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nachwuchshallo ich bin total aufgeregt... da meine hasendame die letzte zeit recht gemein zu ihrem männchen war, dachte ich mir schon, das sie schwanger sein könnte. heute als ich von der arbeit nach hause kam, hatte ich 5 kleine babys im stall. den rammler habe ich schon von der mutter und den kleinen getrennt. es ist ihr erster wurf. ich habe totale panik das sie die kleinen ingnoriert zumal sie schon auf dem nest gestanden hat. ein baby hatte ich ausserhalb des nestes gefunden, und habe es vorsichtig zu den anderen getan, wo es auch immer noch liegt. die mama muss sich allerdings nach der geburt um die kleinen gekümmert haben, sie ware schön sauber...wann fängt sie denn mit dem säugen an ? und wie erkenne ich, ob die kleinen von der mutter gesäugt wurden ? ich möchte die kleinen nicht verlieren... oh bin noch ganz von der rolle................................
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| @Lupine. danke für deine antwort. leider war ich numal nicht dabei als sie geworfen hat. bin eben berufstätig. heute morgen vor der arbeit war noch alles beim alten. entschuldigung... ich hatte vergessen zu erwähnen, das mir der rammler als kastriert untergejubelt wurde... die beiden sind nun schon über 6 monate zusammen, und da gab es keinen nachwuchs. beide hasen sind 1/5 jahre alt.
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| Entschuldige meine heftige Reaktion, aber du hast mit keinem Wort erwähnt dass der Rammler dir als kastriert übergeben wurde, im Gegenteil sogar bereits selbst geschrieben dass du schon länger den Verdacht hattest sie sei tragend. Es gab also genug Zeit um tätig zu werden! So hätte man zumindest die Gefahr eines zweiten Wurfes noch vermeiden können. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Der Tierarzt hätte das bemerken müssen, bei einem neuen Kaninchen sollte man immer das Geschlecht und den Kastrationsstatus vom Fachmann prüfen lassen wenn man das nicht selbst sicher beherrscht.
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| schon in ordnung. ich habe mir heute alle nötigen sachen für eine evtl handaufzucht besorgt.
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| Hallo und herzlich willkommen hier im Forum! Das ist natürlich dumm gelaufen, aber jetzt hoffen wir einfach mal, dass sie nicht gleich wieder nachgedeckt worden ist. Wenn ein kleines ausserhalb des Nestes ist, kann es sein, dass es noch an der Zitze festgesaugt war und mit rausgezogen wurde. Leg es dann bitte wieder zurück. Versuche nicht zu viel am Nest zu sein, nicht dass es die Mami stresst. Biete ihr ausreichend zu trinken an und viel energiespendenes Frischfutter und auch ein gutes Strukturfutter oder eine Sämereinemischung. Hat sie die Möglichkeit sich von den Kleinen zurückzuziehen? Wenn sie nicht gestresst ist, könntest Du sie vom Rammler auch sicher durch Gitter trennen, aber nur, wenn sie entspannt bleibt.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Zitat:
Ich frage das nicht, um dich zu ärgern. Wenn du nicht tatsächlich alle zwei Stunden füttern kannst, dann solltest du schnellstmöglich eine Person finden, die dich bei der evtl. Handaufzucht unterstützt.
