Hallo! Wir sind wirklich verzweifelt und wissen grad nicht mehr weiter...

Ich will mal von Anfang an erzählen, hoffe es wird nicht zu lang.
Wir haben im April 2013 zwei kleine Ninchen gekauft, ein Zwergwiddermädchen (Albino) und eine kleine Farbzwergin. Die zwei haben sich auch über die Pubertät gut verstanden, klar, kleine Rangklärungen gabs immer mal, bis, ja bis unsere Maya krank geworden ist (der Widder). Wahrscheinlich hat Millie das schon eher gemerkt, sie hat sie auf einmal immer wieder angegriffen (nicht gebissen, aber weggejagt). Im Januar ist Maya dann an der Sternguckerkrankheit verstorben. Nach unserem ersten Kummer haben wir (natürlich) beschlossen, wieder einen zweiten Hasen dazu zu holen und nach unseren bis dato guten Erfahrungen sollte es wieder ein Mädchen sein. Flower ist auch ein Zwergwidder und sehr menschenbezogen. Wir haben sie mit ca. 13 Wochen geholt und nach den ersten (recht freundlichen) Kontaktaufnahmen einfach zu Millie dazu gesetzt. Das hat auch (aus heutiger Sicht) erstaunlich gut funktioniert, leider nur solange, bis die Kleine erwachsen wurde... Danach hat die Große zweimal im Abstand von vier Wochen so böse in die Genitalien der Kleinen gebissen, dass wir wirklich Angst um sie hatten, weil die Wunde so tief und großflächig war. Offen gestanden hatten wir danach Angst, sie wieder zusammen zu setzen, zumal ich mich danach informiert hatte (auch hier imForum

), dass diese Konstellation eher wenig Chancen auf ein langes glückliches Leben hat. Wir haben dann für Millie (der Beisser

) ein schönes neues Zuhause in einer größeren Gruppe gefunden und haben jetzt wieder einen kleinen Zwergwidder gekauft, natürlich einen Jungen. Er ist mit 12 Wochen kastriert worden (letzte Woche) und jetzt haben wir ihn(mit 13 Wochen) mit Flower zusammen gesetzt (hatten uns TA und Züchterin geraten) und wir wollten ihn ja auch nicht so lange allein sitzen lassen. Leider gingen nur die ersten zehn Minuten gut, er war auch recht frech, hat sie immer am Hinterteil beschnüffelt, ist um sie herum gerannt (aus meiner Sicht aus Freude), dann sind kurz die Fetzen geflogen und von da an hat sie ihn nur noch wild gejagt. Kurz verschnauft, dann ist sie regelrecht auf Suche gegangen und hat ihn nur gescheucht. Er saß eigentlich nur noch zitternd in irgendwelchen Verstecken, bis sie ihn halt wieder gefunden hatte. Ein paarmal habe ich dann auch eine Pappe dazwischen gehalten, weil es bedrohlich wurde.Wir hatten sie extra in das frisch renovierte Winterquartier in unserer Laube gebracht, da haben sie zwei Räume für sich, alles Spielzeug neu, viele Pappkisten, viel Futter, kurz und gut, eigentlich alles richtig gemacht, oder...?

Nach jetzt 36 Stunden hatte sich nichts geändert und wir haben zu allem Übel auch noch eine große Wunde an seinem Hinterbein entdeckt (ca. 2x3cm, die auf jeden Fall behandelt werden muss). Nun haben wir sie wieder getrennt, die "Alte" (sie ist noch kein Jahr alt) sitzt nun wieder im Außenstall. Was machen wir jetzt..?? Will sie keine Gesellschaft? Aber für den Kleinen ist es ja auch ganz blöd, wir werden jetzt halt doch noch die vier Wochen mindestens warten und täglich ausgiebig kuscheln...Das haben wir mit ihr ja auch so gemacht und sie ist auch sehr menschebezogen. War das vielleicht ein Fehler?
Ich bin echt total ratlos und weiß nicht mehr weiter...
Hätten wir das vorher gewusst, wäre die erste Häsin wohl alleine geblieben, der hat das gar nicht soviel ausgemacht, dem Anschein nach...

Vielleicht hat noch jemand eine Idee, wir haben jetzt schon Angst den Kleinen wieder zu ihr zu setzen...
LG flyrider