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allgemeine Fragen vor Einzug der Kaninchen auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By Toflolesa

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Ninchen
 
Registriert seit: 08.06.2015
Beiträge: 4
G.Ute befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.06.2015, 10:41

allgemeine Fragen vor Einzug der Kaninchen


Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte gerne in die Kaninchenhaltung einsteigen.

Natürlich habe ich bereits fleißig das Internet befragt, aber es sind trotzdem noch einige Fragen übrig geblieben. Daher hoffe ich sehr, dass ihr Geduld und Nachsicht mit Neulingen habt und die vermutlich immer wieder ähnlichen Fragen brav beantwortet.

Zu mir:
Ich bin seit kurzem Hausbesitzer und da der Vorbesitzer wohl mal Hühner gehalten hat, auch Besitzer eines Holzschuppens mit anschließendem Freigehege.
Der Holzschuppen ist 4qm groß und ist mit einem funktionierendem Fenster und einer Hühner-/ Hasentür zum 9qm großen Freigehege ausgestattet.
Das Freigehege ist ausgrabsicher mit Waschbetonplatten umrundet und wird von mir noch komplett mit Volierendraht eingezäunt.

Ein Teil des Gartens (ca. 500qm) könnte auch noch als Hasenfreilauf genutzt werden. Aber vermutlich nicht täglich.

Meine Fragen:
Wie viele Tiere (gerne auch eine etwas größere Rasse) können artgerecht bei oben genanntem Platzangebot gehalten werden? Laut Internetrecherche: 3qm pro Tier, das sind bei 13qm dann 4 Kaninchen. Aber gilt diese Rechnung auch bei größeren Rassen oder nur für Zwergkaninchen?

Welche Gruppenzusammensetzung ist (für Anfänger) geeignet?
Bei zweien ein Kastrierter Rammler und ein Mädchen. Aber bei dreien? Lieber noch ein Männchen dazu?
Laut Internet ist eine Dreiergruppe harmonischer als eine Vierergruppe, stimmt das?

Kann man große Rassen auch mit Zwergen vergesellschaften?

Gibt es Rassen welche weniger schreckhaft, ruhiger als andere sind? Es wäre natürlich schön wenn meine Tochter (5 Jahre) die Kaninchen auch mal streicheln oder zumindest aus der Hand füttern könnte. Bzw. die Kaninchen sich ohne Stress und Hektik dazu bewegen lassen, am Abend aus dem Garten wieder in das Gehege zurückzukehren. --> In dem Fall gäbe es den 500qm Gartenfreilauf sicher öfter.


Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe.


Liebe Grüße
Ute




Geändert von G.Ute (08.06.2015 um 11:36 Uhr).

Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.06.2015, 13:23

Sofern das Freigehege ein- und ausbruchsicher ist,hättest Du 13qm.Das würde für 2-3 große Ninchen reichen.
Eine Reihe Betonplatten ums Freigehege rum reicht aber nicht als Buddelschutz.Entweder muss Volierendraht auf der ganzen Fläche in den Boden eingegraben werden oder Draht an den Seiten senkrecht bis 1m Tiefe oder das ganze Freigehege mit Platten ausgelegt sein.Und auch von allen Seiten und nach oben muss Draht drum rum sein.

Für den Anfang würde ich Dir zu einem Paar raten (Kastrat und Weibchen).Das geht zu 99% gut und ist auch für Anfänger kein Problem.Bei mehr als 2 Tieren ist so ziemlich jede Konstellation denkbar.Es hängt vom Charakter der Tiere ab,ob sie sich vertragen.

Nach Erfahrung vieler Foren User sind größere Ninchen eher ruhigere Typen als kleine Rassen.Die sind eher wuseliger.

Gartenauslauf auf 500qm hört sich toll an.Die Ninchen hätten auf jeden Fall Spaß daran



__________________
"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.



Ninchen
 
Registriert seit: 08.06.2015
Beiträge: 4
G.Ute befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.06.2015, 15:45

Hallo,

Danke schon mal für die schnelle Antwort.

Ich hatte vergessen zu schreiben, die Waschbetonplatten liegen da nicht rundrum, sondern sind eingegraben. Da schaut oben nur noch ein kleiner Rand raus.

Das Freigehege wird gegen Hunde, Marder und Füchse gesichert, dass die Kaninchen ganzjährig Tag und Nacht die vollen 13 qm nutzen können. (Zur Not kann ich den Holzschuppen auch noch um weitere 4 qm vergrößern, aber in dem Teil wollte ich eigentlich das Stroh und Heu lagern.)