__________________ Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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| Hallo BlueLink, mache Dir nicht zu viele Sorgen: meist versorgen Kaninchenmütter ihre Jungen prima, und das ganz ohne menschliches Zutun. Ich würde nur, am besten morgens, kontrollieren, ob die Babys alle im Nest sind, Bäuche gut gefüllt, und auch sonst keine Auffälligkeiten, dann kannst Du eigentlich sicher sein, dass die Mutter sich gut um ihre Jungen kümmert. Dann braucht die Kaninchenfamilie eigentlich nur noch viel Ruhe (also nicht alle 5 Minuten nachschauen), gutes Essen (Frischfutter, Haferflocken, Sämereien) und ausreichend Platz und Rückzugsmöglichkeiten für die Mutter. Der Rammler sollte natürlich, falls noch nicht erledigt, schnellstmöglich kastriert werden. Wenn sich Mutter und Rammler weiterhin gut verstehen und genügend Platz vorhanden ist, würde ich sie dann noch nicht einmal trennen, denn wenn nachgedeckt wurde, dann ist es ohnehin schon gleich nach der Geburt passiert, und die Wahrscheinlichkeit, dass der frisch kastrierte Rammler die Kaninchenmutter später noch erfolgreich decken kann, ziemlich gering. Und noch ´ne Anmerkung am Rande: es ist ja gut und richtig, wenn man davor warnt, "einfach mal so" Haustiernachwuchs zu produzieren, nachdem die Tierheime schon voll sitzen, aber das sollte nicht die erste Reaktion sein, wenn jemand schon Nachwuchs hat und Hilfe benötigt. Schließlich würdet ihr einem schwangeren Teenager auch nicht zuerst einen zweistündigen Vortrag halten, wie bescheuert es ist, in diesem Alter ohne Verhütung Sex zu haben, welch´Krankheiten man sich holen kann, etc., sondern ihm erst mal dabei helfen, das Kind zu bekommen und es gut groß zu ziehen. Durch Vorhaltungen werden die wenigsten Menschen schlauer oder vernünftiger, sondern das ganze verkehrt sich dann meist ins Gegenteil; da ist es schon besser, man hilft einfach, ist gutes Vorbild, und gibt dann den einen oder anderen Ratschlag... LG, Diabi
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| Hallo BlueLink, herzlich Willkommen im Forum. Wichtig ist auch, dass du Ruhe bewahrst. Wenn du in Hektik und Stress verfällst überträgt sich das auch auf die Mutter. Hier wurden dir ja schon einige gute Hinweise gegeben. Ich drücke die Daumen, dass die Kleinen durchkommen, und, dass nicht nachgedeckt wurde. Zitat:
Außerdem sind die beiden jetzt getrennt - bis die Kastra stattgefunden hat werden sicher noch ein paar Tage ins Land ziehen. Wenn man Pech hat kommt es also zu Rangordnungskämpfen, die in der aktuellen Situation purer Stress für die Mutter sind und dazu führen können, dass sie ihren Wurf fallen lässt. Zitat:
Und Lupine hat ja nicht nur kritisiert, sondern direkt im Anschluss Hilfe gegeben. Und was mir auch noch wichtig ist: Es wird ja nicht nur vor Haustiernachwuchs gewarnt, weil die TH voll sitzen, sondern vor allem auch, weil es zum Tod von Häsin und Jungtieren kommen kann. Oder zu Fehlbildungen, die extrem ins Geld und an die Nerven gehen können. Und natürlich auch, weil die "Vermehrer" meist weder dir Erfahrung noch das Wissen haben, was zur Zucht benötigt wird und so fahrlässig riskieren, dass Lebewesen sterben. Viele Grüße Luisa
__________________ Besucht uns in unserem Thread und bei Facebook: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/21370-die-k%F6ttelbande-action.html www.facebook.com/koettelbande
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| Zitat:
Möglicherweise habt ihr nämlich alle Glück gehabt, wie es im Fall einer Bekannten von mir im Jahr 2007 der Fall war. Dort kam es zu einem Unfallwurf, weil das Geschlecht nicht richtig bestimmt wurde. Da die Trächtigkeit vorher nicht zu ahnen war, erfolgte auch dort die Trennung erst nach der Geburt. Die Bekannte sprach mich damals an ob ich evtl. von einem Zweitwurf, soweit die Kleinen durchkämen, ein oder zwei Tiere übernehmen könnte. Aus dem ersten Wurf (4 Jungtiere) konnte sie zwei behalten und die anderen beiden gut in der Verwandtschaft unterbringen, beim Zweitwurf wäre sie jedoch aufgeschmissen gewesen. Es stellte sich heraus dass die Häsin den Rammler nicht an sich heran gelassen hatte, und ich hoffe für euch dass das bei euch auch so ist. Jetzt jedoch könnte die Sache anders aussehen, und wenn du den Frischkastraten zur noch nicht nachgedeckten Häsin setzt halte ich das für ein absolut vermeidbares Risikopotenzial. Ich würde dringend dazu raten die 6 Wochen Kastra-Quarantänefrist abzuwarten! Zitat:
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| Berufstätig und Handaufzucht geht durchaus, wenn man einen netten chef hat. Ich habe meine Kleinen ja ins Büro mitgenommen. Und ich musste nach kurzer Zeit nicht mehr alle 2 Stunden füttern, die wollten dann erst nach 6 Stunden wieder was. Zum Thema Vorwürfe stimme ich Lupine voll und ganz zu, da sind offensichtlich Dinge schief gelaufen, die nicht hätten schieflaufen müssen...
