind wir im Gehege dürfen wir ihn hochnehmen und wenn wir uns nicht hinhocken, sondern hinsetzen, dann hört auch das Brummen auf und sie beruhigt sich. Beim letzten durchfegen hat sie sich direkt neben uns auf die Seite gelegt und gedöst (mit vielleicht 10 cm Abstand)
Dafür beißt Theo nun manchmal ins Zwischengitter.

Tag 5
Es ist jetzt die Hälfte der kompletten Gitterfläche aufgedeckt.
Theo hat fast den ganzen Tag bisher im Haus verbracht, ist aber nicht panisch oder ängstlich.
Ansonsten haben sie sich den ganzen Tag nicht besonders für einander interessiert, hocken jetzt aber beide wieder in der Nähe des Gitters.
Lotta hat heute noch nicht mit Urin markiert und brummt uns auch nicht immer an, wenn wir reinkommen. Meist kommt sie zum Gitter gedüst, macht Männchen, guckt, wer da so ist, fordert manchmal Streicheleinheiten ein und düst manchmal auch direkt wieder ab. Sie erscheint mir heute insgesamt ein bisschen ruhiger.



Wir haben auf jeden Fall das Gefühl, dass es sich in eine gute Richtung entwickelt Mal schauen, was da noch kommt ^^
Mit dem Zusammenlassen werden wir aber auf jeden Fall noch mindestens ne Woche warten, wahrscheinlich eher 1 1/2 Wochen. Dann ist auch Lottas Zahnkontrolle durch und wir müssten sie nicht für den Tierarzt gleich wieder trennen, wenn es gut läuft.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 15.05.2015
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die Kleine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2016, 08:39

Toll dass ihr nicht so schnell aufgebt! Ich hatte bisher 4 VGs und zwei davon habe ich auch so gemacht dass der Neuling erst mal separat neben dem Gehege gewohnt hat. Da erschien mir die Konstellation nämlich eher explosiv und ich wollte dass sich die Kaninchen erst mal so kennen lernen. Einmal kam m zu m, beim letzten Mal w zu bestehendem Pärchen. War in beiden Fällen gut, dass sie Zeit hatten sich aneinander zu gewöhnen. Bei den Zusammenführungen gab es zwar schon Rennerei und im letzteren Fall sind auch ein paar Haarbüschel geflogen, aber das wars dann auch.

Dumme Frage, scheinschwanger ist die Dame nicht? Wenn ihr sowieso demnächst zum TA fahrt, könnte der ja mal draufgucken. Irgendwie sehe ich gewisse Parallelen zu meiner Lilly, die war echt im Monstermodus als sie zu mir kam...

Alles Gute für VG II.



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Ninchen
 
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Beiträge: 28
Theolotta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2016, 12:59

Zitat:
Zitat von die Kleine Beitrag anzeigen
Dumme Frage, scheinschwanger ist die Dame nicht? Wenn ihr sowieso demnächst zum TA fahrt, könnte der ja mal draufgucken. Irgendwie sehe ich gewisse Parallelen zu meiner Lilly, die war echt im Monstermodus als sie zu mir kam...
Der TA war nichts aufgefallen, als wir das erste mal zum kompletten durchchecken da waren und zumindest baut sie auch kein Nest.
Wir haben auch schon überlegt, ob sowas bzw. ne Hitzigkeit vielleicht ne Rolle spielen könnte. Da schon ein Teil der auf Kaninchenwiese beschriebenden Symptome zur Hitzigkeit passen würden (die fettgedruckten).
Zitat:
Zitat von kaninchenwiese.de
Sie sind oft unruhig, aggressiv, angespannt und unausgeglichen, markieren ihre Umgebung mit Urinspritzern, Kot und der Kinndrüse, legen sich flach auf den Boden und strecken das Hinterteil nach oben, nerven die Rammler und berammeln Artgenossen und Gegenstände. Oft kann man sie mit aufgestellter Blume, mit den Hinterläufen klopfend und angespannter Körperhaltung beobachten. Teilweise ist auch Nestbau zu verzeichnen.
Aber auch wenn wir jetzt gerade den Eindruck haben, dass es deutlich besser wird, ist es bestimmt ne gute Idee, wenn wir die TA dann nochmal draufgucken lassen
Danke dir



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Theo *2011 + Lotta *2011
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Ninchen
 
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Geschrieben am 30.11.2016, 01:55

So und weiter gehts ^^

Tag 6

Morgens haben wir wieder an einer Stelle am Gitter Urin von Lotta gefunden, das war es für den Tag dann aber auch.
Theo ist abends ein bisschen mehr rausgekommen und sie haben sich etwas mehr dem Gitter angenähert.
Ansonsten keine Veränderung zum Vortag.

