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Amy76 06.08.2016 21:06

Neues Häsin.. pinkelt derzeit noch überall hin
 
Nach langer Quarantäne und scheinbar unendlich langer Wartezeit ist Jack nun nicht mehr allein.

Geimpft, untersucht, gesund und munter sind die zwei schon jetzt ein Liebespaar:

Captain Jack und Anne Bonny:

http://i229.photobucket.com/albums/e...psbkojgmjv.jpg

Momentan pinkelt sie jedoch noch überall hin, trotzdem sie eine riesige Kloschale haben. Ich bin das nicht gewohnt und bisher haben alle Nins zumindest überwiegend die Kloschale benutzt... sie bisher nicht. Gibt es auch Kaninchen, die überall pieseln oder gibt sich das immer nach ein paar Wochen?

Terry 07.08.2016 14:06

Es gibt Kaninchen die Zeit ihres Lebens da pieseln wo sie gerade sind.

Einhorn09 07.08.2016 14:18

Eins noch. Ich sehr da eine Flasche. Bitte gegen ein Napf austauschen

takethebunnyandrun 07.08.2016 17:18

Mein Kleiner pieselte, als er neu war, auch überall hin, aber nachdem er sich eingelebt hatte (nach mehreren Monaten), nur noch in eine Ecke in seinem Käfig. Ist also möglich, dass sie es noch lernt!

Wie lange hast du sie denn jetzt?

Und geht es dir jetzt etwas besser, hast du dich von dem Schrecken etwas erholen können?

Liebe Grüße
Sonja

Amy76 07.08.2016 17:19

Sie haben beides.

Einhorn09 07.08.2016 17:29

Eins von beidem reicht. Eine Flasche ist in vielen Dingen ungesund

Amy76 07.08.2016 21:33

Zitat:

Zitat von takethebunnyandrun (Beitrag 958684)
Mein Kleiner pieselte, als er neu war, auch überall hin, aber nachdem er sich eingelebt hatte (nach mehreren Monaten), nur noch in eine Ecke in seinem Käfig. Ist also möglich, dass sie es noch lernt!

Wie lange hast du sie denn jetzt?

Und geht es dir jetzt etwas besser, hast du dich von dem Schrecken etwas erholen können?

Liebe Grüße
Sonja

Ich hab sie jetzt seit zweieinhalb Wochen, Tests sind bei ihr gemacht worden, sie war bei der RHD-2-Impfung und ist gegen Myxo und RHD1 geimpft, Jack ja auch und auch die Kotuntersuchung war ohne Befund. Nachdem auch bei Jack keine Anzeichen für irgend eine Krankheit bestanden und auch das Gehege noch nie von einem kranken Tier (außer Martha mit den Maden) bewohnt wurde, habe ich es gewagt und auch wenn ich gezittert habe, es hat super geklappt.

Meine Nerven sind besser, inzwischen hat sich aber einiges getan, dass ich insgesamt ruhiger bin.

Zitat:

Zitat von Einhorn09 (Beitrag 958686)
Eins von beidem reicht. Eine Flasche ist in vielen Dingen ungesund

Vom Handy kann ich irgendwie immer nur einen Satz schreiben (wenn überhaupt) und da ich jetzt vom PC aus hier bin, kann ich länger antworten:
Sie kennt nur diese eine Flasche. Ich habe ihr erst eine andere hingehängt, die nahm sie nicht, dazu den Napf, den wollte sie auch nicht und dann erst die durchsichtige Flasche mit dem roten Unterteil. Erst daraus hat sie wieder getrunken. Sie hatte bisher nie eine andere Tränke und noch nie einen Napf. Im Gegensatz zur Umstellung auf Grünfutter ist das noch eine schwierigere Aufgabe, sie erst einmal an den Napf zu gewöhnen. Nur jetzt im Sommer nehme ich ihr ungerne die Wasserquelle weg. Das kann ich machen, wenn es weniger warm ist. Aber im Innengehege gibt es dann eh keine Flasche mehr, denn da gibt es keine Gitter mehr, an denen ich überhaupt eine befestigen könnte.

Natie 07.08.2016 23:34

Was ist denn aus den anderen 2 geworden die du dir zu Jack geholt hast?

Sofiea 07.08.2016 23:48

Zitat:

Zitat von Einhorn09 (Beitrag 958686)
Eins von beidem reicht. Eine Flasche ist in vielen Dingen ungesund

Das mag zwar stimmen, aber dennoch ist nichts dagegen einzuwenden beides im Gehege zu haben. Ich habe auch beides - Die Näpfe als normale Trinkmöglichkeit und die Nippelflaschen für den "Notfall" - Falls die Näpfe umgeworfen, vollgebudelt, angemacht o.Ä. werden. Auch wenn die Trinkhaltung unnatürlich ist und sich in den Röhrchen Algen und Bakterien sammeln (wobei Algen nicht schaden und Bakterien nunmal überall sind...) sind sie eine gute zweite Trinkquelle wenn die andere gestört ist. Im Normalfall entscheiden sie sich für den Napf, und man muss sich im Sommer keine Sorgen machen sie könnten auf einmal ohne Wasser dastehen. Zudem ist mir persönlich kein Fall bekannt, in dem tatsächlich die Nippeltränke Auslöser einer Krankheit war. Im Gegenteil ist sogar die direkte Ansteckungsgefahr bei einem Trinknapf höher als bei einer Nippeltränke.