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| Wenn wie bei Angy der Chef mitspielt, um so besser. Leider sind nicht alle Chefs so, und nicht jeder Arbeitsplatz geeignet, aber zunächst einmal bleibt ja zu hoffen dass die Häsin sich weiterhin um ihren Nachwuchs kümmert. Schließlich lagen die Kleinen ja - bis auf das eine, was außerhalb lag - ordentlich und gesäubert im Nest. Da besteht durchaus eine sehr gute Chance dass die Mutter sich kümmert, und mehr als kontrollieren kann und sollte man derzeit nicht tun. Gibt es Warnsignale wie faltige Bäuche, ist es dann allerdings an der Zeit einzugreifen, und es ist gut dass für den Fall des Falles alles schon im Haus ist, das spart Zeit.
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| @ Lupine: meine Randbemerkung ging nicht nur an Dich, sondern ich fände es generell schöner, wenn man in jeglichen Foren erst mal die Fragen beantworten und Hilfe leisten würde, bevor man Vorwürfe erhebt. Dazu wäre immer noch Zeit, NACHDEM man geholfen hat, und man würde diejenigen nicht verjagen, die man anderenfalls im einen oder anderen Punkt bekehren könnte... Ansonsten: Alter schützt vor Torheit nicht, im Gegenteil sind ältere meist beratungsresistenter als jüngere, und wenn man wirklich was bewirken und niemanden vergraulen will, ist es gerade dann umso wichtiger, nicht gleich mit Vorwürfen zu kommen. Was die Kastra-Frist betrifft, halte ich das Risiko, dass jetzt noch etwas passiert, wirklich für äußerst gering: die Häsin lässt sich entweder gleich nachdecken, oder erst wieder zwei, drei Wochen später, wenn der erste Stress mit den Jungtieren vorbei ist und sie wieder hitzig wird, dann ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Rammler noch zeugen kann, wirklich im Promillebereich. Die Häsin hat aber definitiv weniger Stress, wenn der gewohnte Gefährte weiterhin bei ihr verbleibt, die Jungen werden vom Rammler mitsozialisiert, etc. Letztlich muss aber jeder für sich selbst entscheiden, welche Risiken er eingehen will und welche Konsequenzen er tragen kann, da gibt´s kein Gut und falsch oder schwarz und weiß...
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| Zitat:
Sowohl an der ersten Aussage habe ich diese Zweifel, nämlich dass die Häsin ihn erst nach zwei bis drei Wochen wieder ran lässt (woher nimmst du die Sicherheit dass das tatsächlich so ist?), als auch an der zweiten Aussage dass nach 2 bis 3 Wochen die Wahrscheinlichkeit dass er noch zeugen kann im Promillebereich liegt (er hat ja seinen "goldenen Schuss" noch nicht abgesetzt wenn sie ihn nicht ran lässt?). Worauf gründest du deine Vermutungen?