Tag 7
Er gab über Nacht (und auch den Tag über) keine Urinmarkierungen von Lotta am Gitter. Morgens haben wir dann den Pappsichtschutz komplett entfernt. Prompt haben sie sich am Gitter getroffen, beschnüffelt und Lotta hat Theo in die Nase gezwickt.
Ihm war das dann nicht ganz geheuer und er war wieder viel im Haus. Lotta musste ihn natürlich gut im Auge behalten und hat wieder viel am Gitter gelegen und auf ihren Häusern gesessen, damit sie einen guten Überblick hat (hat sie vorher nicht gemacht).
Die meisten direkten Begegnungen am Gitter haben mit einem Zwicken in Theos Nase geendet. Er ist trotzdem immer mal wieder ans Gitter gekommen, wobei er mutiger war, wenn Lotta mal mit dem Rücken/Po zu ihm gelegen hat.
Abends hat Theo sehr viel getobt und sie haben beide ausgestreckt am Gitter gelegen, wenn auch erst mit etwas Abstand. Im Verlauf des Abends haben sie sich dann immer weiter angenähert.
Vergesellschaftung nach vermutlich langer Einzelhaltung?-imgp3081_forskal.jpgVergesellschaftung nach vermutlich langer Einzelhaltung?-imgp3087_forskal.jpg
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Geändert von Theolotta (30.11.2016 um 02:05 Uhr).

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Ninchen
 
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Theolotta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.11.2016, 02:26

Tag 8
Lotta hat über Nacht ihre Buddellust besonders entdeckt und die halbe Toilette leer geräumt. Sie hat am Gehegegitter wieder an verschiedenen Stellen mit Urin markiert und zusätzlich, damit es für uns lustiger ist, dann noch die aus dem Klo gebuddelte Streu als Toilette benutzt ^^
Vergesellschaftung nach vermutlich langer Einzelhaltung?-imgp3142_forskal.jpg
Bisher hat sie immer so gebuddelt, dass der Inhalt größtenteils in der Toilette blieb.
Da es so schon irgendwie ungünstig war, haben wir jetzt mal versuchsweise die Toilette anders gefüllt und ihr eine Kiste mit Kleintierstreu zum buddeln reingestellt. Bisher klappt das auch ganz gut und ist zudem noch viel leiser .

Ansonsten haben sie beide relativ viel Zeit des Tages mit rumliegen unterm Haus verbracht. Annäherungen zwischen den beiden haben größtenteils nichts stattgefunden oder wir haben sie verpasst.
Dafür haben sie abends beide ziemlich aktiv. Theo ist sehr doll durchs Gehege getobt und Lotta hat ausgiebig in der neuen Kiste gebuddelt. Anschließend haben wir sie sogar gemeinsam nebeneinander liegend am Gitter erwischt:
Vergesellschaftung nach vermutlich langer Einzelhaltung?-imgp3143_forskal.jpg



Tag 9
Lotta war morgens auch noch sehr am buddeln, aber zum Glück in der Kiste. Der Inhalt des Klos ist größtenteils auch im Klo geblieben.
Die Gittergrenze wird von ihr nun wieder sehr regelmäßig und an vielen verschiedenen Stellen bepinkelt.
Beim Füttern morgens war Theo so darauf fixiert, was Lotta zu fressen bekommt, dass er sein eigenes Futter komplett verpasst hat und dann auch erstmal nicht gefunden hat, weil er ins Gitter beißen musste
Beim gegenseitigen Beschnüffeln stellt er sich gar nicht blöd an. Wenn Lotta ihm zu Nahe kommt, zieht er seinen Kopf zurück und steckt sie zwischen die Gitterstäbe dazwischen. Da kann er dann zwar immer noch schnüffeln, aber Lotta kann ihn nicht zwicken
Sonst haben wir nichts mitbekommen, aber wir waren auch nicht viel zu Hause.


