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Mein kleiner Schatz ist gestorben und ich komme nicht darüber hinweg auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 07:53

Es wäre sicher gut wenn Du dir dazu Hilfe holen würdest. Ein erster Ansprechpartner könnte Dein Hausarzt sein
Es hört sich so traurig an was Du schreibst. Das tut mir wirklich sehr leid. Hol Dir Hilfe Du musst wirklich aus diesem Tief heraus. Was Dir vielleicht zusätzlich etwas helfen könnte ist Johanniskraut. Zusätzlich wäre ein Vitamin B Komplex sehr empfehlenswert. Alles Gute für Dich.



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Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 13:11

Das fände ich auch gut.
Es gibt auch in jeder größeren Stadt Beratungsstellen für Lebenskrisen an die man sich einfach so wenden kann.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2015, 22:39

Zitat:
Zitat von rena84 Beitrag anzeigen
Hallo,
ich freue mich, dass es dir nun besser geht!

Hm, ich kann jetzt nur mal meine Meinung dazu geben, wie die beiden TÄ, die ich nie wieder aufsuche, auf ihre Fehldiagnosen / Fehler reagieren würden. Sie würden schlichtweg abblocken. Ich hab damals auch viel hinterfragt und da wurde auch immer abgewiegelt oder gesagt, das sei ok.
Das Problem ist ja auch, dass das ganze ja ne Weile her ist, April 14 oder? Fast ein Jahr.

Ich weiß nicht, ich bin nach Idas Tod besser klargekommen, den TA zu boykottieren, denn nachweisen konnte ich nichts und damit war ich auf verlorenem Posten. Es hätte mir mehr zugesetzt, das ganze nochmals durchleben zu müssen.
Die zweite TÄ bekehrt eh niemand mehr, die ist die Überzeugung in Person und ist allgemein hochgelobt. Woher auch immer. Die hat ja nicht mal auf meine Aufforderung, sich für mein Tier Zeit zu nehmen für eine gründliche Behandlung, reagiert. War dann auch das letzte Mal, dass ich da hin bin, war ja aber auch zu spät.

Da kann ich dir leider keinen ultimativen Tipp geben, aber überlege bitte auch, ob du das ganze nochmal durchwühlen willst. Dann wird alles wieder hochkommen und wenn du eh schon so lange gebraucht hast, über den Tod hinwegzukommen, weiß ich nicht, ob das das richtige wäre.
Ich habe so lange mit dem bezahlen gewartet, weil ich nicht geglaubt habe es zu schaffen, ohne in Tränen auszubrechen. Jetzt kann ich es leider nicht mehr aufschieben. Ich könnte es natürlich auch überweisen aber naja, ich hab das Gefühl ich sollte dem TA zumindest sagen das MCP und Buscopan eine Schidee waren und das weiterfüttern bei einer Magenüberladung, die der TA als Darmproblem (angeblich hatte er Luft im Darm) falsch diagnostiziert hat, vielleicht auch ein Grund waren warum mein Kleiner es nict geschafft hat.




Benutzerbild von takethebunnyandrun
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 12.01.2014
Beiträge: 276
takethebunnyandrun befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2015, 23:26

Ich habe deine Geschichte gelesen und möchte dir auch ans Herz legen, sich Hilfe zu suchen. Guck doch mal, was es für Möglichkeiten es in deinem Wohnort gibt, an Beratungsstellen für Trauernde z. B. Oder eben zum Hausarzt. Es ist nicht gut, dass du so traurig bist und so viel grübelst.

Falls es dir alleine schwer fällt, zum Arzt zu gehen: Vielleicht kann dein Bruder oder eine Freundin dich begleiten?

An deiner Stelle würde ich das mit dem Tierarzt erst mal hinten an stellen. (Edit: also die Rechnung bezahlen, aber die Beschwerde erst machen, wenn du dich etwas besser fühlst)

Liebe Grüße an dich und viel Kraft!

takethebunnyandrun



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Geändert von takethebunnyandrun (10.01.2015 um 23:29 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.10.2012
Beiträge: 284
rena84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.01.2015, 21:46