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| @ Lupine: Ich will jetzt eigentlich nicht BlueLinks Thread für Grundsatzdiskussionen missbrauchen, trotzdem Frage zurück: woher stammen denn Deine Erfahrungswerte, dass es gerade eine sechswöchige Kastrationsfrist geben muss? Soweit ich weiß, gibt es keine Studien dazu, wie lange ein Rammler nach der Kastration noch zeugungsfähig ist. Es gab allerdings mehrere Studien zu Ratten (z.B. Pholpramool and Sornpaisarn, 1980,Sujarit and Pholpramool 1985, Dyson and Orgebin-Crist 1973 ), die alle zu dem Ergebnis kamen, dass die Ratte in den ersten zwei Tagen noch sexuell interessiert, die Spermien voll funktionsfähig waren, danach aber beides rapide abnahm und mit dem 8.Tag eine komplette Unfruchtbarkeit vorlag. Außerdem gab es wohl Studien zu Meerschweinchen, wobei dort die Besonderheit zu beachten ist, dass die Böckchen noch eine Samenblase haben, die bei der Kastration nicht entfernt wird, so dass die Spermien bessere Überlebenschancen haben. Aber selbst dort war die "Trefferwahrscheinlichkeit" nach 2 Wochen unter 20 % gesunken. Was aber tatsächlich sehr häufig vorkommt, und ich selbst bestätigen kann (bevor man mich jetzt als unbelehrbaren "Vermehrer" deklassiert: das war in den 80er Jahren, ich erst 12, und Möglichkeiten, sich Kaninchenwissen anzueignen, gleich Null), dass ein Kaninchenweibchen gleich nach der Geburt nachgedeckt wird. Daher halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass "das Kind ohnehin schon in den Brunnen gefallen", sprich, die Mutter schon wieder trächtig ist. Falls aber doch nicht, dann muss die Kaninchendame auch wollen, sonst geht der goldene Schuss einfach vorbei, und aus eigener Erfahrung, Erzählungen meines Großvaters, etc. kann ich dazu auch nur sagen, dass es lange nicht bei jedem Berammeln zum Treffer kommt: auch unsere Kaninchen hatten seinerzeit lange "geübt", bevor sich der Nachwuchs dann einstellte, und auch Opas Stallhäsinnen mussten oft mehrmals zum Rammler gebracht werden, bevor es mit dem Nachwuchs klappte.... Nehme ich all diese Infos zusammen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kaninchendame schon wieder trächtig ist, wirklich sehr hoch, die Wahrscheinlichkeit, dass noch was passiert, sehr gering, dann muss ich aber auch nicht alle Beteiligten damit stressen, dass ich Weibchen und Männchen auseinander reiße, später wieder neu vergesellschaften muss, etc., zumal es nach meiner Erfahrung Mutter und Jungen wirklich gut tut, wenn sich der Rammler um sie kümmert.