Im Laufe der letzten Tage hat Lotta übrigens aufgehört ihre Näpfe gegen uns zu verteidigen und wir können sie nun auch aus dem Gehege nehmen, wenn wir außerhalb von diesem stehen =)



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Geändert von Theolotta (30.11.2016 um 02:29 Uhr).

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Ninchen
 
Registriert seit: 09.11.2016
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Theolotta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.12.2016, 22:31

Danach (hab ein bisschen den Überblick verloren ):
Die beiden haben erstmal nicht viel am Gitter miteinander interagiert und haben beide ihr eigenes Ding gemacht. Lotta leider immer noch mit sehr viel pinkeln, wobei sie eine Stelle am Gitter wohl auch als Kloecke ausgewählt hat und dort sehr extrem gepinkelt und auch geköttelt hat, während sie ansonsten immer schön die Linie abgedeckt hat ^^
Wir haben ihre Toilette deshalb umgestellt und das hat mehr oder weniger gut funktioniert.
Leider hat sie auch wieder angefangen, die Toilette zu bebuddeln anstatt der Buddelkiste. Da sind wir mit unserem Latein jetzt ein wenig am Ende.

Hat noch jemand ne Idee, was man in die Toilette tun kann, was gut saugt, nicht sofort zu Gestank führt und auch nicht so leicht aus der Toilette gebuddelt wird?

Am Freitag (12. Tag des VG-Versuchs (?)) haben wir das eine Gitter entfernt, so dass die beiden nur noch durch ein Gitter getrennt sind.
Sie haben sich beschnüffelt und Lotta hat Theo prompt in die Nase gezwickt. Seitdem haben wir sie oft am Gitter gesehen, aber leider ist es fast immer so, dass Lotta Theo dabei zwickt.
Ihn scheint das nicht übermäßig zu stören und er sucht trotzdem ihre Nähe. Er hat ihr auch schon ein paar Mal die Nase hingeschoben, dass sie ihn abschlecken soll, aber sie hat ihn da auch nur gezwickt. Versucht hat er es trotzdem wieder. Auch wenn er mal lang am Gitter liegt, zwickt sie ihn meistens in den Popo oder Rücken und neulich lag morgens auch ein ganz kleines Büschel Fell auf ihrer Gehegeseite am Gitter, das von ihm gestammt haben müsste. Er bleibt in diesen Situationen aber dennoch immer sehr nah am Gitter.

Von seiner Seite aus, denken wir nicht, dass die Vergesellschaftung momentan ein Problem wäre, aber so wie Lotta gerade (noch?) drauf ist, hat ein Zusammenlassen nicht wirklich viel Sinn.

Wir hatten heute die Zahnkontrolle und die Tierärztin meinte auch, dass ihr Verhalten wie Hitze oder Scheinschwangerschaft klingt, hat sie abgetastet und meinte, dass ihr Gesäuge leicht angeschwollen wäre. Aufgrund der Tatsache, dass es nicht mehr so weit bis zum Frühling ist, sieht sie die Chancen für eine erfolgreiche Vergesellschaftung der beiden gerade als eher gering an
Ich kann auch nicht ins Gehege gehen gerade, ohne dass Lotta die ganze Zeit um mich rumspringt und versucht mir in die Knie zu zwicken - egal, ob ich sitze, hocke oder stehe. Davon kann ich sie auch meist nicht abbringen/sie ablenken. Meine Freundin kann hingehen fast immer problemlos ins Gehege



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Theo *2011 + Lotta *2011
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Benutzerbild von Adabei
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.11.2015
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Adabei befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.12.2016, 22:11

Hallo!

Ich finde das liest sich doch gar nicht so schlecht!

Ich hatte vor meiner VG auch ordentlich Bammel, denn ich hab zu meinen eingesessenen 2 Zwergen (w,k) 2 junge DW (k,k) dazu VG.
Da die 2 DW noch ihre Kastrafrist in meinem Bad absitzen mussten hab ich sie hin und wieder in den Garten in ein Freilaufgehege gegeben um sich auszutoben. Ihr Gehege grenzte dabei aber direkt an das Gehege der 2 Zwerge an.
Oh da ging die Post ab, das sag ich dir! Die Zwerge haben ständig durchs Gitter gebissen! Die DW hatten 3 Mal blutige Ohren und sie (Schorsch vor allem, der immer wieder hin ist zum Gitter) haben sie auch dauernd in die Nase gezwickt. Auch bei den Zwergen untereinander gabs dann Gejage und fliegende Fellbüschel.
Ich hab das mit dem Gartenauslauf für die DW dann bleiben lassen, ahnte aber böses für die bevorstehende VG.
Tja was soll ich sagen, Gehege war fertig, alle 4 rein, Fellflug und Kaninchenflug. Keine blutigen Verletzungen. 2 Tage haben sie sich immer wieder gejagt, aber dann haben sie nebeneinander gefressen und auch zeitweise gekuschelt.
Als ich dann zusätzlich zum Nachtgehege einige Tage später das Freilaufgehege wieder eröffnet habe, gings im Garten wieder mit gejage los... einige Tage aber immer nur zwischendurch mal.

