Da bleibt mir leider keine andere Antwort als "Eine artgerechte Behausung". Diese Käfige sind einfach nicht artgerecht, deswegen kann man die Leitern auch nicht artgerecht gestalten. Alles was zu daraufklebst werden sie früher oder später an nagen oder fressen. Die Käfige bilden außerdem Sackgassen, so dass es spätestens wenn beide in die Pubertät kommen zu Streitigkeiten kommt, weil der Unterlegene nicht ausweichen kann. Durch die Gitter, kann es dann noch zu schweren Verletzungen kommen, wenn sie mit den Beinchen dort hängen bleiben.
Zu dem Gehege in der Stadtwohnung:
Ich wohne mit meinem Freund auf 64qm und die Kaninchen haben davon 7,5 qm. Ich selbst habe vorher die arme Leila 4 Jahre lang alleine in einem 1,2 x 0,6 m Käfig gehalten. Dann hab ich mich irgendwann informiert und habe auch gedacht, das geht nicht, das kann ich nicht, dafür ist kein Platz. Bei uns ist dann einfach die Essecke rausgeflogen. Da leben sie nun.
Ich mache mir bis heute Vorwürfe, dass ich so lange gebraucht habe um zur Vernunft zu kommen, und freue mich jeden Tag, dass sie nun ein gutes Leben haben. Ob es in einer Wohnung überhaupt artgerecht sein kann...darüber lässt sich streiten. Aber man kann das beste rausholen. Das ganze nimmt übrigens ca. 1/3 unseres Wohnzimmers ein.
Unsere dürfen auch in der Wohnung rumlaufen, dafür haben wir den Balkon und das Wohnzimmer abgesichert. Auf dem Balkon das Geländer erhöht...da dort Betonboden ist, war nichts weiter nötig, und im Wohnzimmer die Kabel "verpackt" oder zugestellt. Sie springen zwar überall drauf, aber dafür ist man ja dann da
Ich kann nur an dich appellieren, du hast noch Zeit den beiden ein schönes Leben zu geben. Das betrifft übrigens auch die Fütterung. Dazu kannst du dich hier informieren: www.kaninchenwiese.de
Wie gesagt, wenn du Hilfe brauchst...hier wird dir jeder gern helfen!