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| Warum es gerade eine 6wöchige Frist sein sollte? Nun, mein Tierarzt hat einen Einzelfall bestätigt wo tatsächlich sogar nach Ablauf der 6wöchigen Frist noch eine erfolgreiche Bedeckung erfolgte. Wie du siehst, arbeite auch ich mit Wahrscheinlichkeiten, denn 100%ige Sicherheit ist wohl nicht zu erlangen. Die Wahrscheinlichkeit sinkt allerdings mit zunehmendem Zeitablauf ganz massiv. So, und nun kommen wir zu der hier bei BlueLink vorliegenden Situation: Der Rammler wurde am 24.11.2014 von der Häsin getrennt, direkt nachdem der Wurf entdeckt wurde. Er ist zu diesem Zeitpunkt noch unkastriert. Weder du noch ich wissen, ob BlueLink die Kastration bereits in Angriff genommen hat. Ebensowenig wissen wir, ob tatsächlich die Häsin bereits nachgedeckt wurde - das ist zu diesem Zeitpunkt nicht einmal einem Fachmann möglich das zu bestimmen. Weiters kommen Möglichkeiten in Betracht dass die neu entstandene Frucht aufgrund der Belastung zum jetzigen Zeitpunkt noch resorbiert werden könnte. Nun ist der Rammler bereits 2 Tage von der jungen Familie getrennt, auch über die Platzverhältnisse ist nichts bekannt, das ist bei BlueLink noch zu erfragen. Handelt es sich um einen handelsüblichen Käfig oder Stall, kommt eine Zuvergesellschaftung des Rammlers erst recht nicht in Frage, allein aus Platzgründen. Angenommen, die Platzverhältnisse stimmen, BlueLink ist allerdings nach eigener Aussage berufstätig und hat deshalb möglicherweise die Kastration noch nicht durchführen lassen. Auch der Tierarzt muss einen Termin frei haben - realistisch ist ein Termin Ende der Woche. Zu diesem Zeitpunkt sind die Jungtiere bereits 1 Woche alt, der Rammler bereits 1 Woche von seiner Familie getrennt. Jetzt treten 2 Probleme auf, selbst wenn deine Überlegungen als richtig anzunehmen sind: 1. Der Rammler ist bereits längere Zeit von der Häsin getrennt. Es ist deshalb nicht auszuschließen dass es zu einer erneuten Vergesellschaftung kommt. Das würde jedoch die Jungtiere massiv gefährden - zum einen ist nicht auszuschließen dass während der VG der Rammler auch das Nest attackiert, auch wenn das definitiv selten ist. Zum anderen ist die Häsin gestresst. Bei einer erfahrenen Häsin mag das nicht so sehr ins Gewicht fallen, diese jedoch zieht gerade ihren ersten Wurf auf, niemand weiß wie sie in Stresssituationen reagiert. 2. Zum von dir angegebenen Zeitpunkt (2 Wochen nach dem Wurf) ist der Rammler aller Wahrscheinlichkeit nach maximal 1 Woche kastriert, damit die Gefahr einer erfolgreichen Bedeckung noch sehr hoch. Selbst mein TA, der die 6-Wochen-Frist als "Generalversicherung" betitelt, ist der Meinung dass 1 Woche definitiv viel zu knapp ist! Es gibt genug Berichte dass eben KEINE Nachdeckung direkt nach dem Wurf erfolgte. Hier geht man nun ein Risiko ein das meiner Meinung nach nicht durch die möglichen positiven Auswirkungen der Anwesenheit des Rammlers aufgewogen werden kann. Ich stimme dir zu dass ein Rammler durchaus eine Bereicherung für eine junge Kaninchenfamilie sein kann, allerdings würde ich das auf Fälle beschränken wo der Frischkastrat zu früh zur Häsin gesetzt wurde und sein goldener Schuss zum Treffer führte - ein weiterer Nachwuchs damit ausgeschlossen ist, außerdem müssen die Platzverhältnisse stimmen und die Häsin darf nicht gestresst reagieren. Der Kastrat verbliebe jedoch in einem solchen Fall direkt bei der Familie, eine Trennung - auch tageweise - würde nicht erfolgen. Ich würde lieber 6 Wochen nach der Kastra prüfen wie der Kastrat auf die Jungtiere reagiert und wie die Häsin auf den Kastraten reagiert. Binnen dieser Zeit ist klar ob er noch nachgedeckt hat (in diesem Fall sollte dieser Versuch um mind. 4 Wochen nach hinten verschoben werden, um die Aufzucht des zweiten Wurfes nicht zu gefährden), und die Jungtiere sind nicht mehr allein auf die Milch angewiesen. Reagiert die Häsin jetzt gestresst, bedeutet das für die Jungen keine akute Gefahr mehr, und der Kastrat kann seine Erziehungsaufgaben auch dann noch wahrnehmen wenn die Jungen bereits 6 Wochen alt sind - immer vorausgesetzt er geht sie nicht an.