Es ging also gut und das obwohl es am Gitter echt anders aussah!

Ab und zu jagen sie sich immer noch, aber mein Gott, es sind Kaninchen. Sie können ja nicht miteinander reden. Ich habe aber das Gefühl, dass keiner außen vor bleibt. Manchmal kuscheln sie sogar zu viert. Meist aber nur 3 allerdings in unterschiedlicher Kombination. Sie verstehen sich alle gut und das obwohl die Kombination von einem Weibchen zu 3 Kastraten vermutlich nicht optimal ist und davon 2 klein und 2 groß sind

Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut machen.

Am besten ist vermutlich wenn du sie gar nicht dauernd beobachtest. Was du nicht weißt macht dich nicht verrückt und die 2 müssen sich das alleine ausmachen. Wenn du alle paar Stunden mal nachsiehst ob keiner verletzt ist und ob beide fressen reicht das sicherlich!

LG und viel Erfolg!




Benutzerbild von Theolotta
Ninchen
 
Registriert seit: 09.11.2016
Beiträge: 28
Theolotta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.12.2016, 12:43

Gestern haben wir sie kurz ertappt, wie sie direkt am Gitter entspannt nebeneinander gelegen haben. Das sah fast so aus, als ob sie kuscheln

Verletzungen gab es bei uns bisher durchs Gitter überhaupt nicht. Und einmal lag Fell drin. Ansonsten nähert sich Lotta auch immer vorsichtig an und schnüffelt bevor sie zwickt.
Wir sind uns momentan noch unsicher, wann wir das Gitter öffenen oder abbauen sollen, gerade wenn Lotta wahrscheinlich gerade hitzig ist oder scheinschwanger ist Wir wollen es den beiden durch sowas nicht unnötig schwer machen.

Zitat:
Zitat von Adabei Beitrag anzeigen
Am besten ist vermutlich wenn du sie gar nicht dauernd beobachtest. Was du nicht weißt macht dich nicht verrückt und die 2 müssen sich das alleine ausmachen. Wenn du alle paar Stunden mal nachsiehst ob keiner verletzt ist und ob beide fressen reicht das sicherlich!
Wir haben uns jetzt dazu entschieden vor dem Gitteröffnen, eine IP-Kamera zu kaufen und so zu installieren, dass man darüber das Gehege im Blick hat.
Darüber können wir schauen, was die beiden machen, ohne in den Raum gehen zu müssen und ohne sie aufzuschrecken. Dann ist auch unsere Anspannung in nem anderen Raum und kann sich nicht auf sie übertragen. Zum direkten Kontrollieren, gehen wir auf jeden Fall aber trotzdem von Zeit zu Zeit rein.
Ob wir es vielleicht auch mit gar nicht gucken schaffen, sehen wir dann, aber wir hätten zumindest die Möglichkeit, ohne wieder mindestens einen Teil der VG selbst zu versieben . Wir laufen ja so schon dauernd los, um zu gucken, ob alles gut ist, wenns auf einmal laut ist und eigentlich ist nur Theo am Toben

Danke auf jeden Fall fürs Mutmachen =)
Wir geben uns schon echt Mühe, uns nicht so viele Gedanken, zu machen, aber irgendwie ist das echt nicht leicht



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Theo *2011 + Lotta *2011
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Ninchen
 
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Theolotta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2017, 01:38

Nach langer Zeit kommt hier mal wieder ein Update, wie es bei uns läuft =)

Wir waren über Weihnachten mehrere Tage nicht zu Hause und die beiden wurden in unserer Wohnung von Freunden versorgt. Weil sie dadurch fast die ganze Zeit alleine und unbeaufsichtigt gewesen sind und niemand hätte eingreifen können, falls die VG eskaliert, haben wir uns entschieden das Gitter erst hinterher zu öffnen.