Gartenfreilauf geht nur, wenn die Kaninchen sich bei Bedarf auch wieder in das Gehege zurück locken lassen. Da ich die Kaninchen dort nur unter Aufsicht laufen lassen könnte, da der Garten zwar Hasenausbruchsicher (eingegrabene Waschbetonplatten und Maschendrahtzaun) aber nicht Raubtiereinbruchsicher ist. Und da das Grundstück direkt an feld und Wiese mit anschließendem Wald grenzt, ist mir die Gefahr des alleine hoppelns dann doch zu groß.




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.06.2015, 18:18

Zitat:
Zitat von G.Ute Beitrag anzeigen
Ich hatte vergessen zu schreiben, die Waschbetonplatten liegen da nicht rundrum, sondern sind eingegraben. Da schaut oben nur noch ein kleiner Rand raus.
Das reicht nicht.Wenn die Platten senkrecht in der Erde stecken sind das maximal 30-40cm.Ein Fuchs ist da in weniger als einer halben Stunde drunter durch.Den traurigen Fall hatten wir hier im Forum erst neulich

Ich selbst habe meine Ninchen in einem Schrebergarten untergebracht,wo sie tagsüber auch in einem oben offenen Auslauf alleine sind.Und wenn ich da bin,können sie auch den ganzen Garten unsicher machen.
Wenn man die Ninchen ein bisschen trainiert und nicht gleich die ganze Fläche freigibt,klappt das mit dem Einsperren abends oder auf Zeichen ganz gut.Meine zwei kommen jeden Abend freiwillig ins Gehege,wenn ich mit der Leckerlie Dose klapper
Nachts sind sie dann aber in einem nach allen Seiten geschlossenen Gehege untergebracht.



__________________
"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.



Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.06.2015, 19:59

Hallo auch von mir

Auch ich finde es immer klasse, wenn sich vor der Anschaffung informiert wird

Ich denke ebenfalls, mit einem Pärchen einer größeren Rasse wärst du gut beraten. Und was den Gartenauslauf angeht. Das lernen die super schnell. Anfangs mussten wir auch zu zweit oder zu dritt ausrücken. Aber schon nach ganz kurzer Zeit haben sie es kapiert, dass es was leckeres gibt wenn ich sie ins "Haiabetti" schicke. Jetzt ist das gar kein Problem mehr.



Lupine and foreverjune like this.

Ninchen
 
Registriert seit: 08.06.2015
Beiträge: 4
G.Ute befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.06.2015, 19:50

Hallo,

nochmal vielen Dank für die schnellen und netten (und natürlich informativen) Antworten.

Ich denke mal ihr hab recht, so schön eine größere Kaninchengruppe immer aussieht, ich werde mal lieber mit einem Pärchen anfangen.

Bei den Platten werde ich mal nachgraben und schauen wie tief die sind. Und notfalls dann doch den Boden zusätzlich sichern. Ihr meint 1m Tiefe reicht aus?

Muss man die Großen denn dann viermal täglich füttern? Und nicht einfach dreimal eine größere Menge?
(Da ich noch ein Pferd habe, könnte ich da immer das Stroh und Heu abzwacken, dann muss halt mein Dicker mal ein bisserl weniger fressen)

Und mit dem Gartenfreilauf kann ich mich dann ja mal langsam einarbeiten wenn es soweit ist.
Mal schauen ob es heuer noch klappt mit dem Einzug oder ob der große Tag dann erst nächstes Frühjahr stattfindet.




Benutzerbild von Rabny
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.05.2012
Beiträge: 3.622
Rabny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.06.2015, 16:07

Wilkommen im Forum!

Toll, dass du dich vor der Anschaffung so informierst!

Wenn du den Tieren täglich Freilauf anbieten kannst, könnest du, meiner Meinung nach 2-4 Tiere unterbringen. Wobei ich für Anfänger, wie Jahn sagte, ein Pärchen am besten finde

Die Großen sind für Kinder doch eher geeignet, als die zappeligen Zwerge, die sind oft geduldiger und schmusiger, wobei mein Zwerg genauso verschmust, wie meine Riesen ist. Aber du musst beachten: Riesen machen wirklich arg viel Dreck! Sie fressen auch viel mehr. Ein Großer verschlingt das 3-fache eines Zwergs. Klingt nicht soo schlimm, aber wenn du 4x am Tag füttern gehen musst, merkst du es^^

Wenn du einen sicheren Tagesauslauf willst, trenn doch einen Teil des Gartens ab, dann ist es sicherer. Da gibts viele Methoden. Ich selbst kenn mich da nicht soo mit aus, aber dakann dir sicher jmd was zu sagen.

Viel Glück euch!




Geändert von Rabny (08.06.2015 um 16:11 Uhr).
Antwort



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