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Vergesellschaftung - Kaninchen frisst nicht mehrHallo, nachdem der Partner unserer Kaninchendame verstorben ist, haben wir einen Kaninchenmann (kam aus schlechter Haltung) geholt, kastriert und nun nach Ablauf der Kastrationsfrist versucht die Beiden zu vergesellschaften. In den letzten Wochen hatte unser Flöckchen (das Mädchen) ein tränendes Auge (Behandlung mit Augentropfen und AB) und hat sehr schlecht, bis zum Teil gar nicht mehr gefressen (waren deswegen auch beim TA). Die letzten Tage hatte sie sich aber wieder erholt und die TÄ meinte, dass wir eine Zusammenführung versuchen könnten. Gestern ist dann der Tag gekommen: Anfangs ist sie auch ganz interessiert zu Franz (das Männchen) hin, dieser hat sie darauf hin gerammelt und sie haben sich eine Zeit lang gejagt. Es war dann nach einiger Zeit aber so, dass Flöckchen nur noch geflüchtet ist und kaum mehr gefressen hat. Anfangs hat sie noch was genommen, wenn man es ihr zugesteckt hat, aber nun frisst sie gar nichts mehr - selbst das liebste Essen nicht. Sie rennt immer nur von ihm weg bzw. versteckt sich. Meist ist sie schneller als Franz und er hört irgendwann auf und mümmel vor sich hin (er ist total verfressen, sodass er auch alles sofort auffrisst, dass man ihr hinlegen würde). Als er sie letzte Nacht erwischt hat und gerammelt hat, hat sie ganz ängstlich gefiebt und ist schließlich weggerannt. Sie ist total verängstigt und tut mir leid - ich weiß, dass es heißt, dass der Halter da oft zu mitleidig ist, aber was vor allem Sorge bereitet ist, dass sie wirklich nichts mehr frisst. Was können wir da tun? Habt ihr einen Rat?Besorgte Grüße Flöbi
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| Hallo, wenn sie wirklich gar nichts mehr frisst, würde ich abbrechen. Nachher frisst sie aus gesundheitlichen Gründen nichts, das würde ich erst klarstellen. Wäre auch nicht ganz auszuschliessen, dass die VG deshalb so schlecht verläuft. Falls sich rausstellt, dass sie gesund ist, aber ihr die VG so zusetzt, würde ich anders an die VG herangehen. Lg
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| Ohja, unbedingt! Wäre schlecht, wenn Zahnprobleme die Ursache für das tränende Auge wären.
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| Hallo, danke für die schnellen Antworten. Das Auge hatte sich ja gebessert. Und sie wurde Freitags aus ausgiebig untersucht (u.a. Ultraschall). Sie hatte die letzten Tage auch wieder recht gut gefressen, ihr Magen war gefüllt. Anfangs war sie auch nicht so ängstlich, aber das wurde nun immer schlimmer. Futter haben wir überall verteilt, jedoch frisst sie es nicht, bzw. hätte sie auch keine Chance dazu, denn sobald er käme läuft sie weg und er ist total verfressen und frisst alles, was ihm unter die Nase kommt. Da wir ihr die Augentropfen dennoch noch geben sollen, haben wir sie mit der Spritze gefüttert (das frisst sie und spuckt es auch nicht aus). Ich weiß, dass man das ja eigentlich nicht machen soll, aber da es noch nicht so lange her ist, dass sie schlecht gefressen hat, haben wir Angst und alles andere (Leckerli zustecken usw.) klappt mittlerweile nicht mehr. Soll ich nun abbrechen? Wie geht es dann weiter? Lg Flöbi
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| Ich persönlich würde definitiv abbrechen und herausfinden was da los ist. Das tränende Auge wurde vielleicht durch die Tropfen verbessert, aber wenn die Zähne die Ursache sind, löst das das Problem nicht. Eine akute Fressverweigerung kann auch oft durch Verdauungsprobleme aufgrund schlechten Kauens kommen, also für die total Fressverweigerung sind die Zahnprobleme dann nur indirekt schuld. Hier einfach zuzufüttern halte ich für keine gute Idee.