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| Ratten und Meerschweinchen taugen übrigens nicht als Vergleich zu Kaninchen. Rättinnen werden periodisch aufnahmefähig, ca. alle 4 - 5 Tage nur für einige Stunden. Meerschweinchen sogar nur ca. alle 2 Wochen für einen halben Tag. Das verringert die Chance dass ein Deckakt erfolgreich ist. Häsinnen dagegen haben den Eisprung durch den Deckakt - die Trefferquote ist damit ungleich höher, weil kein zeitliches Zusammentreffen zwischen Deckakt und Aufnahmefähigkeit erforderlich ist.
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| Du hast natürlich recht, dass man denn Rammler nur dann wieder dazu setzen könnte, wenn a) der Platz stimmt und b) man entsprechend schnell reagiert hat, sprich, den Rammler sofort zur Kastration bringt, ohne noch länger rumzutrödeln: nach ein paar Tagen Trennung geht dies natürlich nicht mehr. Ich hatte wohl auch irgendwie vorausgesetzt, dass Bluelink alles stehen und liegen lässt, Beruftstätigkeit hin oder her, aber wahrscheinlich ist nicht jeder so dusslig wie ich, und vernachlässigt lieber die Arbeit, als die Kaninchen... Und natürlich kann man Ratten, Meerschweinchen und Kaninchen nur bedingt vergleichen: schade, dass sich noch niemand mit dieser Problematik auseinandergesetzt hat. Allerdings erhöht auch der Umstand, dass Häsinnen ihren Eisprung durch den Deckakt haben, die Trefferquote nur marginal, denn letztlich muss sich die Häsin trotzdem decken lassen, also ihr Hinterteil heben, und wirkliche Deckwilligkeit hat sie nur unmittelbar nach der Geburt, und dann wieder Wochen später, zumindest war dies bei unseren so: in den ersten Wochen wurde der Rammler stets zurückgewiesen. Aber ich denke, nachdem Bluelink sich nicht mehr für unsere Diskussion interessiert, beenden wir diese besser: so lange sich kein Wissenschaftler mit diesen Themen beschäftigen will, werden wir uns ohnehin nur auf Hörensagen und Bauchgefühl verlassen können, und keinen Königsweg finden.
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Hier kann jeder nur vermuten wie schnell, wie oft, oder wann sich eine Häsin decken lässt. Hier ist ja auch wieder ein Sonderfall, in dem über Monate nichts passiert ist. Fast undenkbar, wenn man bedenkt wie oft hier Kaninchen gedeckt werden, die sich "nur mal kurz beschnuppert haben" oder "die wirklich nur 1 Minute ohne Aufsicht waren". Und solange nicht ausgeschlossen ist, dass eine Häsin auch ein paar Tage nach der Geburt gedeckt werden kann, ist es ein Risiko, dass man verhindern kann und sollte! Denn sollte es dann doch funktionieren, obwohl es bei euren vielleicht nicht so war, wird hier der Wurf und auch die Häsin massiv gefährdet.
__________________ Besucht uns in unserem Thread und bei Facebook: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/21370-die-k%F6ttelbande-action.html www.facebook.com/koettelbande
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Gerade deshalb finde ich es aber auch bedenklich, wenn man auf diese Geschichten dann gleich mit "Wie kann man nur so doof/unverantwortlich/wasauchimmer sein" reagiert, denn dann traut sich niemand mehr, was zu fragen bzw. ehrlich zuzugeben, welch´Dummheit er begangen hat, und macht dann nur noch mehr Dummheiten. Risikominimierung hat auch immer ihre Grenzen, und da sollte jedem ein bisschen Freiraum gestattet sein: für mich wäre ein Unfallwurf z.B. immer das kleinere Übel, und käme nie auf die Idee, eine Häsin mit Tierarztbesuch, Röntgenuntersuchung und Pille danach zu stressen, aber das muss jeder für sich entscheiden.
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