Hm... hm...
hmm....
Also. So.
Es ist folgendes: 1,5x3 m sind ja 4,5 m². Das würde für zwei Zwerge ausreichen, als reines 24 Stundengehege. Mit Auslauf.
Man sagt ja immer, 2m² pro Kaninchen. Viel zu wenig, wenn du mich fragst. Viel zu wenig. Eindeutig viel zu wenig.
Ich hatte 5 Zwerge auf ~23 m² das sind pro Kaninchen 4,6 m². Und glaub mir, das war viel, viel, viel zu wenig.
Und für eine Mittelgroße Rasse ist es noch viel weniger.
Zudem ist es so, dass Kaninchen ja sehr Revierbezogen sind. Viel zu viele Umzüge sind daher sehr stressig.
Außerdem wollen Kaninchen nicht nur Wiese fressen, sondern auch Springen und Harken schlagen.
Mein Vorschlag wäre es:
Macht ein großes 24 Stunden Gehege. Je größer desto besser! :-)
Ich baue gerade an einem Gehege, dass am Ende 2x ~23m² für 11 Kaninchen haben soll. also, es sind dann zwei Bereiche, die über einen Tunnel miteinander verbunden werden. Daher das 2x23m².
Dazu kommt noch ein täglicher Gartenauslauf.
Perfekte Rasenmäher, sag ich dir. :-) Wir haben das Glück, dass unser Grundstück eingemauert ist. Da können die nicht so einfach abhauen.
Zum Gehege: Ich würde den Boden des Festgeheges mit großen Wegplatten auslegen. Das ist ein und ausbruchsicher und man hat den Vorteil, dass man sich um die Hygiene keine Sorgen machen muss

An was für Parasiten dachtest du denn? Milben? Ich hatte bislang nur einen Fall von extremen Zecken... die beiden befallenen Tiere kamen aber direkt aus dem Wald (Fundkaninchen, wahrscheinlich ausgesetzt)
Flöhe kann dir jeder Igel und jede Katze sowie jeder Vogel einschleppen. Die werden nicht von alleine kommen. Und auch nicht weil die Tiere immer auf der gleichen Stelle sitzen. Wenn ein verflohter Igel vorbeikommt, hat man sie, egal, wohin die Kaninchen wandern.
Milben können jederzeit mit dem Futter kommen. Auch mit dem Heu.
Wenn man das Gehege ordentlich reinigt, braucht man sich da keine Sorgen zu machen.
Und ich würde eine Buddelkiste reinbauen.
Schön wäre es natürlich, wenn man den Naturboden beibehalten könnte. Meine Lieblingsvariante, die mir da im Kopf rumschwiert ist: Den Bereich freibaggern, nach unten hin Rasensteine rein (die mit dem Loch in der Mitte) und zur Seite mit Randsteinen absichern, dann wieder zuschütten. So jedenfalls ein Teil des Geheges gestalten. Dass nicht alles durchlöchert wird.
Ich wollte in einem Gehegeteil komplett Erde drin lassen... nach dem das nun erprobt wurde, habe ich mich dafür entschieden, den großteil mit Wegplatten auszulegen. :-I Nicht alles, dafür lieben sie das Graben viel zu sehr. :-D
Im Winter eine Schutzhütte, die gut gepolstert wird, reicht. Muss kein Gartenhaus sein. Ich hatte bislang immer einern normalen Stall gehabt, der im Auslauf stand. Nun ist es ein Gartenhäuschen.
Das Gehege sollte nicht in der prallen Sonne stehen. :-I Wenn das Gehege gedanklich steht, kann man sich dann Gedanken über den Auslauf machen.
Bei den 08/15 Auslaufgittern besteht immer die Gefahr, dass die Tiere ausbrechen und weg sind. Außerdem ist es nicht Raubtiergeschützt. Gut, freier Gartenauslauf auch nicht, aber da können die Kaninchen sich vertecken und wegrennen.
Aber lieber ein großes Gehege, als ein kleiner Wiesenauslauf. Denn Wiese kann man den Tieren auch auf Steinplatten bieten, dazu hatte ich ja bereits geschrieben, in deinem anderen Thread :-)