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| Ich hatte noch vergessen zu ergänzen: selbst wenn das Kaninchen gesund wäre, ist es kein Zustand, dass es einen Tag nichts frisst. Auch dann würde ich trennen, und sie erstmal durch ein Gitter aneinander gewöhnen, damit sie die Angst verliert. (Damit werde ich jetzt wohl wieder jede Menge Kritiken ernten )
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| Hallo, ich persönlich vermute nicht, dass es von dem Auge kommt, da sie die letzten Tage ja wieder vollkommen normal gefressen hat. Die Zähnchen wurden auch angeschaut (allerdings nicht geröntgt, was dafür ja notwendig wäre nehme ich an). Dennoch vermute ich, dass die sie aus Angst nicht frisst, weil es gestern auch zu Beginn der Vergesellschaftung noch gefressen hat. Natürlich würden wir sie prinzipiell trennen und mit ihr zum TA, da sie aber wie gesagt schon wieder normal gefressen hat, glaube ich nicht, dass die Zähne das Problem sind. Lg Flöbi
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| Sorry, bin gerade unterwegs, du hast meinen Beitrag komplett falsch verstanden. Vielleicht liest du ihn nochmal , ansonsten versuche ich es nochmal , wenn ich wieder Zuhause bin
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| Hallo, oh entschuldigung da hast du recht. Ich hab es tatsächlich nicht richtig gelesen (bin gerade eigentlich im Lernstress für mein Staatsexamen und deshalb völlig durch den Wind, da nun auch noch mein PC streikt, aber das ist ne andre Sache...). Wär aber dennoch froh, wenn du mir nochmals antwortest. Meinst du wir sollen sie jetzt einfach durch ein Gitter trennen? Wir hätten noch Gehegeelemente übrig. Haben das halt erst nicht gemacht, weil es ja heißt, dass sich da Aggressionen anstauen können. Wenn er zu ihr kommt - wenn er es mal schafft - versucht er schon sie zu dominieren, er wirkt aber nicht aggressiv und lässt sie ja auch immer wieder in Ruhe und ich habe auch nie gesehen, dass er sie gezwickt hätte oder ähnliches. Lg Flöbi
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| Quatsch, brauchst dich nicht entschuldigen, hab mich ja auch recht kurz gefasst, und man muss ein paar Ecken denken. Wenn es meine wären, würde ich es so machen, selbst wenn es gesundheitlich Fehlalarm wäre, würde eine Trennung bis morgen nicht viel schaden. Mir wäre im moment wichtiger, sicher zu sein, dass sie gesund ist, nichh dass das in einer Katastrophe ändert.
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| Ich hatte es so verstanden, dass es seit gestern gar nicht mehr frisst und deswegen sogar zwangsernährt wird.
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| Hallo, sie frisst tatsächlich überhaupt nichts mehr, auch nicht, wenn man mit Kohlrabiblättern oder Karottengrün vor ihr herumwedelt. Ich vermute, aber dass wenn wir sie nun trennen - was ich mittlerweile auch ernsthaft in Erwägung ziehe - sie wieder ne ganze Weile brauchen wird, bis sie sich beruhigt hat und frisst, d.h. dass wir sie dann so schnell nicht wieder zusammenlassen können, denn dann geht das gleich wieder los. Sollte ich sie dann Gitter an Gitter lassen? Oder ihn in ihr Außengehege packen (er müsste die Temperatur verkraften, denn er war zuvor im Wintergarten und jetzt sind sie in nem recht kühlen Keller), denn ich möchte sie dann lieber drinnen in Beobachtung haben. Vielen Dank und liebe Grüße Flöbi