Zitat:
Zitat von Lexa Beitrag anzeigen
Ich habe so lange mit dem bezahlen gewartet, weil ich nicht geglaubt habe es zu schaffen, ohne in Tränen auszubrechen. Jetzt kann ich es leider nicht mehr aufschieben.
Ich kann mich nur anschließen, such dir Hilfe. Es ist keine Schande, ich habe auch mal Hilfe gebraucht und ich kann dir nur sagen, es wird sich lohnen. Ich nannte es damals meine "persönliche Aufräumaktion". Hat Überwindung gekostet, war aber das einzig richtige. Vielleicht reicht bei dir wie damals bei mir ein kleiner Anschubser in die richtige Richtung. Das Leben ist doch viel zu schön, als dass man sowas ewig mit sich rumträgt! Zur Unterstützung kannst du dir Johanniskraut besorgen, hat mir sehr gut geholfen.
Lexa, ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg, dass du das verarbeitest



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Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.01.2015, 22:09

Hallo !!

Ich denke jeder hier kann sich in Deine Situation gut reinverdenken !!! Viele haben schon ein oder mehrere geliebte Tiere verloren . Das Tier fehlt und man denkt jeden Tag dran. Was mir immer sehr geholfenm hat , ist wirklich einem armen Tropf ein schönes zu Hause zu geben. Das übrig gebliebene Tier trauert genau wie Du . Da sollte man sich wirklich schnell nach einem neuen Partner umsehen. Ein Ersatz wird dieses Tier nie sein und soll es auch nicht . Jedes Tier ist anders und auf seine Art einzigartig !!! Und jedes Tier verdient es geliebt zu werden !!! Ich habe immer in einem neuen Tier eine neue Aufgabe für mich gesehen. Meine verstorbenen Tiere haben es mehr als gut bei uns gehabt , denen kann ich nichts mehr zukommen lassen . Dafür kann ich anderen Tieren helfen , noch einen schönen Lebensabend zu genießen Alles Gute !!!
LG



__________________

Viele Grüße von mir



Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.01.2015, 22:32

Hallo.
Ich wünsche dir ganz ernsthaft viel Erfolg bei der Suche nach echter Hilfestellung wegen eines verstorbenen Kaninchens, falls du das wirklich vorhast ...

LG




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2015, 00:05

Ach ihr Lieben, vielen Dank. Ich hab jetzt am Samstag die Rechnung dort bezahlt aber da war nur die T. FA. die sehr nett war und der ich dann auch gesagt habe, das ich die Falschdiagnose nicht nachvollziehen kann und auch nicht die Medizin (MCP und Buscopan) die im gegeben wurde. Ich hatte sie dann noch nach den Blutwerten gefragt und sie sagte da sei einiges nicht in ordnng gewesen. Harnsäure erhöht etc. vielleicht sollte ich nochmal nach einer Kopie fragen? Ich glaube es wäre mir unangenehm wenn ich mir Hilfe suchen würde.Ihr müsst wissen das ich ein SEHR emotionaler Mensch bin und vor allem bin ich jemand der sich Fehler sehr schwer verzeiht. Deswegen ist mein Leiden vielleicht einfach meine "Strafe" weil ich ihm keine Partnerin geschenkt habe oder nicht schneller eine größe Wohnung gewählt habe oder weil ich manchmal keine Lust hatte ihm hinterher zu gucken und ihn deswegen im Käfig gelassen habe. Ich habe vieles falsch gemacht und kann es nie wieder gut machen. Ich hab ihm vielleicht ein zu Hause gegeben und bin auch immer zum Arzt mit ihm, aber ich bin sicher das er es bei Haltern wie euch besser gehabt hätte. Bald ist es ein Jahr her und ich bitte den kleinen Schatz manchmal immernoch um Verzeihung. Ich frag mich immernoch ob die Wärmflache in seiner Transportbox nicht zu heiß war oder warum das einmal das ich gespürte habe das der TA falsch liegt, genau das eine Mal ist das er nicht überleben wird. Warum hab ich nicht auf mein Gefühl gehört. Der Not-TA hat am Telefon noch gesagt ich könnte ihn auch vorbei bringen (das war Mittags) und da lassen. Ich hab es nicht gemacht weil ich kaum noch Geld auf dem Konto hatte und ich hab mich immer wieder gefragt, warum ich nicht einfach ins Minus gegangen bin, vielleicht hätten sie ihn unter Beobachtung eher retten können. Natürlich denk ich auch oft das ich es ewig bereut hätte, wäre er dort gestorben und ich wäre daheim gewesen. Jedes Tier mit Fell erinnert mich an ihn und selbst in Filmen fang ich das flennen an weil ich in jedem Tier ihn sehe. Er fehlt mir so unglaublich sehr. Mir fehlt es, immer Petersilie und Basilikum kaufen zu gehen und nach leckeren Karotten zu suchen. Mittlerweile kann ich nichts davon sehen, geschweige denn essen. Wie er sich immer über alles neue Futter gefreut hat und wie er über Apfel und Melone hergefallen ist.
Wieder so viel Text, tut mir sehr leid. Vielleicht ist Therapie wirklich meine einzige Chance.