Amy76 08.08.2016 07:00

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 958874)
Was ist denn aus den anderen 2 geworden die du dir zu Jack geholt hast?

Ich habe sie an eine supernette Familie abgegeben, die Gesellschaft für iihren jungen Kastraten suchten und die 21qm Außenhaltung zur Verfügung hat. Die zwei haben sich super eingelebt und die Kinder der Familie sind superglücklich, dass sie zwei so zahme und liebe Ninchen bekommen haben. Ich stehe mit den Leuten noch in Kontakt und habe auch Kontakt zur Familie, die mir die zwei vermittelt hatten. Es war die beste Lösung, denn die zwei waren extrem aktiv, die hätte ich im Winter in dem kleinen Innengehege nicht zufriedenstellend beschäftigen können und wenn ich Jack jetzt mit Bonny sehe, dann weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war.

Zitat:

Zitat von Sofiea (Beitrag 958875)
Das mag zwar stimmen, aber dennoch ist nichts dagegen einzuwenden beides im Gehege zu haben. Ich habe auch beides - Die Näpfe als normale Trinkmöglichkeit und die Nippelflaschen für den "Notfall" - Falls die Näpfe umgeworfen, vollgebudelt, angemacht o.Ä. werden. Auch wenn die Trinkhaltung unnatürlich ist und sich in den Röhrchen Algen und Bakterien sammeln (wobei Algen nicht schaden und Bakterien nunmal überall sind...) sind sie eine gute zweite Trinkquelle wenn die andere gestört ist. Im Normalfall entscheiden sie sich für den Napf, und man muss sich im Sommer keine Sorgen machen sie könnten auf einmal ohne Wasser dastehen. Zudem ist mir persönlich kein Fall bekannt, in dem tatsächlich die Nippeltränke Auslöser einer Krankheit war. Im Gegenteil ist sogar die direkte Ansteckungsgefahr bei einem Trinknapf höher als bei einer Nippeltränke.

Danke, dann habe ich kein ganz so schlechtes Gewissen. Wobei ich im Winter ja ohnehin keine Nippeltränke mehr anbieten werde, weil ich sie in Innenhaltung nicht aufhängen kann.

Amy76 08.08.2016 14:31

Aber nochmal auf das Kloverhalten zurück zu kommen:

Sie haben ja den über 4qm großen Außenbereich und können frei in den Innenbereich (Bodenfläche 1qm, über die Hälfte wird von der 1x0,60m Kloschale eingenommen) mit den zwei zusätzlichen Etagen (jeweils fast ein Quadratmeter groß) und gerade in diese Etagen pinkelt sie vermehrt. Die liegen also oberhalb der Kloschale und in der ersten ist eine Heuraufe und eine Futterschale für Kleinigkeiten und in der zweiten ist nur noch die Wasserschale.

Woran könnte es liegen? An der Heuraufe und der Knabberschüssel?
Aber warum dann auch in der zweiten Etage mit der Wasserschale?
Wische ich dann einfach nur täglich weg und warte oder muss ich sogar versuchen, den Geruch mehr zu binden, damit dort nicht mehr "Klogeruch" herrscht?

Amy76 14.08.2016 21:28

So, das Innengehege ist fertig und nun könnten sie langsam in die Wohnung
http://i229.photobucket.com/albums/e...psezrpj7yk.jpg... wenn Madame nicht immer noch überall hinpinkeln würde...
Wie ist das? Wegwischen? Mit Wasser oder Seife?

Elendchen 15.08.2016 19:35

Sehr schön sieht das aus!
Man soll die Pfützen so schnell wie möglich beseitigen, am besten mit Essigwasser damit das Kaninchen nicht mehr die Ecke mit Toilette verbindet. Der Essiggeruch sollte nur nicht zu stark sein, da sie feine Näschen haben.
Ich habe eine ähnliche Problematik auch noch. Ein Kaninchen von mir pinkelt häufig noch neben die Toiletten. Das wäre eigentlich nicht so schlimm, wenn dann nicht regelmäßig alles unter die Matte und den ausgelegten PVC laufen würde. Das ist jedes Mal eine riesige Sauerei. Ich habe jetzt in ihrem Dauerauslauf (ca. 5qm) 5 Toiletten stehen!!! Die Ecken vor den Toiletten die gerne zum pinkeln benutzt werden habe ich zugestellt, z.B. mit dem Futternapf oder einem Spielzeug. Mal sehen ob das wirkt.

Gundel Gaukeley 16.08.2016 09:57

Ich glaube da muß man einiges an Zeit mitbringen:smilewinkgrin:
Eine Kollegin meiner Mutter hatte auch so einen kleinen "Pißpott":p, jedes mal wenn sich die kleine zum pinkeln irgendwo hingehockt hat, hat sie sie geschnappt und in eins der Klos gesetzt, bis das Nin dann doch von selbst auf die Klos ging. Das ist natürlich zeitaufwändig.
Ich habe mal eines meiner Kaninchen (Rammler, Großsilber-Thüringer-Mix) als Haustier abgegeben. Er ist Haremswächter für vier Oberzicken, seit 2 Jahren. Er hat in den Gehegen (Wohnung und Garten) richtige Kloecken, aber nichts auf der Welt scheint ihn dazu bringen zu können, irgendein Behältnis als Klo anzunehmen, Zeitung mit ein bißchen Späne drauf ja , aber alles andere wird abgelehnt. Er schiebt sogar die Kloschalen beiseite um in seine jeweilige Ecke zu gelangen.


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