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| Ich würde sie nicht wieder trennen. Wenn sie vom TA untersucht wurde müssen sich die Kaninchen einfach mit der neuen Situation auseinandersetzen. Das dauert halt eine Zeit. Es ist auch völlig normal, dass sich ängstliche Kaninchen nicht ans Futter trauen oder gleich weghopsen, wenn ein anderes kommt. Deshalb soll man ja auch mehrere Futterstellen anbieten. Du musst halt ausreichend Futter anbieten, so wird das Männchen nicht alles wegfressen können. Ich hab in meiner momentanen Innengruppe grade 4 Kloschalen drin stehn, in jeder Kloschale ist auch Heu drin und bei der VG war auch überall auch Frischfutter drin. Es kann ja kein Kaninchen an mehreren Orten gleichzeitig sein. Wenn Du noch Sichtschutzsperren dazwischen hast müssen sie sich auch nicht immer beobachtet vorkommen.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Hallo, und danke für deine Antwort. Das Problem ist ja, dass ich das alles getan habe. Sie könnte ja an Futter (überall ist Heu verteilt) aber sie tut es nicht. Ich hatte auch überall Frischfutter verteilt. Anfangs hat sie ja auch noch gefressen, aber mittlerweile tut sie es nicht mehr und lässt sich auf keine Weise dazu überreden. Natürlich haben wir auch überall Frischfutter, aber sie frisst es nicht und sobald er kommt flüchtet sie und wenn er dann entdeckt, dass dort Futter ist (er verscheucht sie ganz sicher NICHT wegen dem Futter, das merkt er erst später nachdem sie schon eine ganze Weile daneben saß aber überhaupt nichts angerührt hat) und frisst es. Gelegenheit zu Fressen hätte sie in dem Sinne ja, sie verweigert es aber. Anfangs war sie auch nicht ängstlich. Sie ist sogar als erstes auf sie zu und ihm war die Sache auch nicht geheuer, aber mittlerweile ist sie total verschreckt und er fühlt sie wie Zuhause (aber wie gesagt, es ist nicht so, dass er sie permanent jagen würde. Sie hält halt alt immer Sicherheitsabstand und flüchtet im Zweifelsfall). Lg Flöbi
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| Kannst Du mal ein Bild vom VG Gehege, einschliesslich der Futterstellen machen? Und nochmal zur besseren Verständigung wie lange sind die Beiden jetzt zusammen? Lasst ihr die Beiden auch mal in Ruhe oder stehen sie unter dauernder Beobachtung? ![]()
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| Hallo, ein Foto kann ich leider nicht machen (ich hab noch ein recht altes Handy und auch keine Kamera zur Hand). Aber ich beschreibs mal: es ist ca. 4 qm groß, ich habe zwei Toiletten (in denen ist jeweils auch Heu), mehrere Fressstellen und zwei Häuschen aus Karton (mit 2 Ausgängen), Wasser usw. natürlich auch. Die VG läuft seit gestern und sie sind sogar die meiste Zeit allein, aber ich bzw. wir sind uns dennoch sicher, dass sie überhaupt nichts frisst (ihr Verhalten hat sich komplett geändert, anfangs hat sie ihre liebsten Sachen ja noch gefressen; jetzt nicht, obwohl sie Gelegenheit dazu hätte). Lg Flöbi
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| Hallo, hm, das ist leider schwer zu machen. Ich dachte immer, dass wenn ein Kaninchen nur weg läuft, man den Platz sogar begrenzen sollte (ich würde den Platz jetzt natürlich auf keinen Fall weiter verkleinern, das war jetzt darauf bezogen, falls man die Gesellschaftung auf größerer Fläche vollziehen würde). Die beiden leben bzw. kommen ja eigentlich in/aus Außenhaltung und dort steht auch ein 7qm Ghege, aber da könnten wir sie jetzt trotz Reinigung nicht gemeinsam reinsetzen, weil Flöckchen für den Ultraschall beim TA rasiert wurde. Er bedrängt sie wirklich auch nicht unglaublich häufig und ist dabei auch nicht besonders hartnäckig und beschäftigt sich dann anderweitig. Sie rennt nur immer wieder sofort ängstlich weg, falls er kommt (dann versucht er allerdings schon sie zu rammeln). Meinst du ca. ein qm mehr (mehr ginge jedenfalls überhaupt nicht), würde tatsächlich etwas ändern? Lg Flöbi
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| Stichworte |
| angst, frisst nicht, vergesellschaftung, zusammenführung |
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