Das war eine ziemlich gute Entscheidung, das sich Lottas Hormonchaos in der Zeit beruhigt hat. Man erkennt sie fast nicht wieder ^^ Sie kommt nicht mehr immer sofort ans Gitter gestürmt und wenn doch brummt/grunzt sie dabei nicht mehr, sie hat kein einziges mal mehr probiert die Näpfe zu verteidigen und ins Gehege kommt man auch, ohne in die Knie gezwickt zu werden ^^ Auch Theo hat sie durchs Gitter nur noch ganz selten gezwickt, ihn einmal kurz geputzt (wo er nicht weggehoppelt ist) und ihm ständig die Nase hingeschoben, egal, ob er in der Nähe vom Gitter war oder nicht.

Am 02. Januar haben wir dann mittags das Gitter einen Spalt aufgemacht. Sie haben relativ bald beide die jeweils andere Gehegehälfte erkundet und das was an Jagerei stattgefunden hat, war viel ruhiger und hat sich immer wieder sehr schnell beruhigt. Dabei hat immer Lotta Theo gejagt. Theo war immer noch sehr ängstlich und ist immer ein Stückchen vor ihr weggehoppelt, wenn sie in seine Richtung kam. Er hat aber die ganze Zeit auch gefressen und sich geputzt.
Zusammengesessen haben sie nicht (oder wir haben es nicht gesehen), außer wenn sie das Gitter zwischen ihnen hatten. Wenn wir gefüttert haben, sind sie beide gekommen und haben auch mehr oder weniger nebeneinander gefressen und sind danach meistens wieder in unterschiedliche Gehegeecken gehoppelt.
Wir haben das Gitter dann vor ein paar Tagen ganz rausgenommen.

Heute früh lagen sie nur noch ca. einen Meter voneinander entfernt und haben sich im Laufe des Vormittages einander immer weiter angenähert. Mittags hat Lotta dann lang ausgestreckt neben/an Theo gelegen, als er aus der Heuraufe gefressen hat. Seitdem haben wir sie nicht mehr weit voneinander entfernt gesehen und sie haben ständig aneinander angekuschelt gesessen
Als wir vorhin zum Reinigen drin waren, sind sie fast die ganze Zeit zu zweit unterwegs gewesen. Dabei hat Lotta ihn zwei oder dreimal gezwickt, so dass er ein paar Schritte vor ihr abgehauen ist, und hat sich andauernd an ihn angekuschelt und ihm die Nase untern Kopf oder die Seite geschoben.

Es sieht also gerade sehr gut aus bei den beiden und wir hoffen, dass das so bleibt und sich festigt

Zwar hat es durch das Gitter an Gitter leben jetzt evtl. länger gedauert, aber wir würden es wieder so machen, gerade mit so einem Angsthasen wie Theo anscheinend auch mit anderen Kaninchen ist. Er war nun auch ein bisschen durch den Wind zwischendurch aber bei weitem nicht so panisch und verstört, wie beim ersten Versuch =)

Die Kamera haben wir den ersten Tag laufen gehabt und immer mal draufgeschaut, wenn es von den Geräuschen her etwas lauter war und haben ansonsten was anderes gemacht. Danach haben wir sie nur noch sehr sporadisch angehabt.
Es hat auch jeden Fall gut funktioniert, dass wir gucken konnten und "kontrollieren", ohne die VG zu stören. Für andere VG-Anfänger und eher ängstliche Menschen wie mich, kann ich das echt empfehlen



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Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2017, 10:00

Hallo Theolotta,

freut mich, dass es nun so gut bei Euch bzw. den beiden Nins ausschaut! Ich drücke Euch die Daumen, dass es weiter gut klappt und die beiden ein Traumpaar werden!

Und Deine Geschichte zeigt schön, dass es den ultimativen Tipp für eine Vergesellschaftung einfach nicht gibt, sondern man sich nach den Kaninchen richten bzw. auf sein Bauchgefühl hören muss....



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Benutzerbild von Adabei
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.11.2015
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Adabei befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2017, 14:46

Hallo!

Freut mich, dass ihr so lange durchgehalten habt und es jetzt so gut ausschaut!
Alles Gute weiterhin!
LG



 
 
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