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Problemtische Vergesellschaftung auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By maREN*
  • 1 Post By marinahexe

 
 
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Ninchen
 
Registriert seit: 23.10.2016
Beiträge: 2
Kicki befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.10.2016, 21:35

Problemtische Vergesellschaftung


Hallo alle zusammen,

ich bin neu hier. Kaninchenhalterin seit 10 Monaten. Und das mit ganz viel Pech. Aber von vorne:

Ich habe im Dezember 2015 zwei Zweigkaninchen, ca 8 Wochen geholt, Männchen und Weibchen. Leider wurde das Männchen im Februar krank, Päppeln, Tierarztbesuche ohne Ende - alles vergeblich, der Kleine starb eines Morgens, nachdem wir eigentlich schon dachten, er sei über den Berg.

Ein anderes Männchen wurde geholt. Sie inzwischen ja schon "etwas" ältere Kaninchendame hat ihn anfangs leicht drangsaliert, gerammelt und so, aber die Integration war relativ leicht und schnell durch. Dann bekam der Kleine einen Abszess am Auge, das leider nicht mehr gerettet werden konnte. Aber es ging ihm gut und sie (die ältere Zicke) hat sich auch gut um ihn gekümmert. In diesem Sommer wurde auch er von jetzt auf nachher sehr krank und schlapp, Infusionen, Päppeln, alles vergeblich: Auch er starb. Wir waren alle untröstlich! (Nebenbei bemerkt: Mein Konto auch, ich glaube, ich habe in wenigen Monaten gut 600 Eur bei Tierärzten gelassen!)

Unser Mädel war also wieder allein und ich holte ihr bald einen neuen kleinen Mann. Den hat sie aber bei der ersten Begegnung sooo heftig gebissen, dass er kurz danach beim TA eingeschläfert werden musste. (Sie hat ihn quasi fast skalpiert, es war schrecklich und hat uns auch alle sehr traumatisiert).

Aber wir konnten sie ja nicht alleine lassen. Also wieder ein neuer Hasenmann, das war Anfang August. Die Vergesellschaftung zog sich aber sehr lange hin, da eine Kotprobe ergab, dass er Kokzidien hatte und die Therapie dauerte bis vor kurzem. (Dann ich intzzwischen bald fast 1000 Eur TA-Kosten habe, brauche ich nicht zu erwähnen!)

Endlich ist alles ok, Kozidien weg, beide entwurmt, heute wollte ich also - trotz des schlimmen Erlebnisses - die beiden endlich zusammen setzen. Natürlich alles ganz korrekt: Neutraler, beiden unbekannter Raum, ca 15qm groß, laut Internetanweisungen eingerichtet, etc.


Leute, was soll ich euch sagen? Nach kurzer Jagerei, Gehaue, Rammeln, etc. quietscht der Kleine! Aber alles schien sich zu bessern, sie fing auch irgendwann an, ihn zu putzen. Nur: bei der Kontrolle stellte ich fest: Eine Wunde am Hinterkopf, die mir zu tief schien, um nicht genäht werden zu müssen. Also wieder mal TA, Nähen, 200 Eur weg: Aber der Kleine ist fit. Nur etwas traumatisiert. Normalerweise läuft er mir auf Schritt und Tritt nach, heute ist er das erste Mal vor mir weggerannt.


Ok, was ist mein Problem, was will ich von euch wissen? Mein Problem ist, dass ich mich jetzt nicht mehr traue, die beiden noch einmal zusammenzusetzen. Ich bin sooo glücklich, dass der Kleine diesmal überlebt hat. Wir lieben ihn alle so sehr, meine ganze Familie. Aber wir lieben auch die "bissige Zicke". Und wir möchten, dass die beiden Mümmelleute nicht alleine leben. Momentan ist es so: Er ist in der Wohnung, sie im Garten. Aber so kann es ja nicht weitergehen, die beiden sollen ja zusammen kommen.



 



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