Geändert von Lexa (16.01.2015 um 00:11 Uhr).

Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2015, 05:23

Das von der Seele schreiben tut Dir sicher gut. Wie heilend wäre dann erst eine gute Therapie! Mach es - Du drehst Dich sonst nur immer weiter im Kreis. Wie schon gesagt das Leben ist zu schön.



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Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2015, 08:41

Hallo Lexa. Es ist immer unangenehm sich einzugestehen das man Hilfe braucht.
Ich war vor einem halben Jahr an dem Punkt. Kein leichter Schritt für mich. Aber ich habe es gewagt.
Auch ich gehe zu einer Beratungsstelle und war überrascht, welche Erkenntnisse ich auf einmal über mich bekam. Welche Baustellen man tatsächlich hat. Und man bekommt Hilfestellung diese anzugehen.
Mach einfach mal einen Termin, gehe hin und lass das erste Gespräch wirken. Danach kannst du immer noch sagen, das ist nix für mich.
Oder wenn du mehr Vertrauen zu deinem Hausarzt hast geh zu ihm. Ach er oder sie kann dir eine große Hilfe sein und wird dich ernst nehmen.

Sich immer mehr zu fragen, was man hätte anders machen können oder was man falsch gemacht hat, macht einen kaputt.

Ich wünsch dir alles Gute.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 16.01.2015, 11:12

Zitat:
Zitat von Lexa Beitrag anzeigen
Ich glaube es wäre mir unangenehm wenn ich mir Hilfe suchen würde.
Im ersten Moment ja, aber das vergeht schnell.

Schau mal, im Grunde genommen hast du den ersten Schritt doch schon geschafft - sonst gäbe es diesen Thread nicht. Geh diesen Weg weiter, er ist richtig und gut.

Falls dein Hausarzt für dich eine Vertrauensperson ist, frag ihn nach einem Ansprechpartner, sonst schau dich um ob du ein entsprechendes Angebot in deiner Nähe siehst. Auch die Kummerhotline kann oft mit Ansprechpartnern weiterhelfen.

Es kostet Überwindung zu sagen: Ich schaffe es nicht allein. Aber es wird immer wieder Situationen geben wo man auf Hilfe angewiesen ist - warum also davor zurückscheuen, nur weil es die Seele betrifft? Das ist völliger Quatsch, die Seele verdient genauso gepflegt, geschont und im Bedarfsfall wieder so gesund wie möglich gemacht zu werden wie der Körper auch.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.10.2012
Beiträge: 284
rena84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.01.2015, 20:40

Hallo Lexa,

sorry, ich war eine Weile nicht online.

Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen, ich hab mich damals auch in eine ähnlichen Endlos-Schleife befunden, aus der ich immer nur kurz rauskam und gleich wieder reingefallen bin. Wenn du so weit bist, wie du hier schreibst, kommst du da alleine nicht raus.
Ich habe sehr lange überlegt und musste auch lange leiden, bis ich gemerkt hab, dass ichs alleine und auch mit meinem Mann nicht schaffe. Im Gegenteil, ich hab damit meine Beziehung aufs Spiel gesetzt.

Ich kanns dir nur ans Herz legen, bitte such dir Hilfe. Wenn du deinem Hausarzt vertraust, kann er dir bestimmt einen für dich geeigneten Kollegen / Kollegin nennen. Niemand wird über dich lachen, ich wurde auch vom ersten Moment an ernst genommen, allein das war eine riesige Erleichterung und mir wurden verschiedene Sachen so veranschaulicht, dass ich mein Problem auch mal selber verstehen konnte (ich dachte bis dahin, ich hätte es verstanden, es war aber nicht so). Erst, wenn du auch selber verstehst, warum du so denkst, wirst du anfangen, damit umgehen zu lernen. Und Schritt für Schritt wirst du wieder glücklich werden.

Versprichst du mir, dass du dir Hilfe suchst?



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